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09.06.2011, 14:16Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
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09.06.2011, 14:19Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Mein Fazit:
Raushalten- Raushalten- Raushalten!!!
Hier gibt es viel zuviele "Unbekannten" um wirklich STellung zu beziehen.
Es wird nicht gewusst, was die Braut als Grund hat.
Es wird nicht gewusst, welches Verhältnis zwischen Patenkind und Oma besteht.
Schon das ist eine ganz intime und private Sache, die dann auch nur diese beiden angeht.
Ob eingeladene Gäste ein Redeverbot befolgen oder nicht......ob die Braut soetwas voraussetzt.....geht NUR die Beteiligten an- sonst niemanden.
Hier wird immer von Loyalität gesprochen- der Oma gegenüber......mal allen Ernstes- was wird denn erst für ein Fass aufgemacht, wenn die Oma das nun vorher erfährt???
Und.....soll ein vorheriges Erfahren die Verletztheit dann mildern???.....wieso sollte das so sein?
Sich mit der Braut in Verbindung setzen? Warum?
Jemanden nicht zur Hochzeit einladen- sogar so umgehen wollen- spricht für eine ziemlich harte Front, die von dort kommt......wieso sollte man da einem Unbeteiligten, der sogar noch auf der anderen Seite steht denn ehrlich antworten?
Und was ist, wenn dann die Nachfragende das Ausmass der Gründe nicht versteht und als " ist-doch-nix" abtut??
Nein.....hier gehört sich rausgehalten!
Wenn die Oma nachfragt.......dann finde ich- kann man mit gutem Gewissen durchaus sagen, daß man das zwar gehört hat aber letztlich zuwenig Information um sich ein Urteil zu bilden oder was dazu zu sagen.
Ausserdem.....besteht ja immer noch die Möglichkeit, daß alles anders wird.......wer weiss, ob die Braut es sich nicht noch überlegt??
kenzia
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09.06.2011, 14:46
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Wow, explodierender Strang. Ich beantworte erst mal die Originalfrage.
Was ich machen würde: Fragen (am besten, wenn die Aufforderung zur Geheimhaltung kommt, aber dazu ist es ja jetzt etwas spät), "Bist du sicher, daß das eine gute Idee ist? Das gibt einen Riesenzirkus, wenn das rauskommt, da hast du jahrelang was von." Zweck davon ist, falls sie sich, wie es vor-hochzeitlich gerne vorkommt, in irgendein abstruses Gedankengespinst verwickelt hat, ihr ein bißchen Perspektive zu geben. Der Zweck den du ihr sagen kannst ist, daß du Riesenzirkusse in deiner Umgebung nicht leiden kannst.
Was ich nicht machen würde: Mit irgendwem sonst darüber sprechen oder Andeutungen machen. (Universalausrede: "Ich habe echt keinen Überblick über ihren Kram, frag sie am besten selber.") Die Patentochter in irgeneiner Form ermutigen, mir Sachen zu erzählen, die mich nichts angehen und die ich nicht wissen will.
Was ich versucht wäre zu tun, was aber keine gute Idee wäre: Rausfinden, was für ein Problem Oma und Patentochter miteinander haben. Wenn der Riesenzirkus losbricht, erfahr ich das schon früh genug.
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09.06.2011, 15:07
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Das ist definitiv die beste Lösung, wenn eine zweifelhafte Aufforderung zur Geheimhaltung kommt.
ABER: Die TE ist ja nicht eingeladen, wurde insofern auch nicht aufgefordert.
Es hat sich eine "andere Person" an sie gewandt, m.E. in der Annahme/Hoffnung, dass die TE schweigen kann.
Ich kann mich in allen drei Punkten nur kenzia anschließen: "Mein Fazit:
Raushalten- Raushalten- Raushalten!!!"
Auch in diesem vierten Punkt: "Nein.....hier gehört sich rausgehalten!"

Massashi
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09.06.2011, 15:09Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Also, ich habe oben nochmal nachgelesen: Dass die Braut die Leute zur Geheimhaltung verpflichten wollte, steht da nirgendwo. Nur, dass sie es der Oma erst nach der Hochzeit sagen will.
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09.06.2011, 15:11
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09.06.2011, 15:16
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09.06.2011, 15:19
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09.06.2011, 15:20
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Jetzt nochmal, nach Strang lesen.
OK, du brichst also niemands Vertrauen, wenn du's weitererzählst, und ich habe den Verdacht, wer immer es dir erzählt hat, weiß von deinem guten Verhältnis zu deiner Oma und hofft, dich als Transmitter zu benutzen?
Diese Frikadelle würde ich mir nicht ans Knie nageln wollen. Ich sehe nicht, inwiefern irgend jemand gewinnt, wenn du *keinen* Anfall von Vergeßlichkeit hast. Deine Oma wird immer noch nicht eingeladen sein und immer noch unglücklich, die Patentochter wird immer noch motiviert sein von was immer so motiviert... da ist nichts zu verbessern. Die Braut wird eine Krise kriegen, die Oma wird eine Krise kriegen, und du stehst als Überbringer schlechter Nachrichten und intrigante Tratschtante da. Das lohnt sich nur, wenn du jemandem eins auswischen willst.
Eine Möglichkeit wäre, die Transmitterfunktion in die andere Richtung weiterzureichen und jemanden, der der Braut nähersteht zu fragen was zum Kuckuck da los ist und was das soll, in der Hoffnung oder Erwartung, daß das weitergegeben wird. Rechne aber immer damit, daß dein Name an dieser Frage hängenbleibt -- du gehst also ein erhebliches Risiko ein, es sei denn, du hast die perfekte Person zum Fragen (loyal zu dir, diplomatisch, kann die Klappe halten). Um nicht als Intrigantin dazustehen, muß man gut in, sagen wir mal, Social Engineering sen.
Ehrlich gesagt, ich würde um das ganze Schlamassel einen Riesenbogen machen und schon mal eine Reputation für Schusseligkeit kultivieren. Nur wenn es sehr unwahrscheinlich ist, daß irgend jemand mir glauben würde, daß ich von der Sache nichts gewußt oder alles vergessen habe, *und* es irgendwie aufs Tapet kommt, würde ich erwähnen, ein Gerücht gehört zu haben, mit dem ich aber, da ich mit den Betreffenden Leuten keinen Kontakt habe, nichts anzufangen weiß.
Ich komme aus einer Familie mit einer Tradition von Fehden und Geheimniskrämerei und kann lügen wie ein Teppichhändler, wenn's denn sein muß. Ich ziehe es aber vor, mich auf die Lüge des Herrn Hase zu beschränken: "Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts."
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09.06.2011, 15:25Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
ODER....um die Hoffnung zu haben, daß ein anderer es der Oma "steckt"!?
So gibt man schön die Verantwortung für das eigene ungute Gefühl ab.....und wäre vermutlich heilfroh, wenn ein "Unbeteiligter" der "Bote" ist, der das Unheil überbringt.....
Das ist alles ein so ungutes Geflecht......und da wird noch soviel Ärger aufkommen.....- andersrum- wer weiss, ob die Oma das nicht durchaus "richtig" einsortiert, wenn sie es hinterher erfährt.....vielleicht GENAU weiss, warum und damit sogar ganz gut klarkommt??
wir wissen es nichts......wie auch die TE so gut wie nichts weiss......
Liebe TE......ich kann sehr gut verstehen, daß man sich da sehr viele Gedanken macht, aber Du kommst zwischen alle Fronten, wenn Du Dich einmischst und was Du sein möchtest- Vermittler- wird absolut nicht funktionieren!
Dabei kommst Du nur selber unter die Räder......
Deine Oma ist erwachsen.....und Du kannst hinterher hergehen und trösten......zuhören und für sie da sein.....-- was aber voraussetzt, daß es überhaupt dazu kommt!
kenzia




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