Danke, Wusel...
Sie hält sich tatsächlich für den Nabel der Welt, braucht viel Zuspruch von Außen (wir waren jetzt letzt. WE in der Gruppe verreist, ich habe dann einfach nur beobachtet)
Sie ist ja kein schlechter Mensch...aber ich war so geschockt von ihrer Litanei, dass ich gar nicht so antworten konnte, wie ich wollte...zum Abschluß gab sie die Worte zum Besten: sei mir deswegen nicht böse...ich hab dich doch lieb
Wow, das ist neu...ich habe nichts gegen klare Worte von Freunden...aber bsi jetzt konnten diese das irgendwie besser verpacken, so das ich das auch als konstruktive Kritik wahr nahm und nicht, dass mein Leben abgewertet wurde...
Und meine Trennung etc. war ja zwar schlimm aber jetzt müsste ich doch mal mich zusammenreißen...(dabei hätte sie wissen müssen, das das gegessen war) & sie würde ja viele Dinge NICHT machen...da meinte ich nur: zum Glück ist jeder von uns ein Individuum! und es gibt mehr als nur einen Weg auf dieser Welt, den man gehen kann. (hat sie natürlich belächelt)
Ja, sie hat die Weisheit mit Löffeln gefressen...und wehe da ist jemand klüger als sie...sie ist doch der Nabel der Welt!
Naja, egal...genug gemosert...bei solchen Menschen braucht man keine Feinde...![]()
Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 60
Thema: etwas "gut meinen" -aber....
-
27.05.2011, 12:01
AW: etwas "gut meinen" -aber....
The hardest thing in life is to bring heart and mind to cooperate.
In my case, they still do not even run on a friendly basis.
(W. Allen)
***
JE SUIS CHARLIE.
***
Im Leben geht es nicht nur darum, gute Karten zu haben, sondern auch darum, mit einem schlechten Blatt gut zu spielen.
(R. Stevenson)
-
27.05.2011, 13:20
AW: etwas "gut meinen" -aber....
hihi, genau so eine kenn ich auch.
Ob das die gleiche ist ?
-
27.05.2011, 14:00Inaktiver User
-
27.05.2011, 21:21
AW: etwas "gut meinen" -aber....
The hardest thing in life is to bring heart and mind to cooperate.
In my case, they still do not even run on a friendly basis.
(W. Allen)
***
JE SUIS CHARLIE.
***
Im Leben geht es nicht nur darum, gute Karten zu haben, sondern auch darum, mit einem schlechten Blatt gut zu spielen.
(R. Stevenson)
-
29.05.2011, 07:41Inaktiver User
AW: etwas "gut meinen" -aber....
..etwas mit jemandem gut meinen, heißt, dass andere besser wissen wollen, was für einen selbst gut sein soll - und das ist ein Trugschluss. Hör dir einen gut gemeinten Rat von außen an, überdenke ihn für dein Anliegen und schließe dann selbst eine Entscheidung ab, inwieweit du Maßnahmen von außen benötigst oder dankbar ablehnst für den Hinweis, den du aus eigener Sicht nicht sehen konntest - es ist ein Angebot für eine Alternative - mehr nicht...
-
29.05.2011, 11:35
AW: etwas "gut meinen" -aber....
Woher weiß man denn genau, dass es gut gemeint ist? Nur weil derjenige das sagt?
Ich hatte eine Freundin, die läutete jede kleinste Kritik ein mit der Floskel: "Sei mir nicht böse, aber ..."
Irgendwann wies ich sie mal darauf hin, das war ihr noch nie aufgefallen.
Ihr Mann hörte längst nicht mehr hin, was ich gut verstehen konnte.
In diese Schiene gehört für mich auch: "Ich meins ja nur gut". Wer meint es denn schlecht mit dem was er tut? Ist doch wohl selbstverständlich, dass ich niemandem schaden will.
-
30.05.2011, 07:57
AW: etwas "gut meinen" -aber....
Normalerweise, weil man die Leute kennt, ihre Handlungs- und Lösungsmuster kennt, und ihre Motivation aus ihren Augen nachvollziehen kann.
Anderer Leuts Probleme lösen zu wollen, findet ja immer irgendwo in dem Kontinuum von "ich will, daß es mir gut geht" und "ich will, daß es dir gut geht" statt, und selten an einem Extrempunkt. "Gut gemeint" wäre für mich auf der altruistischen Hälfte des Spektrums. Eine Hilfe, die z.B. nur dazu dient, die Hilflosigkeit des Helfenden zu überspielen ist nicht gut gemeint. Ein Standardrezept, in das bekanntermaßen bekannte Information über die Situation nicht eingegangen sind, auch nicht. Egal, was der Helfende sagt.
Ein weiterer Indikator ist m.E. die Reaktion, wenn man andeutet, daß es das jetzt nicht so war. Jemand, der an dich denkt, zeigt vielleicht Enttäuschung oder Kummer, aber ändert sein Verhalten, oder man sieht zumindest den Versuch. Jemand, der an sich denkt, ist verschnupft weil du nicht die Rolle spielst, die dir in seiner Inszenierung seiner selbst zugeschrieben wurde.
Heh. Da frage ich dann meistens ziemlich schnell nach, warum jemand jetzt damit rechnet, daß ich böse bin. Habe ich dazu Anlaß gegeben? Hat die andere Person die Erfahrung, daß Leute leicht hochgehen? Glaubt sie, daß diese Floskel dagegen hilft? Beruht dieser Glaube auf Beobachtung oder Theorie?
Eine Grundsatzdiskussion kann unheimlich abschreckend wirken.
-
30.05.2011, 08:28Inaktiver User
AW: etwas "gut meinen" -aber....
Bei dem Teil konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen, wildwusel. Neulich habe ich einen Beitrag hier mit den Worten eingeleitet, wohl wissend, dass der Inhalt dem Empfänger eher nicht schmecken würde.
Warum habe ich es trotzdem geschrieben? Warum antwortet hier irgend jemand auf die Problemanfragen der Anderen?
-
17.06.2011, 11:06
AW: etwas "gut meinen" -aber....
Hab mich mal angemeldet, weil ich das Thema so spannend finde. Ich mag es nicht, wenn es jemand "gut mit mir meint", weil es bislang noch niemand geschafft hat, meine Situation so zu beurteilen, dass er eine Entscheidung für mich hätte treffen können. Nur selten bin ich in der Lage, dem Gutmeiner seine Absichten anzuerkennen.
UND wenn ich tatsächlich mal einen Gutmeiner um konkrete Hilfe bitte (die in seinen Augen nie das ist, was ich brauche), für etwas was MEINER Meinung nach das Richtige ist, dann verkrümelt sich der GUTMEINER. Denn es ist ja schließlich echte Arbeit, konkrete Hilfe zu leisten, als jemanden "Gut"gemeinte Ratschläge um die Ohren zu hauen und sich selber zu lobhudeln, was man doch für ein toller und perfekter Mensch ist.
Es wurde hier der Begriff der Übergriffigkeit benutzt. Ich möchte hierzu gerne eure Meinung wissen:
Ihr empfindet es als Übergriffig, wenn es jemand mit euch gut meint. So sehe ich es auch.
Andersherum wird das "Rumjammern" hier so negativ gehandelt. Dazu folgende Frage: Ist es denn nicht auch Übergriffig, wenn man für jemand anderes entscheidet, dass derjenige genug rumgejammert hat??? Man sich das rumjammern nicht mehr anhören möchte???
Eine Aussenstehende Person kann doch m.E. gar nicht beurteilen, dass der Rumjammerer tatsächlich etwas ändern muss? Vielleicht möchte er einfach nur etwas erzählen, was durch das geballte Erzählen von Negativem das restliche Positive und somit den Grund, NICHTS zu ändern rechtfertigt???
Mir ist nämlich diesbezüglich schon öfters passiert, dass ich die Dinge erzählt habe, die mich einfach besonders stark beschäftigen (Stress auf der Arbeit, In der Wohnung, Mit Leuten usw.).
Mit Erstaunen habe ich dann plötzlich festgestellt, in welch schlechtem Licht mich die Leute offenbar sehen (wollen), und es wohl daran liegt, dass ich nicht deutlich genug klar gemacht habe, dass sich das Rumjammern auf etwa 5 % meines Lebens beschränkt, und die restlichen 95 % ganz ok sind. Aber wenn man eine etwas pessimistischere Person ist, oder das negative ganz frisch passiert ist, dann gewichten die negativen 5% so sehr, dass man das einfach mal jemanden erzählen möchte???
Falls meine Frage hier im Strang zu weit geht, dann mache ich hierzu ein neues Thema auf!
-
17.06.2011, 13:36
AW: etwas "gut meinen" -aber....
Klapper,
das Hauptproblem bei den "Berufsjammerern" ist, dass sie die kostbare Lebenszeit anderer Leute mit negativer Aura füllen.
In meiner Freizeit möchte ich positive Dinge tun und erleben und mich in positiver Stimmung befinden.
Ich habe leider in meinem Bekanntenkreis viele Leute, die die immer gleichen Probleme thematisieren. Das fängt schon bei der Frage: "Wie geht es dir?". Fast alle - mit denen man näher bekannt ist, kommen auf ihre seit Jahren gleichen Probleme zu sprechen.
Was anderes wäre es für mich, wenn etwas NEUES passiert wäre (z.B. Auto kaputt gegangen, Kind krank), aber die meisten reden über den Status Quo in Beziehung, Job, Geld und Familie. Ohne in den letzten Jahren IRGENDWAS verbessert zu haben.
Es ist noch nicht mal so, dass mich das "Gejammer" in erster Linie nervt, sondern ich bin fassungslos, dass die Leute offenbar - so kommt es für mich rüber - nix anderes zu tun haben, als zu jammern. Und unfähig SCHEINEN ihr Leben zu genießen.
Mal krass ausgedrückt: Sie könnten morgen sterben, und dann liegen sie da auf dem Sterbebett und fragen sich: Wie war mein Leben - habe ich gut und erfüllt gelebt? Ich habe halt die Befürchtung, dass sie die Frage verneinen müssten.
Du kennst sicher die Geschichten, die mit dem Fazit enden, man solle HEUTE leben, und nix auf SPÄTER verschieben.
An sowas denke ich da immer.
Ich bin ein Mensch der nicht über Dauer-Baustellen "jammert", ich analysiere den Grund des Problems - dabei hole ich mir durchaus Denkanstöße - und gehe dann zur Problemlösung über. Oder - ganz wichtig: ich sage mir selber ehrlich ins Gesicht, warum ich das Problem nicht lösen will. Denn mein Fazit ist, dass man JEDES Problem lösen kann - allerdings mit teilweise gravierenden Konsequenzen. Und manchmal muss man feststellen, dass man die Konsequenzen nicht tragen will oder kann.
Dieses Ergebnis sollte man dann aber - zumindest innerlich - festhalten.
Harmloses Beispiel: Frau jammert dass sie zu dick ist. Problemlösung: Mehr Sport - weniger essen - ggf. medizinischen Rat einholen. In 90 % der Fälle ist frau zu bequem und zu faul, um mehr Sport zu treiben oder weniger zu essen. Und genau das sollte sie sich ehrlich eingestehen, dass ihr die Größe 38 nun doch nicht wichtig genug ist, um auf Sahnetorte und Burger zu verzichen. Aber eben aufhören, ihre Umgebung damit vollzujammern. Denn die Umgebung möchte mit der Frau vielleicht einfach gerne ein paar schöne Stunden verbringen und nicht die immer gleichen Lamentos über das Gewicht hören.....
Auch bei gravierenden Problemen wie Ehezoff und Jobärger lässt sich das Prinzip anwenden. Da würde sich frau zwar schon gerne trennen, aber was ist mit dem schönen Haus, und den netten Nachbarn, der finanziellen Sicherheit, der Angst neu anzufangen, der Angst vor dem alleine sein. Mir ist es lieber, die "Jammerin" sagt ehrlich: "Du Chennai, ich würde mich gerne trennen, aber...... - und deswegen verharre ich in der unbefriedigenden Beziehung".
Nur: So ehrlich sind die wenigsten - auch zu sich selber nicht.....
Chennai





Zitieren
