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  1. User Info Menu

    AW: Warum reagiere ich auf alles so negativ?

    Zitat Zitat von mabthera Beitrag anzeigen
    Ich fühle mich wirklich sehr müde und ausgebrannt. Wenn ich unter der Woche abends noch irdendetwas ausser der Reihe erledigen muss, stellt das im Vorfeld schon ein fast unüberwindbares Hindernis dar.
    Ich brauche wirklich eine Menge Zeit für mich, ich bin nicht ungesellig, aber ich bin sehr gerne allein.
    Für mich klingt es tatsächlich als wärst Du im Moment etwas erschöpft. Ich glaube, Du brauchst ein wenig Ruhe, eine kleine Auszeit, damit Du wieder zu Kräften kommen, und die Dinge wieder leichter nehmen und Dich wieder mehr freuen kannst

    Ich kenne das Gefühl der Müdigkeit und Ausgebranntheit (ist das überhaupt ein Wort?) nur zu gut. Man könnte heulen sobald etwas außerplanmäßiges passiert und man sich gegenüber anderen zu sehr verpflichtet fühlt. Es strengt einfach irgendwie total an.

    Ich glaube, dass es sehr hilfreich ist, seinem Partner und auch den sehr guten Bekannten einfach mal zu sagen, dass man sich total schlapp und ausgebrannt fühlt, man vielleicht auch nicht so recht weiß, warum das so ist, aber eben im Moment bissl mehr Ruhe als sonst braucht.

  2. Inaktiver User

    AW: Warum reagiere ich auf alles so negativ?

    Zitat Zitat von mabthera Beitrag anzeigen
    Wenn jemand einen Vorschlag macht, und erwartet, dass ich dabei bin, ist mein erster Gedanke, dass ich dann noch weniger Zeit für mich habe, und dass es anstrengend wird. Dass es Spass machen könnte, kommt mir erst viel später in den Sinn.
    Klingt wirklich nach zuviel.
    Hast Du Kinder?
    Raumfordernden Job?
    Einsatzforderndes Selbstbild?

    Wie holst Du Dir sonst Deine Energie zurück - und warum klappt das jetzt gerade nicht mehr?

    confuseds´ Idee mit der Ansage an alle finde ich gut! Niemand ist so unersetzlich, dass es nicht auch eine zeitlang ohne ihn ginge.

    Nimm Dir Zeit für Dich! Was spricht dagegen?

  3. User Info Menu

    AW: Warum reagiere ich auf alles so negativ?

    Ich lese diesen Strang gerade mit viel Interesse, da es mir momentan recht ähnlich geht. Mir wird auch alles zuviel, Hausarbeit abends nach der Arbeit wie z.B. Wäsche waschen wird zur Qual, in mein Buch hab ich vor Wochen das letzte Mal reingeguckt, seit meiner letzten Grippe habe ich nicht mal mehr Lust, mich mit Freunden auf ein Bier in der Kneipe zu treffen, alles nervt nur noch. Gewisse Unternehmungen machen mir zwar schon noch Spaß, wie z.B. Wochenendausflüge mit meinem Mann oder gemeinsame Konzertbesuche, aber zugegebenermaßen hat mich unser letzter Konzertbesuch auch nicht gerade vom Hocker gehauen, ich konnte ihn einfach nicht so wie sonst genießen.
    Das fing bei mir so Ende November an, da hatte ich eine nervtötende und anstrengende Dienstreise. Überhaupt sehr viel Stress bei der Arbeit letztes Jahr, dabei mag ich meinen Job eigentlich wirklich gerne. Und dann hatte ich halt noch eine unglückliche Affäre, die jetzt gerade beendet ist (siehe Treue und Lügen Unterforum), ein dreiviertel Jahr lief die.
    Wenn ich jetzt mal so richtig nachdenke, wundert mich meine permanente schlechte Laune gar nicht mehr. Der Druck und die Heimlichkeiten sind mir wohl alles zuviel geworden. Jetzt merke ich, daß ich ganz einfach einen Schlußstrich ziehen muß. Ich hatte ja schon insofern damit angefangen, daß ich auf der Arbeit verkündet hab, mit Dienstreisen kürzer treten zu wollen. Jetzt muß ich nur noch den anderen Mann aus dem Gedächtnis und dem Herzen verbannen (das wird schwierig!). Wir wollen ja auch sowieso umziehen, das wäre nun wirklich der passende Moment, mal endlich den Hintern hochzukriegen und nach einer anderen Wohung zu gucken (obwohl, das wird ja auch wieder stressig auweia )

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