Ich empfehle mal folgendes Buch zur Lektüre:
"Das männliche Gehirn" von Louann Brizendine.
Dort finden sich interessante Erkenntnisse.
Gruß, Elli
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Ergebnis 31 bis 39 von 39
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12.12.2010, 19:30Inaktiver User
AW: Warum können Männer eigentlich...
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13.12.2010, 07:57Inaktiver User
AW: Warum können Männer eigentlich...
In 80% der Fälle wird häusliche Gewalt von Männern verübt.
Kannst Du hinter jede Tür sehen?
Ich finde es müssig mit jemandem zu diskutieren, der sich die Argumente so zurecht legt, wie er sie für seine These braucht. Zur Not hat er es gesehen und nur diese subjektive Wahrheit zählt.
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13.12.2010, 08:50Inaktiver User
AW: Warum können Männer eigentlich...
Na ja ich muss es ja nicht beweisen und die Leute die mehr Ahnung davon haben die sind sich darüber einig dass die Verteilung eben gleich verteilt ist.
Wenn Du den Wikipedia Artikel genau liest, dann wird diese Zahl auch hinkommen, die Du zitiert hast. Und wenn Du weiterliest dann kommst Du auf die Zahl, die ich genannt habe und auf die man sich mitlerweile beruft egal ob Du das glaubst oder nicht.
Umgekehrt gefragt, woher weiss jemand, dass es 80% sind?
Schon mal überlegt, dass Frauen ihre Männer anzeigen und im Frauenhaus auftauchen während Männer dies nicht tun?
Und aufgrund dieser Anzeigen und Frauenhausaufenthalten entsteht dann die 80% in der auch Sexualdelikte enthalten sind und das habe ich auch bereits angemerkt in meinem Post, dass man erstmal auseinanderdröseln muss was man hier unter dem Begriff Gewalt versteht!
Ausserdem hat ja viscacha nochmal deutlich gemacht um was es ihr hauptsächlich geht!Geändert von Inaktiver User (13.12.2010 um 09:00 Uhr)
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13.12.2010, 09:56
AW: Warum können Männer eigentlich...
Mir liegt es ebenso fern wie Stecher, Mann und Frau gegeneinander ausspielen zu wollen. Ich frage mich nur gerade, woher diese Zahl kommt bzw. wie repräsentativ diese ist.
Meines Wissens nach gab es zum Thema "Häusliche Gewalt" in D gerade mal eine unrepräsentative Pilotstudie zum Thema Gewalt an Männern (die eigentlich nur als Alibi für das BMFSFJ neben der repräsentativen "Gewalt an Frauen"-Studie diente). Da sich jedoch deren Ergebnisse nicht mit den gewünscheten Erwartungen deckten, folgte in Dtld. keine weitere Forschung auf diesem Gebiet.
Wenn du jedoch einmal über den Tellerrand schaust und Studien aus USA, England etc. suchst wirst du eine Verteilung finden, die sehr nahe bei 50 - 50 liegt. Als Anhaltspunkt kannst du gerne mal hier anfangen.„Auf unserer Suche nach allem, was die Leere erträglich macht, haben wir nur eins gefunden … einander.“
(aus Contact)
"Wir vertreiben uns aus einem Paradies, aus dem nur wir uns selbst vertreiben können."
(H. Lesch)
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13.12.2010, 10:25
AW: Warum können Männer eigentlich...
Guten Morgen,
Nun ja,
ich denke, wer in der Beziehung selbst zu Gewalt, (verbalen) Übergriffen, Machtdemonstrationen etc neigt,
der wird das ganze gesteigert fortsetzen, wenn er sich dann in einer trennungssituation befindet.
Das ist abzusehen.
Nicht wenige (Frauen; sorry, stecher,ich hoffe ich muss jetzt nicht nochmal erwähnen, dass es das auch andersrum gibt, aber ich spreche jetzt wirklich nur noch von den drastischen, teilw. forensisch relevanten Fällen, und da gibt es schon die besagte Verteilung) trennen sich ja auch lange zeit nicht, aus Angst es könne dann alles noch schlimmer werden....
Also ne Wahnsinnsüberraschung sind solche Ausfälle dann in der tat nicht, sondern das war abzusehen.
Andererseits gibt es auch Männer, die ihrer Partnerin gegenüber micht gewalttätig waren, und in/nach einer Trennung dennoch vollkommen irrational agieren und selbige nicht akzeptieren können,
und noch dazu mitnichten verstehen, wie es dazu kommen konnte und was die Frau zu ihrer Entscheidung bewog.
Und ich denke, du hast hiermit den nagel auf den Kopf getroffen:
Word!
Diese Männer sind abhängig, bzw. machen sich total abhängig von der Beziehung bzw. ihrer Partnerin.
Was auch u.a. genau der Grund sein könnte, warum die Frau die Sache beendet.
Wer hinterher derart reagiert und augenblicklich und auch fürderhin ausschließlich die gefühlt willkürliche und grausame Frau für seine Seelenqualen verantwortlich macht (und auch gern dafür bestrafen möchte),
der hat auch gewiss während der beziehung schon mehr oder minder deutliche zeichen der Abhängigkeit und vor allem wenig (Eigen)Verantwortung gezeigt-
und wenn das kein Grund ist die Flucht zu ergreifen...
Wobei ich hier nochmal anführen möchte,
dass es da ebenfalls schon vorher die Disposition gab.
Niemand ruht ja total in sich, und durch eine Verschmähung wird aus nem ausgeglichenen Menschen dann plötzlich ein Wrack.
Selbstverständlich sieht der/die Betroffene das vollkommen anders und statt lediglich als Auslöser für etwas schon lange schwelendes wird der Zurückweisende als alleinige Ursache begriffen.
Dein Beispiel passt total ins Bild, leider.
Sehe ich ähnlich, und denke ebenfalls,
dass gerade der Mann heutzutage sehr vielen Konflikten unterworfen ist.
Mal ganz platt ausgedrückt-
einerseits soll er der gefühlvolle, romantisch veranlagte Softie sein,
dem Liebe, Sehnsüchte und zwischenmenschliche Erfüllung wichtig sind.
andererseits steht er beim Scheitern eben dieses Unterfangens ohne entsprechendes, kulturell ererbtes "Rüstzeug" da (allein sich zB mit anderen über Emotionen, Kummer usw. auszutauschen),
und fällt instinktiv in eher archaische Verhaltensweisen zurück.
Ist das nicht gru-se-lig??
Das ist zwanzig Jahre her!!
Und du bist erstens immer noch so präsent,
und zweitens fühlt sich der kerl bei diesem Unding, dass er sich da leistet auch garantiert noch total im recht.
Dich in eine peinliche, beklemmnde Situation zu bringen (und dein kind dazu) findet er vollkommen in Ordnung,
schließlich hast du ihm ja auch Ungemach zugefügt...*schauder*
Das ist ein hochinteressanter Punkt !!
Hier muss ich mal ne kleine Lanze für die Männer brechen,
und mal das gegenbeispiel beisteuern,
in dem eine Frau meines näheren Umfeldes sich "auf ihre riiiieeesige Liebe" berufend dem Mann wirklich große Unanehmlichkeiten zufügte, sowohl im privaten als auch beruflichen Kontext, und das wirklich über einen erschreckend langen Zeitraum.
Weil er sie nicht "erhören" wollte, sie aber der festen Überzeugung war (oder auch immer noch ist), dass er ihre starken Empfindungen erwidert, damit nur nicht umgehen kann und deshalb so abweisend ist- und sie also nur noch ne Schippe drauflegen musste.
Bzw. er, nachdem seine zurtückweisung dann wirklich explizit und unmissverständlich wurde, verantwortlich dafür ist,
dass es ihr jetzt so schlecht geht, und sie es ihm jetzt am liebsten heimzahlen würde.
Die glaubt das wirklich, und ist davon nicht abzubringen.
Mit Logik kommt man da auch nicht weiter,
und mit dem Liebesbegriff, bzw. der Frage, was sie darunter versteht, auch nicht...
Ich hatte es in meinem Eingangsposting ja schon kurz angerissen.
Das fatale an solchen Leuten ist ja m.E.,
dass diese wirklich der festen Überzeugung sind zu lieben.
Und zwar heftig.
Netzteil, was dir und jedem anderen vernünftig denkenden Menschen als absurdes Gefasel vorkommt,
weil es im krassen Gegensatz zu den Handlungen und einem allgemeinen Liebsverständnis steht,
ist für diese Menschen in ihrem Erleben eine Tatsache.
Einem Außenstehenden erscheint es ganz offensichtlich, dass es gewiss keine "Liebe" im konventionellen Sinne ist, wenn hier keine tiefe, gegenseiteige Zuneigung besteht, sondern das ganze eher obsessiven Charakter hat,
die geliebte Person eigentlich nur noch objektiviert wird und mitnichten deren Wohlergehen oder gar deren Wünsche und Entscheidungen berücksichtigt werden, sondern der "Liebende" nur um die eigenen Befindlichkeiten kreist.
Dieses Kreisen kann allerdings de facto ausgesprochen heftig sein,
und dieses intensive Gefühl des Unerfülltseins, der Machtlosigkeit und der Ablehnung wird dann als "tragische Liebe" erlebt...
Und der Verursacher und Alleinverantwortliche des Leids ist somit schnell identifiziert.Geändert von Viscacha (13.12.2010 um 10:51 Uhr)
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In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
Dalai Lama
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13.12.2010, 10:50Inaktiver User
AW: Warum können Männer eigentlich...
Von Zahlen und Statistiken halte ich nicht viel.
Als gegeben sehe ich an, Menschen, die schlecht mit Trennungen o. ä. umgehen können, haben ein sehr geschwächtes Selbstwertgefühl (ich spreche hier aus Erfahrung).
Ich vermute, dass Frauen besser in der Lage sind, das selbige wieder aufzumöbeln als Männer, weil sie sich über andere Dinge im Leben besser definieren können. Frauen haben gelernt, sich unabhängig von Beziehungen bewegen zu können.
Mir ist auch aufgefallen, dass Männer sich gerne, bevor sie sich trennen, gleich die neue Frau holen, damit sie sich auch weiterhin über eine Beziehung definieren können. Die meisten Frauen, die ich kenne - sind durchaus in der Lage, erst einmal alleine zu leben, um sich wieder neu zu finden, Fehler, die gemacht wurden zu erkennen.
Billy
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13.12.2010, 11:04Inaktiver User
AW: Warum können Männer eigentlich...
hum...
Ich fände es komisch, wenn entweder Männer oder Frauen mehr oder weniger Probleme mit Trennungen hätten. Würde das nicht heißen, dass entweder dem einen oder dem anderen Beziehung weniger bedeuten würde...
Es geht doch darum, wie man mit Schmerz umgeht...
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13.12.2010, 11:21
AW: Warum können Männer eigentlich...
Genau das empfinde ich ja als fragwürdig:
sagt mehr oder minder exzessives Leiden denn tatsächlich etwas über die Gefühlstiefe gegenüber der betreffenden Person aus?
Sagt es nicht vielmehr etwas über einen selbst und die eigene seelische Konstitution aus?
Ist man gefühlskalt, hat einem der andere nichts bedeutet,
wenn man über eine Trennung einigermaßen unbeschadet hinwegkommt und daran vlt. sogar noch reift?
Ist es im Gegensatz dazu "wahre Liebe" wenn man hingegen völlig zusammenbricht und sein Wohl und Wehe nur (noch) von der einen Person abhängig macht?
Der weitere Umgang damit ist natürlich auch von Bedeutung, aber
ob sich der Schmerz dann gegen andere oder gegen einen selbst (und die eigene Lebensqualität) richtet lass ich für den Moment jetzt mal unbeachtet.---
In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
Dalai Lama
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13.12.2010, 11:34Inaktiver User
AW: Warum können Männer eigentlich...
as ist zwanzig Jahre her!!
Und du bist erstens immer noch so präsent,
und zweitens fühlt sich der kerl bei diesem Unding, dass er sich da leistet auch garantiert noch total im recht.
Dich in eine peinliche, beklemmnde Situation zu bringen (und dein kind dazu) findet er vollkommen in Ordnung,
schließlich hast du ihm ja auch Ungemach zugefügt...*schauder*
Das ist bald 25 Jahre her, damals war ich knapp 19.
Von ihm kenne ich das seit langem, immer mal wieder schnüffelt er mir hinterher, meist über Dritte. Als mein Mann 2004 starb, versuchte er über einen Cousin von mir in Kontakt zu kommen, obwohl er damals verheiratet war und 3 facher Vater; er war und ist "merkbefreit", scheint sich
auch nicht weiter entwickelt zu haben.
Mir macht am meisten Angst, dass so jemand junge Menschen ausbilden "darf".....


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