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  1. Inaktiver User

    AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?

    Zitat Zitat von Sonderzeichen Beitrag anzeigen
    du willst diese gesteigerte verantwortung als argument gegen den wohlstand auffuehren, so als ob es sich dabei um eine belastung handele, und das ist fuer mich ein pseudo-argument. wie verantwortungsscheu muss man denn sein, um wohlstand in diesem sinne als negativ zu empfinden? bin ich dann ueberhaupt lebensfaehig?


    Es gibt beschreibende Anmerkungen, die frei von jeglicher Wertung sind. Deine Interpretation meines Denkansatzes ist für mich in keinster Weise nachzuvollziehen. Wenn ich behaupte, ein Ball ist genau dann schwerer für einen Torwart zu halten, wenn ihn jemand sehr scharf geschossen hat, dann ist das doch auch eine Feststellung, die nicht automatisch pro oder kontra Torwart oder Schütze gehen muss.

    Kannst du das nicht akzeptieren?


    Zitat Zitat von Sonderzeichen Beitrag anzeigen
    deshalb das erwaehnen der schulden als ausnahme: wenn der wohlstand auf einer hohen verschuldung beruht, DANN kann er zur belastung werden.
    Kann er. Sehe ich auch so.
    Meine Bemerkungen zielten auf diese Sonderform jedoch nicht ab; die hast du mal eben frei aus dem Ärmel gezaubert.


    Zitat Zitat von Sonderzeichen Beitrag anzeigen
    es ist einfach nicht logisch, dass eine verlustangst in bezug auf wohlstand per se besteht. wenn, dann muss es dafuer gruende geben. sonst muessten ja alle menschen, die in verschiedenem masse zu wohlstand gekommen sind, entsprechend mehr oder weniger verlustangst haben. das wird durch die realitaet nicht bestaetigt. im gegenteil: wohlstand schafft sicherheit.
    Ich habe geschrieben, dass die Angst größer wird, seinen Wohlstand wieder zu verlieren, je mehr dieser an Wert (für den Besitzenden natürlich!) gewinnt.

    Eigentlich ist es eine allgemein bekannte These aus dem sozialwissenschaftlichen Bereich

    Natürlich verschafft Wohlstand auch Sicherheit. Das Eine schließt das Andere nicht zwangsläufig aus. Glücklich(er) jedoch wird man nur bis zu einer Wohlstandsgrenze, die relativ niedrig bemessen ist. Anhaltspunkt dafür ist eine Studie, die in Lateinamerika durchgeführt worden ist und auf die sich allgemein gerne bezogen wird (in der Glücksforschung). Nämlich, dass ein Mensch dann zufrieden (im Sinne von glücklich) ist, wenn er sich um den täglichen Bedarf keine Gedanken machen muss. Dieser tägliche Bedarf wiederum hängt natürlich vom jeweiligen Kulturkreis ab. Lateinamerika lässt sich nicht Eins zu Eins auf Europa abbilden. Die Grundthese jedoch wohl schon.

    Aber wenn dieses Niveau erreicht ist, nimmt die Zufriedenheit nicht automatisch weiter zu mit der Anhäufung von noch mehr Wohlstandsgütern o. ä.

    Zitat Zitat von Sonderzeichen Beitrag anzeigen
    sorry, aber das ist genauso ein pseudo-argument wie die verlustangst und die gesteigerte verantwortung: wenn ich mich nach irgendwelchen neidern richten wollte, mal vorausgesetzt, dass es die ueberhaupt gibt, dann duerfte ich mich GAR NICHTS im leben aufbauen. denn es koennte ja immer irgendwer irgendwo lauern, mir das erreichte neiden und mir das leben schwer machen.
    Wie kommst du eigentlich dazu, einen hier abzuwatschen?! Ich finde das wirklich frech. Meine Argumente dürfen ja wohl genauso Beachtung finden wie deine. Deshalb sind sie noch lange nicht: Pseudo?!

    Woher nimmst du deine Aburteilungen?

    Es wäre einer fruchtbaren Diskussion wirklich sehr zuträglich, wenn der Ton mal etwas erwachsener und respektvoller wäre. Das hat niemand nötig, dem ernsthaft an der Sache gelegen ist.

    Wenn das nicht funktioniert, dann bin ich hier wieder raus!

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    AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?

    Zitat Zitat von Sonderzeichen Beitrag anzeigen
    die meisten menschen arrangieren sich mit dem, was sie haben. das hat mit "ferrari" oder nicht gar nichts zu tun. dennoch haetten die meisten menschen nichts gegen eine steigerung ihres wohlstands.

    oder kennst du jemanden, der schonmal eine lohnerhoehung ausgeschlagen hat?
    Kommt drauf an. Es gibt Menschen, welche die Lohnerhöhung ausschlagen, wenn sie dafür mehr/länger arbeiten müssen, weil ihnen dann weniger Zeit für Hobbys/Partner/Familie bleiben würde. Ja, ich kenne ein paar Leute, die dies tatsächlich taten, weil ihnen Zeit wichtiger ist als Geld. Ich kenne Leute, die auf bestimmte Positionen verzichtet haben, ganz bewusst, weil dies geheissen hätte:weniger Freizeit. Da sie materiell mit dem, was sie haben, bereits zufrieden sind (Mittelstand), haben sie sich bewusst gegen die "höhere Postion" und für mehr Zeit für Hobbys/Familie entschieden.

    Bis zu einem gewissen Grad kann ich deine Argumentationen nachvollziehen und sogar Studien können blegen, dass bis zu einem bestimmten Level, nämlich "nicht mehr arm sein" Geld in der Tat glücklich machen kann. Allerdings, ab diesem besagten Niveau, sinkt der "Glücksfaktor" des Geldes, das man dann mehr bekommt, je mehr man hat, desto weniger macht "noch mehr Geld glücklich".

    Manche Menschen sagen irgendwann "es ist genug", wichtiger als noch mehr Geld werden ihnen andere Dinge, die man mit Geld eben nicht kaufen kann, bzw. man sich "kauft", indem man auf die Lohnerhöhung verzichtet.
    Life is a flower, of which love is the honey.

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    AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?

    Zitat Zitat von Sonderzeichen Beitrag anzeigen
    du willst diese gesteigerte verantwortung als argument gegen den wohlstand auffuehren, so als ob es sich dabei um eine belastung handele, und das ist fuer mich ein pseudo-argument. wie verantwortungsscheu muss man denn sein, um wohlstand in diesem sinne als negativ zu empfinden? bin ich dann ueberhaupt lebensfaehig?
    ...
    es ist einfach nicht logisch, dass eine verlustangst in bezug auf wohlstand per se besteht. wenn, dann muss es dafuer gruende geben. sonst muessten ja alle menschen, die in verschiedenem masse zu wohlstand gekommen sind, entsprechend mehr oder weniger verlustangst haben. das wird durch die realitaet nicht bestaetigt. im gegenteil: wohlstand schafft sicherheit.
    Inhaltlich kann ich dem, was schlaflos 68 bereits ausgeführt hat, nichts hinzufügen, aber vielleicht lassen sich die mit Wohlstand verbundenen Verantwortung und Verlustangst an einem Beispiel verdeutlichen.

    Du verweist auf eine weiter oben im Thread von dir gegebene Definition von Wohlstand. Ich nehme an, dass du das Post meinst, in dem du den Begriff vermögend erklärst. Jemand ist deiner Auffassung nach z.B. vermögend, wenn er eine oder mehrere vermietete Immobilien besitzt.

    Ein Hausbesitzer und Vermieter ist in dieser Eigenschaft z.B. für die Instandhaltung und Modernisierung seiner Mietimmobilien verantwortlich, für die korrekte Umlage/Abrechnung der Nebenkosten mit seinen Mietern, für korrekte Zahlungen an Versicherungen, Wasser- und Energieanbieter und an Behörden, für den Hausfrieden zwischen den einzelnen Mietparteien ... u.s.w.

    Wenn ihm außerdem daran gelegen ist, seine Immobilie zu behalten, und daran, mit ihr Geld zu verdienen, muss er dafür sorgen, dass sie möglichst lückenlos vermietet ist, dass die Mieter pünktlich und vollständig zahlen, u.s.w.

    Alternativ könnte er einen Dritten mit diesen Angelegenheiten betrauen, dafür aber Einbußen an seinem Wohlstand in Kauf nehmen.

    Dies ist ein Beispiel.
    Du kannst jetzt Vermieter anführen, die ihre Verantwortung schlecht oder unzureichend wahrnehmen. Dem kann man entgegenhalten, dass es genauso Vermieter gibt, für die das eben nicht zutrifft.
    Dann kannst du sagen, dass sie die Verlustangst abwenden könnten, indem sie die Immobilie veräußern und den Erlös verbrauchen. Dann wären sie aber nach deiner Definition nicht mehr vermögend.

    Es ist im Übrigen egal, wie logisch oder unlogisch dir Verlustangst erscheint. Sie besteht dennoch fröhlich weiter, völlig unabhängig davon, wieviel Geld oder Vermögen oder Wohlstand man besitzt oder nicht.

    Selbstverständlich schafft Wohlstand bis zu einem gewissen Maß Sicherheit. Ich bin z.B. so wohlhabend, dass ich mir das ganze Karnevalswochenende über jeden Morgen ein oder zwei frische Brötchen kaufen kann, wenn ich das möchte. Ich kann sogar ein Volbad nehmen, wann immer ich will, das bedeutet: Ich muss nicht stinken.
    Wenn ich morgen krank werde, kann ich davon ausgehen, dass sich kundige Menschen um mich kümmern. Das ist sehr wichtig und trägt stark zu meinem Sicherheitsempfinden bei.

    Wenn ich ein Rennpferd hätte oder ein größeres Auto oder eine Mietimmobilie, würde mir das evtl. Spaß und Arbeit machen oder Status verschaffen, aber sicherer fühlen würde ich mich deswegen nicht.

    Aber das hat schlaflos ja auch schon alles erklärt.

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    AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?

    Zitat Zitat von Saltaire Beitrag anzeigen
    Jemand ist deiner Auffassung nach z.B. vermögend, wenn er eine oder mehrere vermietete Immobilien besitzt.
    Jipieee, dann bin ich ein "neureiches Luder", oder auch "Promiluder" wider Willen. Huurrrra!!! Endlich endlich bin in "dort oben", wo ich immer so gern gewesen wäre und darf endlich auf das Putzpersonal herabschauen... Hurrrraa....

    (Okay okay. Sachlich gehts hier weiter:)

    Selbstverständlich schafft Wohlstand bis zu einem gewissen Maß Sicherheit.
    Ja. Und Glück insofern, dass man es sich "leisten" kann, nicht in einem abgef... Viertel zu leben, und sich nicht täglich fragen zu müssen, ob man sich mal was anderes leisten kann wie Nudeln mit Ketchup... und wie gesagt: nicht jeden Penny fünfmal umdrehen müssen, wenn man Früchte und Gemüse essen mag...

    Wenn ich ein Rennpferd hätte oder ein größeres Auto oder eine Mietimmobilie, würde mir das evtl. Spaß und Arbeit machen oder Status verschaffen, aber sicherer fühlen würde ich mich deswegen nicht.

    Aber das hat schlaflos ja auch schon alles erklärt.
    Auch stellen sich manche Menschen eben die Frage: BRAUCHE ich diese Dinge wirklich? Und manche Menschen können sich gar keine Immobilie kaufen, auch wenn sie es sich finanziell leisten können, weil sie nicht wissen, in welchem Land sie in fünf Jahren sein werden....
    Life is a flower, of which love is the honey.

  5. Inaktiver User

    AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?

    offtopic

    "is man ohne Studium schlecht dran"

    > nä, mit Studium biste auch oft der Doofe

    OHNE Studium:

    - mit 18 die Ausbildung fertig und den Bausparvertrag
    - mit 25 angefangen 1. Haus zu bauen
    - mit 27 den "vierten Bildungsweg" eingeschlagen
    - mit 35 damit zwei oder drei Grundstücke der Schwiegereltern geerbt
    - mit 38 das zweite Haus gebaut
    - mit 40 in Rente gegangen


    MIT Studium:

    - mit 19 Abi gemacht
    - mit 20 zum Bund gemußt (sie zogen ab 1990 noch Abiturienten ein)
    - mit 22 so rumgejobbt weil kein Studienplatz
    - mit 23 endlich einen Ausbildungsplatz gekriegt
    - mit 26 fertig und arbeitslos
    - mit 27 angefangen zu studieren UND nebenbei dafür zu arbeiten
    - mit 33 fertig und arbeitslos
    - mit 34 Praktikum
    - mit 35 Praktikum
    - mit 36 arbeitslos
    - mit 37 Mutterschaftsvertrung
    - etc.
    -

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    AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Natürlich verschafft Wohlstand auch Sicherheit. Das Eine schließt das Andere nicht zwangsläufig aus. Glücklich(er) jedoch wird man nur bis zu einer Wohlstandsgrenze, die relativ niedrig bemessen ist. Anhaltspunkt dafür ist eine Studie, die in Lateinamerika durchgeführt worden ist und auf die sich allgemein gerne bezogen wird (in der Glücksforschung). Nämlich, dass ein Mensch dann zufrieden (im Sinne von glücklich) ist, wenn er sich um den täglichen Bedarf keine Gedanken machen muss.
    nun ja. wann muss ich mir denn um die deckung des täglichen bedarfs keine gedanken machen?
    wenn ich ihn vermittelst einer festanstellung sicherstellen kann und/ oder über rücklagen verfüge.
    wenn ich hingegen meinen täglichen bedarf zwar heute decken kann, aber mit der sorge belastet bin, dass ich morgen, wenn z.b. eine krankheit mich heimsucht, das vielleicht schon nicht mehr vermag (weil ich z.b. selbständig bin und als student keinen anspruch auf hartz 4 habe), ist mein glück durchaus noch steigerbar, sofern es sich auch über sicherheit definiert.
    es mag ja sein, dass die fallhöhe (und also angst) mit dem wohlstand steigt, doch je höher der ist, desto später klatscht man auf dem boden auf.
    Geändert von ersatzbank (04.03.2011 um 18:50 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?

    Zitat Zitat von ersatzbank Beitrag anzeigen
    nun ja. wann muss ich mir denn um die deckung des täglichen bedarfs keine gedanken machen?
    wenn ich ihn vermittelst einer festanstellung sicherstellen kann und/ oder über rücklagen verfüge.
    wenn ich hingegen meinen täglichen bedarf zwar heute decken kann, aber mit der sorge belastet bin, dass ich morgen, wenn z.b. eine krankheit mich heimsucht, das vielleicht schon nicht mehr vermag (weil ich z.b. selbständig bin und als student keinen anspruch auf hartz 4 habe), ist mein glück durchaus noch steigerbar, sofern es sich auch über sicherheit definiert.
    es mag ja sein, dass die fallhöhe (und also angst) mit dem wohlstand steigt, doch je höher der ist, desto später klatscht man auf dem boden auf.

    Ich hab's jetzt nur auf Englisch gefunden: Studie von Easterlin


    Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. WENN ich mir um die Deckung des täglichen Bedarfs keine großen Gedanken machen muss, zum Beispiel in einer von dir erwähnten "Festanstellung", DANN habe ich den Pik der Lebenszufriedenheit erreicht, den ich nur ausschlagweise und für ein kurzes Momentum durch größeren Wohlstand in die Höhe treiben kann, bis er wieder auf das vorherige Level (so die Umstände dahin gehend dieselben sind) zurückfällt. Kurz gesagt: Glück ist nicht käuflich zu erwerben!

    Die imaginäre Sorge bezüglich einer mich eventuell heimsuchenden Krankheit und mich deshalb sehr belastende Gedanken bestätigten das Krankheitsbild eines Hypochonders Und wenn ich ein Student bin, dann verfüge ich ja normalerweise auch nicht über einen gesicherten Lebensstandard, oder?!


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    AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?

    Zitat Zitat von Eurynnia Beitrag anzeigen
    Kommt drauf an. Es gibt Menschen, welche die Lohnerhöhung ausschlagen, wenn sie dafür mehr/länger arbeiten müssen, weil ihnen dann weniger Zeit für Hobbys/Partner/Familie bleiben würde.
    die meisten lohnerhoehungen sind nicht an mehr arbeit gebunden, sondern an die inflationsrate. klar, wenn ich nur mehr geld kriege, weil ich dafuer nachteile (mehr arbeit, mehr stress) hinnehme, dann bleibt unterm strich moeglicherweise kein lohnenswerter vorteil.

    eine regulaere lohnerhoehung wuerde dennoch niemand ausschlagen.

    Zitat Zitat von Eurynnia Beitrag anzeigen
    Bis zu einem gewissen Grad kann ich deine Argumentationen nachvollziehen und sogar Studien können blegen, dass bis zu einem bestimmten Level, nämlich "nicht mehr arm sein" Geld in der Tat glücklich machen kann. Allerdings, ab diesem besagten Niveau, sinkt der "Glücksfaktor" des Geldes, das man dann mehr bekommt, je mehr man hat, desto weniger macht "noch mehr Geld glücklich".
    sicher, ab einem bestimmten grad an reichtum macht es keinen unterschied mehr, ob man noch mehr geld hat oder nicht. nur wenige menschen allerdings erreichen dieses stadium.

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    AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?

    Zitat Zitat von Saltaire Beitrag anzeigen
    Ein Hausbesitzer und Vermieter ist in dieser Eigenschaft z.B. für die Instandhaltung und Modernisierung seiner Mietimmobilien verantwortlich, für die korrekte Umlage/Abrechnung der Nebenkosten mit seinen Mietern, für korrekte Zahlungen an Versicherungen, Wasser- und Energieanbieter und an Behörden, für den Hausfrieden zwischen den einzelnen Mietparteien ... u.s.w.

    Wenn ihm außerdem daran gelegen ist, seine Immobilie zu behalten, und daran, mit ihr Geld zu verdienen, muss er dafür sorgen, dass sie möglichst lückenlos vermietet ist, dass die Mieter pünktlich und vollständig zahlen, u.s.w.

    Alternativ könnte er einen Dritten mit diesen Angelegenheiten betrauen, dafür aber Einbußen an seinem Wohlstand in Kauf nehmen.
    bei einer grossen immobilie, die relativ viel arbeitsaufwand erfordert, waere es sicher angemessen, einen steuerberater, hausverwalter usw. mit diesen aufgaben zu betreuen. so eine immobilie braechte ja auch entsprechenden profit, um das locker zu tragen.

    Zitat Zitat von Saltaire Beitrag anzeigen
    Dann kannst du sagen, dass sie die Verlustangst abwenden könnten, indem sie die Immobilie veräußern und den Erlös verbrauchen. Dann wären sie aber nach deiner Definition nicht mehr vermögend.

    Es ist im Übrigen egal, wie logisch oder unlogisch dir Verlustangst erscheint. Sie besteht dennoch fröhlich weiter, völlig unabhängig davon, wieviel Geld oder Vermögen oder Wohlstand man besitzt oder nicht.
    diese verlustangst besteht allenfalls bei leuten, die aus bescheidenen verhaeltnissen kommen und sich den wohlstand mit eigener haende arbeit aufgebaut haben. die wissen, dass sie, wenn sie fehler machen, wieder da hinkommen koennen, wo sie schon einmal waren. das ist eine minderheit.

    bei leuten, die in den wohlstand hineingeboren sind und nie etwas anderes kannten, besteht auch keinerlei grund fuer so eine angst.

    Zitat Zitat von Saltaire Beitrag anzeigen
    Wenn ich ein Rennpferd hätte oder ein größeres Auto oder eine Mietimmobilie, würde mir das evtl. Spaß und Arbeit machen oder Status verschaffen, aber sicherer fühlen würde ich mich deswegen nicht.
    klar, verschafft dir ein rennpferd keine sicherheit, ebenso wenig ein auto. das ist eine schlechte geldanlage, die permanent an wert verliert.

    eine mietimmobilie dagegen ist etwas ganz anderes. die kannst du, wenn dir die arbeit und verantwortung zu viel sein sollten, veraeussern. und das ist ein ganz gehoeriges polster, mit dem sich gut leben laesst.

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    AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die imaginäre Sorge bezüglich einer mich eventuell heimsuchenden Krankheit und mich deshalb sehr belastende Gedanken bestätigten das Krankheitsbild eines Hypochonders
    kommt auf die umstaende an. wenn man eine hohe hypothek fuer ein haus abzahlen muss, koennen gedanken an eine krankheit und berufsunfaehigkeit durchaus belasten. vor allem, wenn man keinerlei weitere finanzielle polster hat. ggf zahlt man dann lieber fuer eine teure versicherung.

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