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Thema: Einordnen vs. unterordnen
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20.02.2011, 14:21Inaktiver User
AW: Einordnen vs. unterordnen
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20.02.2011, 15:19Inaktiver User
AW: Einordnen vs. unterordnen
Was Du vorhin geschrieben hast kommt dem schon sehr nahe was ich vorhin noch an Elli geschrieben hatte, dass es um Geltungssucht geht.
Zu dem von Dir etwas heiter ausgedrücktem Beispiel mit der Autobahn:
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Menschen anscheinend doch (aus meiner subjektiven Sicht) Vorteile haben.
Ein anderes Beispiel wurde mal für die Titanic aufgestellt als die Vermutung geäussert wurde, dass nur deswegen die meisten Überlebendern Amerkikaner wären weil sie sich gegenüber den Engländern vorgedrängelt hatten während sie auf die Rettungsboote warteten.
Die Engländer mit ihrer Höflichkeit hatten sich in der Schlange angestellt und hatten das nachsehen.
Ist das dann auch noch Geltungssucht oder Überlebenstrieb oder beides? Und sind in dem Fall die Engländer bescheuert während man sonst im Alltag das als höflich empfindet?
Oder darf man da Ausnahmesituationen nicht verwenden als Beispiel, weil ja bei der Autobahn ja keiner ums Überleben kämpft (manchmal schon könnte man meinen).
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20.02.2011, 15:29Inaktiver User
AW: Einordnen vs. unterordnen
einordnen:
ist für mich ein gedanklicher Vorgang. Ich sehe etwas, sehe den Zusammenhang und versuche es durch Einordnung sozusagen meinem Verständnissystem anzupassen, anzunehmen und für mich begreiflich zu machen. Hat was von: "sich damit beschäftigen"
unterordnen:
ist für mich eine Hierarchie, die nicht unbedingt negativ sein muss. Man kann auch Bedürfnisse unterordnen um selber erstmal auf den Punkt zu kommen und Handlungsfähig zu bleiben. Mal angenommen ich habe Hunger und gehe einkaufen. Das Tiramisu strahlt mich an. Aber der Kartoffelauflauf mit Brokkoli ist mit Sicherheit geeigneter um mich satt zu machen. Wenn ich nur 5 Euro einstecken haben, dann ordne ich mein Bedürfnis nach Tiramisu dem nach Auflauf unter, weil ich weiß, dass es höchstwahrscheinlich schlauer ist.
...oder ich bezahle mit Karte und kaufe mir beides, was natürlich am besten wäre

Um irgendetwas zu tun muss immer die eine oder andere Sache nachstehen. Daher ist eine Unterordnung um zu einem Ziel zu gelangen immer notwendig. Die Frage ist dann aber, wer oder was untergeordnet wird und ob das andauernd geschieht.
Macht das Sinn?Geändert von Inaktiver User (20.02.2011 um 16:33 Uhr) Grund: Drogen entfernt! :)
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20.02.2011, 15:30Inaktiver User
AW: Einordnen vs. unterordnen
My 2 Cent:
Einordnen ist generell die Herstellung eines Bezugs, einer Beziehung
zwischen dem Einzuordnenen und Anderem.
Unterordnen ist eine mögliche Art, etwas, jemanden oder auch sich selbst zu etwas oder jemand anderem einzuordnen.
Überordnen wäre eine andere Art.
Nebeneinanderstellen wäre eine dritte.
Manches lässt sich auch gar nicht sinnstiftend zueinander ordnen.
Bei jeder Ordnung ist es ziemlich interessant, sich den Sinn anzusehen, der mit dem Versuch der Ordnung verfolgt wird.
Und die Ordnungskritierien, die viel über den Sinn verraten.
Manchmal enthüllt die genauere Betrachtung der Ordnungskritierien, dass verfolgter Sinn und gewähltes Kritierium nicht zueinander passen und entsprechend zu einer "falschen" Einordnung führen.
Cheers,
NM
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20.02.2011, 16:19Inaktiver User
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20.02.2011, 16:27Inaktiver User
AW: Einordnen vs. unterordnen
Das funktioniert nur dann wenn der Chef Rückgrat hat, meiner Erfahrung nach geben viele den Druck einfach weiter und zwar ungefiltert.
Aber es stimmt schon, ein Rahmen gibt auch Halt und Orientierung.
Das sind dann die, die man unsanft mit Hupen aus der Weltfriedensdingens rausreissen muss damit sie endlich bei grün weiterfahren...Statt dessen kann ich darüber nachdenken, was ich zur Rettung des Weltfriedens beitragen kann.
Auf dieses Verhalten wurde in dem Buch hingewiesen.Beim Einordnen sehe ich es so, dass damit vielleicht manchmal etwas vom eigenen Glanz verloren geht, womit vor allem notorische Selbstdarsteller ein Problem haben.
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20.02.2011, 16:32Inaktiver User
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20.02.2011, 17:58Inaktiver User
AW: Einordnen vs. unterordnen
Jeweils enthalten die Worte den Wortteil "ordnen"- es geht also um eine Ordnung.
Bei einer Einordnung- füge ich mich ein......egal wo....es gibt eine Ordnung, bei der ich einen Platz einnehme....mich praktisch in ein Gefüge einordne.
Bei der Unterordnung- füge ich mich auch in eine Ordnung ein......allerdings sehe ich es auch als Hierarchie.....ich ordne mich UNTER......
Ich sehe beides in keinster Form negativ, denn man tut das für einen Erfolg.
Jedes System hat eine Ordnung und man hat einen Platz- muss ihn notfalls erst finden.
Jede Freunschaft- jede Beziehung- jeder Kontakt zur Aussenwelt bedeutet in eine Ordnung zu kommen.
Ja selbst dem Wetter muss ich mich ja unterordnen..... könnte natürlich bei Eis und Schnee im Bikini einkaufen gehen
....aber schon da- wer gegen eine Ordnung verstösst.....kann das spüren
kenzia
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20.02.2011, 18:53Inaktiver User
AW: Einordnen vs. unterordnen
@kenzia
Hab ich verstanden nur in dem Buch wird ja der Satz so geschrieben:
Einordnen statt Unterordnen
Und ich fragte mich dann worin anscheinend für diese Menschen es einen Unterschied macht, dass man das so herausstellen muss?
Geben sich diese zu sehr auf weil sie sich grundsätzlich unterordnen?
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20.02.2011, 19:27Inaktiver User
AW: Einordnen vs. unterordnen




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