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  1. Inaktiver User

    AW: Ansprechen oder ignorieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und jetzt hast du eine Lehrerin für Werte und Normen kennengelernt, an der du siehst, dass man das nicht erwarten kann und wie wenig eigentlich selbstverständlich ist. Schon allein, weil wahrscheinlich jeder unter "zivilisiert" was anderes versteht...
    Was an dir könnte sie denn inakzeptabel finden?
    Also, ich schneide mir nicht am Tisch die Zehennägel, esse nicht mit offenem Mund und trage keine Leopardenmuster-Leggins.
    Wenn ihr sonst noch Ideen habt, wie man sich bei anderen gemeinhin ins Aus schießt, könnt ihr die gern posten, und ich gehe das dann mal durch.

    Im Ernst, woher kann man sowas wissen?
    Ich könnte sie höchstens fragen, aber ob da eine Antwort bei rumkommt, mit der ich etwas anfangen kann, bleibt die Frage.
    Was für mich außer Frage steht, ist, dass ich mich damit angreifbar mache, vielleicht sogar erst richtig was lostrete, und das ist es mir nicht wert.

  2. Inaktiver User

    AW: Ansprechen oder ignorieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also, ich schneide mir nicht am Tisch die Zehennägel, esse nicht mit offenem Mund und trage keine Leopardenmuster-Leggins.
    Dann versteh ichs auch nicht

    Im Ernst, woher kann man sowas wissen?
    Na du wirst ja eine zeitlang Studentin gewesen sein und mitgekriegt haben, dass es verschiedene Gruppen mit verschiedenem Gehabe gibt, oder warst du nie unter Leuten?

    Sie fragen würde ich nicht, damit machst du dich sehr angreifbar für eine Person, die dir eigentlich egal sein sollte! Du lässt dich von ihr beurteilen, du gibst ihr selbst die Macht über dich. Vielleicht spürt sie das und nützt es dann noch mehr aus... keine Ahnung. Jedenfalls klingt das alles seltsam (für mich).

  3. Inaktiver User

    AW: Ansprechen oder ignorieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na du wirst ja eine zeitlang Studentin gewesen sein und mitgekriegt haben, dass es verschiedene Gruppen mit verschiedenem Gehabe gibt, oder warst du nie unter Leuten?
    Na sicher doch.

    Ich bin wohl nicht der Typ "Everybody's Darling", obwohl ich mich grundsätzlich schon manierlich verhalte und kein bunter Hund bin. So genau festnageln kann ich das auch selbst nicht.
    Mit Leuten, die mir entweder ähnlich oder tolerant gegenüber vielen Arten von Menschen sind, kam und komme ich prima klar.

    Mit offener Antipathie hatte ich eher selten zu tun.

    Vielleicht spürt sie das und nützt es dann noch mehr aus... keine Ahnung. Jedenfalls klingt das alles seltsam (für mich).
    Dann verstehst du mein Problem.

  4. User Info Menu

    AW: Ansprechen oder ignorieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie jetzt "festbeißen"?
    Ich bin auf deinen Beitrag eingegangen und habe deiner Interpretation einmal widersprochen.

    Lösungen wurden mir schon geliefert, und ich denke, ich habe die Beste gefunden. Habe ich auch groß angekündigt. Neulich schon.
    Bist Du Deutschlehrerin....? Wenn ja, dann kannst Du sicher supereinfach ein für Dich passendes Synonym für festbeißen oder fixieren finden.

    Das Verhalten Deiner Kollegin ist nicht angenehm, aber auch nicht völlig daneben. Sie grüßt Dich und ich denke mal, dass Sie auch nichts hinter Deinem Rücken gegen Dich unternimmt! Ich finde nicht, dass es sich um offene Antipathie handelt!

    Und ich finde es auch "normal", dass dich das furchtbar ..... (passendes verb bitte selber finden).

    Nun zu Deiner Frage: Ignorieren!


    Gruß
    Schneeflocke

    PS:Ich glaub Dir, dass Du eigentlich wirklich nett bist! Mußt Dich nicht rechtfertigen!

  5. Inaktiver User

    AW: Ansprechen oder ignorieren?

    Zitat Zitat von WhiteSnowflake Beitrag anzeigen
    Bist Du Deutschlehrerin....? Wenn ja, dann kannst Du sicher supereinfach ein für Dich passendes Synonym für festbeißen oder fixieren finden.
    Die "Fixierung" hast du doch aber ins Spiel gebracht. Und mal abgesehen, dass das generell schon ein heftiger Ausdruck ist, trifft das oder Ähnliches hier einfach nicht zu.
    Das wollte ich dann doch schon geraderücken.

    Das Verhalten Deiner Kollegin ist nicht angenehm, aber auch nicht völlig daneben. Sie grüßt Dich und ich denke mal, dass Sie auch nichts hinter Deinem Rücken gegen Dich unternimmt! Ich finde nicht, dass es sich um offene Antipathie handelt!
    Keine Ahnung, was sie sonst noch tut. Jedenfalls gibt es Kollegen, die sie nicht mag und über die sie sich beschwert hat.

    Ich unterrichte kein Deutsch.

  6. Inaktiver User

    AW: Ansprechen oder ignorieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit offener Antipathie hatte ich eher selten zu tun.
    Und wie gehts Dir damit?

  7. Inaktiver User

    AW: Ansprechen oder ignorieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wie gehts Dir damit?
    Wäre sie nicht jemand, dem ich täglich begegne, wär's mir ziemlich latte.

  8. Inaktiver User

    AW: Ansprechen oder ignorieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wäre sie nicht jemand, dem ich täglich begegne, wär's mir ziemlich latte.
    Ja klar damit kann ich auch gut umgehen - aus den Augen aus dem Sinn wenn man sich nicht oft über den Weg läuft.

    Das beantwortet aber nicht meine Frage

    was löst sie in Dir aus?
    wie fühlst Du Dich?

  9. Inaktiver User

    AW: Ansprechen oder ignorieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    was löst sie in Dir aus?
    wie fühlst Du Dich?
    Es ist unschön, und es ist für mich auch angenehmer, wenn sie nicht da ist. Wie sie sich verhält, ist das Ausgrenzung. Wie soll sich das schon anfühlen?

  10. Inaktiver User

    AW: Ansprechen oder ignorieren?

    Gut, also du hast keine Idee, was sie an dir und deiner Art stören könnte. Oder du möchtest es nicht öffentlich schreiben...

    Ich glaube, dass du eine Ahnung haben musst was Euch so auseinandertreibt, weil du sonst diese Hinweise nicht geben hättest können:

    Und dicke Freundinnen wären wir so oder so wohl nicht geworden

    ich habe nicht so stark das Gefühl, da einem Druck ausgesetzt zu sein, weil ich schon sehr individualistisch bin, mich damit einigermaßen arrangiert habe, mir aber auch bewusst bin, dass ich mich instinktiv nicht immer massenkompatibel verhalte

    An offener Feindseligkeit habe ich prinzipiell kein Interesse, aber dicke werden muss ich mit so jemandem auch nicht mehr (mal abgesehen, von generellen Unterschieden, die über Nähe und Distanz entscheiden).

    Es ist ja nicht so, dass die ihr charakterlich alle ähnlicher sind als ich.

    Ich finde auch nach wie vor, sowas hat wenig damit zu tun, ob man dieselbe Wellenlänge hat, als viel mehr mit elemenarsten Umgangsforem zwischen Erwachsenen.

    Es gibt im Kollegium auch Leute, mit denen ich wenig anzufangen weiß.

    Mit Leuten, die mir entweder ähnlich oder tolerant gegenüber vielen Arten von Menschen sind, kam und komme ich prima klar.
    Du warst während deines Studiums überwiegend mit Leuten unterwegs die dir ähneln.
    Und jetzt kamst du dadurch, dass Ihr beide zugleich neu angefangen habt, in die Zwangslage, mit jemandem in einem Boot zu sitzen, mit dem du sonst nie in Kontakt gekommen wärst. Du hast keine Übung im Umgang mit Leuten wir ihr, sie bringt dich ziemlich aus der Bahn.
    Also: Eure Antipathie ist ziemlich sicher gegenseitig. Du magst sie auch nicht! Der Unterschied ist nur: du möchtest "allgemeine Verhaltensregeln" von denen du findest sie wären "zu erwarten" trotzdem praktizieren. Sie will das nicht! Sie hat kein Interesse daran, dir gegenüber ein allgemeines Maß an Höflichkeit zu behalten.
    Du erwartest etwas, das sie dir nicht servieren wird, weil sie es dir nicht Recht machen will. Es ist ihr egal, ob du dich beklemmt fühlst oder nicht. Sie will nicht normal unter Kolleginnen mit dir auskommen. usw. usf.
    Und wenn man fragen will "warum das?" - weil sie vermutlich ziemlich das Gegenteil des Charakters ist, wie du ihn oben als deinen beschrieben hast. Weil sie nicht Individualität schätzt, sondern Normen, Massenkompatibilität. Sie hat es sogar zu ihrem Job gemacht. Für solche Leute sind Individualisten im schlimmsten Fall lästiges Ungeziefer, das nur die ganze "Ordnung" durcheinanderbringt.

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