Hier geht es zuerst einmal um die Dreierkonstellation Patentochter-Oma-Emmy83. Sich schon in diesem Dreieck zurechtzufinden ist für die TE, so denke ich, nicht einfach. Wenn dann auch noch eine "andere Person" hinzukommt, wird die Sache noch komplizierter. Auf wieviele persönliche Befindlichkeiten von noch weiteren "Akteuren" soll denn die TE NOCH Rücksicht nehmen?
Es geht doch zuerst einmal darum, herauszufinden, wie sich Emmy83 ihrer Oma gegenüber verhalten soll.
Und bitte nicht unterschlagen:
Dieser "anderen Person" geht es ja mit dem Redeverbot auch nicht gut. Vielleicht wäre sie ja auch froh, wenn ein anderer, also Emmy83, für sie die Kastanien aus dem Feuer holt und mit der Oma spricht. So muss sie selber sich dieser Frage gar nicht mehr stellen...Zitat von Emmy83 Beitrag anzeigen
Oh das geht ja schnell
Also zur Aufklärung: Ich habe das von einer Person erfahren, die eingeladen ist, aber auch ein schlechtes Gewissen hat, dass sie meine Oma anlügen soll. Weil diese Person sich dabei auch ganz schlecht gefühlt hat, hat sie mit mir darüber geredet. Und mich damit eben blöderweise auch reingezogen.Außerdem wissen wir ja nicht ,wie eng die beiden nun miteinander befreundet sind, die "Andere" und Emmy.
Aber dennoch: Wenns kompliziert wird, erst mal wieder auf sich selbst und das eigene Gewissen schauen... Klarheit reinbringen, statt sich noch an 20 anderen Baustellen/Personen zu verzetteln.
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09.06.2011, 13:19Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
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09.06.2011, 13:21Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
@massashi: So klar war ich auch schon.

Es geht hier aber weniger um die Nicht-Einladung, sondern um das Schweigegebot der Braut. Und ob es die Oma nicht noch zusätzlich kränkt, wenn eine Person, der sie vertraut, davon weiß und es verschweigt.
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09.06.2011, 13:28
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09.06.2011, 13:36Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Jawohl, Emmy ist nicht eingeladen. Die Oma auch nicht. Blöderweise sorgt sich Emmy aber um die OMA, weil sie sich ihr verbunden fühlt. Soll Emmy einer Entscheidung und einer persönlichen Befindlichkeit einer Person gegenüber, mit der sie gar nichts zu tun hat, loyaler sein, als der Person gegenüber - die Oma - mit der sie sich verbunden fühlt? Mir erschließt sich die Logik darin nicht.

Und ja: Die Braut ist ein freier Mensch, den einzuladen, wen sie will. Das kann sie doch auch und niemand spricht ihr dieses Recht ab! Dann soll sie aber bitte auch zu dieser Entscheidung offen stehen und nicht andere Menschen in "Zugzwang" nehmen und mit deren Hilfe - Hilfe von Menschen, zu denen sie gar keinen Kontakt hat - gegen DEREN Willen, ihrer Entscheidung anscheinend den Stachel, den diese doch hat, nehmen wollen.
Und wenn das Einzige, was passieren kann, wenn sie diese Info weiter gibt, ist, dass die Oma traurig wird, dann sehe ich erst Recht keinen Hinderungsgrund, dies zu tun. Dann ist doch alles paletti. Dann ärgert sich die Braut nicht und Emmy kann ihrer Oma in ihrer Traurigkeit beiseite stehen. Die Patentochter wird dies ja garantiert NICHT tun, weil sie gar nicht DA ist (das ist jetzt nur eine Feststellung!).
Traurig wird die Oma so oder so werden, nämlich dann, wenn dann doch alles rauskommt....Geändert von Inaktiver User (09.06.2011 um 13:47 Uhr)
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09.06.2011, 13:37
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Ich finde die Situation auch ganz schwierig und war schon ein paar Mal in ähnlichen Situationen. Ich habe für mich daraus gelernt, dass ich nicht lüge.
Allerdings gäbe es Situationen, in denen ich schweigen würde.
Du bist nicht eingeladen und weißt es nur über Dritte.
Deine Oma wird traurig und verletzt sein, wenn sie es nach der Hochzeit erfährt.
Deine Oma wird traurig und verletzte sein, wenn sie es von dir erfährt.
Verstärkt werden könnte das ganze tatsächlich, wenn sie es entweder vorher von Dritten erfährt (entweder jemand der sich nicht ans Schweigegelübte hält oder der es nicht weiß).
Ich tendiere dazu es deiner Oma so nebenher zu erzählen, "ich habe übrigens von x erfahren, dass Patentochter heiratet, hast du das auch schon gehört", ich würde nicht von mir aus darauf eingehen, dass sie es nicht wissen soll. Denn der Braut bist du zu nichts verpflichtet, aber deiner Oma irgendwie schon.
Allerdings kann das die Leidenzeit in gewisser Weise auch verlängern, weil sie dann bis zur Hochzeit und danach sauer ist.
Kann es sein, dass man ihr einfach die evt. beschwerliche Reise ersparen will und das Brautpaar sie ein paar Tage später freudestrahlend besuchen und überraschen will oder wird sie nicht eingeladen, weil das Verhältnis so schlecht ist.
Liebe Grüße
prometheaFreiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
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09.06.2011, 13:45Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Schlaflos hat es schon angesprochen und ich bin der gleichen Meinung:
Deswegen wäre für mich in diesem Falle Diskretion, so wie Du @Massashi es vorschlägst, und wie ich ganz unabhängig von Emmys Problem auch argumentieren würde,
QUOTE]Und da denke ich eben, dass es immer richtig ist, sich diskret zu verhalten. Besonders dann, wenn die Sache selbst einen wirklich nichts angeht.
Massashi [[/QUOTE]
nicht relevant. Denn die Sache geht Emmy etwas an, weil sie eine persönliche Beziehung zur Oma hat, sich ihr verbunden fühlt und sich um ihr Wohlergehen sorgt.Geändert von Inaktiver User (09.06.2011 um 13:48 Uhr)
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09.06.2011, 13:53
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Danke für eure vielen Antworten!
Ich verlier hier irgendwie schnell den Überblick, also entschuldigt wenn ich vielleicht nicht auf alles eingehe.
Genau den Eindruck hatte ich auch, dass diese "andere Person" ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen versucht indem sie einfach noch mehr Leute mit reinzieht. Dann ist's hinterher wohl leichter wenn man sagen kann "Emmy hat's doch auch gewusst und nix gesagt..."
Das Verhältnis ist (soweit ich weiß) gut zwischen den beiden. Meine Oma besucht ab und an die Familie und sie haben regelmäßig telefonischen Kontakt. Da letzte Mal dass sie dort war ist noch nicht allzu lange her, ich nehme stark an, dass die Hochzeitsplanungen da schon liefen.
Die Reise ist zwar beschwerlich, aber mit Hilfe auch zu schaffen. Ich meine, in diesem Fall hätte ich ja sogar meine Oma hingefahren, mir nen schönen Tag gemacht und sie dann wieder nach Hause kutschiert... Probleme kann man doch lösen wenn man drüber redet.
Danke für eure Gedanken zu dem Thema. Leider kann ich alle eure Meinungen irgendwie nachvollziehen, egal wie widersprüchlich, ich bin also mit meiner Entscheidung was ich nun mache noch nicht weiter....
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09.06.2011, 13:53Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
so sehe ich das auch. Ich würde auch nichts sagen. Zumal, wenn ich gar nicht eingeladen bin und mit der Braut keinen Kontakt habe. Wenn die Person, von der Emmy das weiss damit ein Problem hat, soll sie selbst mit der Oma sprechen.
Ich kann auch die Braut verstehen. Die Oma lebt am anderen Ende Deutschlands und würde sich durch eine Einladung vielleicht verpflichtet fühlen. Ich würde meiner Oma das auch nicht mehr zugemutet haben.(Sie ist vor kurzem mit fast 99 Jahren gestorben)
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09.06.2011, 13:57Inaktiver User
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09.06.2011, 14:05Inaktiver User
AW: Geheimnistuerei - mitmachen oder nicht?
Aber die Oma kann doch bestimmt noch selbst entscheiden, ob sie hätte fahren können, so sie denn eingeladen gewesen wäre, oder?
Diese Art von Rücksichtnahme verstehe ich nicht.
Und im Zusammenhang mit dem Schweigegebot scheint mir da doch einiges mehr hinter zu stecken als pure Freundlichkeit. Sonst hätte das ja klar kommuniziert werden können seitens der Braut.



Außerdem wissen wir ja nicht ,wie eng die beiden nun miteinander befreundet sind, die "Andere" und Emmy.
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