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  1. Inaktiver User

    AW: sich treu bleiben vs. sich weiterentwickeln

    Hallo Sehnsuchtsvolle,
    ein gewisser Wiedererkennungseffekt sollte schon da sein.

    Wobei mir persönlich da charakterliche Eigenschaften wichtig sind.
    Wenn eine Freundin die ich als sehr lebendig in Erinnerung habe plötzlich so abgestumpft daher kommt hat das z.B. nix mit Weiterentwicklung zu tun.

    Ideale wenn sie denn echt waren kann man doch nicht so ablegen wie ein Kleid.
    Man lebt sie vielleicht anders, nicht mehr so kämpferisch vielleicht.

    Ich persönlich finde es wichtig, sich das Mädchen das man mal war ein wenig zu bewahren.

    Wobei ich da auch schon komische Sachen erlebt habe.
    Treffe in einer Fußgängerzone eine alte Bekannte. Die kam in dem Gewühl schnurstracks auf mich zu.
    Auf meine Frage wie hast du mich so schnell erkannt, meinte sie: an deinem Gang.

    Dabei laufe ich weder wie John Wayne oder beherrsche den Catwalk-Gang wie eins von Heidis Mädeln....

    Man muss oder sollte auch nicht den Menschen der sich eben so verändert hat dass er einem total fremd geworden ist negativ betiteln.
    Aber, Spass machts wohl nicht.
    schönen Abend noch

  2. Inaktiver User

    AW: sich treu bleiben vs. sich weiterentwickeln

    Zitat Zitat von Sehnsuchtsvolle Beitrag anzeigen
    Die Frage müsste lauten: Wo verläuft die Grenze zwischen Weiterentwicklung und dem Verrat der eigenen Ideale?
    In diesem Fall sieht es doch so aus, dass sich die Ideale für die Freundin einfach etwas verändert haben, bzw. sie sie anders auslegt oder?

    Niemals zu heiraten erscheint mir als eher oberflächliche Auslegung eines feministischen Ideals - heutzutage kann man ja durchaus eine gleichberechtige Ehe führen.
    Da käme bei mir eher der Verdacht auf, dass die andere Freundin mit ihrem Lebensweg vielleicht doch nicht ganz so glücklich ist und daher austeilen muss?

    Unter einem Verrat der Ideale würde ich eher verstehen, dass man etwas gegen seine innerste Überzeugung tut, weil man sich dadurch zum Beispiel Macht oder finanzielle Vorteile erhofft (also: ich bin absolut gegen die Ehe, heirate aber einen reichen Mann, um mir einen noblen Lebensstil leisten zu können), man sich quasi "verkauft".

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