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    AW: Trennung vom Partner löst alte Ängste aus

    Liebe Uli,

    Du hast das richtige Wort genannt - UNSICHERHEIT - genau das ist es, was mich innerlich beherrscht. Auch wenn ich nach außen oft ganz tough wirke. Aber innen drin fühl ich mich total wacklig. Und die ganze Zeit habe ich Angst, man könnte mir diese Unsicherheit anmerken. Ich fühl mich oft wie eine Mogelpackung, obwohl ich vom Kopf her eigentlich weiss, was ich kann. Aber ich weiss eben nicht wirklich, wer ich bin bzw. wo ich meinen Platz im Leben habe. Ich beneide die Menschen, die genau spüren, wohin ihr Weg geht, was sie unbedingt tun wollen im Leben, die Träume haben, die sie verwirklichen wollen. Ich kann mich nicht erinnen, jemals solche Träume gehabt zu haben, die sind wahrscheinlich mit der Erinnerung an meine Mutter verschütt gegangen.

    Aber es ist gut, dass ich jetzt, wo die Energie nicht mehr in die Paarbeziehung fließt, diese eher auf mich und meine eigene Entwicklung lenken kann.................hoff ich zumindest mal!

    LG, Gladiola

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    AW: Trennung vom Partner löst alte Ängste aus

    Hallo Ihr Lieben,

    Samstag abend - und ich hab den Moralischen. War gerade mit meiner besten Freundin im Kino aber auf dem Nachhauseweg hat mich der Schmerz übermannt. Sonst war ich am WE immer bei ihm. Vor ein paar Tagen haben wir nochmal telefoniert, da sagte er mir, es hätte keinen Sinn mehr, obwohl er mir 10 Tage vorher noch gesagt hatte, er gäbe mir Zeit. Ich weiss auch nicht, ich wollte ja gar nicht zurück zu ihm, aber ich vermiss ihn trotzdem so sehr. Und es tut unglaublich weh, dass er gesagt hat, er will auch keinen Kontakt mehr. Morgen muss ich noch einige Sachen abholen bei ihm, ich habe noch einen Schlüssel, er wird wohl gar nicht da sein, weil er mich nicht sehen will. Auf einmal erscheint es mir so irreal, dass er komplett aus meinem Leben verschwinden soll.
    Der totale Kontaktabbruch ist für mich sowieso der Horror, mit der Erfahrung dass meine Mutter so früh gestorben ist. Ich hab solche Angst, dass ich in ein tiefes Loch falle!

    Gladiola

  3. Inaktiver User

    AW: Trennung vom Partner löst alte Ängste aus

    Zitat Zitat von Gladiola Beitrag anzeigen
    Hallo Ihr Lieben,

    Samstag abend - und ich hab den Moralischen. War gerade mit meiner besten Freundin im Kino aber auf dem Nachhauseweg hat mich der Schmerz übermannt. Sonst war ich am WE immer bei ihm. Vor ein paar Tagen haben wir nochmal telefoniert, da sagte er mir, es hätte keinen Sinn mehr, obwohl er mir 10 Tage vorher noch gesagt hatte, er gäbe mir Zeit. Ich weiss auch nicht, ich wollte ja gar nicht zurück zu ihm, aber ich vermiss ihn trotzdem so sehr. Und es tut unglaublich weh, dass er gesagt hat, er will auch keinen Kontakt mehr. Morgen muss ich noch einige Sachen abholen bei ihm, ich habe noch einen Schlüssel, er wird wohl gar nicht da sein, weil er mich nicht sehen will. Auf einmal erscheint es mir so irreal, dass er komplett aus meinem Leben verschwinden soll.
    Der totale Kontaktabbruch ist für mich sowieso der Horror, mit der Erfahrung dass meine Mutter so früh gestorben ist. Ich hab solche Angst, dass ich in ein tiefes Loch falle!

    Gladiola
    Hallo du Liebe,

    ich bin noch wach... Lass dich mal , wenn du magst (aus Solidarität -ich kenn sie gut, diese furchtbaren Abende!).
    Sind meine angst-anfälligste Zeit, aber immer öfter kann ich sie genießen und annehmen -je mehr ich zu mir selber finde!
    Ich weiß inzwischen, was mir dann gut tut -und was nicht. Letzteres ist besonders wichtig: Sachen zu meiden, die mir schaden oder mich runter ziehen.

    Manchmal ist es dann auch das einzig mögliche, darauf zu vertrauen, dass am Morgen die Sonne wieder scheint, dass ich diesen Abend ganz sicher überleben werde.

    Deine Trennung ist doch noch ganz frisch- fast jeder fällt dann in ein tiefes Loch. Du nochmal besonders hart.
    Ich denk an dich! (Und -bitte- zieh auch die Möglichkeit in Betracht, die Telefonseelsorge anzuwählen!)

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    AW: Trennung vom Partner löst alte Ängste aus

    Guten Morgen Jeanned,

    ich danke Dir für Deine , das tut gut!
    Leider geht es mir heute morgen auch nicht besser, morgens ist die Stimmung meistens nicht so gut bei mir. Diese Lebensangst schnürt mir richtiggehend den Hals zu. Ich versuche, der kleinen Gladiola gut zuzureden und sie in den Arm zu nehmen, was mir z. T. auch gelingt. Aber zu dieser Kinderangst kommt noch eine weitere obendrauf, nämlich die, dass ich das Kind nicht beruhigt bekomme und deshalb z.B. in der Erwachsenenwelt nicht mehr klarkomme, daraufhin meinen Job verliere, etc. Am Ende dieser Fantasie steht dann, dass ich völlig vereinsame und verwahrlose, der absolute Horror in meinen Augen. Ich weiss nicht, warum ich an solche Dinge denke, denn ich bin ja nicht wirklich allein. Ich habe Familie hier und auch ein paar Freunde.

    Ich denke dauernd, ich muss was machen, neue Dinge anfangen, neue Leute kennenlernen, um dieser Angst vor Vereinsamung was entgegenzusetzen. Dann wieder denke ich, das wäre wieder ein Ausweichen vor den Gefühlen, ein Zustopfen des Loches, das tief in mir drin ist und das ich nur füllen kann, wenn ich lerne, für mich selbst gut zu sorgen. Diese Aufgabe habe ich wohl immer wieder an einen Partner delegiert Wahrscheinlich muss ich jetzt wirklich durch dieses Tal und wenn ich da durch bin kann ich auch erst wieder aktiver nach außen gehen.

    Gruß, Gladiola

  5. Inaktiver User

    AW: Trennung vom Partner löst alte Ängste aus

    Liebe Gladiola,

    auch von mir liebe Grüße!

    Ich kann mich ganz gut in das reinversetzen, was du beschreibst...
    auch ich kenne Zeit meines Lebens das Gefühl "ich bin anders" und ganz besonders schlimm ist es, was mir auch heute noch ab und zu widerfährt: ich sitze z. B. in einer Besprechung und plötzlich überfällt mich der Gedanke, dass diese Situation gar nicht real ist sondern nur in meinem Kopf stattfindet... das ist ganz furchtbar und ich kriege einen Schweißausbruch und hoffe, dass die anderen das nicht mitkriegen.

    Ich bin auch getrennt, seit letztem Juni, nach 17 Jahren, und ich hatte zunächst auch das Gefühl, es geht gar nichts mehr... mein Boden war verschwunden.
    Nun habe ich zwei Kinder, so dass ich in der Verpflichtung stehe zu funktionieren. Die Zeit bringt vieles, aber auch ich habe immer wieder "meine Löcher".

    Wenn du mich sehen würdest, könntest du es nicht glauben, ich gelte allgemein als stark, mutig, aktiv und nach-vorn-schauend...

    Ich habe auch "alte Rechnungen" aus der Kindheit, aber ich sehe das mittlerweile als zu mir gehörend, es geht ja sowieso nicht weg. Ich rede mir eher gut zu "du schaffst das, du hast doch das und das auch geschafft..." und ab und zu schreibe ich mir die positiven Dinge des Tages auf, um mich aufrecht zu halten. Und seit der Kindheit sind so viele Jahre vergangen, ich habe so viel selbst auf die Beine gestellt.
    Ich gehe allerdings regelmäßig in eine Trennungsgruppe, vielleicht solltest du dir auch Unterstützung suchen.

    Liebe Grüße Birke

  6. Inaktiver User

    AW: Trennung vom Partner löst alte Ängste aus

    Zitat Zitat von Gladiola Beitrag anzeigen
    Guten Morgen Jeanned,

    ich danke Dir für Deine , das tut gut!
    Leider geht es mir heute morgen auch nicht besser, morgens ist die Stimmung meistens nicht so gut bei mir. Diese Lebensangst schnürt mir richtiggehend den Hals zu. Ich versuche, der kleinen Gladiola gut zuzureden und sie in den Arm zu nehmen, was mir z. T. auch gelingt. Aber zu dieser Kinderangst kommt noch eine weitere obendrauf, nämlich die, dass ich das Kind nicht beruhigt bekomme und deshalb z.B. in der Erwachsenenwelt nicht mehr klarkomme, daraufhin meinen Job verliere, etc. Am Ende dieser Fantasie steht dann, dass ich völlig vereinsame und verwahrlose, der absolute Horror in meinen Augen. Ich weiss nicht, warum ich an solche Dinge denke, denn ich bin ja nicht wirklich allein. Ich habe Familie hier und auch ein paar Freunde.

    Ich denke dauernd, ich muss was machen, neue Dinge anfangen, neue Leute kennenlernen, um dieser Angst vor Vereinsamung was entgegenzusetzen. Dann wieder denke ich, das wäre wieder ein Ausweichen vor den Gefühlen, ein Zustopfen des Loches, das tief in mir drin ist und das ich nur füllen kann, wenn ich lerne, für mich selbst gut zu sorgen. Diese Aufgabe habe ich wohl immer wieder an einen Partner delegiert Wahrscheinlich muss ich jetzt wirklich durch dieses Tal und wenn ich da durch bin kann ich auch erst wieder aktiver nach außen gehen.

    Gruß, Gladiola
    Das hast du gut erkannt, finde ich.
    Wenn du das Loch mit Beziehungen zu Menschen stopfst (so wichtig diese auch grundsätzlich sind!), wirst du automatisch abhängig. Was du brauchen könntest, sind Aktivitäten, Ruhepoole, die du ganz alleine schaffen kannst, die dir entsprechen, die dich sich lebendig fühlen lassen.
    Oft sind solche Sachen miteinander verwoben, weiten sich aus, stärken sich gegenseitig.

    Bsp.: ein Waldlauf an einem Frühlingsmorgen, du spürst die noch kühle Luft, den Atem der Bäume, hörst mal ein Rascheln, mal Vogelzwitschern, fühlst den weichen, unebenen Boden und darfst das grandiose Farben-und Lichtspiel der Natur beobachten. Die Gedanken fließen, du planst die nächste Arbeitswoche, stellst dich den kleinen Alltagsproblemen und findest manchmal spontan Lösungen.
    Deine Gedanken schweifen ab, ohne dass du es registrierst, plötzlich ist da eine Idee für eine Kurzgeschichte, die du schon immer schreiben wolltest, oder eine Melodie entsteht in deinem Kopf.
    Dir wird voller Erstaunen und Ehrfurcht bewusst, dass da gerade aus dir selber etwas geboren wird, kraft deiner Phantasie, dass du seit 30 Minuten läufst, weil du selber die Energie hast, dass du dein Glück alleine finden kannst.
    Egal, ob es morgen wieder ein Tief und Existenzängste gibt -dieser Moment jetzt gehört alleine dir und wird immer in dir wirken.

    Gibt es in deinem Leben etwas, dass dich so berührt und verzaubert?
    (jetzt nur im Stillen beantworten, bitte!)

    Und ja: ich vermute, du musst durch dieses Tal - das kann dir keiner ersparen.
    Doch eine liebevolle Begleitung (die Idee der Treunnungsgruppe finde ich super) kann dir das eventuell erleichtern...

  7. Inaktiver User

    AW: Trennung vom Partner löst alte Ängste aus

    Liebe Gladiola,

    ich kenne diese Ängste auch und habe leider noch kein "Mittel" dagegen gefunden...

    Dass Dein Ex keinen Kontakt mehr will, ist sicher reiner Selbstschutz, ihm wird die Trennung sicher auch zu schaffen machen. Das ist hart, aber vielleicht auch für Dich eine Möglichkeit, Abstand zu gewinnen.

    Die Löcher kommen und gehen, das Wochenende ist ein guter Zeitpunkt dafür... Ich würde Dir empfehlen, nimm Dir erstmal nicht zu viel vor... Eine Trennung ist schon schlimm genug, grundsätzliche Überlegungen für Dein Leben kannst Du später noch anstellen.

    Kennst Du das hier: Trennung: die vier Phasen - BRIGITTE.de . Ich denke, man kann zwischen den Phasen mal hin- und her-switchen, aber überspringen kann man sie nicht. Also lass Dir Zeit, die Löcher werden seltener und weniger tief.

    Ich drück Dich!

    Mary

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    AW: Trennung vom Partner löst alte Ängste aus

    Liebe Gladiola,

    wie geht es dir heute nach diesem "herausfordernden" Wochenende? Gerade an den freien Tagen stürmen die Gefühle, die unter der Woche weniger Zeit und Raum finden, oft massiver auf einen ein - das kenne ich gut! Ich hoffe, du fandest irgendetwas - wie Sauna, spazieren, Sport, kochen, Sonne -, das dich ein Stück weit geerdet hat und dir wieder das Gefühl gegeben hat, den Boden unter den Füßen zu spüren.

    Manchmal hilft auch gar nichts, dann gilt nur: weiteratmen. Aushalten. Weiteratmen, aushalten. ....

    Ich möchte dir gerne sagen, dass du mit diesen immensen Ängsten, die die Trennung ausgelöst hat, wirklich nicht allein bist. Sie sind deshalb kein Zeichen, dass irgendetwas mit dir falsch läuft oder du tatsächlich in irgendeiner Weise in Gefahr bist! Sie sind ein Symptom der Veränderung, und je sensibler und gefühlsorientierter du bist, desto stärker nimmst du sie wahr.

    Deshalb ist es manchmal auch gut, sich nicht abzulenken - wie es viele in schweren Zeiten tun - und ihnen permanent ausweichen zu wollen. Deine jetzige Situation ist zwar sehr schwer, wird dich aber auch sehr stark machen - stell dir vor, dass du gerade extreme "Wachstumsschübe" durchläufst, die dich künftig besser, freier und stabiler im Leben stehen lassen werden.

    Meine Mom stellt sich in soclhen schweren Zeiten immer vor, dass sie nicht allein ist: Sie erinnert sich selbst dann immer daran, dass in unserer Stadt/im Umfeld von soundsoviel km mindestens 100/1.000/10.000 Menschen in genau diesem Moment genau das selbe durchmachen. Als sie verlassen wurde, dachte sie sich morgens: Und genau jetzt stehen mit mir genau XY Frauen auf, die gestern der Mann verlassen hat. Manchmal - als Bonus - dachte sie sich: und manchen geht es vielleicht noch viel schlechter, die haben weniger Geld/Freunde oder ein Neugeborenes o.ä..
    (Nicht bös gemeint den anderen gegenüber, aber die Perspektive hilft...)

    Auch mir hat diese Taktik in ganz dunklen Momenten geholfen.

    Ich schick dir einen ganz lieben Gruß durch den Äther, lass von dir hören, wenn du magst!
    -Lil-

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    AW: Trennung vom Partner löst alte Ängste aus

    Hallo Ihr alle,

    ja, hm, wieder ein Wochenende und viiiiieeel Zeit zum Nachdenken/Grübeln!

    Habe gerade in einem anderen Forum gelesen und da hat mich was total innerlich getroffen, und zwar ging es darum, dass die Person dort beschrieben hat, dass sie zu niemandem mehr gehört. Sie ist geschieden, 50 Jahre alt, und ihr einziges Kind mit Familie wandert aus.

    Boah, das macht mir selbst solche Angst! Das Gefühl zu haben, völlig allein zu sein auf der Welt. Zwar Kontakte zu haben, die eher oberflächlicher Natur sind, aber keinen zu haben, der einen im tiefsten Inneren berührt!

    Kennt Ihr diese Angst, oder man könnte schon fast sagen, Panik?

    Letzte Woche sagte mein Therapeut zu mir, wenn ich das Gefühl von "Zugehörigkeit" mehr haben wolle, dann müsse ich mich auch trauen, auf andere bzw. Gruppen mehr zuzugehen. Da hat er wohl den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich fühle mich einerseits einsam, andererseits hindert mich was dran, nach außen zu gehen, nämlich das Gefühl, dass ich irgendwie "anders" bin.

    Kein Wunder: ich war ja auch das einzige Kind im Kindergarten/in der Schule, das keine Mutter hatte. Ich tat aber so, als würde mir das nichts ausmachen. Ich wollte deswegen nicht bemitleidet werden. "Anders" als bei anderen Kindern war dann auch die Lebenssituation danach: mein Vater hatte eine neue Freundin, die wir (mein Bruder und ich) beim Nachnamen ansprachen; beim gemeinsamen Verreisen wurde diese aber als seine Frau und damit unsere Mutter ausgegeben - und wir durften dies ja nicht auffliegen lassen..........

    Also, mein Dilemma: Ich sehne mich nach Zugehörigkeit, mache diese aber dann schon von vornherein zunichte, weil ich ja sowieso anders bin. Mist, Mist, Mist !!!!!
    Irgendwie muss ich da raus........

    Gladiola

  10. Inaktiver User

    AW: Trennung vom Partner löst alte Ängste aus

    Wir sind alle anders, liebe Gladiola.

    Ich kann Dich sehr gut verstehen:

    Boah, das macht mir selbst solche Angst! Das Gefühl zu haben, völlig allein zu sein auf der Welt. Zwar Kontakte zu haben, die eher oberflächlicher Natur sind, aber keinen zu haben, der einen im tiefsten Inneren berührt!
    Diese Angst und die, zu niemandem zu gehören, kenne ich gut. Vermutlich, weil meine Zugehörigkeit als Kind häufig in Frage gestellt war... wie auch immer.

    Deshalb war es mir u. a. auch so wichtig, dass mein Lebensgefährte und ich heiraten. Zugehörigkeit - für mich in Abhängigkeit zu "angehörig" sein, ein ganz wichtiges Thema.

    Doch dieser Tage ging mir durch den Kopf, dass diese Heirat zwar einen verbindlichen Charakter hat (für meinen Freund wohl noch mehr als für mich, weil er sich die Entscheidung nicht leicht gemacht hat und sie sehr ernst nimmt), dennoch: sie ist nicht unauflöslich. Er könnte sich neu verlieben oder mich plötzlich nicht mehr lieben. Oder auch ich könnte mich ent-lieben.

    Eine Garantie habe ich nicht auf "lebenslange Zugehörigkeit" - eine Garantie hat man nie.

    Daher war meine glorreiche Erkenntnis: ich muss mich mir selbst zugehörig fühlen als ein Teil des Großen und Ganzen. Das fällt mir als ungläubige Morcheeba ein wenig schwer, mich im Kontext dieser Welt unter einem spirituellen Aspekt zu sehen. Ich übe noch.

    Aber ich habe es natürlich im Moment ein klein wenig leichter, weil es Trockenübungen sind.

    Doch aus Erfahrung weiß ich: Das Leben kann einen ganz schnell ganz schön nass machen und dann...

    Alles Liebe für Dich.

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