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  1. User Info Menu

    AW: Im Hier und Jetzt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein so direkt würde ich das nicht erzählen.


    ?
    warum nicht? ich machte nur gute erfahrungen damit, mich zu öffnen, mich nackt zu zeigen.

  2. Inaktiver User

    AW: Im Hier und Jetzt

    Hallo Lara,
    ich danke Dir für die Schilderung Deiner positiven Erfahrung...
    Instinktiv denke ich schon, dass er damit umzugehen weiss. ......nur ICH bin auch ein wenig zu stolz dafür und ich möchte ungern die Beziehung unnötig belasten. Ich versuche vieles ausserhalb der Beziehung mit professioneller HIlfe zu klären....aber im Moment ist es echt schwierig aufgrund meiner "Komplexe"...

    Nun gut - IM MOMENT eher weniger- denn jetzt gearde - eigentlich den ganzen Tag bin ich stabil--vielleicht weil die Übung mit dem ins Vertrauen gehen - heute irgendwie gegriffen hat. ich fühle mich selbst-sicherer....puuuhhh, gott sei dank...gestern war es soooo schlimm, so haltlos...

    Hallo Stecher,
    worauf mein Vertrauen FUSST ? Ich stelle mir das Gefühl des Vertrauens vor / ich stelle mir vor, wie ein selbst-sicherer Mensch, mit der Situation umgehen würde, ich tue so als ob---und das funktioniert..

    Die Liste mit meinen Stärken habe ich im Kopf, aber das ist noch nicht im Gefühl angekommen...
    Ich habe immer noch ein diffuses GEfühl von mir / über mich, obwohl ich mich jahrelange reflektiert habe und auch absolut Grund hätte zu Erfolg (Studium, Beruf, Attraktivität) und auch eine "Persönlichkeit" bin, wie mir bestätigt wurde...a.ber leider ist dies NOCH NICHT verankert.....

    es ist über die Jahre besser geworden....(in den letzten 10 Jahren) aber der Leidensdruck ist immer noch da und gerade sehr hoch, da ich mit meinem jetztigen Partner eine tiefe Bindung spüre

  3. Inaktiver User

    AW: Im Hier und Jetzt

    Zitat Zitat von lara1803 Beitrag anzeigen
    warum nicht? ich machte nur gute erfahrungen damit, mich zu öffnen, mich nackt zu zeigen.
    War nur so ein Gefühl.

    Und Deine Geschichte liest sich anders als die von Himmelweit.

    Es kommt auch darauf an wie man das rüberbringt...

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    AW: Im Hier und Jetzt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Instinktiv denke ich schon, dass er damit umzugehen weiss. ......nur ICH bin auch ein wenig zu stolz dafür und ich möchte ungern die Beziehung unnötig belasten.
    das verstehe ich nicht, nur unter belastung weiss ich doch ob ein mensch zu mir steht oder nicht. die eitel-sonnenschein-lara ist einfach zu händeln die andere lara bin ich aber auch und die muss/soll auch gehändelt werden, nur so finde ich eine beziehung lebenswert und richtig für mich.

    aber ich finde es schön dass du dir von aussen hilfe suchst

    lara

  5. Inaktiver User

    AW: Im Hier und Jetzt

    Naja, Lara, Himmelweit steht aber erst ganz am Anfang der Beziehung. Da kann ich zumindest die Bedenken verstehen, außerdem ist die Unsicherheit so früh auch ein Stück weit normal. Sie wird aber durch die große Verlustangst von Dir, Himmelweit, noch mehr getriggert. Aber im Grunde finde ich es gesund zu schauen, wie sehr man sich wann öffnet. Eine Beziehung braucht auch Zeit zu wachsen.

    Was ich aber auch noch mal betonen wollte: Es ist im gewissen Maß NORMAL, am Anfang einer Beziehung unsicher zu sein. Und Stecher hat das Thema Verlustangst schön beschrieben.

    Seewespe, Deinen Beitrag fand ich klasse und kann dem nur zustimmen. Erzwungenes Anders-sein-wollen wird eher den Druck erhöhen.

    Deswegen wollte ich Dir, Himmelweit, noch mal das Stichwort Achtsamkeit liefern. Vielleicht wird Dich Deine Angst immer begleiten, immer mal wieder auftauchen, auch und gerade dann, wenn Du sie eigentlich gar nicht vermutest. Wenn Du das zulässt und einfach beobachtest, welche Botschaften sie Dir sendet, wird die Angst nicht so ein Riesen-Gespenst. Und wenn Du sie genau beobachtest, kannst Du irgendwann unterscheiden zwischen getriggerten, "alten" Botschaften und wichtigen notwendigen Hinweisen. Denn die Angst "abzustellen", hieße ja, ein wichtiges Alarmsystem auszuschalten.

  6. Inaktiver User

    AW: Im Hier und Jetzt

    hi lara, ich sehe es eigentlich auch zu 80 % wie du... und ich zeige mich meinen partnern immer ganz in meiner komplexität, dann wissen sie gleich, wie sie dran sind

    aber beimeinen verlustängsten,die in der jetztigen zeit fast täglich (nutzlos) kreisen, finde ich für meinen Geschmack ein wenig "zuviel des guten"...

    aber ichschau mal, wie alles auf mich zukommt..und ob es passen sollte....

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    AW: Im Hier und Jetzt

    himmelweit
    aber beimeinen verlustängsten,die in der jetztigen zeit fast täglich (nutzlos) kreisen, finde ich für meinen Geschmack ein wenig "zuviel des guten"...
    Diesen Gedankengang kann ich sehr gut nachvollziehen.

    Wichtig ist, dass DU Dir selbst Deine Ängste eingestehst und sie vorallem anschaust.

    Gerade was die Verlustangst in Beziehungen betrifft, so erwartet man dann vom Partner, wenn man ihn damit konfrontiert, ständige Beteuerung, dass die Verlustangst unbegründet ist. Und man überträgt ihm damit wohl auch ein Stück Verantwortung für das eigene Wohlbefinden.

    Wenn ich mich mental in den Partner hinein versetze, dann würde ich das als sehr mühsam empfinden. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die ständige "Beruhigung" auf Kosten der Spontanität geht.

  8. Inaktiver User

    AW: Im Hier und Jetzt

    Hallo Schafwolle,
    genauso sehe ich es auch.. und ich denke, ich habe auch die Kraft / Stärke, einenGroßteil der Ängste mit mir selbst auszumachen....

    Wenn dann doch aus der Überforderung heraus, mein Partner negativ mit einbezogen wird, aufgrund eines kleinen Auslösers finde ich es weniger schlimm, als dass er mich den ganzen Tag in meiner Angst begleiten muss..


    He, ich habe was positives zu berichten: es hat gestern richtig gut geklappt - auch durchgängig mit der hier-und-jetzt-Methode und ich konnte meine Gedanken gut einfangen und mich zunehmend entspannen.

    Wir hatten somit einen sehr entspannten, leichten Abend (obwohl wir ja am morgen noch einen kleinen"Streit" hatten ausgelöst durch meine Unsicherheit), an dem auch ich wieder zu mir zurückgefunden habe, als selbstsichere Person - diese Erfahrung hat gut getan und ich werde sie als ersten kleinen "Durchbruch" werten....
    Positiv empfinde ich, dass ich "loslassen" konnte und auch den Streit nicht nochmal neu thematisieren und zerreden wollte ---sondern einfach den Moment auf mich zukommen lassen habe im Vertrauen, dass ich schon richtig reagieren werde !
    Das ist neu für mich - da ich normalerweise gerne annehme, dass ich in der Lage bin, das gesamte Geschehen (zwanghaft) zu kontrollieren (über wenn-dann-Gedankengänge).
    An diesem Punkt bin ich nun ein Stückchen gewachsen, aufgrund der Erkenntnis, dass ich ausserstande bin, die Zukunft / Menschen/ Geschehnisse zu kontrollieren.

    ICH KANN IMMER NUR IM MOMENT SEIN UND DORT AUTHENTISCH HANDELN (und damit die Zukunft formen, die schon wieder Vergangenheit ist)

    Die Auseinandersetzung hier hat mir aber auch sehr geholfen - auch die Tatsache, dass meine Verlust-ängste scheinbar in Anbetracht der kurzen Beziehungszeit auch "normal" sind....

    Ich danke euch allen sehr für Eure Anteil-nahme

    P.S. Ich würde gerne beim nächsten "Rückfall" neu berichten und mich austauschen...
    wenn ihr das auch mögt
    Geändert von Inaktiver User (04.03.2011 um 08:42 Uhr)

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    AW: Im Hier und Jetzt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, Lara, Himmelweit steht aber erst ganz am Anfang der Beziehung. Da kann ich zumindest die Bedenken verstehen, außerdem ist die Unsicherheit so früh auch ein Stück weit normal.
    .
    ich bin schon beim kennenlernen schonungslos offen und ehrlich und in der beziehung sowieso.

    bedenken und unsicherheit finde ich am anfang völlig normal.

  10. Inaktiver User

    AW: Im Hier und Jetzt

    Leider habe ich aktuell gestern einen Rückfall erlitten.

    Auslöser: Eifersüchteleien, das Gefühl, ausgeschlossen zu werden...zu wenig gesehen, geliebt etc.. das klassische Programm...

    Ich bin so dermassen von der Angst überflutet worden, dass ich 2 Stunden out of Order war (ich war allein) und hatte vorher amTelefon leider meinem Partner auch kurz Vorwürfe gemacht habe.
    Das war glaube ich der eigentliche Auslöser. Mir war es so unangehm, dass es mir schwergefallen ist, souverän zu bleiben.
    Ich habe meinem Partner jedoch später nochmal erklärt, dass ich aufgrund der tiefen Bindung zu ihm schwer mit der Situation umgehen kann..

    Nun gut, mein Partner ist verständnisvoll....NUR: auch wenn er mich beruhigt, die Beruhigung sollte in mir durch mich stattfinden und das habe ich gestern erneut germerkt, dass da zu wenig Substanz noch in mir ist, die das bieten könnte.

    Heute atme ich erstmal durch, versuche aber die ENGE herauszunehmen auch meinem Partner gegebnüber und auf Abstand zu gehen.
    Ich bin in meinem Denken dann sehr eng und streng...
    Hat jemand eine Idee, ob es eine Übung mit mentalen Bildern dazu gibt ?

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