Spontane Antwort auf den Ausgangsfred:
Ich würde auf keinen Fall das Vertrauensverhältnis zu meiner Oma durch die Heimlichkeiten anderer ankratzen lassen. D.h. nichts verschweigen. Am besten in einem persönlichen Gespräch.
Außerdem weißt Du, daß es sie verletzen wird, aber es ist doch besser, sie erfährt es von Dir als dass Du sie vor die Wand der Patentochter laufen lässt.
Ist nicht einfach, so eine Situation, aber ich finde es ist sehr wichtig, daß sie weiß, Dir kann sie vertrauen. Du lügst sie nicht an, enthältst ihr keine Wahrheiten vor, auch wenn es was unangenehmes ist.
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09.06.2011, 15:26Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Geändert von Inaktiver User (09.06.2011 um 15:30 Uhr)
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09.06.2011, 15:31Inaktiver User
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09.06.2011, 15:34Inaktiver User
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09.06.2011, 15:36Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Sie hat aber eben auch geschrieben, dass sie vom Verhältnis der beiden nichts weiß.
Genau so gut könnte es sein, dass es da gewaltig gekracht hat und die Oma ist froh, dass sie nicht eingeladen wird.
Die TE geht einfach von dieser Annahme aus, weil sie selbst ein gutes Verhältnis zur Oma hat.
So ist das halt, wenn man sich ungefragt in Dinge einmischt, von denen man keine Ahnung hat ...
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09.06.2011, 15:44Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Das ist doch alles wurscht. Wen interessiert denn die Braut? Die TE wird wohl ihre Oma einschätzen können und ich vertraue darauf, dass sie das gut macht. Dann hätte die Braut auch nur Leute einladen sollen, die den Rand halten und nicht weitertratschen. Ihr Fehler. Ich würde es der Oma erzählen, um den Schaden möglichst gering zu halten. Erfahren wird sie es doch.
Hochzeiten, vor allem gefeierte, lassen sich eben unschwer verheimlichen. Das ist doch der Sinn der Sache, der Welt bekannt zu geben. Ziemlich feige Braut, muss ich sagen, daß sie ihre Gäste in einen Gewissenkonflikt bringt. Das reicht schon, aber warum soll sich die Peripherie diesem Diktat auch noch unterwerfen?
Also, mal grundsätzlich. Ich finde, die Dinge der Menschen, die mir nahestehen, gehen mich auch etwas an. Und an dem Punkt, an dem es mein Verhältnis zu diesem Menschen schädigen oder belasten würde, greife ich schützend ein. Lügen und sei es durch Verschweigen wichtiger Fakten, gehört jedenfalls nicht ins Portfolio wichtiger Beziehungen.Geändert von Inaktiver User (09.06.2011 um 15:50 Uhr)
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09.06.2011, 15:54
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Darüber kann man auch anders denken. Erstmal: Lügen und Schweigen liegen oft weit auseinander.
Ich kenne Geschwister, die vieles wissen, von dem die Eltern keinen Schimmer haben. Ist einfach besser für alle BEteiligten. Das macht die Beziehung zu den Eltern bestimmt nicht weniger wichtig - nur mal so als Beispiel.
Massashi
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09.06.2011, 15:57Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Ja, da liegt wohl der Hase im Pfeffer: Das man sich selbst und die eigene Beziehung schützen will.
Und gerade dafür wäre es oft besser, wenn man mal den Mund halten würde als Dinge rauszuposaunen, die einen gar nicht betreffen.
Es ist auch schon vorgekommen, dass die Person, die man vorgeblich schützen wollte, nicht sehr amused darüber war, dass man sich eingemischt hat.
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09.06.2011, 16:06Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Das würde doch aber voraussetzen, daß Oma es nie erfahren würde. Dann wäre es unnötig gequält. Das ist ja aber nicht gegeben. Und das beziehe ich in die Betrachtung mit ein.
Und natürlich betrifft das Wissen die TE, sonst gäbe es ja keinen Gewissenskonflikt.Geändert von Inaktiver User (09.06.2011 um 16:11 Uhr)
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09.06.2011, 16:13Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Aber was die Oma von anderen erfährt, dafür ist die TE nicht verantwortlich - und gleichzeitig weiß immer noch niemand, wie die Oma das finden wird.
Und nur weil man sich selbst einen Gewissenskonflikt macht, ist man noch nicht betroffen. Und wenn doch - geht es vielleicht gar nicht um Oma, sondern um einen selbst?
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09.06.2011, 16:14
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Für wen reduziert das den Schaden? M.E. ist die einzige Person, deren Schaden die TE reduzieren kann, die TE selber.
Ich hab eine Menge Stürme im Wasserglas (tagelange Panik, zweihundert e-mails, am Ende allgemeines Augenrollen und "Schwamm drüber"), eine Anzahl extrem unerfreulicher (durchheulte Nächte und zerstörte Beziehungen) und ein paar geradezu gefährliche (Polizeieinsatz) Situationen erlebt, die zu alle zu vermeiden gewesen wären, wenn nicht Leute mit besten Absichten Informationen weitergegeben hätten, die sie nicht richtig bewerten konnten.




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