Es stand direkt unter meinem Beitrag, deshalb wohl!
Hat alles seine Berechtigung!Ratschläge für Beschäftigung und Literatur informieren rationell.Klösterliches Leben ist für einen Menschen, der mitten im Leben steht, kaum attraktiv ...Es wird mit Meditation immer das Klischee mit Kloster und Stille aufgezeigt. Jeder Mensch findet auf eigene Weise eine Form von Entspannung und die ist nicht für jeden im Kloster mit erdrückender Stille. Ausgeglichene Menschen können mitten im Kinderlärm IHRE Ruhe finden.
Wer es allerdings so möchte, für den ist es auch okay. Mein Ding ist es nicht, obwohl ich mindestens einmal Tag einige Minuten in die Ruhe mit mir selbst gehe, das erdet und energetisiert mich. Ansonsten, Aufmerksamkeit, Bewusstheit!Es grassieren die seltsamsten Ideen über Bewusstseinserweiterung und darum geht es eigentlich ... nicht zuletzt hervorgerufen durch esoterische Spinner - das gebe ich sofort zu!Für Menschen, die sich auf ihre und ganz andere Weise gut erholen könnten, ist das eher eine sehr einseitige und manchmal bedrohliche Ansage, sobald wieder diese "nicht für jedermann zugängliche und nicht mit seinen Sinnen "befreifbare" unsichtbare Unbekannte scheinbar der einzige Ausweg sein soll.
Ich schreibe hier aber nicht, um zu missionieren, sondern um zu informieren.
Ob Quellengrund etwas damit anfangen kann, wird sie selber wissen.Aber jaDer Mensch hat alles in sich und kann sich auf eigene Weise an jedem Platz ausblenden und mit bewußtem Erspüren der eignen Sinne seinen SINNE FINDEN...!
edit:
@Uli
Ich lese gerade erst, was du schreibst!
Nimm's mir bitte nicht übel, aber ich habe kein besonderes Interesse, deinen Einwänden zu entgegnen, es ist wirklich Sache eines jeden einzelnen, was er glaubt und macht und wie er lebt, okay?
Ich bin da absolut tolerant, jeder macht seine ureigenste Entwicklung durch!
Ich missioniere nicht, wie gesagt - ich habe nur meinen eigenen Weg gefunden und ein wenig darüber erzählt, weil es hier Thema ist, c'est tout!
Und ja, das Leben ist spannend, sehr sogar!
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 49
Thema: Etwas Sinnstiftendes, bitte!
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29.03.2011, 11:18
AW: Etwas Sinnstiftendes, bitte!
Geändert von Lalique (29.03.2011 um 11:38 Uhr)
Do what makes your heart sing
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29.03.2011, 11:23Inaktiver User
AW: Etwas Sinnstiftendes, bitte!
Ich möchte mal wissen, warum Menschen ihr Bewußtsein erweitern wollen, wenn sie bei Bestehendem schon nicht richtig hinkucken.
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29.03.2011, 11:30Inaktiver User
AW: Etwas Sinnstiftendes, bitte!
damit sie vom erweiterten Bewußtseinsrand einen besseren Blick auf sich selbst werfen können?
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29.03.2011, 11:31Inaktiver User
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29.03.2011, 11:48Inaktiver User
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29.03.2011, 12:21Inaktiver User
AW: Etwas Sinnstiftendes, bitte!
du bist, rein statistisch gesehen, schon über der mitte deines lebens angelangt.
da finde ich es ganz natürlich, dass man fragt, war`s das?
bei mir fand dieser prozess nach dem 50. lebensjahr statt, nachdem mir mein umfeld versicherte...nun bin ich alt...zwar nicht vom aussehen und körperlichen, aber von der zahl
dieser magischen 5 am anfang.
du solltest dich als erstes von menschen lösen, die dir nicht guttun.
also mit denen dich nur eine art "zweckgemeinschaft" verbindet.
das sind zeiträuber und energiefresser im wahrsten sinne des wortes.
dich selbst fragen, WO deine neigungen liegen, woran du wirklich spass hast.
nicht was andere meinen, was dir guttut...nein...du musst schon in dich selbst reinhören.
versuchen, das umzusetzen...pö a pö...
du wirst zufriedener und lernst genau die leute kennen, die dir guttun.
also so habe ich das gemeistert und nix bereut
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29.03.2011, 15:19Inaktiver User
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29.03.2011, 16:33Inaktiver User
AW: Etwas Sinnstiftendes, bitte!
Ist es notwendig, aus diesem Strang nun eine Art Kräftemessen zu machen? Lalique schrieb doch ganz klar, dass sie Deine Gedanken, Uli, stehen lassen, sich aber nicht damit auseinander setzen möchte. Warum ist es notwendig, sie deshalb abzuwerten?
Ich habe durch den Tod meines Hundes, der mir über fast 11 Jahre ein enger Wegbegleiter war, Trauerarbeit zu leisten, ob ich nun mag oder nicht. Die Frage nach Sinnhaftigkeit stellt sich bei Verlusten, die sich intensiv auf den Alltag auswirken, verstärkt. Es hat nichts mit Esoterik oder Religiösität zu tun, dass ich dennoch, und selbst jetzt, da durch meine Trauer vieles sehr gedrückt ist, in jedem Tag einen Sinn erkennen kann. Ich hätte überhaupt keine Lust mehr, "vorwärts" zu leben - denn das macht es in der Tat schwer, Sinnhaftigkeit in dem, was ist, zu finden, der Blick richtet sich ja permanent auf etwas anderes als das, was gerade ist.
Sinnstiftend im Alltag erlebe ich vor allem Beziehung - wenn ich Bezug nehme auf etwas, zu jemanden, wenn ich in Kontakt gehe, mich berühren lasse, und selbst berühre. Das können ganz profane Dinge sein - gerade mache ich eine Pause von der Gartenarbeit. Ich grabe ein Beet frisch um - das ist zunächst einmal harte, körperliche Arbeit. Ist sie sinnstiftend? Aber ja. Durch meine Arbeit tue ich meinem Garten etwas Gutes. Ich nehme Kontakt auf zu Erde, Wurzelwerk, fühle die Luft auf meiner Haut, atme den Duft der schweren Erde. Da sind Insekten um mich herum, und insbesondere viele Würmer, die Sonne wärmt mich. Ich schaffe etwas, denn später werde ich in die frische Erde ein paar neue Pflanzen setzen - neues Leben, das wiederum lebenspendend ist, weil es zur Nahrungsquelle wird für Bienen und Hummeln, und natürlich auch für meine, und vielleicht auch die Seele meiner Nachbarn und Freunde, die anschauen, was ich schaffe. Ich berühre, ich werde berührt, ich schaffe, bin kreativ.
Das erlebe ich als zutiefst sinn_voll, obwohl es weder esoterisch, noch religiös ist.
So kann jeder etwas finden, zu dem er sich aktiv einen Bezug schafft, dem er sich öffnet, nähert, mit der er interagiert, so dass Berührung, Kontakt stattfinden kann. Darin besteht für mich einer der Hauptsinne des Lebens, denn über meinen Organismus bin ich in der Lage, ja eigentlich sogar verpflichtet, in Kontakt zu gehen.
Für mich sind beispielsweise Gartenarbeit, Malen und Nähen Meditation - da gerate ich in einen Zustand des Flow, ich lasse los, und vertraue mich an - dem Leben, und mir selbst. Die Arbeit mit Hunden erzeugt Flow, die körpersprachliche Kommunikation, der intensive Kontakt, die Bindung, die entsteht, umgeben von Natur. Das ist für mich die Essenz von: Sinn.
Ich bin überzeugt davon, dass jeder spüren kann, wo er seinen Sinn findet.
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29.03.2011, 16:44Inaktiver User
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29.03.2011, 18:16Inaktiver User



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wer will mit durchs Kirchenschiff zu schweben...

