Antworten
Seite 3 von 6 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 60
  1. Inaktiver User

    AW: etwas "gut meinen" -aber....

    Ich fand das damals auch gut gemeint und irgendwie rührend, und es konnte auch keiner mehr
    diese "never ending- Story ertragen" ( und die damit verbundenen falschen Hoffnungen),
    bloss, sie war halt (noch) nicht soweit......
    Die Balance zwischen "sich sorgen und kümmern" und "einmischen in Sachen die einen nichts angehen"....
    das ist etwas, womit ich selber schon ab und zu Probleme hatte, momentan stecke ich selber da drin
    und bin irgendwie mit mir selber gar nicht im reinen, was diesen "Fall" angeht.
    Grundsätzlich ist es schön, wenn sich Menschen,ohne selber daraus einen unmittelbaren Vorteil zu ziehen, Gedanken um einen machen, andererseits kann es eben auch am falschen Platz oder zum falschen Zeitpunkt sein.
    Es ist immer fühlbar, ob wirklich die gute Absicht dahinter steckt,oder eben nur etwas als gute Absicht getarnt
    wird.Wenn zB. ein dicker Mensch, der kaum noch die Treppen hoch kommt,von "Gutmeinern" zum joggen
    überredet werden soll, finde ich das kaum gut gemeint, zumal wenn es Leute sind die halb soviel wiegen und
    schon 20 Jahre joggen, nur mal so als Beispiel....
    Ich werde mich wohl erst mal "sortieren" müssen, bevor ich diesem Bekannten weider gegenüber treten kann,
    derzeit überwiegt noch die ( vielleicht ungerechte) Wut....

  2. User Info Menu

    AW: etwas "gut meinen" -aber....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei mir geht es derzeit, konkreter beschrieben, um einen mir auch sehr lieben Menschen,der es gut meint mit mir und meinem kleinen Sohn.
    ER hat etwas "angeleiert" , ohne mein Wissen, auch nur gut gemeint,was mich traurig und auch sauer macht,das ich in der Tat als "übergriffig" empfinde,und woraufhin ich den Kontakt erstmal auf Eis gelegt habe.
    Ein bisschen war ich mit daran schuld, meine in dem Fall von mir selbst gehasste "Aufschieberitis" habe ich ihm gegenüber mehr als einmal beklagt, dennoch finde ich das, was er nun tat, falsch, jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt...
    Er meint es wirklich gut mit uns, das weiß ich ganz sicher, aber sein hinter meinem Rücken handeln macht mich sehr sauer und auch ratlos, wie es nun weiter gehen soll.
    Hm. Ich verstehe, dass Du nicht konkreter werden willst, aber Deinen Andeutungen nach und gerade wegen der von mir markierten Sätze, sehe ich keinen Grund, ihm ernsthaft böse zu sein.
    Bis auf Weiteres a.D.

  3. Inaktiver User

    AW: etwas "gut meinen" -aber....

    Also, wenn ich das hier so lese, sehe ich, die gleiche Handlung löst sehr unterschiedliche Reaktionen aus. Die einen sind gerührt, die anderen verärgert. Hat das vielleicht auch etwas damit zu tun, ob man etwas annehmen will oder kann, der Aspekt der liebevollen Geste mehr wertgeschätzt wird oder eher Skepsis bezüglich der Motive des Liebmeiners besteht (ob begründet oder nicht) ?

    Das Berufsbeispiel hat mir gut gefalllen, weil ich eine ähnliche Situation mit meinem Patinkind hatte. Ich habe ihn allerdings erst gefragt, ob es ihm recht sei, wenn ich mal anfrage. Und er war soooo froh darüber, daß ich ihn unterstützt habe und ihm eine Tür geöffnet habe, die er dann durchschreiten konnte.
    Geändert von Inaktiver User (24.05.2011 um 11:58 Uhr)

  4. User Info Menu

    AW: etwas "gut meinen" -aber....

    Hallo Sinnsucht.

    Wut halte ich niemals für ungerecht. Es ist schwierig, Gefühle so zu bewerten. Die Wut ist ein Indikator. Deine Psyche ersetzt hier solange die fehlende Abgrenzung, bis Du bewusst Grenzen gesetzt hast. Ohne genau zu wissen, was da vorgefallen ist: Es könnte ja sein, dass Dein Kumpel sich selbst abgegrenzt hat, indem er da tätig geworden ist. Du schiebst Verantwortung an eine andere Person ab, wenn Du immer nur jammerst, statt Probleme zu lösen. Auch das ist übergriffig. Er hat die Verantwortung angenommen, weil das für ihn ein ziemlich spannungsvoller Zustand ist. Besser wäre es gewesen, er hätte die Verantwortung deutlich abgelehnt - in dem er Dir zurückmeldet, was es mit ihm macht, dass er es leid ist, sich Dein Gejammere anzuhören, ohne, dass Du aktiv wirst. Dass er Dich als Freund dabei unterstützt, das Problem zu lösen, aber als seelischer Mülleimer nicht mehr zur Verfügung steht. So aber hat er Dich auch ein Stück in Deinem negativen Selbstbild bestätigt. Dass Du da gekränkt bist, kann ich verstehen. Aber Du hast ihm die Verantwortung zugeschoben. Er hat den Ball verwandelt - und ins Aus geschossen.

    Also könnte in dem Konflikt, der da aufgetaucht ist, eine wertvolle Botschaft für euch beide stecken. Eine gute Beziehung erkennt man daran, dass sie daran wächst, weil es möglich ist, über solche Empfindungen zu sprechen.

    LG,
    Babette
    Zurück ist ein Ort, den es nicht gibt.

  5. Moderation

    User Info Menu

    AW: etwas "gut meinen" -aber....

    Das ist total kontextabhängig. Wer ist die Person, was ist das "getan", was waren ihre Absichten, was weiß sie über meinen Geschmack/Bedarf, was kann sie wissen, und zu wie viel Toleranz fordert mich das Verhältnis zu der entsprechenden Person auf.

    Meine Mutter schenkt mir jedes Jahr zu Weihnachten einen Schnickschnack von Tschibo, den ich nicht mag, nicht brauche, und nicht unterbringen will. Was kann ich machen, sie ist meine Mutter und zieht sich aus der für sie unangenehmen Geschenk-für-die-Tochter-die-alles-hat Affäre. Ich bemühe mich, mir etwas zu wünschen, was nicht schwieriger oder teurer ist als ein Schnickschnack von Tschibo, aber wenn ich das nicht schaffe, finde ich lobende Worte für den Schnickschnack.

    Wenn mir eine Freundin eine Lampe montiert, die ich nicht leiden kann, bedanke ich mich ganz herzlich für die Arbeit und die Absicht, sage aber auch, daß es leider, leider die falsche Lampe war, und können wir das bei Gelegenheit in Ordnung bringen?

    Generell stelle ich die Beziehung über die Sache, bemühe mich aber auch um die Qualität der Beziehung, und das bedeutet, Offenheit, Schadensbegrenzung und sinnvolle Informationen, um eine Wiederholung zu vermeiden. Ich kenne nur wenige Leute, denen man nicht freundlich und höflich sagen kann, "danke, aber das war's jetzt nicht, wir machen das in Zukunft anders". Die Leute, bei denen das nicht geht oder die Mühe nicht wert ist, landen/bleiben entweder sehr am Rand meiner Zirkel, oder haben privilegierte Rechte (ältere Verwandte, Chefs) aufgrund derer ich auf meine gute Kinderstube ("Jetzt schreib' der Oma eine schöne Karte und bedank' dich für die [grottenhäßlichen und nicht passenden] Socken.") zurückgreife.

    Wenn ich sehe, daß das "gut gemeint" von Hintergedanken getrieben wurde, verhalte ich mich äußerlich genauso, aber ich merke mir das und beziehe es in meine zukünftige Einschätzung der Person und unserer Beziehung ein. Das kann ganz harmlos sein (Lieblose, billige Handarbeit: Sie ist mal wieder völlig abgebrannt und muß aus familienhistorischen Gründen noch fünfhundert Verwandte beschenken) oder nicht so harmlos (Esoterisches "Deine eigenen unbewußten Wünsche haben deine Katze epileptisch werden lassen": Sie hat sie nicht mehr alle).

    Persönlich will ich, daß Leute mich wissen lassen, wenn ich ins Klo gegriffen haben, aber ich habe keine Lust, mich anpampen zu lassen, oder mich als Schurke in jemands persönlichem Drama casten zu lassen. Um ein harmloses Beispiel zu nehmen, wenn jemand z.B. keinen Kuchen möchte, soll er/sie sagen, "nein, danke, ich möchte keinen Kuchen" oder "Ich mag den nicht" oder "Ich bin allergisch/vegan/lebergeschädigt/... und kann/will/werde diesen Kuchen nicht essen", damit bin ich vielleicht nicht völlig glücklich, weil es mir lieber ist, wenn ein Plan funktioniert (und sei es nur der Plan, Leute mit Kuchen zu versorgen), aber ein "Ist ja ekelig!" oder "Ich hasse ..." oder "Der Kuchen ist Sch***" betrachte ich als schlechtes Benehmen, und mit Leidensmine ein Stück zu nehmen und dann den ganzen Abend zu schmollen ist meiner Ansicht nach das Letzte, da werde ich dann auch ekelig.

    Um unschöne Szenen von "gut gemeint" zu vermeiden biete ich auch Kuchen, Hilfe, gute Ratschläge usw. nie öfter als zweimal an. (Einmal "möchtest du", das zweite Mal, "falls du es dir anders überlegst".) Nein zu sagen fällt vielen Leuten schwer, man sollte es ihnen nicht schwerer machen.

  6. Moderation

    User Info Menu

    AW: etwas "gut meinen" -aber....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gut gemeint ist grenzüberschreitend aufgrund eines Missverständnisses. Und deshalb nehme ich sowas nicht krumm, rücke die Einschätzung aber ins richtige Licht und das war es dann. Ich kenne es auch nicht, daß sich das dann nochmal wiederholt.

    Und man kann in eine solche Situation auch ganz leicht reinrutschen. z.B. muss eine Entscheidung jetzt und schnell getroffen werden und eine Rücksprache mit Betroffenen ist nicht möglich. Dann ist mal ratzfatz gut gemeint ein kleines Pulverfäßchen. Auch ganz ohne eigene Initiative ...
    Sehr schön gesagt, sehe ich 100% auch so.

    ***

    Großzügigkeit, an andere denken, und mal eine Freude machen wollen, bedeutet ja auch immer, sich aus dem Fenster zu lehnen, sich angreifbar zu machen. Ich wünsche mir Großzügigkeit, Offenheit und eine gewisse Bereitschaft zum emotionalen Risiko um mich herum und auch für mich selber, deswegen werde ich gemäß des "Was du nicht willst das man dir tu..." auch niemanden abbügeln, der das Risiko eingeht und es vergeigt.

    Ich hatte im Leben immer ein Riesenglück mit meinen Freunden. Ohne Freunde, die sich für mich aus dem Fenster gelehnt haben, mitgedacht haben und und Gefallen in meine Richtung geschoben, die ich nicht angefordert hatte -- von denen ich nicht einmal *wußte*, daß sie möglich waren -- wäre ich in einige ganz schöne Schlamassel geraten (und nicht so leicht wieder heraus). Auch deswegen werde ich mir kein Verhalten angewöhnen, daß Leute mir nur noch geben, wonach ich sie ausdrücklich frage. Wie einewiekeine richtig sagt, solange da kein Machtgefälle ist (oder, was ich hinzufügen möchte, vollendete Tatsachen geschaffen werden), habe ich keine Probleme damit, einen Gefallen, ein Geschenk oder ein Angebot abzulehnen. Wenn dann jemand unleidlich reagiert, ist das m.E. kein Problem des "gut gemeint, aber daneben" mehr, sondern eines der Eitelkeit.

    Wie Stecher36 habe ich auch damit Probleme, wenn jemand sich nur ausjammern möchte. Ich suche immer nach Lösungen, weil ich es emotional genauso belastend finde, wenn es meinen Freunden schlechtgeht wie wenn es mir selber schlecht geht. Rational weiß ich, daß eine Lösung oft gar nicht gefordert oder erwünscht ist, und das Ausjammern auch sehr nötig ist und gut tut, aber emotional will ich, daß alles wieder gut wird und tue mein möglichstes dafür. Ich versuche mir dann oft zu realisieren, daß meine Freunde ja auch nicht doof sind, und beschränke meine Hilfsangebote oder guten Ratschläge auf das, was nur ich ihnen geben kann. Oft ist das "nichts", und das ist auch kein schönes Gefühl. Aber ein Aktionismus, der nur meiner Eitelkeit dient, ist nicht mal "gut gemeint".

  7. User Info Menu

    AW: etwas "gut meinen" -aber....

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Wie Stecher36 habe ich auch damit Probleme, wenn jemand sich nur ausjammern möchte. Ich suche immer nach Lösungen, weil ich es emotional genauso belastend finde, wenn es meinen Freunden schlechtgeht wie wenn es mir selber schlecht geht. Rational weiß ich, daß eine Lösung oft gar nicht gefordert oder erwünscht ist, und das Ausjammern auch sehr nötig ist und gut tut, aber emotional will ich, daß alles wieder gut wird und tue mein möglichstes dafür. Ich versuche mir dann oft zu realisieren, daß meine Freunde ja auch nicht doof sind, und beschränke meine Hilfsangebote oder guten Ratschläge auf das, was nur ich ihnen geben kann. Oft ist das "nichts", und das ist auch kein schönes Gefühl. Aber ein Aktionismus, der nur meiner Eitelkeit dient, ist nicht mal "gut gemeint".
    Dieses Phänomen des "Dauerjammerns", das kenne ich in meinem Umfeld leider auch.

    Klar, ich verstehe, wenn sich jemand MAL auskotzen will, aber die meisten haben stets ihre zwei, drei Dauerbenner im Abo, die sich bei jeder passenden Gelegenheit anbringen. Meistens Beziehung, Job, Stress, Wohnung und "ich werd ja immer ausgenutzt".

    Da versuche ich schon, konkrete Tipps zu geben, denn ich gehe ja davon aus, das dieses Thema den Betreffenden belastet, denn sonst würde er ja nicht ständig davon berichten. Leider merke ich, dass die meisten meine Tipps zwar ganz toll finden, diese aber leider leider in ihrer ganz konkreten Situation nicht umsetzbar sind. Am nächsten Morgen jammern sie dann wieder über das gleiche Thema.

    Mir ist das allerdings total fremd, ich jammere fast nie. Meist weiß ich ja selber, warum ich ein Problem noch nicht gelöst habe (zu faul, Geld fehlt, zu inkonsequent), warum also drüber jammern. Über Probleme rede ich eher dann, wenn ich NICHT weiß, woran es liegt und mir Denkanstöße von anderen suche.

    Grundsätzlich ist mir gut gemeintes Fehlhandeln auch lieber als Gleichgültigkeit. Wenn also jemand in bester Absicht daneben greift, dann spreche ich ihn halt drauf an - bei Kleinigkeiten lächle ich halt nett und sage nix. Ich kenne - zumindest in meiner Umgebung - zum Glück (!) niemanden, der einen mit pseudo-gutgemeinten Aktionen in eine gewünschte Richtung drücken will.

    Chennai

  8. Inaktiver User

    AW: etwas "gut meinen" -aber....

    Danke für eure Beiträge, ich finde es interessant eure Meinungen und Erfahrungen zu lesen
    @dieclou : da hast du manch Wahres geschrieben und ich erkenne mich darin zTeil wieder.
    "Gejammert" habe ich, was eben diese Thematik angeht, weiß Gott.
    Er ist in sofern involviert, da er der Onkel meinen kleinen Sohnes ist und diesen mittlerweile sehr lieb gewonnen hat, es geht da also nicht nur um mich oder ihn ( wir haben kein Liebesverhältnis!)
    Ich neige in dieser speziellen Thematik, sonst eher nicht, zum "auf die lange Bank schieben", was mich wiederum ärgert, dann "sülze" ich ich ihn wieder voll usw.....
    Selber neige ich dann und wann auch dazu, mich in Dinge einzumischen, die mich nichts angehen, auch aus
    vermeintlich "gutem Grund". Derzeit mache ich für ein überschuldetes Pärchen, Bekannte, noch sehr jung, die "Buchführung".Dann bin ich wieder stinkig und mache ihnen teilweise Vorwürfen, wenn Zeug dazu kommt,
    unnötige Bestellungen usw, habe schon aus "gut meinen" Bestellungen storniert, was sie am Ende auch ok fanden.Die Gratwanderung zwischen gut gemeint und einmischen in Dinge, die einen nichts angehen, ist wirklich nicht leicht.
    Feedback halte ich für wichtig, auch das man Grenzen setzt, sich selber und beim "gut meinen".....

  9. Inaktiver User

    AW: etwas "gut meinen" -aber....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo,
    wie kommt ihr damit klar, wenn jemand etwas macht ( für euch, im Zusammenhang mit euch)
    wo ihr genau wisst : es war gut gemeint....aber es ist dennoch "total daneben".
    Seit ihr dennoch "stinksauer", beleidigt, zeigt dem Betroffenen das auch,oder überwiegt das
    Gefühl " er/ sie hat es ja eigentlich gut gemeint......
    Habt ihr selber auch schon so ins Fettnäpfchen getreten und wie ging es euch dabei, wäre es besser
    gewesen, der/die Betreffende hätte sich ausgeschwiegen, oder wart ihr auch für kritisches feedback
    dankbar ?
    So, die Arbeit ruft
    Danke für eure Meinungen und lieben Gruss
    S.
    Das passiert. Mir ist es grad noch am Wochenende passiert. Eine gut gemeinte Ankündigung aus der Familie brachte mich in eine, für mich, unangenehme Situation.

    Es war definitiv gut gemeint, die "Übeltäter" liegen mir am Herzen und damit sehe ich es nicht so eng.

    Dennoch finde ich, das jeder Mensch ein kritisches Feedback verdient hat. Ansprechen werde ich es daher die Tage auf jeden Fall. Ganz in Ruhe. Sonst hat doch niemand die Chance, das eigene Verhalten zu ändern, wenn man keine Rückmeldung bekommt.

    Ich erwarte das auch von meinen Mitmenschen. Wir schiessen alle mal übers Ziel hinaus.

    Nachtrag:

    Hab jetzt auch dein konkretes Beispiel gelesen. Das ist m.M. nach zu verzeihen. Wichtig ist allerdings, das du dich positionierst und sagst, was du empfindest. Damit verraucht ein Teil deiner Verzweiflung mit Sicherheit und der künftige Umgang mit solchen Dingen ist geklärt.
    Geändert von Inaktiver User (24.05.2011 um 21:27 Uhr)

  10. gesperrt

    User Info Menu

    AW: etwas "gut meinen" -aber....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ohne Beispiel ist eine Antwort wirklich schwierig.

    Ich gebe mal ein Beispiel, wo ich es gut gemeint habe und beinahe ins Fettnäpfchen getreten wäre. Der Sohn einer Freundin hatte sich bei extrem schlechten Noten das Berufsziel Architekt ausgesucht. Nun ist eine gute Bekannte genau in dem Bereich tätig und ich fragte sie bei nächster Gelegenheit, ob sie dem Schüler eine Chance für ein Praktikum geben würde. Da sie einverstanden war, rief ich bei der Freundin zu Hause an, um die Nummer/Adresse des Architekturbüros weiterzugeben und hatte den Interessenten gleich an der Leitung. Er war extrem unangenehm überrascht. Und ich damals von seiner Reaktion ebenfalls.
    ich seh das Fettnäpfchen bei diesem Beispiel überhaupt nicht. Du wolltest ihm was Gutes tun, er hat abgelehnt - so what?

Antworten
Seite 3 von 6 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •