Indem Du aufhörst zu träumen, Verantwortung für Dich übernimmst und zu leben beginnst.
Du schreibst, dass Dir das Unbehagen bereitet wenn Du Dir vorstellst in 50 Jahren mit ihm in einer gemeinsamen Wohnung zu leben.
Das an sich ist noch nicht so tragisch würdest Du selbst Dir eine eigenen Wohnung ausserhalb des Elternhauses suchen.
Wenn ich mir vorstelle, dass ne Frau ewig im Elternhaus wohnen bleiben möchte ohne auf eigenen Füssen zu stehen dann wird mir ganz anders.
Wird Zeit, dass Du Dich von den Eltern löst.
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09.07.2011, 20:12Inaktiver User
AW: War das alles-kommt noch was?
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09.07.2011, 20:14
AW: War das alles-kommt noch was?
Sie wertet das Leben, das deine Freundin führt, aber für sich selbst ab, weil es ihr nicht entspricht. Da bringt es auch nichts, einem so ein Leben schmackhaft zu machen. Ihr Freund möchte aber so ein Leben.
Ich habe den Eindruck, ihr Freund passt mit seinen Lebensvorstellungen nicht zu ihr. Und was nicht passt, kann nicht passend gemacht werden
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09.07.2011, 20:17Inaktiver User
AW: War das alles-kommt noch was?
Wenn Du isst, wenn Du Zähne putzt, wenn Du Dich wäscht, duscht, badest, wenn Du Dich ankleidest und schminkst, wenn Du trinkst und auf die Toilette gehst, wenn Du atmest.
Das ist ein Trott, aus dem es keinen Ausweg mehr gibt.
Du lebst nicht im hier und jetzt sondern in einer konstruierten Zukunft und diese kann so bedrohlich werden im Kopf, dass man nichts mehr anpackt.
Mich würde interessieren woher bei Dir diese Angst kommt, dass man sich selbst aufgeben muss wenn man mit einem Partner zusammenlebt?
Ist das das Bild, welches Du von Deiner Mutter hast?
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09.07.2011, 20:20
AW: War das alles-kommt noch was?
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09.07.2011, 20:40
AW: War das alles-kommt noch was?
Wie so oft, wird auch bei diesem Thema gerne in Schwarz-weiß beurteilt.
Dabei denke ich, dass es nicht um (vielleicht erwünschte) Unverbindlichkeit auf allen Ebenen geht, sondern darum, das eigene Leben trotz getroffener Entscheidungen und daraus resultierender Verbindlichkeiten lebendig und spontan zu halten.
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09.07.2011, 21:21Inaktiver User
AW: War das alles-kommt noch was?
Na ja Deine tolerante Sicht in Ehren aber es geht hier eben nicht um ein
"hm ich mache mir gerade Gedanken wie in Zukunft das eigene Leben trotz getroffener Entscheidungen lebendig und spontan halten kann"
Nein hier gehts um eine konkrete Beziehung, und die Vorstellung von Partnerschaft wie sie die TE hat und ihr Freund lassen sich meiner Meinung nach nicht verbinden.
und da muss ich noch nicht mal das Wort "Kind" in den Mund nehmen.
Wenn eine Frau hier schreiben würde, dass ein Mann noch bei den Eltern lebt und es ganz okay findet die halbe Woche dort zu wohnen und die andere Woche bei der Freundin dann würde meiner Meinung nach zurecht gesagt, der ist doch ein Muttersöhnchen und kann sich nicht entscheiden.
Hier ist es die ewige Tochter, die auch eine Entscheidung getroffen hat und zwar die, dass sie sich gegen ihren Freund entscheidet.
Das ist nicht schwarz weiss gedacht sondern so sichtbar, das ist auch nicht weiter verwerflich wenn sie mit offenen Karten spielt und nachsieht was wirklich hinter ihrer Angst steckt.
Was viele vergessen, die vor einer Entscheidung stehen ist, dass man immer eine Entscheidung trifft und wenn man sich gegen was entscheidet, dann entscheidet man sich für den Status Quo und es bleibt alles beim Alten, nur macht man sich sowas selten bewusst.
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09.07.2011, 21:46
AW: War das alles-kommt noch was?
@ Stecher - Hast du mein Post verstanden??
Es geht hier aus meiner Sicht um andere Themen als Erwachsen- oder Kindsein, als Verantwortung übernehmen oder nicht. Aber vielleicht werden die Dinge für uns fass- und begreifbarer, wenn wir sie beurteilen.
Mal ganz abgesehen davon scheint es mir menschlich, sich in unterschiedlichen Lebensbereichen unterschiedlich klar und folgerichtig zu verhalten.
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09.07.2011, 21:56Inaktiver User
AW: War das alles-kommt noch was?
Auf was beziehst Du Deinen Post? Auf den Titel?
Doch genau um das gehts.Es geht hier aus meiner Sicht um andere Themen als Erwachsen- oder Kindsein, als Verantwortung übernehmen oder nicht. Aber vielleicht werden die Dinge für uns fass- und begreifbarer, wenn wir sie beurteilen.
Na ja ich weiss nicht, das Anliegen der TE aus ihrem Eingangspost ist konkret und fassbar und um klar zu werden benötigt es einer Innenschau, die sie ja indirekt betreibt aber ich fürchte sie möchte alles haben und nicht bereit sein dafür etwas gewohntes aufzugeben. Ist auch menschlich, kenn ich von mir selbst auch aber irgendwann muss man Prioritäten sezten im Leben wenn man sich weiterentwickeln will.Mal ganz abgesehen davon scheint es mir menschlich, sich in unterschiedlichen Lebensbereichen unterschiedlich klar und folgerichtig zu verhalten.
Das Ego gauckelt einem dann vor, dass man einen Verlust zu empfinden hat und das man verloren hat, das ist das Wesen des Ego und dem muss man sich immer wieder stellen.
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09.07.2011, 22:30
AW: War das alles-kommt noch was?
Ich sagte, es geht um die Frage, wie man das eigene Leben trotz oder gerade wegen der getroffenen Entscheidungen und daraus resultierenden Verbindlichkeiten lebendig und spontan halten kann.
Tja, ist es tatsächlich die Angst vor Verlust oder der zukünftigen Ungewissheit oder aber vielmehr Lust auf Abenteuer und Nichtwissen, was das Leben noch für Überraschungen bereit hält?
Um mal ein Beispiel aus meinem Leben zu erzählen:
Ich liebe es, in Urlaub zu fahren, mich also entweder aufs Fahrrad oder ins Auto zu schwingen und nicht zu wissen, wo mich der Wind hintreiben wird. Ich plane nie, wohin ich fahren werde, wo ich schlafen oder wie lange ich mich an welchem Ort aufhalten werde. Ich weiß nur grob, dass ich das Meer sehen möchte und dass mir insgesamt zehn Tage zur Verfügung stehen. Der Rest weiß nur der Wind.
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09.07.2011, 23:07Inaktiver User
AW: War das alles-kommt noch was?
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Geändert von Inaktiver User (10.07.2011 um 10:15 Uhr)



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