Ja, genau!!
Richtig. Und ich sage es noch einmal, umgekehrt kann es ebenso gehen - s.o.: Sehr oft muessen Akademiker sich in nicht-akademischen Kreisen anstrengen, "um sich selbst und IHM zu beweisen, dass er "trotzdem" ein liebenwerter und gleichwertiger Mensch ist", und kein arroganter Besserwisser.
So oder so, wir sind uns wohl alle einig:
Mag unsere Cinderella sich nochmal aeussern, ob wir sie langsam ueberzeugen koennen?![]()
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23.02.2011, 10:28
AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?
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23.02.2011, 11:14Inaktiver User
AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?
... wer die oberste Etage bedient, sollte nicht glauben, dass er deshalb dazugehört.
wer im Lift aufwärts fährt, sollte nicht vergessen, dass er abwärts wieder an denselben Menschen unten vorbeikommt
zur Partnerwahl sollte man bezüglich des großen Altesunterschiedes darauf achten, dass alte reiche Männer nicht häßlich sind!
und dass es ein Irrtum der grauen Herrschaften ist, dass sie durch den Beischmuck eines jungen Mädchen AUTOMATISCH jünger wirken - im Gegenteil wirkt der Kontrast geradezu noch deutlicher
...
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23.02.2011, 11:49
AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?
*Zustimm*
Man kann natürlich nicht alle 20- und 40jährigen generalisieren, ich wollte nur sagen, dass die 4 auf dem Buckel nicht unbedingt bedeuten muss, weniger "knackig" zu sein.
Was hat Liebe eigentlich mit dem Job zu tun?
Wie gesagt, der Beruf sagt noch lange nichts über die Intelligenz eines Menschen aus und - von wegen ETH-Abschluss und Koch: Kann doch durchaus sein, dass der "gelernte Koch" eben in seinem Traumjob arbeitet und dafür - statt das ETH-Diplom - eben den Michelin-Stern bekommt.
Und da kann auch nicht jeder reinspazieren und ein guter Koch werden. Auch kann nicht jeder reinspazieren und Friseurmeister/IN werden. 
Und ich finde es echt jammerschade mit welch beschränktem Horizont manche Akademiker/Innen (siehe Ex-Mann der TE) durch die Gegend laufen. ......Fachwissen: Top. Real life: setzen! 6!
...aber Hauptsache akademischer Titel und fettes Bankkonto, da ist man ja automatisch n "besserer Mensch"
Life is a flower, of which love is the honey.
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23.02.2011, 13:56Inaktiver User
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23.02.2011, 14:18
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23.02.2011, 14:22
AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?
Ohne Studium kann man auch gut leben. Sogar ohne Abitur :-)
Aber für manche Berufe braucht man eben ein Studium.
Der WERT eines Menschen reduziert sich doch nicht auf seine Ausbildung?!
Es gibt jede Menge dumpfbräsige Akademiker, die zwar ein Studium absolviert haben, aber von "Tuten und Blasen" keine Ahnung haben. Sprich: Im "echten Leben" sind die noch gar nicht angekommen.
Der wahre Wert eines Menschen lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken bzw. äussert sich nicht durch seine berufliche Laufbahn oder sein Einkommen.
Ich weiß nicht, warum Du Dich minderwertig fühlst.
Hat wahrscheinlich weniger mit dem Nicht-Studium als mit Deinem Selbstwertgefühl zu tun.
Selbstbewusstsein kann man auf viele Art und Weise erlangen. Brauchst Du dafür unbedingt ein Studium?
Na, dann los, studierst'e halt.
Ich wünsche Dir Glück!
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23.02.2011, 16:05Inaktiver User
AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?
sorry, erst einmal, ich lese jetzt nicht alle threads, ... und erlaube mir, ganz spontan auf deine Frage zu antworten
Ich finde das überhaupt nicht. Ich finde Menschen, die ihren Weg gehen, immer interessant, egal, welcher Weg es ist/ war und wie sie ihn gegangen sind und was ihr Ziel oder der Weg ist.
Ich selbst habe sehr viel studiert, weil ich es wollte, und würde es weiter tun, wenn ich es finanziell könnte und trage auch einen akademischen Titel.
Ich finde es völlig unerheblich, ob jemand studiert hat oder nicht, sicher nicht, auf welchen intellektuellen Niveau man sich bewegt, allerdings wieder nur, wenn einen ein intellektueller Austausch wichtig ist. Das Niveau, oder die Fragestellungen, die man so an das Leben hat, wiederum hängen nicht unbedingt und zwangsläufig mit der Ausbildung zusammen, es gibt viele selbst-lerner, leser, etc. Ich finde auch nicht, dass die Partnerwahl davon abhängen muss. Und auch nicht Freundschaften.
Aber: einen Widerspruch sehe ich schon. Wenn Du in deiner Partner-Wahl darauf wertlegst, musst du dich - theoretisch- mit den gleichen Mitteln messen lassen. Warum ist es dir wichtig? Und wenn es dir wichtig ist, warum verfolgst du nicht deine eigenen Bedürfnisse in dieser Hinsicht. Also, wenn du es wichtig findest, solltest d-u f-ü- r d-i-c-h da etwas machen, meine ich.
Und was dir mit deinem Freund passiert ist, ist unschön, und spricht nicht für ihn bzw. nicht gerade für sein Niveau. Ich habe erlebt, dass manche Menschen so etwas tun, weil sie selbst kein Selbstbewusstsein haben, laß dich von so etwas nicht beirren, meine ich .... wenn dein Job dir Spaß macht und du dich in deinem Leben ausgelastet fühlst, ist das doch super!
Wenn dir da was fehlt, kannst du doch durch Fort-,Weiter-, Fernbildung das befriedigen, nur eben solltest du es nicht für einen Titel tun, das ist verlorene Zeit, weil es oberflächlicher Mist ist, meine ich ....
beste grüße
lina
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23.02.2011, 16:10Inaktiver User
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23.02.2011, 16:15Inaktiver User
AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?
Da ich hier bereits heraushöre, dass der Begriff "Schicht" nicht genehm ist:
"Der „Schicht“-Begriff ist, verglichen mit dem „Klassen“- und „Standes“-Begriff, verhältnismäßig neu. Als Begründer der Schichtungssoziologie gilt Theodor Geiger, dieser entwickelte 1932 Ansätze des Schichtenbegriffs für die Sozialstrukturanalyse des Deutschen Reiches als eine Auseinandersetzung mit dem „Klassen“-Begriff.
Bei dieser Konzeption wird die Gesellschaft in eine unbestimmte Zahl von sozialen Schichten oder Gruppen eingeteilt, die nach Merkmalen wie Beruf, Bildung, Erziehung, Lebensstandard, Macht, Art der Kleidung, Religion, politische Meinung und Organisation definiert werden."
(Quelle: Wiki)
(sorry Sonderzeichen, habe da jetzt einfach mal zwischengefunkt)
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23.02.2011, 16:17Inaktiver User
AW: Ist man ohne Studium ein minderwertiger Mensch?
Und Kompliment,
eine interessante Diskussion ist entstanden, lese jetzt erst die Beiträge, ... eigentlich sind wir doch eher tolerant als ignorant, oder?
Und noch was fällt mir ein, ich arbeite und arbeitete immer in "studierten" Kreisen, und echt es gibt so viele Akademiker, die so blöd sind, keine Ahnung von Tuten und Blasen, vom Leben, alles nur theoretischer Mist und dazu leider oft noch gepaart mit Arroganz.
Finde ich unter meinen durchweg Lebens-erfahrenen Freunden, die mich umgeben, und ich weiß ehrlich nicht, wer da wirklich einen Titel hat, meine, Studium abgeschlossen, viel weniger bis gar nicht, sonst wären sie nicht meine Freunde.
Also Quientessenz: Ich weiß es nicht mal richtig genau, ..., wer welchen Abschluss hat.
bg
lina



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Aber genauso wie man die 20- und 40jährigen Frauen nicht generalisieren kann, wird man wohl auch nicht sagen können, alle Männer holen sich was Junges ins Haus sobald sie die Gelegenheit haben. Es kommt wohl immer auf den Einzelfall an. Daher bin ich auch oft skeptisch irgendwelchen Studien gegenüber.
