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  1. Inaktiver User

    AW: Wie finde ich ein Berufsziel?

    oha, das ist ja dann was anderes.
    (zum trost: sohns 3.7er fachabi war auch im 2.anlauf )

    aus meiner sicht ist es natürlich leicht zu sagen: mach dich bitte nicht verrückt.
    lernen wird jetzt wahrscheinlich nicht mehr viel helfen.

    liegt es am thema oder an prüfungsangst?
    ist keine schöne situation, aber die welt wird sich weiter drehen...

    ich drücke dir fest die daumen
    Geändert von Inaktiver User (09.07.2011 um 21:50 Uhr) Grund: nie ohne rechtschreibfehler :(

  2. gesperrt

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    AW: Wie finde ich ein Berufsziel?

    es gibt auch ein Leben ohne Studium, wenn es sein muss. Und wenn du wirklich so unglücklich darin bist, dass jede Minute eine Qual ist, hat es keinen Wert, da weiterzumachen.

    In der Zwischenzeit: tu das, was geht. Wenn du nicht weisst, was deine Berufung ist, suche dir etwas, das OK ist - wo du nicht ungern gehst, wo es die eine oder andere Herausforderung drin hat, womit du deinen Lebensunterhalt verdienen kannst...

    Ausbildungen kannst du später immer noch machen. Und Geistesblitze können dauern, bei mir hats zumindest gedauert, bis ich 33 Jahre alt war. Es stellte sich allerdings heraus, dass all die Sachen, die ich vorher relativ planlos machte "einfach um etwas zu machen und Geld zu verdienen" sich aktuell ganz gut zu einem Ganzen fügen.

    hab Vertrauen und bleib in Bewegung, das wird dann schon irgendwann kommen.

    grüsse, barbara

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    AW: Wie finde ich ein Berufsziel?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    oha, das ist ja dann was anderes.
    (zum trost: sohns 3.7er fachabi war auch im 2.anlauf )

    aus meiner sicht ist es natürlich leicht zu sagen: mach dich bitte nicht verrückt.
    lernen wird jetzt wahrscheinlich nicht mehr viel helfen.

    liegt es am thema oder an prüfungsangst?
    ist keine schöne situation, aber die welt wird sich weiter drehen...

    ich drücke dir fest die daumen
    Es liegt an beidem. Ich habe schon gelernt, aber die Fragen, waren auch ziemlich bescheiden. Und wenn ich dann so unter Druck stehe, kann ich gar nicht mehr klar denken.
    Und ein zweiter Anlauf in demselben Studienfach ist leider nicht möglich.

  4. Inaktiver User

    AW: Wie finde ich ein Berufsziel?

    Zitat Zitat von Sprudel89 Beitrag anzeigen
    Hallo!

    Ich habe folgendes Problem: Ich bin jetzt 21 Jahre alt und studiere seit 2 Jahren Landschaftsarchitektur. Den Inhalt dieses Fachs finde ich prinzipiell nicht uninteressant
    Wenn dich das Thema an sich interessiert, wäre es doch möglich, andere Berufe in derselben Sparte ins Auge zu fassen. Hast du dich mal schlau gemacht, was es an ähnlichen Berufen gibt, für die du kein Studium brauchst?

  5. Moderation

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    AW: Wie finde ich ein Berufsziel?

    Hi Sprudel,

    du sagst, das Fach/Thema interessiert dich, aber das Studium kotzt dich an... Wo läuft denn die Trennlinie? Ist es was fachliches (Mathe?), der Unibetrieb, das Praxisdefizit? Ich würde mal listen "mag ich"/"mag ich nicht" und dann mal sehen, wie ich möglichst viel aus der ersten Spalte mit möglichst wenig aus der letzten kombiniert kriege. Vielleicht auch noch eine "will ich haben"/"muß ich nicht haben"/"bloß nicht"-Liste, wo du überlegst, wie dein Berufsleben aussehen soll, wenn es mal da ist.

    Was mir an der Uni einfallen würde, wäre irgendwas aus den Bereichen Erdkunde, Biologie, Agrar, Umwelt, Bauwesen, Architektur, Gestaltung -- je nachdem, was in deinen beideln Listen steht.

    Wenn es dagegen der Unibetrieb selber ist, mit dem du nicht zurecht kommst, wäre vielleicht eine Berufsfachschule oder -akademie, vielleieht eine FH eine Alternative: Etwas, wo das Lernen klarer strukturiert ist und man einen besseren Griff auf das kriegt, was von einem erwartet wird. Zu meiner Zeit war es so, daß man nach einem vergeigten Unistudium immer noch an die FH konnte. Bereiche wären dann wie an der Uni, heißen nur vielleicht anders. (Wie das alles genau heißt, müßtest du recherchieren...)

    Oder falls du weniger pauken und mehr praktisch arbeiten möchstest, gibt's die Möglichkeit einer Ausbildung. Landschaftsgärtner ist naheliegend, aber vielleicht zeigt deine "mag ich"/"mag ich nicht" -Liste ja in eine ganz andere Richtung.

  6. gesperrt

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    AW: Wie finde ich ein Berufsziel?

    Landschaftsgärtner mag toll sein, ist aber ein belastender und gefährlicher Beruf: sehr viel schwere Steine rumschleppen, sehr viel mit gefährlichen, scharfen Werkzeugen hantieren, und das womöglich zehn Meter über dem Boden mitten in einer Baumkrone...

    Das soll kein Grund sein, sich automatisch dagegen zu entscheiden, muss aber doch mit bedacht werden: die wenigsten Landschaftsgärtner schaffen es bis zur Rente, ohne wenigstens einen Finger und ein paar Liter Blut auf der Baustelle zu lassen.

    grüsse, barbara

  7. Inaktiver User

    AW: Wie finde ich ein Berufsziel?

    das is so der typische Tenor heutzutage; "möchte gerne was machen was mir Spass macht und wo ich nicht noch extra was anstrengendes lernen muss"

    manche sagen auch, dass sie schon noch was lernen wollen, auch was anstrengendes, aber "es muss schon Spass machen" oder "es muss zu meiner Lebenseinstellung passen" etc.

    meistens heisst das "was im "KREATIVEN" Bereich machen (möchte mich mit meiner Arbeit selbst ausdrücken, u.s.w.)

    normal findet man sein "Berufziel", in dem man das studiert oder lernt oder drauf aufbaut womit man meint Geld verdienen zu können um die Miete zu zahlen und sonstige Leute die Geld haben wollen. Das ist weiterhin normal dass das meistens schei.. ist und anstrengend und nervend und auf den Sack geht, aber es geht kein Weg drum herum, wenn du nicht grad den vierten Bildungsweg eingeschlagen hast oder reiche Eltern o.ä. hast.

    wenn du dann den ganzen Kram gemacht hast, äußerst unkuschelig und durch tiefste finsterste Täler gegangen das zweite Magengeschwür noch vor dem Vordipolm und härteste Grabenämpfe gegen Vorstände geführt um deine Diplomarbeit durchzuboxen heisst dass noch lange nicht dass du danach auch Geld verdienst
    dann fängnste halt was Neues an oder machst in deinem alten Beruf weiter
    geht auch
    aber "was im krativen Bereich", "was mit Sprachen und viel reisen" "Kirchentesterin für Mon-Cherie in der Provence", das bringt auch nicht unbedingt die Kohle

    und
    mit dem vierten Bildungsweg, dass hatte bei mir damals nicht geklappt
    Geändert von Inaktiver User (11.07.2011 um 09:40 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Wie finde ich ein Berufsziel?

    schliesse mich wieder an.

    bestimmt weisst du was dich an landschaftsarchitektur interessiert.
    mehr die landschaft ? oder mehr die architektur?
    mehr das "schaffen einer landschaft" oder das "vorgeben am reissbrett"
    das da auch ein haufen trockene materie enthalten ist und beim praktischen eben auch sehr viel körperliche arbeit steckt
    ist klar.
    (ICH zB. behaupte von mir: ich KANN keine mathematik, aber geometrie fand ich total easy und spannend)

    wie schon von sohn erzählt, bei ihm war der wunsch sportlehrer zu werden darin begründet, dass er "lust" hatte
    andere zu trainieren. in seinem beruf (übrigens studiert er nicht er ist an einer akademie, was auch ein RIESEN vorteil ist,
    für "unstrukturierte" studierende)

    wildwusels vorschlag mit der liste finde ich hervorragend.

    vielleicht denkst du ein wenig: wenn du das jetzt versiebst, hat es sich wenigstens erledigt ;)
    das KANN durchaus eine einstellung sein, mit der sogar die prüfung gut klappt.
    wenn dieser druck erstmal raus ist, siehst du bestimmt klarer. egal wie es ausgeht.

  9. Inaktiver User

    AW: Wie finde ich ein Berufsziel?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    manche sagen auch, dass sie schon noch was lernen wollen, auch was anstrengendes, aber "es muss schon Spass machen" oder "es muss zu meiner Lebenseinstellung passen" etc.
    Was spricht dagegen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    normal findet man sein "Berufziel", in dem man das studiert oder lernt oder drauf aufbaut womit man meint Geld verdienen zu können um die Miete zu zahlen und sonstige Leute die Geld haben wollen. Das ist weiterhin normal dass das meistens schei.. ist und anstrengend und nervend und auf den Sack geht, aber es geht kein Weg drum herum, wenn du nicht grad den vierten Bildungsweg eingeschlagen hast oder reiche Eltern o.ä. hast.
    Also, das ist doch wirklich Quatsch. Man kann sehr wohl arbeiten und Geld verdienen und dabei Spaß haben, weil man etwas gelernt hat, was einem zunächst mal Spaß gemacht hat - und je mehr man dabei auf seine Gefühle hört, um so mehr Chancen bestehen dazu.
    Klar, es gibt ganz viele Menschen, die verschwenden keinen Gedanken daran, dass sie ja u.U. ihr ganzes Leben mit diesem Beruf verbringen werden und es deswegen keine schlechte Idee wäre, wenn er Spaß machen würde.
    Aber das Berufswahl und -ausübung automatisch sch*** anstrengend etc. ist, ist großer Blödsinn.

  10. User Info Menu

    AW: Wie finde ich ein Berufsziel?

    Falls dir das Unistudium tatsächlich nicht liegt, dann wäre eine FH eine Alternative. Grundsätzlich halte ich es für gut, einen höheren Bildungsabschluss hinzulegen, denn damit hat man beruflich bessere Chancen (auch wenn das hier des öfteren dementiert wird...).

    Klar, ein Studium erfordert Selbstdisziplin und ist in Teilen so trocken, dass auch das spannendste Fach bisweilen öde Paukerei wird. Das gehört aber dazu!

    Eine Lehre ist auf anderer Ebene auch nicht soviel spannender oder interessanter. Auch da muss man konsequent zuarbeiten und Routineaufgaben bis zum Erbrechen erledigen, die fremdbestimmt sind!

    Ein bisschen Disziplin gehört leider zu jedem Beruf dazu. Meiner Meinung nach mangelt es häufig nicht an dem Interesse an sich, sondern schlicht an der Disziplin, das Gewählte durchzuhalten und sich immer wieder selbst zu motivieren.

    Der äussere Druck, der mich dazu bewegt hat, nach gescheitertem Uni-Studium wirklich eine FH durchzuziehen, war a) das Gefühl, vor dem existentiellen Nichts zu stehen, wenn ich mich nicht endlich für etwas entscheide und mich zusammenreisse, und b) die etwas strukturiertere Form, in der das FH-Studium abläuft. Ausserdem gabs eine Peer-Group, die gemeinsam gelernt hat - das fehlt oft an der Uni.

    So oder so ist es erforderlich, überall die entsprechende Selbstdisziplin aufzubringen, um überhaupt Erfolge zu sehen. Das nimmt dir leider keiner ab!

    Was waren denn überhaupt deine rein inhaltlichen Alternativen, als du dich für Landschaftsarchitektur entschieden hast?

    Geändert von Elwyn (11.07.2011 um 10:23 Uhr)
    Man sollte nie die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist groß genug.

    Bertrand Arthur William Russell

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