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  1. Inaktiver User

    AW: Worte wie Waffen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Insofern- halte ich den Weg des Jobs für supergut für Dich-- Du hattest wenig Wahl das zu schmeissen-schätz ich- und hast Dich durchgebissen....musstest lernen....-- das klingt doch richtig gut, denn Du kannst da sicher auch viel anwenden dann im normalen Leben!
    Ja, das stimmt. Ich habe wirklich die Zähne zusammen gebissen -und bin da durch.
    Was uns nicht umbringt, macht uns stärker -da ist viel dran!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und- ganz sicher (vielleicht, wenn Du da gar nicht mehr "Aufgabe" hast sondern mit allem ziemlich gut klarkommen kannst, wird sich was Neues auftun!)
    Danke, das macht mir Mut! Es wird schon...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich vermute mal- daß sich dieses Muster auf den sehr privaten Bereich bei Dir abspielt?
    Nicht im Beruf...nicht bei Menschen, die weiter weg sind??

    Dann "rufst" Du also -je näher die Menschen sind- nach Ablehnung
    Hm, ich weiß nicht.
    Sagen wir mal so: bei Menschen, die mir nah sind, kann ich mich sauschwer abgrenzen. Ich hätte spontan auf die übergriffige Bemerkung meiner Mutter sagen können: "Als ob einer meiner Männer DAS gewollt hätte!"
    Nur -damit hätte ich sie unendlich verletzt (bedeutete es doch, dass sie für meine Männer eher unattraktiv wäre).
    Und bevor ich zuschlage, steck ich lieber ein.
    Bei Menschen, die weiter von mir weg sind, bin ich sehr klar und selbstbewußt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So "unüberlegt" die Worte Deiner Mutter gewesen sein sollten.....da steckt viel drin-- und vielleicht aus Angst, daß die Tochter "zu gross" wird- hat sie Dich kleingehalten.
    Du kennst sicher das Märchen vom Hasen und Igel!?
    Meine Mutter kommt mir immer vor wie der Igel -immer schon vor mir da.
    Und genauso wenig fair play...

    Das ging in meiner Kindheit übrigens so weit, dass ich nur noch als "die Tochter von Frau *** " bekannt war.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann wirst Du nämlich auch wissen, daß Deine Mutter- was immer sie auch "hat"....nur eine andere Art ist als Deine und Du für Dich wunderbar bist!
    Und wer das nicht erkennt- Dich nicht erkennt.......-- ist es auch nicht wert, Dich zu haben!!

    kenzia
    Wunderbare Worte!
    Ich danke dir...

  2. Inaktiver User

    AW: Worte wie Waffen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Geht es nur uns sensiblen, etwas schwermütigen Menschen, die sich und ihre Taten/ Worte ständig hinterfragen, durchdenken, kontrollieren so, dass sie durch Worte verletzt werden können, als seien es Waffen?


    Und dann die Stimmen in meinem Kopf, die mir immer die gleiche Litanei vorbeten: "Stell dich nicht so an!"

    Ich will da wieder raus!!!! Es ist nunmal gesagt -und ich ziehe die für mich richtigen Konsequenzen.
    Warum lasse ich mich so sehr verunsichern, wenn andere mir meine Verletztheit ansprechen?

    Mann, ich bin grad richtig unten -wie gut, dass ich weiß, dass das wieder besser wird.

    Ist natürlich trotzdem hart, ständig für die Fehler oder Fehlentscheidungen anderer den Kopf hinhalten zu müssen.

    Außerdem habe ich drei Kinder in der Pupertät (der Jüngste dürfte noch gar nicht drin sein ) und werde auch da oft bis über die Grenzen meiner Belastbarkeit gebracht.

    Da ist einfach kein Platz mehr für noch mehr -vermeintliche?- Kritik!

    Meine letzten rund 30 Jahre verbringe ich gerne vollkommen OHNE!!!!
    Nennt man auch, davon "betroffen" gemacht werden, wenn andere in dir etwas "ansprechen".
    Der Körper spricht, bevor wir reden - und der sagt wie es ist.

    Es ist wie mit allen Dingen immer eine Abwägung der Verhältnismäßigkeit, um eine lebenswerte Balance hinzukriegen.

    Oft ist es gut, der Stimmung "nachzugehen in die Tiefe", doch achtsam zu sein, wenn "die Sonne wieder durch die Wolken blinzelt".

    Die gleichmäßigen Wellen zwischen Ebbe und Flut zu finden in den Stürmen des Alltags entspricht seltenst unserer aktuellen Vorstellung oder Verfassung - und das Zusammenspiel ist die große Kunst der goldenen Mitte - scheinbar!

  3. Inaktiver User

    AW: Worte wie Waffen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was uns nicht umbringt, macht uns stärker -da ist viel dran!
    zunächst wirft es uns erstmal kräftig aus der Bahn und um!
    Aber die Erfahrung, nicht liegengeblieben zu sein, sondern es geschafft haben, wieder aufzustehen, die stärkt uns ganz ganz doll und gibt uns Selbstsicherheit und Vertrauen in uns!

  4. Inaktiver User

    AW: Worte wie Waffen...

    Mir gruselt richtig bei der Beschreibung deiner Mutter....

    Und du läßt dich verletzen und steckst ein statt dich zu wehren?

    Ja mit Abgrenzung hat das viel zu tun aber auch mit der Opferrolle. Und da solltest du mal raus kommen.

    Deine Mutter braucht offensichtlich dich um sich besser zu fühlen - besonders wohl vor Publikum, dass sie ja in deinem Ex gefunden hat. Sie erhöht sich damit um dich noch kleiner zu machen. Und statt dich zu wehren - nimmst du es wie ein Schaf auf dem Opferstein an....

    Das nenne ich mal Leidensfähig. Passend dazu dein Job.

    Ich würde da anders herangehen - und anfangen Kontakte zu meiden die mich runterziehen. Und dazu gehört auch dieser Mann.

    Ist natürlich nur meine Sicht....

  5. Inaktiver User

    AW: Worte wie Waffen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nennt man auch, davon "betroffen" gemacht werden, wenn andere in dir etwas "ansprechen".
    Der Körper spricht, bevor wir reden - und der sagt wie es ist.

    Es ist wie mit allen Dingen immer eine Abwägung der Verhältnismäßigkeit, um eine lebenswerte Balance hinzukriegen.

    Oft ist es gut, der Stimmung "nachzugehen in die Tiefe", doch achtsam zu sein, wenn "die Sonne wieder durch die Wolken blinzelt".

    Die gleichmäßigen Wellen zwischen Ebbe und Flut zu finden in den Stürmen des Alltags entspricht seltenst unserer aktuellen Vorstellung oder Verfassung - und das Zusammenspiel ist die große Kunst der goldenen Mitte - scheinbar!
    Liebe Mondlichter, auch dir herzlichen Dank, dass du auf mein Post eingehst!

    Du findest schöne Worte -und ich denke, ich spür ein wenig, was du meinst. Doch so ganz klar bekomme ich nicht, was du mir explizit damit sagen möchtest.


    Vielleicht magst du noch etwas dazu ausführen...
    Geändert von Inaktiver User (22.12.2010 um 09:09 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Worte wie Waffen...

    Erst mal auch für dich ein großes "Danke"!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir gruselt richtig bei der Beschreibung deiner Mutter....

    Und du läßt dich verletzen und steckst ein statt dich zu wehren?
    Hm, nee, so seh ich das nicht: Das "Verletzt-Werden" ist ja erst mal was Passives. Also habe ich mich nicht verletzen lassen, sondern ich wurde verletzt. So eine Bemerkung kann man ja nicht wirklich vorausahnen.
    Und dann passiert ja ganz viel innerlich: getroffen-versenkt-dann sofort die Reaktion meines Begleiters - dann Fassungslosigkeit bei mir.
    Bis ich mich sortiert hatte, war meine Mutter längst im Haus, wir stiegen ins Auto, ich habe noch nach Worten gerungen, war wirklich sprachlos.
    Dann habe ich ruhig, aber verärgert gefragt, was denn diese Bemerkung eben sollte -und die Reaktion darauf gab dann erst den Ausschlag, auszusteigen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Deine Mutter braucht offensichtlich dich um sich besser zu fühlen - besonders wohl vor Publikum, dass sie ja in deinem Ex gefunden hat. Sie erhöht sich damit um dich noch kleiner zu machen. Und statt dich zu wehren - nimmst du es wie ein Schaf auf dem Opferstein an....
    Schafe sind übrigens Dickköpfe -und wissen durchaus, was sie wollen.
    Ja, du hast recht: in einer solchen Situation kann ich mich verdammt schlecht wehren - zwei gegen einen ist auch ziemlich unfair -und es wurde ja schon klar signalisiert, dass ich halt nicht locker genug sei...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das nenne ich mal Leidensfähig. Passend dazu dein Job.
    Wenn du wüßtest, wieviel Bewerbungen ich schon geschrieben habe.
    Doch ich bin nunmal nicht flexibel als AE -und auf das Geld, dass ich verdiene, extrem angewiesen.
    Wie gern würde ich in Zukunft den Kopf nur noch für meine eigenen Fehler hinhalten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde da anders herangehen - und anfangen Kontakte zu meiden die mich runterziehen. Und dazu gehört auch dieser Mann.
    Ich habe viel gelernt durch dieses Fiasko.
    Meiner Mutter habe ich heute klar zurückgemeldet, dass sie mich sehr verletzt hat und ich mir das in Zukunft nicht mehr gefallen ließe.
    Danach ging es mir viel besser -als wäre eine Last abgefallen.

    @all: Ich hatte ein wenig Sorge, ob ich hier posten soll.
    Sorge, dass mich die Antworten noch mehr runterziehen würden.
    Meine Sorge war völlig unbegründet.

    Ladies, ihr seid toll!
    Geändert von Inaktiver User (21.12.2010 um 21:17 Uhr)

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