... zum Beispiel. Ein äußerer Blick kann wirklich sehr helfen, auch von guten Freunden, wenn sie da nicht zu sehr involviert sind.
Insgesamt aber wünsche ich Dir Geduld mit Dir selbst. Solange man lebt hat man alle Zeit der Welt, Entscheidungen zu treffen oder aufzuschieben, wenn sie nicht reif in einem sind. Erlaube Dir Glück, erlaube Dir Aufschub, erlaube Dir Leichtigkeit, und erlaube Dir vor allen Dingen Fehler! Man lebt nicht nur für die Zukunft, man lebt in allererster Linie heute und jetzt. Und alle Entscheidungen kann man auch nur mit dem Wissen und Wollen heute und Jetzt treffen, auch wenn man sie aus späterer Sicht anders treffen würde. Diese Sicht kann aber niemand voraus nehmen, ausser er ist ein Genie.![]()
Was würdest Du Dir selbst eigentlich raten, wenn Du eine entfernte Freundin wärst? Gibt es da innerlich irgendwelche Stimmen, Tendenzen, denen Du Dich kaum traust zuzuhören? Vielleicht sieht in Deinem Leben ja auch alles zu "gut", zu vorbestimmt und klar aus? Vielleicht möchtest Du ja den wie von Deinem verstorbenen Partner geschickten Partner und das Leben mit ihm ganz tief in Dir eigentlich garnicht? Alleine das sich einzugestehen wäre ja schon mal ein SChritt, wenn es so wäre. Was dann stattdessen käme erst im nachfolgenden SChritt.
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01.07.2011, 19:10
AW: was will das leben von mir oder ich vom leben...
Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
"Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama
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02.07.2011, 11:28
AW: was will das leben von mir oder ich vom leben...
Ich rede da oft mit Freunden darüber, aber einen Ratschlag haben sie leider keinen für mich...
die Frage habe ich mir oft gestellt, was ich mir selbst eigentlich raten würde, aber ich komme leider zu nichts..
Was ich weiß und das ist ja schon mal etwas, dass ich diese beziehung zu diesem mann möchte, wie nichts anderes auf dieser welt. Es ist eine so tiefe verbundenheit, eine akzeptanz gegenüber uns gegenseitig...das fühlt sich alles sehr sehr richtig an...aber die krux daran ist die angst davor, dass ich mich zu tief fallen lasse und mit ihm daselbe passiert.
Da gehören noch so viele dinge dazu, dass ich mich selbst teilweise nicht so akzeptiere wie ich bin, dass ich von meiner mutter damals oft nicht ganz so akzeptiert wurde, wie ich war....dass ich lieber hätte so sein sollen, wie andere in meinem alter..die liebe von einem menschen jetzt anzunehmen, den ich liebe, fällt dadurch zusätzlich schwer...dann der verlustgedanke, dass ich endlcih jemand habe, der mir das gefühl gibt, dass ich so wie ich bin in ordnung bin und weitaus mehr und derjenige mich wieder verlässt...(dadurch steigert sich das gefühl unterbewusst, dass ich ja vielleicht doch nicht richtig bin, so wie ich bin..auch wenn der tod uns getrennt hat) ...
mein jetziger partner akzeptiert ebenso meinen verstorbenen partner. er weiß, dass ich manchmal traurig bin...gerade an bestimmten tagen...er kommt mir nah an diesen tagen oder lässt mich in ruhe ohne dass ich sagen muss, was in welchem moment auch immer, richtig ist...er spürt es, was ich brauche oder eben gerade nicht brauchen kann....ich bin so dankbar, dass er mir nie etwas dazu ausreden möchte...
ja Leichtigkeit - soetwas wünsche ich mir viel öfter...das habe ich nicht allzu oft...das hatte ich aber im grunde genommen so gut wie nie...
ich war immer eins der kinder, die still in der schule während der pause in der ecke saßen und ihr pausenbrot gegessen haben, während die anderen kinder ausgelassen spielten...
es war nie so, dass ich ausgeschlossen wurde...im gegenteil, ich wurde immer gefragt und aufgefordert...aber ich verschloss mich dagegen...warum weiß ich bis heute nicht...
wenn ich spielte, spielte ich oft mit "außenseitern", die nicht gefragt wurden..die dann mehr oder weniger eine gruppe irgendwann unter sich bildeten...da konnte ich mitspielen, weil ich mich dann "besser" fühlte, als bei den "normalen"...hört sich jetzt total scheisse an..aber ich weiß mir keine andere erklärung?????Du bist da
Ich sehe Dich nicht.
Dein Körper wurde mit Erde zugedeckt.
Ich höre Dich nicht,
Deine Stimme rückt ferner von Tag zu Tag. Meine Hände fassen nach Dir
Und greifen ins Leere.
Aus Deinen Kleidern verfliegt mir der letzte Duft. Und doch Bist DU da - in mir.



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