hey,
eine kurze meldung von mir auch hier
ich hatte heute abend einen krassen trigger. mein verletztes/verlassenes kind zeigte sich sehr stark, so wie ich es aus meinen beziehungen kenne. ich hatte mühe und not, es zu beruhigenerst mal ablenkung, sondierung der lage, runter kommen, mir und ihm (den kind) gut zureden. á la: selbst wenn es jetzt so sein sollte, wie ich vermute, dann ist es so und dann ist es okay so, weil, ich werde davon nicht sterben, ich werde weiterleben, es wird vllt kurz weh tun, aber mir (uns) geht es schon so gut, das haut uns jetzt nicht um.
so.
ende vom lied: der trigger löste sich in wohlgefallen auf UND kehrte sich sogar komplett um - mit einem sehr (!) positiven abschluss des tages.
das war hart - von einem gefühlsextrem ins andere... und die angst war komplett umsonst... die angst im HIER UND JETZT... es war die angst von früher... und wie oft habe ich diese angst in beziehungen ausagiert... oder auch "ausgehalten".
es ist meine angst. meine, meine, meine.
und ich werde sie lieb haben, in meine arme schließen und ihr übers köpfchen streicheln. es ist die verängstigte kleine happy_fly...
aber ich bin stolz auf mich, ich habe die angst ausgehalten, ohne zu handeln, einfach für mich - in mir drin...
anstrengend![]()
Antworten
Ergebnis 141 bis 150 von 258
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09.05.2011, 20:50
AW: Mein inneres Kind - wenn ich eine tiefe Beziehung eingehe
„Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“
(Peter Kuznic, kroatischer Theologe)
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09.05.2011, 20:56
AW: Mein inneres Kind - wenn ich eine tiefe Beziehung eingehe
Wow, happy_fly....super, ich freue mich sehr für Dich.
Das klingt richtig, richtig gut.
Werde das nächste Mal an Dich denken - wenn ich auch wieder so viel Angst spüre -und Deine Schilderung des Erlebens mir als inneres Vorbild nehmen...
danke.
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09.05.2011, 21:10Inaktiver User
AW: Mein inneres Kind - wenn ich eine tiefe Beziehung eingehe
Happy, Du tapfere Reckin!
Es ist so anstrengend und geht tief - und Du hast es so klasse gemacht!
Hut ab!
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09.05.2011, 21:12
AW: Mein inneres Kind - wenn ich eine tiefe Beziehung eingehe
büdde

es war aber wirklich sehr heftig, mit schweißausbruch und allem pipapo... gut ist, dass ich zurzeit eine größere innere distanz habe zu diesen "emotionalen sachen" - quasi "mann"
und das hat mir wohl geholfen... auch dass ich ziemlich viel über mich selbst gelernt habe in letzter zeit. allerdings ist dann die "praxis" wie heute wohl das richtige übungsfeld für die ganze theorie.
und trotz allem aufruhr innerlich dann doch wieder einen kühlen kopf zu bekommen ist höchstleistungssport. zumindest fühlte es sich so an...
„Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“
(Peter Kuznic, kroatischer Theologe)
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09.05.2011, 21:14
AW: Mein inneres Kind - wenn ich eine tiefe Beziehung eingehe
„Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“
(Peter Kuznic, kroatischer Theologe)
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09.05.2011, 21:21Inaktiver User
AW: Mein inneres Kind - wenn ich eine tiefe Beziehung eingehe

Feiern und Freuen nicht vergessen, Happy!
hach, das ist so schön! Genieße es bitte!
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09.05.2011, 21:37
AW: Mein inneres Kind - wenn ich eine tiefe Beziehung eingehe
„Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“
(Peter Kuznic, kroatischer Theologe)
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10.05.2011, 12:00
AW: Mein inneres Kind - wenn ich eine tiefe Beziehung eingehe
Mein Vater lebte seine negativen Gefühle aus, nur nicht dort wo sie entstanden waren sondern an mir als Blitzableiter.
Ich hatte keine negativen Gefühle zu haben weil ein liebes Mädchen so etwas nun einmal nicht hat.
Die mildeste aller Strafen war das nicht beachten. Es war als ob ich einfach nicht existieren würde.
Es sind Mechanismen aus der Kindheit die mir ein schlechtes Gewissen bescheren wenn ich nicht funktioniere wie ich es sollte.
Nur spüre ich diese negativen Gefühle ebenso wie die positiven. Also sind sie da und was da ist kann ich nicht einfach ignorieren. Für mich hat es einen Grund das ich genau so fühle.
Ich bin kein sanftes Lamm, war ich nie und will ich auch gar nicht werden.
Das heißt nicht das ich nicht auch sanft bin aber eben nicht nur.
Ich habe so lange versucht einen Teil von mit zu ignorieren. Nicht nur die schlechten Gefühle, auch gute die aber gesellschaftlich zu dem Zeitpunkt einfach nicht sein durften.
Es hat mir sehr schwer geschadet dieses zu tun. Es hat lange gedauert bis ich erkannte das ich das nicht bin. Der Weg zurück zu mir hat mich einige (vermeintliche) Freund gekostet. Die wenigen die jetzt noch da sind sind dafür richtig und echt. Und siehe da, plötzlich purzelt ein, in der Vergangenheit für mich sehr wertvoller und lieber Mensch, zurück in mein Leben.
Noch viel wichtiger ist für mich, das Ich nicht mehr den Gedanken habe - wärst du nur anders hätte es menschlich gepasst – Stimmt, hätte gepasst, ich bin aber nicht anders und das hat seine Gründe in einer ganzen Menge Jahren gelebtem Leben.
Leicht ist das zu erkennen wenn die Unterschiede dessen was ich bin und dem was erwartet wird weit auseinander liegen. Richtig schwierig ist es für mich dieses diffuse – ich bin nicht genug – auszuhalten.
Hmm, klingt jetzt so aufgeschrieben irgendwie widersprüchlich
lg. Autumn
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10.05.2011, 12:24
AW: Mein inneres Kind - wenn ich eine tiefe Beziehung eingehe
Der Song war der Anlass für meinen Nick.
Häufig erfahre ich nach Jahren das mich andere Menschen viel fähiger erlebt haben als ich es geglaubt habe und es mir selbst zugestanden hätte.
Diese Minderwertigkeitsgefühl in mir selbst zurück zu nehmen ist unendlich schwer für mich.
In einer Gesellschaft wo ständig gemessen, bewertet und verglichen wird ist es nicht leicht ein Auge für die eigenen Fähigkeiten zu behalten wenn dies nicht gerade mainsteam sind.
Es geht bei uralten Freundschaften wo mein Gegenüber meine Qualitäten genau kennt auch wenn diese nicht so offensichtlich sind. Was ich kann steht auf keiner Bescheinigung.
Lg. Autumn_leaves
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10.05.2011, 22:03
AW: Mein inneres Kind - wenn ich eine tiefe Beziehung eingehe
Mir geht`s gar nicht gut.
Ich merke, wie sehr ich mich immer wieder von mir und meinem inneren Kind entferne..
Ich lenke mich permanent ab, surfe stundenlang im Internet.
Befinde mich mitten in einer Sinnkrise. Kann zwischendurch ein bisschen weinen, aber halte es nicht lange aus, und lenke mich wieder ab.
Es tut so weh, dass es mir so schwerfällt bei mir zu bleiben.
Wisst ihr was ich meine ?



erst mal ablenkung, sondierung der lage, runter kommen, mir und ihm (den kind) gut zureden. á la: selbst wenn es jetzt so sein sollte, wie ich vermute, dann ist es so und dann ist es okay so, weil, ich werde davon nicht sterben, ich werde weiterleben, es wird vllt kurz weh tun, aber mir (uns) geht es schon so gut, das haut uns jetzt nicht um.
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