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    AW: männer vs. frauen

    Zitat Zitat von ellisa Beitrag anzeigen
    dann denk ich mir, was haben wir für komische gesellschaft, die belohnt, wenn sich die leute gegenseitig mit ellbogen bearbeiten?


    und könnte sich das ganze nicht auch wieder verändern?
    Das ganze könnte sich sehr schnell verändern.

    Frauen bieten den sanften, gütigen, warmen, netten Männern sexuelle Fortpflanzung an.

    Und werden nicht mehr feucht im Schritt bei den breitbeinigen, schreihalsigen Pavianmännchen.

    Es ist nicht die Geschellschaft. Es seid ihr Frauen.

  2. Inaktiver User

    AW: männer vs. frauen

    Zitat Zitat von ellisa Beitrag anzeigen
    Ich bin ja nicht so der Männer vs. Frauentyp. Aber manche Dinge fallen mir einfach auf. Wenn ich so beobachte, in der Altersklasse Ende Zwanzig, Anfang dreißig: Mir erscheint, Männer, nehmen sich, das was Sie wollen. Beruflich und in Sachen Frauen.
    Was will ich damit sagen: Ich gehe durch die Straßen. Die Männer, denen ich dabei begegne, sehen sehr selbstbewusst aus. Sie sehen aus, als ob Sie sich das nehmen, was sie wollen.
    Und auch im beruflichen Feld. Die Männer sind die Starken. Sie stehen ganz anders da. Treten anders auf.
    Es ist so eine gewisse Stärke, die man nach außen sieht. Die Frauen wirken viel leichter, wie Mäuschen und kommen damit nicht so weit.
    Dachte mir jetzt schon mal: WArum es nicht so machen, wie die Männer. Einfach diese gewisse in sich getragene Haltung annehmen. Eine Haltung, die ein bisschen arrogant rüberkommt (es aber wahrscheinlich nicht ist). Seines durchziehen, ohne viel Worte zu verlieren.
    Wenn ich das so probiere, fühlt sich das in mir sehr hart an. Ich fühle mich zielorientierter, aber nicht glücklicher. Dennoch glaube ich, dass man mit dieser anderen Haltung weiter kommt. Mehr gestanden wirkt, mehr Respekt bekommt.

    Waren so ein paar Ideen über ein Thema, das mich seit einiger Zeit immer wieder beschäftigt.
    Wäre schön, wenn ihr eure Gedanken dazu schreibt.

    "Warum es nicht so machen, wie die Männer..."
    Gegenfrage: "Warum es nicht so machen wie DU es DIR vorstellst?" Warum ein Vorbild suchen?

    Was du nicht empfindest, kannst Du nicht darstellen.
    ES wirkt nicht - kommt aufgesetzt an - genau wie übrigens bei manchen Männern, die sich unter "männlich" einen harten, stiernackigen großmäuligen Kerl vorstellen.
    Wer nur so tut, als ob, weil es ihm wünschenswert erscheint pseudomännlich zu erscheinen, schauspielert sich was zusammen - ohne genau zu wissen, was er da tut.
    Ist so, als ob die ein Chirurg bist - oder einen spielst...

    Such' dir doch deine eigene Stärke - warum musst irgendwas kopieren?
    Du kannst alles sein, was du sein willst: zielorientiert, arrogant (nur - was hast du davon??), Dinge durchziehen, ohne viele Worte zu verlieren. All das können Frauen genauso gut wie Männer. Aber es muss authentisch sein - und nicht hollywoodreif inszeniert. Dann fühlt es sich gut an. Sonst nicht.

    Sei keine Kopie. Sei ein Original, was eigenes: authentisch, manchmal verletzlich, manchmal hart - eben du selbst.
    Selbst schuld, wer sich in die Schablone Männer= hart, fordernd, durchsetzungsfähig, dominant - Frauen = weich, lieb, anpassungsfähig, unterwürfig und gebend - hineinpressen lässt.

  3. Inaktiver User

    AW: männer vs. frauen

    Zitat Zitat von LeMay Beitrag anzeigen
    Das ganze könnte sich sehr schnell verändern.

    Frauen bieten den sanften, gütigen, warmen, netten Männern sexuelle Fortpflanzung an.

    Und werden nicht mehr feucht im Schritt bei den breitbeinigen, schreihalsigen Pavianmännchen.

    Es ist nicht die Geschellschaft. Es seid ihr Frauen.

    Mir zu schwarz-weiß simplifizierend....
    Es gibt nicht nur sanfte, nette, warme, gütige Männer oder schreihalsige Paviane.
    Die meisten Männer haben beide Anteile in sich - genau, wie Frauen nicht nur wüste Amazonen oder
    naive Heimchen am Herd sind...

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    AW: männer vs. frauen

    Zitat Zitat von ellisa Beitrag anzeigen
    sind keine die mehr zu sagen hätten, nur solche, die sich durch ellbogen mehr zu sagen verschaffen.
    Die m.E. nach "richtige" Reaktion: Hör nicht mehr hin. Dann klappt es nicht mit dem "zu-sagen-verschaffen".


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    AW: männer vs. frauen

    Hast Du schon Ideen wie Du Deine starke Seite mehr ausleben kannst?
    nicht wirklich. meine reaktion, wenns nicht immer rund läuft ist meist die sehr still zu werden.

    aber ich denke, ich werde halt mal einfach still sein, wenn ich nicht laut sein kann, meine sachen machen, für mich selbst "stark" werden, liebenswürdig sein, wo es angebracht ist und es mir eventuell nicht zu herzen nehmen, wenn manche menschen "bullying" durch die gegend laufen. man kann das eh nicht ändern.
    an alle für die beiträge. wenn jemand noch was sagen will - schön. waren viele interessante gedanken dabei!

  6. Inaktiver User

    AW: männer vs. frauen

    heisst das, du würdest hier jetzt gern schließen, Elli
    (schluss jetzt mit dem Kram )

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir zu schwarz-weiß simplifizierend..
    ne, da ist schon was Wahres dran, Ruby. May hat da schon z.T. Recht, Frauen hören sowas aber nicht gern. Krasses Beispiel wäre der "Hausmann". Einer, der das Heim bereitet und super putzen und bügeln kann. Der dir all deine Fehler verzeiht und ausgleicht, und für den Alltag da ist. So einer gilt als sexuell unatraktiv, lt. Umfragen. Oder irre ich mich da. Meine, ich hätte sowas schon mal gelesen, irgendwo.

    das ist bei Frauen komischerweise genau andersherum.

    Ein Angepasster, der wird schnell langweilig. Es heisst, Frauen würden so einen als Lebenspartner schon gern wählen, doch als Erzeuger des Nachwuches eher einen Unbekannten nehmen. Damit die Gene weiter gestreut werden. Z.B. der schwarze Zorro, der nachts durchs offene Fenster hereinklettert und eine heisse Liebesnacht veranstaltet und dann wieder weiterzieht, während der langweilige Kerl im Keller mit seiner Modelleisenbahn oder was-weiss-ich eher morgens die Bude putzen kann oder so.

  7. Inaktiver User

    AW: männer vs. frauen

    Zitat Zitat von ellisa Beitrag anzeigen
    nicht wirklich. meine reaktion, wenns nicht immer rund läuft ist meist die sehr still zu werden.

    aber ich denke, ich werde halt mal einfach still sein, wenn ich nicht laut sein kann, meine sachen machen, für mich selbst "stark" werden, liebenswürdig sein, wo es angebracht ist und es mir eventuell nicht zu herzen nehmen, wenn manche menschen "bullying" durch die gegend laufen. man kann das eh nicht ändern.
    an alle für die beiträge. wenn jemand noch was sagen will - schön. waren viele interessante gedanken dabei!
    Ich verstehe jetzt gerade nur Bahnhof.
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    AW: männer vs. frauen

    meine reaktion, wenns nicht immer rund läuft ist meist die sehr still zu werden.
    und das empfinde ich als Stärke, denn wenn jemand einem dröhnenden Schreihals nicht Paroli bietet sondern schweigt, wird der verunsichert und merkt, dass sein großkotziges Gehabe nicht zieht. Es hat bei mir lange gedauert, bis ich das als Mann kapiert habe.
    Denn wer schweigen kann, stimmt nicht zu und widerspricht nicht, sondern bekundet, dass er das unangemessen oder sogar blöd findet.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  9. Inaktiver User

    AW: männer vs. frauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    heisst das, du würdest hier jetzt gern schließen, Elli
    (schluss jetzt mit dem Kram )

    ne, da ist schon was Wahres dran, Ruby. May hat da schon z.T. Recht, Frauen hören sowas aber nicht gern. Krasses Beispiel wäre der "Hausmann". Einer, der das Heim bereitet und super putzen und bügeln kann. Der dir all deine Fehler verzeiht und ausgleicht, und für den Alltag da ist. So einer gilt als sexuell unatraktiv, lt. Umfragen. Oder irre ich mich da. Meine, ich hätte sowas schon mal gelesen, irgendwo.

    das ist bei Frauen komischerweise genau andersherum.

    Ein Angepasster, der wird schnell langweilig. Es heisst, Frauen würden so einen als Lebenspartner schon gern wählen, doch als Erzeuger des Nachwuches eher einen Unbekannten nehmen. Damit die Gene weiter gestreut werden. Z.B. der schwarze Zorro, der nachts durchs offene Fenster hereinklettert und eine heisse Liebesnacht veranstaltet und dann wieder weiterzieht, während der langweilige Kerl im Keller mit seiner Modelleisenbahn oder was-weiss-ich eher morgens die Bude putzen kann oder so.


    Grins...okay, so'n bißchen Recht hab ihr beiden. Trotzdem sind es Klischees, die ihr da beschreibt -
    eben 2 extreme Männerarten.
    Der eine - lieber netter Hausmann, quasi ein Mutti - und dann den schwarzen Zorro, der fernsterlt...
    Beide Typen sind weit vom Normalo-Mann entfernt - glücklicherweise.

    Ich zB stehe auf Männer, die beides sind: lieb und gleichzeitig cool - ein Mittelding aus lieb und Zorro. Ich hab so einen - seit über 30 Jahren :-))

    Natürlich: keine Frau will einen Langweiler, der sich nur mit Putzmittelchen, Modelleisenbahn und Bionudeln auskennt und der meinetwegen den besten Vanillie- Pudding der Stadt kocht und sonst wenig hermacht...aber - Gegenfrage: welcher Mann will schon eine konturlose Langweilerin als Partnerin?
    Eine, die nur lieb ist, die super kocht, putzt und ständig verzeiht und ausgleicht und keine Ecken und Kanten hat?
    Ohne nennenswertes Eigenleben?
    Mag als Lebenspartnerin vielleicht ganz bequem sein - aber für eine heiße Liebesnacht sucht man(n) sich dann doch was anderes, oder? Und frau auch...

    Ich glaube, beide Geschlechter stehen auf Menschen mit Profil, Eigenleben und einer gehörigen Portion Selbstwertgefühl, zumindest die meisten...

  10. Inaktiver User

    AW: männer vs. frauen

    Zitat Zitat von ellisa Beitrag anzeigen
    nicht wirklich. meine reaktion, wenns nicht immer rund läuft ist meist die sehr still zu werden.

    aber ich denke, ich werde halt mal einfach still sein, wenn ich nicht laut sein kann, meine sachen machen, für mich selbst "stark" werden, liebenswürdig sein, wo es angebracht ist und es mir eventuell nicht zu herzen nehmen, wenn manche menschen "bullying" durch die gegend laufen. man kann das eh nicht ändern.
    an alle für die beiträge. wenn jemand noch was sagen will - schön. waren viele interessante gedanken dabei!
    Finde ich gut, was Du da schreibst. Es wirkt authentisch.
    Weiblich sein heißt ja nicht, immer brav und still und angepasst zu sein und sich alles gefallen zu lassen.
    Stille kann "lauter" sein als Gebrülle - und Stärke, die sich nicht im ersten Moment zeigt, kann tiefer und reeller sein als offen dargestelle Kraftmeierei.

    Wäre übrigens schade, wenn der Strang jetzt einschlafen würde...ich finde auch, dass es hier viele interessante Gedanken gibt. Ich selbst habe erst spät damit Frieden geschlossen, das ich eine Frau bin :-)) - aber seitdem ich mich von Rollendenke und Klischees verabschiedet habe, finde ich es gar nicht mal so übel ;-)
    Ich kann fast alles, was Männer können (okay - im Stehen pinkeln wird schwierig) - und Männer können fast alles, was ich kann, eben bis auf menstruieren und Kinder bekommen.
    Zumindest auf ersteres hätte ich liebend gerne verzichtet, wenn ich die Wahl gehabt hätte...

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