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  1. Inaktiver User

    AW: War das alles-kommt noch was?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie kommt man davon weg und macht den Traum zum Leben?
    Indem Du aufhörst zu träumen, Verantwortung für Dich übernimmst und zu leben beginnst.

    Du schreibst, dass Dir das Unbehagen bereitet wenn Du Dir vorstellst in 50 Jahren mit ihm in einer gemeinsamen Wohnung zu leben.

    Das an sich ist noch nicht so tragisch würdest Du selbst Dir eine eigenen Wohnung ausserhalb des Elternhauses suchen.

    Wenn ich mir vorstelle, dass ne Frau ewig im Elternhaus wohnen bleiben möchte ohne auf eigenen Füssen zu stehen dann wird mir ganz anders.

    Wird Zeit, dass Du Dich von den Eltern löst.

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    AW: War das alles-kommt noch was?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eine sehr liebe Freundin hat sich exakt für diesen Trott entschieden - aus einem Single-Leben heraus, in dem sie eine Führungsposition bei einer grossen Bank hat. Sie findet dieses Leben, das Du als "Trott" bezeichnest, erheblich sinnvoller. Sie wertet es aber auch nicht gedanklich ab, und sie beschränkt es und sich selbst nicht darauf, fortan nur noch "Haushalt" machen zu müssen - sie kann die Freiheiten sehen, die in diesem Entwurf AUCH stecken können, wenn es denn der Entwurf ist, der zu einem selbst gerade passt.
    Sie wertet das Leben, das deine Freundin führt, aber für sich selbst ab, weil es ihr nicht entspricht. Da bringt es auch nichts, einem so ein Leben schmackhaft zu machen. Ihr Freund möchte aber so ein Leben.

    Ich habe den Eindruck, ihr Freund passt mit seinen Lebensvorstellungen nicht zu ihr. Und was nicht passt, kann nicht passend gemacht werden

  3. Inaktiver User

    AW: War das alles-kommt noch was?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sehe ich ganz anders. Bitte sage mir, wo die Freiheit ist, wenn ich mit jemandem zusammenlebe, alles teile, ein Kind bekomme, mich darum kümmere, arbeiten gehe, den Haushalt mache. Das ist ein Trott, aus dem es keinen Ausweg mehr gibt, man ist nur noch für andere da und wo bleibe dann ich selbst?
    Das ist nicht unverbindlich. Eine Persönlichkeit besteht doch aus verschiedenen Facetten und warum sollte man nur die eine in den Vordergrund stellen und alle anderen unterdrücken?
    Wer sich festlegt, ist doch zum Stillstand verdammt, es geht nicht weiter.
    Wenn Du isst, wenn Du Zähne putzt, wenn Du Dich wäscht, duscht, badest, wenn Du Dich ankleidest und schminkst, wenn Du trinkst und auf die Toilette gehst, wenn Du atmest.
    Das ist ein Trott, aus dem es keinen Ausweg mehr gibt.

    Du lebst nicht im hier und jetzt sondern in einer konstruierten Zukunft und diese kann so bedrohlich werden im Kopf, dass man nichts mehr anpackt.

    Mich würde interessieren woher bei Dir diese Angst kommt, dass man sich selbst aufgeben muss wenn man mit einem Partner zusammenlebt?

    Ist das das Bild, welches Du von Deiner Mutter hast?

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    AW: War das alles-kommt noch was?

    Zitat Zitat von Tabea57 Beitrag anzeigen
    Ich beobachte bei einigen Menschen in der Zeit nach der Ausbildung - also in den 20er bis 30 Jahren) und lese es auch hier im Strang: es gibt eine gewisse Lähmung, ein Überfordertsein von den Möglichkeiten des Lebens. Und weil man Angst hat, etwas zu verpassen und auch, sich auf etwas wirklich einzulassen, wird vorsorglich vermieden, sich festzulegen - egal wobei.
    Wer die Wahl hat, hat die Qual Ich kenne sowas nicht aus meinem Umfeld. Vielleicht ist es deshalb schwer für mich, nachzuvollziehen. Die stehen eigentlich alle mit festen Beinen im Leben. Und der ein oder andere tobt sich trotzdem aus (Ich denke, du verstehst, was ich meine)

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    AW: War das alles-kommt noch was?

    Wie so oft, wird auch bei diesem Thema gerne in Schwarz-weiß beurteilt.

    Dabei denke ich, dass es nicht um (vielleicht erwünschte) Unverbindlichkeit auf allen Ebenen geht, sondern darum, das eigene Leben trotz getroffener Entscheidungen und daraus resultierender Verbindlichkeiten lebendig und spontan zu halten.

  6. Inaktiver User

    AW: War das alles-kommt noch was?

    Zitat Zitat von Unnah Beitrag anzeigen
    Wie so oft, wird auch bei diesem Thema gerne in Schwarz-weiß beurteilt.

    Dabei denke ich, dass es nicht um (vielleicht erwünschte) Unverbindlichkeit auf allen Ebenen geht, sondern darum, das eigene Leben trotz getroffener Entscheidungen und daraus resultierender Verbindlichkeiten lebendig und spontan zu halten.
    Na ja Deine tolerante Sicht in Ehren aber es geht hier eben nicht um ein

    "hm ich mache mir gerade Gedanken wie in Zukunft das eigene Leben trotz getroffener Entscheidungen lebendig und spontan halten kann"

    Nein hier gehts um eine konkrete Beziehung, und die Vorstellung von Partnerschaft wie sie die TE hat und ihr Freund lassen sich meiner Meinung nach nicht verbinden.

    und da muss ich noch nicht mal das Wort "Kind" in den Mund nehmen.

    Wenn eine Frau hier schreiben würde, dass ein Mann noch bei den Eltern lebt und es ganz okay findet die halbe Woche dort zu wohnen und die andere Woche bei der Freundin dann würde meiner Meinung nach zurecht gesagt, der ist doch ein Muttersöhnchen und kann sich nicht entscheiden.

    Hier ist es die ewige Tochter, die auch eine Entscheidung getroffen hat und zwar die, dass sie sich gegen ihren Freund entscheidet.

    Das ist nicht schwarz weiss gedacht sondern so sichtbar, das ist auch nicht weiter verwerflich wenn sie mit offenen Karten spielt und nachsieht was wirklich hinter ihrer Angst steckt.

    Was viele vergessen, die vor einer Entscheidung stehen ist, dass man immer eine Entscheidung trifft und wenn man sich gegen was entscheidet, dann entscheidet man sich für den Status Quo und es bleibt alles beim Alten, nur macht man sich sowas selten bewusst.

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    AW: War das alles-kommt noch was?

    @ Stecher - Hast du mein Post verstanden??

    Es geht hier aus meiner Sicht um andere Themen als Erwachsen- oder Kindsein, als Verantwortung übernehmen oder nicht. Aber vielleicht werden die Dinge für uns fass- und begreifbarer, wenn wir sie beurteilen.

    Mal ganz abgesehen davon scheint es mir menschlich, sich in unterschiedlichen Lebensbereichen unterschiedlich klar und folgerichtig zu verhalten.

  8. Inaktiver User

    AW: War das alles-kommt noch was?

    Zitat Zitat von Unnah Beitrag anzeigen
    @ Stecher - Hast du mein Post verstanden??
    Auf was beziehst Du Deinen Post? Auf den Titel?

    Es geht hier aus meiner Sicht um andere Themen als Erwachsen- oder Kindsein, als Verantwortung übernehmen oder nicht. Aber vielleicht werden die Dinge für uns fass- und begreifbarer, wenn wir sie beurteilen.
    Doch genau um das gehts.

    Mal ganz abgesehen davon scheint es mir menschlich, sich in unterschiedlichen Lebensbereichen unterschiedlich klar und folgerichtig zu verhalten.
    Na ja ich weiss nicht, das Anliegen der TE aus ihrem Eingangspost ist konkret und fassbar und um klar zu werden benötigt es einer Innenschau, die sie ja indirekt betreibt aber ich fürchte sie möchte alles haben und nicht bereit sein dafür etwas gewohntes aufzugeben. Ist auch menschlich, kenn ich von mir selbst auch aber irgendwann muss man Prioritäten sezten im Leben wenn man sich weiterentwickeln will.
    Das Ego gauckelt einem dann vor, dass man einen Verlust zu empfinden hat und das man verloren hat, das ist das Wesen des Ego und dem muss man sich immer wieder stellen.

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    AW: War das alles-kommt noch was?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auf was beziehst Du Deinen Post? Auf den Titel?
    Ich sagte, es geht um die Frage, wie man das eigene Leben trotz oder gerade wegen der getroffenen Entscheidungen und daraus resultierenden Verbindlichkeiten lebendig und spontan halten kann.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Ego gauckelt einem dann vor, dass man einen Verlust zu empfinden hat und das man verloren hat, das ist das Wesen des Ego und dem muss man sich immer wieder stellen.
    Tja, ist es tatsächlich die Angst vor Verlust oder der zukünftigen Ungewissheit oder aber vielmehr Lust auf Abenteuer und Nichtwissen, was das Leben noch für Überraschungen bereit hält?

    Um mal ein Beispiel aus meinem Leben zu erzählen:
    Ich liebe es, in Urlaub zu fahren, mich also entweder aufs Fahrrad oder ins Auto zu schwingen und nicht zu wissen, wo mich der Wind hintreiben wird. Ich plane nie, wohin ich fahren werde, wo ich schlafen oder wie lange ich mich an welchem Ort aufhalten werde. Ich weiß nur grob, dass ich das Meer sehen möchte und dass mir insgesamt zehn Tage zur Verfügung stehen. Der Rest weiß nur der Wind.

  10. Inaktiver User

    AW: War das alles-kommt noch was?

    .
    Geändert von Inaktiver User (10.07.2011 um 10:15 Uhr)

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