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19.07.2011, 20:59
AW: War das alles-kommt noch was?
Geändert von Verwunderte (19.07.2011 um 21:04 Uhr)
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20.07.2011, 15:47Inaktiver User
AW: War das alles-kommt noch was?
Man sollte vielleicht sagen, daß ich, was mein Bedürfnis nach Abstand bwtrifft, relativ radikal bin, was die Durchsetzung bertifft.
ich diskutiere das nicht, sondern mache einfach. Wahrscheinlich ist es verständlich, wenn mein Freund dann etwas schroffer reagiert.
Ginge es nach mir, käme ich auf keine oder nur sehr wenige Feierlichkeiten mit,. Dabei ist es egal, ob sich um Familie oder Freunde handelt, da sehe ich keinen Unterschied, auch nicht im Anlaß. Ich mag es einfach nicht, für mich ist das anstrengend, mühevoll und ich bin auch nicht wirklich zu kompromissen bereit. Da ist es wohl auch nicht verwunderlich, wenn man befürchtet, ich könnte mich witer abgrenzen, aber ich brauche keine dauernde Nähe
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20.07.2011, 15:53
AW: War das alles-kommt noch was?
Ich sehe eigentlich immer noch dieselbe Problematik wie vor x Seiten. Du möchtest gerne beides, Verbindlichkeit UND Freiheit, bzw. Freiheit in einem verbindlichen Rahmen. Das an sich finde ich vollkommen legitim. Schwierig wird es nur dann, wenn Du dieses Konzept, dass ggf. eine eigene Wohnung beinhaltet, mit einem Mann teilen willst, der strikt dagegen ist.
Da bleibt eigentlich nur, dass Ihr entweder einen Kompromiss findet oder einer von beiden sich von seinen Träumen verabschiedet, oder aber Trennung.
Und genau das ist es, was viele Schreiberinnen weiter vorne mit dem Entscheidungsthema meinten. Es geht ja nicht darum zu sagen, Du musst dieses oder jenes tun. Sondern nur darum, dass es oft nicht möglich ist, alles gleichzeitig zu haben. Manchmal ist die Zeit für eine Entscheidung halt auch noch nicht reif, weil man merkt, dass man sich noch von nichts trennen kann. Dann muss man u.U. einfach Geduld haben und abwarten, wohin man sich entwickelt. Auch das kann eine oftmals sehr kluge Entscheidung sein.
Mit dem Kinderwunsch verhält es sich im Grunde genauso. Du musst jetzt keine Entscheidung treffen, es sei denn, Dein Partner verlangt eine Positionierung diesbezüglich von Dir, was ebenfalls legitim ist.
Letztlich ist alles okay, was für zwei Menschen in ihrer Beziehung okay ist. Nur wenn etwas für einen von beiden nicht mehr okay ist, wird eine Entscheidung fällig. Und dann geht es halt darum, die eigenen Prioritäten im Leben zu ergründen: Wäre mir mein Freiraum in letzter Konsequenz wichtiger als mein Partner? Ist ein Kinderwunsch so ausgeschlossen für mich, dass ich mich lieber trennen würde, als ein Kind zu bekommen? Oder könnte ich mich auch meinem Partner zuliebe auf ein Kind einlassen?
Wie gesagt, Du musst diese Entscheidungen nicht jetzt auf der Stelle treffen. Aber das Leben wird sie Dir vermutlich irgendwann abverlangen. Und mir war es in solchen Situationen immer wichtig, meine Prioritäten zu kennen. Ich entscheide lieber selbst über mein Leben als die Entscheidungen anderen oder dem Schicksal zu überlassen.
Für mich liest sich Dein Beitrag so, als würdest Du gerade merken, dass Du womöglich vor eine Entscheidung gestellt wirst: Du spürst, dass Dir Dein Freiraum sehr wichtig ist, während Dein Partner sich nicht vorstellen kann, Dir diesen Freiraum zu gewähren. Und es kann schon sehr schmerzhaft sein, zu merken, dass Du wohl nicht beides haben kannst. Und so eine Entscheidung trifft man auch nicht mal eben so. Das ist meistens ein längerer Prozess, in dem man alles mögliche ausprobiert, um doch noch beides unter einen Hut zu bekommen. Vielleicht gelingt es ja sogar. Es gibt oft erstaunlich kreative Lösungen. Aber wichtig finde ich halt, dass man als Paar gemeinsam solche Lösungsmöglichkeiten sucht und den anderen mit seinen Bedürfnissen ernst nimmt.
Vielleicht stehst Du vor einschneidenden Veränderungen in Deinem Leben. Auf alle Fälle wirst Du dabei viel über Dich lernen.
Gruß,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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20.07.2011, 17:34Inaktiver User
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21.07.2011, 11:03
AW: War das alles-kommt noch was?
@Tiffany...
Schön finde ich schon mal, dass Du die Möglichkeit hast, und jetzt überlegst, wie du dein Leben gestalten kannst.
Ich bin jetzt 30, habe schon ein Kind, habe eine für mich schwierige Patchworksache hinter mir. Geld hab ich auch keins. Muss alles erst aufbauen. Kein Mann in Sicht, kein Geld, den Glauben an Heirat, Kinder, Friede Freude Eierkuchen - den hab ich verloren.
Den gibts im Leben der anderen - bei mir nicht mehr.
Ich versteh dich total, wenn Du dich fragst, dass soll alles gewesen sein?
Geht mir nicht anders - bei mir heiraten alle Freunde und Freundinnen, kriegen Kinder und bei einigen ist schon der Katzenjammer ob der Scheidung und weiterer Kinder eingetreten.
Ich hab das Gefühl, ich weiß nicht mehr was ich will, was erstrebenswert ist, was nicht.
Der Familiengedanke, den ich mal hatte, ich mal wolle, ist mir vergangen, zu schwierig mein eigener Hintergrund und der in der Patchworkfamilie.
Sicher, wäre da noch Karriere, da muss ich mich jedoch auch noch etablieren.
Aber wenigstens hast du die Perspektive, du hast nen lieben Freund, nen Job, angemessen Geld. Hab ich alles nicht.
Wie auch immer du dich entscheidest, zumindest ist die MÖGLICHKEIT da.
Aufbruch
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21.07.2011, 12:48
AW: War das alles-kommt noch was?
Entschuldige, Tiffany, ist jetzt OT
Aufbruch,Aufbruch
.... den Glauben an .... Kinder ... - den hab ich verloren.
Den gibts im Leben der anderen - bei mir nicht mehr.
... bei mir heiraten alle Freunde und Freundinnen, kriegen Kinder ...
Der Familiengedanke... ist mir vergangen
Du HAST ein Kind.
Du HAST somit eine Familie.
Ich bin immer wieder erstaunt darüber, welche (Un)Bedeutung Du Deiner Tochter beimisst in Deinem Lebenskonstrukt.
Hoffentlich lässt Du sie das nicht spüren.
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21.07.2011, 15:18
AW: War das alles-kommt noch was?
@schafwolle
Ich meinte, an dieses typische "Konstrukt" verloben - heiraten - kinder- happy ever after....
Daran glaub ich nicht mehr.
Aufbruch
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24.07.2011, 14:45
AW: War das alles-kommt noch was?
da die themeneröffnerin ihren account gelöscht hat, schließe ich den thread.



Ich habe das nicht geschrieben. Du verwechselst gerade die Schreiberinnen? 
Was gedenkst du für deinen Wunsch nach Freiraum und Abgrenzung zu tun?
Zitieren
). Auf Dauer wirst du diese erzwungene Nähe nicht aushalten! Gegen ein Zimmer bei deinen Eltern, in das du dich ab und zu zurückziehen kannst ist doch eigentlich nichts einzuwenden. Irgendwann könnt ihr euch dann vielleicht auch eine Wohnung leisten, in der jeder sein eigenes Zimmer hat.
