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    AW: Haben manche Menschen nie Glück?

    Erst hatten wir kein Glück. Und dann kam auch noch Pech dazu.

    Der ist so wahr. Das gibt's wirklich und tröstet auch ein bißchen
    das ist ein cooler spruch und stimmt schon ein bisschen mit dem überein, was ich auch ganz stark empfinde: solange man gesund ist, auch wenns mal phasenweise ganz triste aussieht unds einem "dreckig" geht, aber es wird wieder besser werden, so nicht das pech zuschlägt und einem irgendwas unabänderlich dramatisches bringt.

    will nicht heißen, dass man, außer im krankheitsfall,...mit seinen lebensbedingungen nie hadern darf. aber, ich denke, es gibt ne lösung, wenn wie gesagt, nichts ganz dramatisches, traumatisches,... passiert

  2. Inaktiver User

    AW: Haben manche Menschen nie Glück?

    Ich habe mich zwar bisher kurz gehalten, möchte aber doch noch mal tiefer gehen.

    Ich glaube ja, daß es einfach Lebensbereiche gibt, in denen man sich aus schlechten Lagen mit langem Atem und viel Kraft herausarbeiten kann. Ich zähle alles Materielle dazu. Auch da gehört Glück dazu, deshalb ja der lange Atem.
    Andere Bereiche, z.B. viele zwischenmenschliche Dinge, also alles, was nicht zielorintiert in einem System funktioniert, sondern von Gefühlen abhängt und eher unstrukturiert und "chaotisch" im Sinne von nicht planbar abläuft, hat der Mensch ganz wenig Einfluss darauf und kann sein Glück nicht "machen".

    Insofern verneine ich, daß es Menschen gibt, die nie! (also in keinem Lebensbereich) Glück haben. Wenn sie die Geduld haben und mit etwas Grips und Lebensgeschick ihre Ziele wahrhaft verfolgen, also nicht halbherzig sind und vorzeitig aufgeben, falls sich das "Glück" nicht alsbald einstellt, findet jede/r seinen Platz und somit das Glück.

    Genau. Ich glaube, Glück ist, seinen Platz zu finden.
    Das kann auch bei Zielverfolgung auf halber Strecke sein, wer weiß ...
    Vielleicht braucht es auch etwas, bis man kapiert, daß dieser Platz der eigene ist, der, der einem entspricht.

    Ich hoffe, das war jetzt verständlich. Die Gedanken sind mir erst beim Schreiben gekommen.

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Nachtrag: Früher haben wir gesagt, der Weg ist das Ziel. Irgendetwas störte mich immer daran. Es ging ja um Glück. Und der Weg ist das Ziel klang mir immer nach Angst vorm Stehenbleiben, Innehalten. Es klang nach Rastlosigkeit und getrieben sein.

    Ich habe einen Beruf erlernt, der mich sehr interessierte. Und mit der Ausübung entdeckte ich meine Liebe dazu. Ich war erfolgreich. Es gab Möglichkeiten der Weiterbildung, die ich immer gerne wahrgenommen habe. Und es gab Möglichkeiten zur Fort-bildung, die ich aber immer bewußt abgelehnt habe, weil es mich von meiner Tätigkeit entfernt hätte. Natürlich überlegt man, wenn alle anderen immer nur versuchen die "Karriereleiter" (hier geht es nicht um Professuren, sondern in bescheidenen Maßen) hochzufallen, ob man da nicht einen wichtigen Zug verpasst. Aber etwas in mir sagte mir immer, daß ich mich finanziell verbessern, aber in der Lebensqualität insgesamt verschlechtern würde.

    Heute weiß ich, daß ich das Glück hatte, meinen mir eigenen Platz sehr früh zu finden und weise genug war, das Glück nicht zu zerstören. Und blicke auf schon 27 Jahre Liebe zu meinem Beruf zurück, genau da, wo ich bin.

    Und das finanzielle kam mit den Jahren (fast) ganz von selbst hinterher.

    Das Glück ist das Ziel.
    Geändert von Inaktiver User (23.12.2010 um 10:28 Uhr)

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    AW: Haben manche Menschen nie Glück?

    Liebe Prue,

    Zitat Zitat von Prue Beitrag anzeigen
    ...ich bin nicht besonders intelligent.
    sorry, daß ich Dir widerspreche. Aber an Deiner Intelligenz gibt`s bestimmt nix rumzumäckeln. Denn Du studierst, hast also Abitur gemacht. Du bist mit geistigen Fähigkeiten ausgestattet, die Dir ermöglichen, beruflich das "Optimum" zu erreichen. Das, was Du Dir vorstellst.

    Das ist weitaus mehr, als sehr viele Leute von sich behaupten können. Und deutet wiederum daraufhin, daß in Deiner Herkunftsfamilie nicht alles völlig chaotisch gelaufen sein kann. Denn sonst hättest Du es wohl kaum geschafft, Dich während Deiner Schulzeit so zu konzentrieren und zu disziplinieren, daß Du einen Schulabschluß erarbeitet hast, der Dir ermöglicht, zu studieren.

    Das finde ich übrigends superklasse, und möchte Dir dazu gratulieren!
    Denn damit hast Du Dir selbst im beruflichen Bereich sehr gute Voraussetzungen geschaffen, später in Deinem Berufsleben überwiegend glücklich und zufrieden zu sein.

    Herzliche Grüße
    Kyria

  4. Inaktiver User

    AW: Haben manche Menschen nie Glück?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe mich zwar bisher kurz gehalten, möchte aber doch noch mal tiefer gehen.

    Ich glaube ja, daß es einfach Lebensbereiche gibt, in denen man sich aus schlechten Lagen mit langem Atem und viel Kraft herausarbeiten kann. Ich zähle alles Materielle dazu. Auch da gehört Glück dazu, deshalb ja der lange Atem.
    Andere Bereiche, z.B. viele zwischenmenschliche Dinge, also alles, was nicht zielorintiert in einem System funktioniert, sondern von Gefühlen abhängt und eher unstrukturiert und "chaotisch" im Sinne von nicht planbar abläuft, hat der Mensch ganz wenig Einfluss darauf und kann sein Glück nicht "machen".

    Insofern verneine ich, daß es Menschen gibt, die nie! (also in keinem Lebensbereich) Glück haben. Wenn sie die Geduld haben und mit etwas Grips und Lebensgeschick ihre Ziele wahrhaft verfolgen, also nicht halbherzig sind und vorzeitig aufgeben, falls sich das "Glück" nicht alsbald einstellt, findet jede/r seinen Platz und somit das Glück.

    Genau. Ich glaube, Glück ist, seinen Platz zu finden.
    Das kann auch bei Zielverfolgung auf halber Strecke sein, wer weiß ...
    Vielleicht braucht es auch etwas, bis man kapiert, daß dieser Platz der eigene ist, der, der einem entspricht.

    Ich hoffe, das war jetzt verständlich. Die Gedanken sind mir erst beim Schreiben gekommen.

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    Nachtrag: Früher haben wir gesagt, der Weg ist das Ziel. Irgendetwas störte mich immer daran. Es ging ja um Glück. Und der Weg ist das Ziel klang mir immer nach Angst vorm Stehenbleiben, Innehalten. Es klang nach Rastlosigkeit und getrieben sein.

    Ich habe einen Beruf erlernt, der mich sehr interessierte. Und mit der Ausübung entdeckte ich meine Liebe dazu. Ich war erfolgreich. Es gab Möglichkeiten der Weiterbildung, die ich immer gerne wahrgenommen habe. Und es gab Möglichkeiten zur Fort-bildung, die ich aber immer bewußt abgelehnt habe, weil es mich von meiner Tätigkeit entfernt hätte. Natürlich überlegt man, wenn alle anderen immer nur versuchen die "Karriereleiter" (hier geht es nicht um Professuren, sondern in bescheidenen Maßen) hochzufallen, ob man da nicht einen wichtigen Zug verpasst. Aber etwas in mir sagte mir immer, daß ich mich finanziell verbessern, aber in der Lebensqualität insgesamt verschlechtern würde.

    Heute weiß ich, daß ich das Glück hatte, meinen mir eigenen Platz sehr früh zu finden und weise genug war, das Glück nicht zu zerstören. Und blicke auf schon 27 Jahre Liebe zu meinem Beruf zurück, genau da, wo ich bin.

    Und das finanzielle kam mit den Jahren (fast) ganz von selbst hinterher.

    Das Glück ist das Ziel.

    Toller Beitrag.
    Vor allem der Aspekt, dass Glück sehr viel damit zu tun hat, dass man einfach sein "Ding" macht, ohne zweckorientiert zu denken oder sich mit anderen zu vergleichen.

    Der Rest kommt dann oft von ganz alleine.

    @Uli: Wenn du nicht ironisch bist, verstehe sogar ich dich. )

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    AW: Haben manche Menschen nie Glück?

    Ok, also vielen lieben Dank nochmal für die Antworten!
    Besonders an Antje3, ich musste gerade wirklich schmunzeln Wahrscheinlich wäre mir das mit den Fotos auch so passiert ;)

    Danke auch an Uli und chrystaline, sowas zu lesen muntert schon ziemlich auf!

    Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich wahrscheinlich wirklich alles zu negativ sehe und mich im Selbstmittleid à la "mein Leben ist so schlecht" suhle und ich habe mir vorgenommen, meine Sicht auf die Dinge zu ändern und positiv(er) ins neue Jahr zu gehen. Manche Dinge (z. B. mit meiner Familie) kann ich nicht ändern, das muss ich akzeptieren, andere Dinge kann ich sehr wohl ändern. Und ich habe mir vorgenommen das zukünftig zu tun.

  6. Inaktiver User

    AW: Haben manche Menschen nie Glück?

    Hee, bitte schön Bin ganz überrascht, normal kriege ich immer nur Kontra. Muß doch noch mal meine Beiträge lesen, was ich da so besonderes geschrieben habe ...

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    AW: Haben manche Menschen nie Glück?

    @Uli_F-2009: Dein Post macht mir Mut!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe mich zwar bisher kurz gehalten, möchte aber doch noch mal tiefer gehen.

    Ich glaube ja, daß es einfach Lebensbereiche gibt, in denen man sich aus schlechten Lagen mit langem Atem und viel Kraft herausarbeiten kann. Ich zähle alles Materielle dazu. Auch da gehört Glück dazu, deshalb ja der lange Atem.
    Andere Bereiche, z.B. viele zwischenmenschliche Dinge, also alles, was nicht zielorintiert in einem System funktioniert, sondern von Gefühlen abhängt und eher unstrukturiert und "chaotisch" im Sinne von nicht planbar abläuft, hat der Mensch ganz wenig Einfluss darauf und kann sein Glück nicht "machen".

    Insofern verneine ich, daß es Menschen gibt, die nie! (also in keinem Lebensbereich) Glück haben. Wenn sie die Geduld haben und mit etwas Grips und Lebensgeschick ihre Ziele wahrhaft verfolgen, also nicht halbherzig sind und vorzeitig aufgeben, falls sich das "Glück" nicht alsbald einstellt, findet jede/r seinen Platz und somit das Glück.

    Genau. Ich glaube, Glück ist, seinen Platz zu finden.
    Das kann auch bei Zielverfolgung auf halber Strecke sein, wer weiß ...
    Vielleicht braucht es auch etwas, bis man kapiert, daß dieser Platz der eigene ist, der, der einem entspricht.

    Ich hoffe, das war jetzt verständlich. Die Gedanken sind mir erst beim Schreiben gekommen.

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    Nachtrag: Früher haben wir gesagt, der Weg ist das Ziel. Irgendetwas störte mich immer daran. Es ging ja um Glück. Und der Weg ist das Ziel klang mir immer nach Angst vorm Stehenbleiben, Innehalten. Es klang nach Rastlosigkeit und getrieben sein.

    Ich habe einen Beruf erlernt, der mich sehr interessierte. Und mit der Ausübung entdeckte ich meine Liebe dazu. Ich war erfolgreich. Es gab Möglichkeiten der Weiterbildung, die ich immer gerne wahrgenommen habe. Und es gab Möglichkeiten zur Fort-bildung, die ich aber immer bewußt abgelehnt habe, weil es mich von meiner Tätigkeit entfernt hätte. Natürlich überlegt man, wenn alle anderen immer nur versuchen die "Karriereleiter" (hier geht es nicht um Professuren, sondern in bescheidenen Maßen) hochzufallen, ob man da nicht einen wichtigen Zug verpasst. Aber etwas in mir sagte mir immer, daß ich mich finanziell verbessern, aber in der Lebensqualität insgesamt verschlechtern würde.

    Heute weiß ich, daß ich das Glück hatte, meinen mir eigenen Platz sehr früh zu finden und weise genug war, das Glück nicht zu zerstören. Und blicke auf schon 27 Jahre Liebe zu meinem Beruf zurück, genau da, wo ich bin.

    Und das finanzielle kam mit den Jahren (fast) ganz von selbst hinterher.

    Das Glück ist das Ziel.

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    AW: Haben manche Menschen nie Glück?

    Hallo Prue,

    ich denke, du erwartest zu viel. Du bist 20. Da ist es ganz normal, dass es mit der großen Liebe noch nicht geklappt hat. Ich spreche da aus Erfahrung.

    Du schreibst, du hast Freunde. Dann konzentrier dich auf diese Menschen. Auch wenn sie in Partnerschaften leben, kann man durchaus weiterhin eine gute Freundschaft führen. Du darfst dich nur nicht allzusehr von ihnen zurückziehen.

    Wenn du an der Uni bist, lernst du automatisch neue Menschen kennen. Auch wenn keine tiefen Freundschaften daraus werden, dann hast du zumindest ein paar nette Bekannte. Ist doch auch schon was!

    Nur weil andere Menschen einen Partner haben, heißt das noch lange nicht, dass sie glücklich sind. Sie könnten Geldprobleme haben, Stress mit dem Partner, krank sein usw.

    Eine Arbeitskollegin von mir betonte mal, wieviele Freunde sie hat. Letztendlich waren das aber alles nur Bekannte. Was ich damit sagen will ist, dass man nicht immer davon ausgehen kann, dass die Menschen glücklich sind, nur weil sie einen Partner und Freunde haben.

    Grüße
    Sonnenblume

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