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  1. Inaktiver User

    Worte wie Waffen...

    Guten Abend an alle!

    Mir geht`s ganz schrecklich im Moment und ich schreib`s mir mal von der Seele.
    Die Kälte und Leblosigkeit draußen finde ich in mir selber wieder- ein wenig tröstet der Schnee, der alles sanft, aber ohne zu zögern zudeckt.

    Geht es nur uns sensiblen, etwas schwermütigen Menschen, die sich und ihre Taten/ Worte ständig hinterfragen, durchdenken, kontrollieren so, dass sie durch Worte verletzt werden können, als seien es Waffen?

    Habe das vor zwei Tagen erlebt, von zwei Menschen, die mir sehr nahe stehen -und sich -ein wenig auf meine Kosten- gefoppt haben.
    Der eine Mensch (ich nenne ihn mal "meine Mutter") hat da durchaus eine sehr wunde Stelle, welche sie selber (mit)geschlagen hat, erwischt.
    Der andere (sollte ich mit "Ex-Freund" bezeichnen- das "Ex" hat aber einen sehr viel tieferen Grund) hat da zusätzlich noch Salz drauf gestreut.
    Danach darauf angesprochen, war es -bei Letzterem- nur Spaß, überhaupt nicht abwertend und einfach nur locker gemeint.
    Ich dagegen finde das Lustige in diesem Zusammenhang nicht, ich bin am Boden zerstört, habe ein großes Stück Vertrauen in diesen Menschen verloren (allerdings nicht das erste Mal) -und ich vermute auch, dass hier ein klarer Zusammenhang besteht.
    Unser Kontakt war nicht gefestigt, wir hatten etwas unterschiedliche Lebensentwürfe. Meine Hoffnung war, wir könnten die Gegenwart genießen und die Zukunft würde sich finden.
    (Motto: alles kann-nichts muss).
    Da hab ich mir wohl was vorgemacht.

    Denoch erklärt das für mich nicht die unglaubliche Wirkung dieser banalen Worte -Mensch, Leute, es sind doch nur Worte!!
    Und die bohren in mir, treiben mir wechselseitig die Tränen in die Augen und die Wut in die Fäuste.
    Und dann die Stimmen in meinem Kopf, die mir immer die gleiche Litanei vorbeten: "Stell dich nicht so an!" "Das war doch nicht so gemeint!""Du bist (wieder) zu empfindlich!" "Andere hätten nicht so verständnisvoll reagiert" (Er hat sich entschuldigt, dass er mich verletzt hat -kann aber meine Verletzung selber überhaupt nicht nachvollziehen und auch nicht die Auswirkung).

    Ich will da wieder raus!!!! Es ist nunmal gesagt -und ich ziehe die für mich richtigen Konsequenzen.
    Warum lasse ich mich so sehr verunsichern, wenn andere mir meine Verletztheit ansprechen?
    Ist es wirklich total ungewöhnlich und daneben, wenn man eine nahe Beziehung auch aus so einem Grund abbricht, weil man damit nicht umgehen kann (es war nicht die erste Bemerkung, bei der ich schwer geschluckt habe).
    Dazu kommen noch die unterschiedlichen Vorstellungen von Beziehung -und die Tatsache, dass er sich bei einer dieser Online-Portale als Single vorstellt -und durchaus einer Alternative zu mir nicht abgetan wäre ):

    Mann, ich bin grad richtig unten -wie gut, dass ich weiß, dass das wieder besser wird.
    Wär schön, wenn ihr eure Ideen dazu schreibt!

    Ach so, was vielleicht noch wichtig wäre: ich bin in der ziemlich blöden beruflichen Situation, als Fussabtreter für Kunden fungieren zu müssen. Das war anfangs sehr hart, inzwischen komme ich ganz gut klar und betrachte es als sehr interessante psychologische Studie. Ist natürlich trotzdem hart, ständig für die Fehler oder Fehlentscheidungen anderer den Kopf hinhalten zu müssen.

    Außerdem habe ich drei Kinder in der Pupertät (der Jüngste dürfte noch gar nicht drin sein ) und werde auch da oft bis über die Grenzen meiner Belastbarkeit gebracht.
    Da ist einfach kein Platz mehr für noch mehr -vermeintliche?- Kritik!
    Manchmal denk ich: ich hab jetzt für ein geschätztes Lebensalter von -sagen wir mal- 75 Jahren genug Kritik anhören -und auch oft umsetzen- müssen. Meine letzten rund 30 Jahre verbringe ich gerne vollkommen OHNE!!!!
    Geändert von Inaktiver User (19.12.2010 um 22:32 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Worte wie Waffen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Denoch erklärt das für mich nicht die unglaubliche Wirkung dieser banalen Worte -Mensch, Leute, es sind doch nur Worte!!

    Jeanned..ich versteh dich da nur allzu gut
    Auch ich wüsste gerne woran das manchmal liegt.

    Und dann die Stimmen in meinem Kopf, die mir immer die gleiche Litanei vorbeten: "Stell dich nicht so an!" "Das war doch nicht so gemeint!""Du bist (wieder) zu empfindlich!"

    nickend sitz ich hier...wenn ich nur was schlaues zu schreiben hätte...
    Ich denke da manchmal: "was ist denn so schlimm daran, empfindlich zu sein oder sensibel?"

    ...und dann der ganze Rest den du da schreibst, klingt einfach nach zu viel. Wie wäre es mit Decke über den Kopf und Heizung auf 23° und/oder Flug in den Süden? (ohne Kinder versteht sich!)

    Und in was für einem Verhältnis bist du da nochmal mit dem Ex oder Freund oder Exfreund?


    Naja, was schlaues ists jetzt nicht geworden, aber einfach mal ein Drücker...


    Farmelli

  3. User Info Menu

    AW: Worte wie Waffen...

    Jeanned,

    von mir auch ein Drücker aus der dunklen Ferne!

    Leider kann ich auch nicht so viel tröstendes schreiben, aber ich möche Dir nur zurückmelden, dass Worte manches Mal die weitaus schlimmeren Waffen sein können, als körperliche Schläge. Am meisten spürt man den Schmerz nämlich in der Seele...

    Und am allerschlimmsten finde ich Menschen, die zu mir sagen, sie hätten es ja nicht so gemeint. Damit stehlen sie sich aus ihrer Verantwortung und stellen sich quasi einen Freifahrtschein aus.

    Du hast mein vollstes Mitgefühl!

    L.G.E.
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


  4. Inaktiver User

    AW: Worte wie Waffen...

    Hallo,

    natürlich können Worte Waffen sein!

    Interessant finde ich, daß Du Dir beruflich einen Job gesucht hast- indem Du lernen musstest, Dich abzugrenzen.
    Das zeigt doch, daß Du die Aufgabe, die Du wohl "hast" durchaus annimmst und lernen kannst-- und zwar ganz für Dich!

    Wenn man so verletzt wird- sollte man sich fragen WAS genau denn so wehtut?

    Ich finde- Kritik ist an sich nichts Negatives.
    Man muss nur eine innere Schranke haben, die erst mal sortiert, wer es gesagt hat- und warum.....was will er bezwecken?

    Manchmal- muss man die Worte dann erst mal wieder von seinem Herzen was wegschieben *zugeb* und vor die Schranke stellen- aber dann funktioniert so etwas schon.

    Menschen können wirklich sehr empfindlich sein- und damit kann es auch manchmal schwer sein mit solchen Menschen umzugehen-- denn gerade spontan können Sprüche fallen, die wirklich nicht angreifend sein sollten- aber so verstanden werden.

    Trotzdem- ist diese Empfindlichkeit ja nichts Schlimmes......sondern nur ein ausgetretener Pfad, den man in sich hat.....zu oft verletzt und zu schnell rutschen dann Sachen dort hinein!

    Ich glaube- daß wir allen Menschen etwas spiegeln.
    Ein Mensch, der schnell verletzbar ist- wird das auch "ausdrücken" und zwar nach dem Motto "hau drauf- ich erwarte das nun auch!".

    Schon klar, daß gefühlt das so nicht stimmt......aber die Seele geht oft andere Wege......und wer oft genug angegriffen wurde- steht da auch in der Erwartungshaltung drin und signalisiert sie unbewusst.

    Ich würde mich bei soetwas fragen,ob diese Menschen denn verletzen WOLLTEN!?
    Mit wirklich guten Freunden- kann man reden......ihnen mitteilen, daß es verletzt hat......und sollte zu sich selber so ehrlich sein- ganz tief zu hinterfragen, was angetickt wurde- wo es herkommt.
    Das erleichtert unglaublich die Situation, denn wenn man wahrnimmt, daß nur ein altes Muster "aktiviert" wurde.......kann man sich davon leichter distanzieren.

    Wirklich boshaft......werden die allerwenigsten Menschen sein.
    Insofern- sollte man auch diese Realität hineinbringen und sich sagen, daß die Empfindung vermutlich nur eine Wiederholung von Verletzungen aus alter Zeit ist-- und mti der Situation im Jetzt- wenig zu tun!

    Warum sollten die Menschen Dich alle verletzen wollen?
    Wie gut kennen sie Dich?
    Und kennen sie Dich- wenn- denn gut genug?? ( und das Argument "sie ist doch meine Mutter"....ist keines-- mal vorweggenommen)

    kenzia

  5. Inaktiver User

    AW: Worte wie Waffen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "was ist denn so schlimm daran, empfindlich zu sein oder sensibel?"
    Danke schön für deine aufmunternden Worte!
    Ja, da möchte ich auch hin -diese Eigenschaft, die nun mal die meine ist, anzunehmen.
    Denn ehrlich: sie hat auch sehr positive Seiten (ich vermute, nicht jeder Mensch hat das Gespür dafür, was ihm gut tut).
    Da brauchts schon eine gewisse Sensibilität. Glaube ich.

    Nur, liebe Farmelli:
    so funktionierts nicht in unserer Gemeinschaft.
    Sind es nicht die Obercoolen, die nicht nach rechts und links gucken, welche durchmarschieren nach oben (wo auch immer das ist )?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...und dann der ganze Rest den du da schreibst, klingt einfach nach zu viel. Wie wäre es mit Decke über den Kopf und Heizung auf 23° und/oder Flug in den Süden? (ohne Kinder versteht sich!)
    Woher kennst du mich?!
    Ja, ich bin mir bewußt, dass ich schneller empfindlich reagiere, wenn mir grad alles zuviel ist.
    Und das ist es mir grad seit 5 Jahren...
    Ich werde jetzt mal für mehr Wärme sorgen -der Urlaub im Süden ist ein Traum, den ich nicht aus den Augen verliere -wenn nicht diese verd***** Flugangst wäre.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und in was für einem Verhältnis bist du da nochmal mit dem Ex oder Freund oder Exfreund?
    Ist ne schräge Kiste.
    Im Grunde hatten wir mehrmals "On/ Offs", und haben uns beide ständig weiter entwickelt. Ich bin der festen Überzeugung, dass man Menschen nicht zufällig begegnet, und habe den Kontakt immer als Übungsfeld für mehr Lockerheit in meinem Leben gesehen.
    Die Übung letzten Freitag war aber effektiv ne Nummer zu groß...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, was schlaues ists jetzt nicht geworden, aber einfach mal ein Drücker...


    Farmelli
    Also, ganz ehrlich: ich finde dein Post jetzt sehr empathisch, und der Tipp mit der Wärme ist goldrichtig.
    Genau das hab ich gebraucht. Danke!

  6. Inaktiver User

    AW: Worte wie Waffen...

    Zitat Zitat von Einzelne Beitrag anzeigen
    Jeanned,

    von mir auch ein Drücker aus der dunklen Ferne!
    Auch dir ganz lieben Dank!

    Zitat Zitat von Einzelne Beitrag anzeigen
    Leider kann ich auch nicht so viel tröstendes schreiben, aber ich möche Dir nur zurückmelden, dass Worte manches Mal die weitaus schlimmeren Waffen sein können, als körperliche Schläge. Am meisten spürt man den Schmerz nämlich in der Seele...
    Uneingeschränkte Zustimmung!
    Ich kenne auch noch körperliche Gewalt und fands nicht wirklich prickelnd.
    Doch die viele Kritik, das ständige Verbessern, das "Mund verbieten" ging auf die Dauer richtig tief -und ich glaube -ehrlich gesagt- nicht wirklich, dass ich das je überwinden kann.

    Zitat Zitat von Einzelne Beitrag anzeigen
    Und am allerschlimmsten finde ich Menschen, die zu mir sagen, sie hätten es ja nicht so gemeint. Damit stehlen sie sich aus ihrer Verantwortung und stellen sich quasi einen Freifahrtschein aus.
    Ein interessanter Aspekt!
    Nun, ich würde hier ein wenig unterscheiden:
    Auch mir rutscht mal was raus, was verletzt -obwohl ich bewußt nicht verletzen wollte! Sofern ich das selber merke oder darauf hingewiesen werde, habe ich keinen Vertrag damit, mich umgehend zu entschuldigen.
    Wenn ich nen ganz Ehrlichen hab, sehe ich aber auch, dass es manchmal durchaus eine kleine Spitze von mir war, die ich loswerden wollte (sei es, dass ich Frust ablassen wollte, sei es, dass ich demjenigen etwas "zurückgeben" wollte).
    Also dieses "es war nicht so gemeint" kommt mir gar nicht über die Lippen. Das wäre dann nämlich gelogen.

    Dann gibt es die Menschen, die zwar "angeblich" nicht verletzen wollten, jedoch klar sagen "Ich bin halt so und werde mich auch nicht ändern." Die sich halt nicht jedes Wort überlegen wollen (das will ich ja auch nicht).
    Nur hier hab ich persönlich ein Problem mit weiterem -nahen- Kontakt: man kann nämlich Kritik auch konstruktiv rüber bringen.
    Das kann man lernen.
    Und das -da stimme ich dir voll zu- hat etwas mit "Verantwortung übernehmen" zu tun!

    Und da ihr ja schon ein wenig im Trüben fischen musstet ohne genaue Schilderung:
    Es ging halt darum, dass meine Mutter coole Sprüche a`"Ich habe immer gesagt, ich probiere die Männer meiner Tochter vorher aus!" vom Stapel ließ und mein Freund lachte und ausrief: "Deine Mutter ist ja lockerer als du!" und dass er sich mit seinen Schwiegermüttern schon immer besser verstanden hätte als mit den Töchtern.

  7. Inaktiver User

    AW: Worte wie Waffen...

    Ein hifreiches Post.
    Danke!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Interessant finde ich, daß Du Dir beruflich einen Job gesucht hast- indem Du lernen musstest, Dich abzugrenzen.
    Das zeigt doch, daß Du die Aufgabe, die Du wohl "hast" durchaus annimmst und lernen kannst-- und zwar ganz für Dich!
    Sagen wir mal so: ich wußte vorher nicht, was auf mich zukam -und muss den Job halt jetzt machen als AE ohne Alternativ-Jobmöglichkeiten.
    Doch ich sehe dies wirklich als meine persönliche Aufgabe an -und habe schon sehr viel in meinem privaten Bereich anwenden können.
    Dennoch wäre ein positives Umfeld schöner -auch die Arbeit ist nicht wirklich mein Ding.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn man so verletzt wird- sollte man sich fragen WAS genau denn so wehtut?
    Jo. Das ist mit auch sehr bewußt. Dieses "Verglichen werden" und schlechter abschneiden. Das hat weh getan.
    Wäre ich locker genug, hätte ich darüber gelacht.
    Doch genau da arbeite ich ja dran. Mal nicht vieles so eng zu sehen. Lockerer zu werden. Ist schwierig, wenn man als Kind nicht das richtige Rüstzeug mitbekommen hat und als Erwachsene einen Riesenpacken Verantwortung und Für-Sorge zu tragen hat.
    Und dazu kommt: ich finde, dafür bin ich schon auf einem echt guten Weg! (Blümchen für mich ).
    Wenn dann solch eine Äußerung kommt, frag ich mich, wie der Mann an meiner Seite mich überhaupt sieht...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Menschen können wirklich sehr empfindlich sein- und damit kann es auch manchmal schwer sein mit solchen Menschen umzugehen-- denn gerade spontan können Sprüche fallen, die wirklich nicht angreifend sein sollten- aber so verstanden werden.
    Da sagst du was. Kenn ich natürlich auch -im Kollegenkreis.
    Doch wenn ich solch einen Menschen nah bei meinem Herzen habe, sollte ich schon schauen: kann ich damit umgehen (weil ich den Hintergrund kenne) oder ist mir das zu blöd/ anstrengend.
    Zu sagen: ich bin halt so -und bleib so -naja...

    Ach so, wichtig: ich denke, in einem Kontakt, der uns Geborgenheit, Angenommenwerden, Vertrauen, Verständnis vermittelt, fallen solche Bemerkungen nicht so schnell auf fruchtbaren Boden.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube- daß wir allen Menschen etwas spiegeln.
    Ein Mensch, der schnell verletzbar ist- wird das auch "ausdrücken" und zwar nach dem Motto "hau drauf- ich erwarte das nun auch!".
    Ja, da hast du recht. Kenne ich ja auch -dass ich bei manchen Menschen mehr Respekt habe als bei anderen -wenn ich mich auch noch so sehr bemühe, allen mit Respekt zu begegnen.
    Wenn du nun noch einen Tipp hättest bitte, wie ich so etwas nicht mehr spiegle!?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum sollten die Menschen Dich alle verletzen wollen?
    Wie gut kennen sie Dich?
    Und kennen sie Dich- wenn- denn gut genug?? ( und das Argument "sie ist doch meine Mutter"....ist keines-- mal vorweggenommen)
    Du hast auch hier Recht -sie wollten mich nicht verletzen.
    Meiner Mutter was das übrigens nicht bewußt, dass ich hier eine so wunde Stelle -und immer sehr unter ihrem lockeren Mundwerk gelitten habe. Sie hat sich total entschuldigt.
    Der Mann an meiner Seite wollte sich -glaub ich- mit ihr gut verstehen -und sie hat ja auch was!
    Nur frag ich mich jetzt die ganze Zeit, wie sehr er sich wünscht, dass ich mich ändere...
    Geändert von Inaktiver User (20.12.2010 um 18:28 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Worte wie Waffen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und da ihr ja schon ein wenig im Trüben fischen musstet ohne genaue Schilderung:
    Es ging halt darum, dass meine Mutter coole Sprüche a`"Ich habe immer gesagt, ich probiere die Männer meiner Tochter vorher aus!" vom Stapel ließ und mein Freund lachte und ausrief: "Deine Mutter ist ja lockerer als du!" und dass er sich mit seinen Schwiegermüttern schon immer besser verstanden hätte als mit den Töchtern.
    Wow....das ist NICHT zu empfindlich oder witzig....sondern unter aller Kanone....!!

    Du wirst da ganz konsequent runter gemacht-- und hast in dem Fall zwei Personen, die sich gegen Dich stellen!
    Deine Mutter- die sich erdreistet- sowas zu sagen, was ich überhaupt nicht witzig finde sondern auch ein sich-über-Dich-stellen.....was Dich als Erwachsene und anerkannte Person mal degradiert.
    Dein Freund- der sich auf die Seite Deiner Mutter stellt und und Dich damit nochmals runtermacht!

    Kein Thema - das ist unmöglich und da hast Du jedes Recht verletzt zu sein!

    Schätze mal- das Deine Mutter mit dem Schema schon immer verfahren ist-- also hat das vermeintlich "witzige" einen sehr tiefen und herben Hintergrund.
    Dein Freund......soll ich dazu ganz ehrlich sein??

    Du hast Dir damit wohl jemanden "geholt", der Dir dieses Schema noch verdeutlicht-- Dir wieder die Bestätigung gibt, Du wärst nicht genug wert!
    Du kannst ihn nicht ändern- er ist wie er ist-- aber Du kannst DICH ändern!

    Sowas- brauchst Du nicht!!!!

    Solche Menschen sind GIFT und tatsächlich ist da so ein Spruch niemals "witzig".....wer so redet- der meint es auch so......-- ich finde das jedenfalls schlimm und kann Dich vollkommen verstehen!!

    nimm Abstand von solchen Menschen-- die wollen Dir nichts Gutes!!
    Sie behandeln Dich wirklch respektlos und das hast Du mal ganz sicher nicht verdient!!

    kenzia

  9. Inaktiver User

    AW: Worte wie Waffen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wow....das ist NICHT zu empfindlich oder witzig....sondern unter aller Kanone....!!

    Du wirst da ganz konsequent runter gemacht-- und hast in dem Fall zwei Personen, die sich gegen Dich stellen!
    Deine Mutter- die sich erdreistet- sowas zu sagen, was ich überhaupt nicht witzig finde sondern auch ein sich-über-Dich-stellen.....was Dich als Erwachsene und anerkannte Person mal degradiert.
    Dein Freund- der sich auf die Seite Deiner Mutter stellt und und Dich damit nochmals runtermacht!

    Kein Thema - das ist unmöglich und da hast Du jedes Recht verletzt zu sein!

    Schätze mal- das Deine Mutter mit dem Schema schon immer verfahren ist-- also hat das vermeintlich "witzige" einen sehr tiefen und herben Hintergrund.
    Dein Freund......soll ich dazu ganz ehrlich sein??

    Du hast Dir damit wohl jemanden "geholt", der Dir dieses Schema noch verdeutlicht-- Dir wieder die Bestätigung gibt, Du wärst nicht genug wert!
    Du kannst ihn nicht ändern- er ist wie er ist-- aber Du kannst DICH ändern!

    Sowas- brauchst Du nicht!!!!

    Solche Menschen sind GIFT und tatsächlich ist da so ein Spruch niemals "witzig".....wer so redet- der meint es auch so......-- ich finde das jedenfalls schlimm und kann Dich vollkommen verstehen!!

    nimm Abstand von solchen Menschen-- die wollen Dir nichts Gutes!!
    Sie behandeln Dich wirklch respektlos und das hast Du mal ganz sicher nicht verdient!!

    kenzia
    Einfach nur "Danke"

    Du hast meine Welt wieder ein Stück weit gerade gerückt.

  10. Inaktiver User

    AW: Worte wie Waffen...

    Hallo,

    zuerst mal zu Deinem Job:
    Ich glaube nicht, daß man total zufällig zu einem Job kommt!
    Ein Job "findet" einen- so mein Denken- und deshalb sitzt man auch niemals zufällig auf einer Stelle......ganz egal, wie sie nun aussieht oder warum man sieh bekam!

    Insofern- halte ich den Weg des Jobs für supergut für Dich-- Du hattest wenig Wahl das zu schmeissen-schätz ich- und hast Dich durchgebissen....musstest lernen....-- das klingt doch richtig gut, denn Du kannst da sicher auch viel anwenden dann im normalen Leben!

    Und- ganz sicher (vielleicht, wenn Du da gar nicht mehr "Aufgabe" hast sondern mit allem ziemlich gut klarkommen kannst, wird sich was Neues auftun!)

    Das mit Kindheit und "Rüstzeug" kenne und verstehe ich sehr gut....andersrum bist Du doch alleinerziehend und da muss man sich doch sehr Vielem stellen!
    Du BIST also durchaus stark den Weg zu gehen.....und da doch auch immer wieder sehr gefordert, was Du dann meisterst!

    Zu sagen "ich bin halt so"- sehe ich genauso unmöglich an!
    JEdes Reden hat einen Beweggrund und wie Du sagst- wenn man sich genug kennt, dann weiss man auch um die Schwachstellen des anderen.
    Ich will da auch nicht immer den Wunsch nach Verletzen unterstellen, aber die GEdankenlosigkeit von Menschen- muss man eben auch nicht immer als Entschuldigung gelten lassen.......

    Ach so, wichtig: ich denke, in einem Kontakt, der uns Geborgenheit, Angenommenwerden, Vertrauen, Verständnis vermittelt, fallen solche Bemerkungen nicht so schnell auf fruchtbaren Boden.
    Das stimmt.....und im Gegenzug fallen dann ja auch Verletzungen nicht so schnell- weil man doch annimmt udn nicht verletzen möchte!

    Du schreibst von Respekt, den Du bei manchen hast und bei manchen nicht.
    MAn muss sich nicht "bemühen" Respekt zu haben- ich denke, das kommt ganz von alleine- neben einer Lebensgrundhaltung, daß man positiv auf die Menschen zugeht.

    Ich vermute mal- daß sich dieses Muster auf den sehr privaten Bereich bei Dir abspielt?
    Nicht im Beruf...nicht bei Menschen, die weiter weg sind??

    Dann "rufst" Du also -je näher die Menschen sind- nach Ablehnung
    Und Deine Mutter hat es nunmal geschafft, Dich in einer Positon zu zementieren-- aus der es natürlich schwer fällt- da rauszukommen!

    Eltern haben oft so eine übersteigerte Position in einem Menschen-- fängt ja als Kind an......in Deinem FAll wurde Dir wohl ständig signalisiert, daß sie besser ist.....
    Ich würde sagen- erst wenn Du aus ihrem Schatten herausgetreten bist kannst Du DU werden.....und bist nicht mehr in der Falle auf solche Reden anzuspringen.

    So "unüberlegt" die Worte Deiner Mutter gewesen sein sollten.....da steckt viel drin-- und vielleicht aus Angst, daß die Tochter "zu gross" wird- hat sie Dich kleingehalten.

    Ich glaube- wenn Du Dich davon befreit hast-- wird Deine Mutter sowas gar nicht mehr sagen....- denn sie fühlt zutiefst, daß sie schon verloren hat (in diesem Konkurrenzkampf, den sie mit Dir hat).
    Möglich aber auch, daß sich dann Euer Verhältnis sehr verändert....denn das alles kann bedeuten, daß sie damit nicht klarkommt...-- was Dich aber nicht stören soll!
    Denn Du bist ja nicht dazu da- damit ihr es besser geht......und das noch auf Deine Kosten!!

    Und Dein Freund.....hatte ja schon was dazu geschrieben

    Ändern musst Du Dich KEINESFALLS!
    Du musst nur nach Dir sehen und das Verhältnis zur Mutter angehen.....dann wirst Du Deinen Freund von ganz alleine in die Wüste schicken

    Dann wirst Du nämlich auch wissen, daß Deine Mutter- was immer sie auch "hat"....nur eine andere Art ist als Deine und Du für Dich wunderbar bist!
    Und wer das nicht erkennt- Dich nicht erkennt.......-- ist es auch nicht wert, Dich zu haben!!

    kenzia

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