Also, ich schneide mir nicht am Tisch die Zehennägel, esse nicht mit offenem Mund und trage keine Leopardenmuster-Leggins.
Wenn ihr sonst noch Ideen habt, wie man sich bei anderen gemeinhin ins Aus schießt, könnt ihr die gern posten, und ich gehe das dann mal durch.
Im Ernst, woher kann man sowas wissen?
Ich könnte sie höchstens fragen, aber ob da eine Antwort bei rumkommt, mit der ich etwas anfangen kann, bleibt die Frage.
Was für mich außer Frage steht, ist, dass ich mich damit angreifbar mache, vielleicht sogar erst richtig was lostrete, und das ist es mir nicht wert.
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Thema: Ansprechen oder ignorieren?
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21.12.2010, 18:41Inaktiver User
AW: Ansprechen oder ignorieren?
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21.12.2010, 18:47Inaktiver User
AW: Ansprechen oder ignorieren?
Dann versteh ichs auch nicht

Na du wirst ja eine zeitlang Studentin gewesen sein und mitgekriegt haben, dass es verschiedene Gruppen mit verschiedenem Gehabe gibt, oder warst du nie unter Leuten?Im Ernst, woher kann man sowas wissen?
Sie fragen würde ich nicht, damit machst du dich sehr angreifbar für eine Person, die dir eigentlich egal sein sollte! Du lässt dich von ihr beurteilen, du gibst ihr selbst die Macht über dich. Vielleicht spürt sie das und nützt es dann noch mehr aus... keine Ahnung. Jedenfalls klingt das alles seltsam (für mich).
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21.12.2010, 18:55Inaktiver User
AW: Ansprechen oder ignorieren?
Na sicher doch.
Ich bin wohl nicht der Typ "Everybody's Darling", obwohl ich mich grundsätzlich schon manierlich verhalte und kein bunter Hund bin. So genau festnageln kann ich das auch selbst nicht.
Mit Leuten, die mir entweder ähnlich oder tolerant gegenüber vielen Arten von Menschen sind, kam und komme ich prima klar.
Mit offener Antipathie hatte ich eher selten zu tun.
Dann verstehst du mein Problem.Vielleicht spürt sie das und nützt es dann noch mehr aus... keine Ahnung. Jedenfalls klingt das alles seltsam (für mich).
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21.12.2010, 19:31
AW: Ansprechen oder ignorieren?
Bist Du Deutschlehrerin....? Wenn ja, dann kannst Du sicher supereinfach ein für Dich passendes Synonym für festbeißen oder fixieren finden.
Das Verhalten Deiner Kollegin ist nicht angenehm, aber auch nicht völlig daneben. Sie grüßt Dich und ich denke mal, dass Sie auch nichts hinter Deinem Rücken gegen Dich unternimmt! Ich finde nicht, dass es sich um offene Antipathie handelt!
Und ich finde es auch "normal", dass dich das furchtbar ..... (passendes verb bitte selber finden).
Nun zu Deiner Frage: Ignorieren!
Gruß
Schneeflocke
PS:Ich glaub Dir, dass Du eigentlich wirklich nett bist! Mußt Dich nicht rechtfertigen!
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21.12.2010, 19:38Inaktiver User
AW: Ansprechen oder ignorieren?
Die "Fixierung" hast du doch aber ins Spiel gebracht. Und mal abgesehen, dass das generell schon ein heftiger Ausdruck ist, trifft das oder Ähnliches hier einfach nicht zu.
Das wollte ich dann doch schon geraderücken.
Keine Ahnung, was sie sonst noch tut. Jedenfalls gibt es Kollegen, die sie nicht mag und über die sie sich beschwert hat.Das Verhalten Deiner Kollegin ist nicht angenehm, aber auch nicht völlig daneben. Sie grüßt Dich und ich denke mal, dass Sie auch nichts hinter Deinem Rücken gegen Dich unternimmt! Ich finde nicht, dass es sich um offene Antipathie handelt!
Ich unterrichte kein Deutsch.
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21.12.2010, 20:51
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21.12.2010, 20:58Inaktiver User
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21.12.2010, 20:59Inaktiver User
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21.12.2010, 21:16Inaktiver User
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21.12.2010, 21:59Inaktiver User
AW: Ansprechen oder ignorieren?
Gut, also du hast keine Idee, was sie an dir und deiner Art stören könnte. Oder du möchtest es nicht öffentlich schreiben...
Ich glaube, dass du eine Ahnung haben musst was Euch so auseinandertreibt, weil du sonst diese Hinweise nicht geben hättest können:
Du warst während deines Studiums überwiegend mit Leuten unterwegs die dir ähneln.Und dicke Freundinnen wären wir so oder so wohl nicht geworden
ich habe nicht so stark das Gefühl, da einem Druck ausgesetzt zu sein, weil ich schon sehr individualistisch bin, mich damit einigermaßen arrangiert habe, mir aber auch bewusst bin, dass ich mich instinktiv nicht immer massenkompatibel verhalte
An offener Feindseligkeit habe ich prinzipiell kein Interesse, aber dicke werden muss ich mit so jemandem auch nicht mehr (mal abgesehen, von generellen Unterschieden, die über Nähe und Distanz entscheiden).
Es ist ja nicht so, dass die ihr charakterlich alle ähnlicher sind als ich.
Ich finde auch nach wie vor, sowas hat wenig damit zu tun, ob man dieselbe Wellenlänge hat, als viel mehr mit elemenarsten Umgangsforem zwischen Erwachsenen.
Es gibt im Kollegium auch Leute, mit denen ich wenig anzufangen weiß.
Mit Leuten, die mir entweder ähnlich oder tolerant gegenüber vielen Arten von Menschen sind, kam und komme ich prima klar.
Und jetzt kamst du dadurch, dass Ihr beide zugleich neu angefangen habt, in die Zwangslage, mit jemandem in einem Boot zu sitzen, mit dem du sonst nie in Kontakt gekommen wärst. Du hast keine Übung im Umgang mit Leuten wir ihr, sie bringt dich ziemlich aus der Bahn.
Also: Eure Antipathie ist ziemlich sicher gegenseitig. Du magst sie auch nicht! Der Unterschied ist nur: du möchtest "allgemeine Verhaltensregeln" von denen du findest sie wären "zu erwarten" trotzdem praktizieren. Sie will das nicht! Sie hat kein Interesse daran, dir gegenüber ein allgemeines Maß an Höflichkeit zu behalten.
Du erwartest etwas, das sie dir nicht servieren wird, weil sie es dir nicht Recht machen will. Es ist ihr egal, ob du dich beklemmt fühlst oder nicht. Sie will nicht normal unter Kolleginnen mit dir auskommen. usw. usf.
Und wenn man fragen will "warum das?" - weil sie vermutlich ziemlich das Gegenteil des Charakters ist, wie du ihn oben als deinen beschrieben hast. Weil sie nicht Individualität schätzt, sondern Normen, Massenkompatibilität. Sie hat es sogar zu ihrem Job gemacht. Für solche Leute sind Individualisten im schlimmsten Fall lästiges Ungeziefer, das nur die ganze "Ordnung" durcheinanderbringt.



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