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  1. Inaktiver User

    AW: Macht das Single-Leben glücklich?

    ...überzeugte Singles mag es glücklich machen. Wenn einer jedoch jahrelang sich als Hälfte des anderen fühlte, ist das für den sicher nicht so prickelnd, bis er wieder ein Gefühl dafür hat, dass er 100% und für sich allein schon wichtig ist und jede weitere Person ein Plus und eine Bereicherung.
    Wenns das nicht ist, ist der andere nur der Trost, um nicht allein zu sein, das kanns auch nicht sein...

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    AW: Macht das Single-Leben glücklich?

    grübel ... als hälfte des anderen? also als einzelperson nur ein viertel? das fände ich arg wenig ;-)

    rechnend,
    liz


  3. Moderation

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    AW: Macht das Single-Leben glücklich?

    Ach Lizzie, nun sei doch nicht so pingelig

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Wie die Cousine meiner Mutter sagte, "mit dir ist aber schon, äh, alles in Ordnung?"
    Vielleicht war das die Umschreibung von "Aber lesbisch bist du nicht, oder?"

    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen
    Oder ich wende die Aufmerksamkeit ganz anderen Lebensbereichen zu und sage mir, wenn ich schon nicht in der Traumvilla wohnen kann, dann will ich keinen zweitklassigen Ersatz, sondern geb dem Thema schöner Wohnen gleich gar nicht das Gewicht und konzentrier mich auf Bereiche, wo ich genau das haben kann, was ich will (das wäre der ich bin lieber Single-Ansatz).
    Für mein Empfinden kingt das ein bisschen resignativ, Malina. Ob die Traumvilla im Rahmen des Erreichbaren liegt, kann man irgendwann im Leben mal absehen (seltene Glücksfälle wie Lottogewinn mal ausgenommen). Ob der passende Partner morgen um die Ecke kommt, aber nicht. Deine Formulierung "wenn ich schon nicht ..." klingt für mich so, als hieltest du es gar nicht für möglich, dass dies geschehen könnte. Vielleicht überinterpretiere ich aber auch nur
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

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    AW: Macht das Single-Leben glücklich?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Deine Formulierung "wenn ich schon nicht ..." klingt für mich so, als hieltest du es gar nicht für möglich, dass dies geschehen könnte. Vielleicht überinterpretiere ich aber auch nur

    Ich gebe zu, dass ich da nicht allzu hoffnungsvoll bin, allein schon weil ich mich kenne und weiß, dass es nicht viele gibt, die passen. Und ich kenne zu viele Frauen, die ständig auf der Suche sind. Das war mir irgendwann zu anstrengend. Und als ich mich von der Vorstellung frei gemacht habe, dass mein zu einem glücklichen Leben für mich zwingend ein Mann gehört, war ich auf einmal ganz von alleine ziemlich glücklich. Und nun fürchte, dass ich diesen Zustand freiwillig gar nicht mehr unbedingt aufgeben mag. Ein Mann hätte es also noch mal schwerer, mich zu überzeugen, dass es sich lohnt .

    Ich fühle mich weniger resigniert als befreit. Und das fühlt sich ziemlich gut an. Ich glaube nämlich, dass Wünsche und Sehnsüchte viel Energie binden können.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    AW: Macht das Single-Leben glücklich?

    Liebe Malina,

    ich kann dich sehr gut verstehen. Wenn ich dich lese, kann ich mir zwar immer gar nicht vorstellen, dass du wirklich so verschwurbelt sein sollst, aber deine Haltung zum Singlesein kann ich gut nachvollziehen.

    Bei mir kommt das Gefühl der Befreiung auch so langsam. Lange Zeit war ich sehr sehnsüchtig, dann resigniert und jetzt fühle ich mich immer freier. Das hängt sicher mit dem Alter zusamen.

    Die Hoffnung will ich allerdings nicht ganz aufgeben. Ich glaube nämlich nicht, dass Wünsche und Sehnsüchte Energien binden, sondern bei mir sind sie eher der Motor, um überhaupt weiterzumachen. Ohne sie würde ich wahrscheinlich eine ernsthafte Sinnkrise bekommen. Es ist nicht mehr so wichtig, dass sich die Wünsche unbedingt erfüllen, aber mich ganz abwenden von der Männerwelt, das könnte ich nicht. Wenn ich dann mal wieder eine schöne Begegnung hatte mit einem Mann, der mich phasziniert, dann fühle ich mich lebendig. Das will ich nicht missen, auch wenn keine Beziehung draus wird.

    Viele Grüße,

    Ditha

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    AW: Macht das Single-Leben glücklich?

    [Interessant fand ich hier vor allem die Beiträge, in denen gesagt wurde: "ich strebe gar keine Partnerschaft an, weil ich dafür zuviel aufgeben müsste".]

    Ja, ich müsste einiges aufgeben für eine Partnerschaft:

    - sich frei und unabhängig fühlen
    - ausschlafen, essen, feiern, Urlaub machen, je nach Stimmungslage und frei von den Überlegungen: "Mal sehn, was der andere meint"

    Wenn ich das so schreibe, merke ich, dass dies eigentlich nicht so ganz das Ausschlaggebende ist. Prägnanter ist eigentlich viel mehr:
    -Für mich ist es Verzicht, mit nur einem Mann auf längere Zeit auch sexuell aktiv zu sein. Es ist mir einfach langweilig!

    Mein Wunschtraum:
    Ich will das, auf was ich gerade Lust habe (nicht sexuell gemeint, eher spirituell) und schaue, wer mir das bietet und gerne zu geben bereit ist. Mit Freundschaften funktioniert das wunderbar, mit Männern bedingt.
    Geändert von Verwunderte (26.02.2011 um 09:32 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Macht das Single-Leben glücklich?

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    das klingt so, als wäre zu irgendeinem zeitpunkt von alleinlebenden erwartet worden, dass sie sich verstecken
    Na, es war "früher" schon was nicht gerade gesellschaftskonformes allein zu leben, vor allem für Frauen...
    Das ändert sich gerade, aber ich kenne heute noch Frauen, die Scheu haben alleine in den Urlaub zu fahren oder ähnliches...

    Und ehrlich gesagt, habe ich es letztens auch erlebt - einen schönen Kurztripp gebucht und bei einigen Hotels kam auf meine Anfrage nach einem Einzelzimmer die Antwort "Wir hätten da dies und dies Doppelzimmer... aaaach, sie reisen allein? ...". - Sag ich doch...".

    Manche schöne Aktivitäten sind leider immer noch für Paare ausgerichtet ...
    Aber ich habe auch nette Sachen im Internet gefunden, wie das "Candle-Light-Dinner" für eine Person.

    Sowas ist neu und ich glaube schon daran, dass das damit zu tun hat, dass Frauen mehr allein unternehmen.
    Geändert von Inaktiver User (26.02.2011 um 09:35 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Macht das Single-Leben glücklich?

    Ich muss sagen, dass es mir im Moment echt gutgeht. Abgesehen von gewissem Stress, der nichts mit meinem Liebesleben zu tun hat.

    Um aufzutanken, brauche ich einiges an Zeit für mich. Dass ich trotz akutem Bedürfnis nicht mit jemandem in Kontakt stehe, kommt selten vor.

    Trotzdem bin ich kein "überzeugter" Single, der einem solchen Lebensstil huldigt. Den richtigen Partner würde ich natürlich gern in mein Leben lassen, aber eben auch nur den Richtigen. Auf gewisse Experimente habe ich keine Lust mehr. Dass es trotzdem den einen oder anderen Verehrer gibt, ist ein nettes Plus.

    Das heißt alles auch nicht, dass ich mich anderen verschließe.
    Ich treffe mich gern mit anderen, auch mit Männern. Aber da läuft nichts. Und inzwischen passe ich mehr darauf auf, dass es dazu auch nicht kommt (es sei denn ER ist schließlich dabei ), da ich nicht zu den Frauen gehöre, die zwischen sexuellen und anderen Gefühlen differenzieren können. Zu der Erkenntnis zu kommen und danach zu handeln war auch ein Lernprozess. Aber aufgrunddessen fällt es inzwischen zunehmend leichter, mit solchen Bedürfnissen umzugehen.

  9. User Info Menu

    AW: Macht das Single-Leben glücklich?

    Hallo Ditha,

    ha, gerade hab ich im Modeforum Deine tolle Tasche bewundert. So sieht man sich wieder...

    Ich war jahrelang immer total offen und auch aktiv in Sachen Männersuche. Und ich dachte auch immer, dass jederzeit alles passieren kann. Und es passierte nie etwas, was dazu führte, dass ich innerlich immer latent gefrustet war. Denn offen und gleichzeitig erwartungslos, das geht irgendwie nicht zusammen, finde ich. Insgeheim erwartet oder zumindest erfhofft man eben doch was.

    Und dann hatte ich die Nase voll und hab mir verordnet, das Undenkbare einfach mal bis zum bitteren Ende zu denken: was wäre, wenn nie mehr ein Mann in mein Leben tritt. Ich hab mir das für alle Lebensphasen ausgemalt, bis zum Ende, immer wieder. Und irgendwann verlor das Gefühl an Schrecken, und ich fing an, ein Bild von mir als toller Single-Frau zu kreiieren. Und das Bild gefiel mir zunehmend besser, und ich merke, dass es mir Spaß macht, dieses Bild auch zu leben.
    Ich hatte vorher wohl unbewusst doch immer so ein Bild von einer traurigen alten Jungfer im Kopf: plump, leicht übergewichtig, mit verkniffenem Zug um den Mund.

    Wenn nun tatsächlich noch ein Mann an meine Tür klopft, soll er mir herzlich willkommen sein. Aber ich erwartet das nicht mehr, bin nicht mehr andauernd "offen" dafür, sondern leben mein Leben, wie es jetzt ist und genieße es. Zur Männerhasserin werde ich deshalb sicher nicht mutieren. Wer mich toll findet, ganz von sich aus, der darf gerne nähe treten. Aber es muss wenn dann leicht gehen und passen. Und wenn niemand näher tritt, dann ist es auch okay. Ich werte das nicht mehr, es sind zwei gleich gute Optionen in meinem Leben, zwei gleichwertige Lebensformen, die es beide wert sind, gelebt zu werden.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  10. Moderation

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    AW: Macht das Single-Leben glücklich?

    Malina, danke . Ich verstehe jetzt besser, wie du es meinst, und du gibst mir einiges an Gedankenfutter
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

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