Die Verteilung ist 50% zu 50%
Beide neigen gleichviel zu Gewalt!
Das macht nichts, Suizid ist auch eine emotionale und psychische Gewalt anderen gegenüber.In diesem Zusammenhang sicher schon, denn es ging um Gewalt/Stalking etc gegenüber anderen Personen. Suizid richtet sich aber vorrangig gegen sich selbst, was schon in der Natur der Sache liegen dürfte.
Um diese Diskussion überhaupt führen zu können müsste man meiner Meinung nach den Begriff "Gewalt" erstmal definieren.
Viele gehen von einer körperlichen Gewalt aus was sicher richtig ist aber auch psychische und emotionale Gewalt sind genauso verheerend und stehen körperlicher in ihrer destruktiven Art in nichts nach.
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Ergebnis 21 bis 30 von 39
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11.12.2010, 13:24Inaktiver User
AW: Warum können Männer eigentlich...
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11.12.2010, 13:26
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11.12.2010, 13:50
AW: Warum können Männer eigentlich...
Und das weißt du woher?
Mag sein das Statistiken des Bundeskriminalamtes o.ä.
nur die halbe Wahrheit widerspiegeln, aber ich wüsste dennoch gern, auf welche Quellen du dich berufst.
Absolute Zustimmung,
genau aus diesem Grunde hatte ich das auch mit aufgeführt.
Auch wenn es -allem voran- natürlich eine Verzweiflungstat ist (wie so ziemlich alles andere auch, was ich angeführt habe. Ich halte die wenigsten Leute, die derart abgehen, für vorsätzlich schlechte Menschen, die kommen eben einfach überhaupt nimmer klar).
Dennoch- damit zu drohen ist massivste emotionale Erpressung, und das durchzuziehen wird nicht selten als letzte, ultimative Schuldzuweisung und Bestrafung instrumentalisiert,
wie aus den Briefen dann deutlich hervorgeht.
Ehrlich gesagt ging es mir bei dem thema weniger um Gewalt innerhalb einer Beziehung (auch grausam, klar),
sondern vielmehr um das Verhalten bei Zurückweisung/Trennung,
also bei "Verschmähung" im allgemeinen.---
In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.
Dalai Lama
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11.12.2010, 14:22Inaktiver User
AW: Warum können Männer eigentlich...
Die Diskussion gibts schon länger und als Frau von der Leyen einen Vorstoss gemacht hat, dass man die Gewalt der Männer in den Beziehungen zu thematisieren hätte musste sie zurückrudern weil es hinreichend belegt ist dass die Gewalt von beiden Geschlechtern gleichermassen ausgeübt wird.
Einen ersten Anhaltspunkt kannst Du bei wikipedia lesen, such häusliche Gewalt und lies dann bei männlichen Opfern.
Achtung: Sexualdelikte sind hierbei ausgenommen und deswegen ist es wichtig welche Form von Gewalt wir hier besprechen.
Und ich finde es müssig mit Studien und Statistikas zu argumentieren wenn ich im täglichen Leben sehe was sich da hinter den Türen abspielt. Nur muss man halt bereit sein sensibler zu werden und genauer hinzuschauen.
Ok aber das eine greift in das andere oder glaubst Du dass jemand plötzlich austickt aus jux und dollerei?Ehrlich gesagt ging es mir bei dem thema weniger um Gewalt innerhalb einer Beziehung (auch grausam, klar),
sondern vielmehr um das Verhalten bei Zurückweisung/Trennung,
also bei "Verschmähung" im allgemeinen.
Einen Punkt möchte ich dazu liefern wohlwissend, dass es dem Menschen in seiner Gesamtheit nicht gerecht wird weil man in einen Kopf niemals richtig schauen wird können.
Ich habe ja in meinem ersten Post die Abhängigkeit angeführt und ich bin der Meinung, dass wenn Männer so austicken sie diese Unabhängigkeit nie gelernt haben, quasi nie von Mutters Rockzipfel sich gelöst haben. (und da spielt sehr wohl der Umgang und die Paardynamik und die Eltern-Kind-Dynamik eine entscheidende Rolle)
Dann treffen sie auf eine Frau, verlieben sich und dieses Wesen verlässt sie jetzt.
Zum Trennungsschmerz kommen dann Faktoren wie:
Alte Trennungsgefühle von der Mutter (die nie richtig verarbeitet wurden oder gelöst)
evtl. Liebesentzugsgefühle
alte Wut und Zorn (wie sind Eltern im Konfliktfall miteinander umgegangen, wie wurden die Kinder behandelt?)
nicht erlerntes bzw. falsch erlerntes Kanalisierungsverhalten für Aggression hinzu
Persönlichkeitstypus
Angst
Und je nach Typus gehen manche in den Angriff (Stalker, verletzen usw.) ander in die Flucht (Jammerlappen, Depression)
Auch eine gern genommene Variante ist es seinen Frust sexuell auszulassen.
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11.12.2010, 17:19
AW: Warum können Männer eigentlich...
Bei diesem Thema verstehe ich manche Männer überhaupt nicht. Als ich mich mal trennte, stand fest, dass er mich nach eigener Aussage nicht mehr liebte. Dann habe ich mich halt erst innerlich, dann auch äußerlich getrennt, was soll man mit jemanden, der einen gar nicht liebt.
Und dann ging der Zirkus los, oh nein, das möcht ich nicht nochmal erleben, der wäre fast geplatzt vor Wut.
und hat mich auch "gestalkt", der Arsch.
So nach dem Motto: Wenn da einer Schluss macht, dann bestimmt er den Zeitpunkt. So was krankes. Er mag mich gar nicht mehr, aber bestimmt, wann er mich abstößt? Das ist doch nur verletzter Stolz oder so was.
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11.12.2010, 17:57Inaktiver User
AW: Warum können Männer eigentlich...
Hallo Stecher,
Ich glaube- man kann ein Kind gar nicht so von einem Vater fernhalten, daß der Sohn nicht doch auch viel vom Vater "übernimmt"!
Ich kenne das schöne Beispiel, wo das kleine Kind immer schön der Mama geholfen hat.......und als der Knabe dann zum Mann wurde......trotzdem im HAushalt nie einen Finger gerührt hat...und das mal genauso ein Verhalten war, wie vom Vater!
Wir müssen nicht darüber reden, daß die Berechtigung auf beiden Elternteilen liegen muss.
Inwieweit sich ein Vater einbringt- hängt aber nicht nur von der Frau ab-- genauso von der GEsamtkonstellation Mann-Frau.
Schlimmstenfalls- lernt der Sohn, daß man sich unterzuordnen hat.....denn das wurde ja vom Vater vorgelebt
Und damit....sucht man sich eben wieder eine Frau, wenn man erwachsen ist.......der man sich auch unterordnet......-- oft genug wird "die Mutter" nochmal geheiratet!
Ich glaube einfach, daß unsere Gesellschaft sich durchaus schwertut mit den vielen Umbrüchen, die in den letzen Jahren- den letzten Generationen- stattgefunden haben.
Irgendwie- fehlt dem Mann die richtige "Rolle".....und in seiner Hilflosigkeit kommen dann uralt-Muster wieder hoch....
Was aber keinesfalls eine Rechtfertigung für Gewalt sein kann....
kenzia
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11.12.2010, 18:17Inaktiver User
AW: Warum können Männer eigentlich...
Selbstverständlich. Wenn ich von abwesenden Vätern spreche dann meine ich nicht nur die Väter, die physisch abwesend sind es gibt genauso gut Väter, die zwar körperlich anwesend aber dafür geistig abwesend sind bzw. unereichbar.
Es gibt ja noch viel mehr, Kinder übernehmen die Rolle des abwesenden Elternteils z. B. Will heissen Kinder versuchen zu kompensieren bis zur Selbstaufgabe und das zeigt sich auch im späteren Erwachsenenleben.Ich kenne das schöne Beispiel, wo das kleine Kind immer schön der Mama geholfen hat.......und als der Knabe dann zum Mann wurde......trotzdem im HAushalt nie einen Finger gerührt hat...und das mal genauso ein Verhalten war, wie vom Vater!
Dein Beispiel verwundert mich nicht.
Deswegen habe ich ja geschrieben, dass man die Geschlechter nicht isoliert betrachten kann weil die Dynamik fehlt. Es ist für mich manchmal schwierig dies auszudrücken weil sofort die Schuldkeule ausgepackt wird um die es mir nicht geht.Wir müssen nicht darüber reden, daß die Berechtigung auf beiden Elternteilen liegen muss.
Inwieweit sich ein Vater einbringt- hängt aber nicht nur von der Frau ab-- genauso von der GEsamtkonstellation Mann-Frau.
Ist doch meist so, man sucht sich das was man bereits kennt. Der Erkennungsprozess wo man reingeschlitter ist der findet doch erst viel später statt. Ich bin der Meinung, dass deswegen so viele Paare um die 40 rum auseinandergehen.Schlimmstenfalls- lernt der Sohn, daß man sich unterzuordnen hat.....denn das wurde ja vom Vater vorgelebt
Und damit....sucht man sich eben wieder eine Frau, wenn man erwachsen ist.......der man sich auch unterordnet......-- oft genug wird "die Mutter" nochmal geheiratet!
Die Umbrüche und auch immer noch die Auswirkungen von den Kriegen. Aber ich glaube es tut sich was...Ich glaube einfach, daß unsere Gesellschaft sich durchaus schwertut mit den vielen Umbrüchen, die in den letzen Jahren- den letzten Generationen- stattgefunden haben.
Irgendwie- fehlt dem Mann die richtige "Rolle".....und in seiner Hilflosigkeit kommen dann uralt-Muster wieder hoch....
Nein ist es nicht und es gehört noch einiges an Bewusstwerdung gemacht und ich glaube da haben Männer noch einige Verbesserungsmöglichkeiten.Was aber keinesfalls eine Rechtfertigung für Gewalt sein kann....
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11.12.2010, 21:43Inaktiver User
AW: Warum können Männer eigentlich...
Diese Probleme nur Männern in die Schuhe zu schieben, ist sicherlich nicht fair,es gibt auch weibliche Stalker, emotionale Erpressung usw.
Auch gibt es Gewalt in Beziehungen (weniger körperlich,aber verbal z B.)
die von Frauen ausgeht.
Allerdings endet es meist tragischer, wenn Männer aufgrund narzistischer
Kränkungen und vermeintlichem Unrecht, "ausflippen", die meisten "Beziehungstäter", wo es strafrechtlich relevant wird, sind Männer.
Frauen "töten, verletzen" subtiler....
Ich selber habe allen diesen Horror vor über 20 Jahren an eigenem Leib erfahren, nur umgebracht hat "er" mich damals nicht,drohte sowohl
mit Suizid, als damit mich zu töten. Der gute Mann ist damals wie heute bei der Bundeswehr, mittlerweile in recht hoher Position, mir wird ganz anders, wenn ich daran denke das er junge Leute ausbildet.........
Neulich versuchte er, mittels eines sozialen Netzwerks, meinen Sohn
über mich auszuspionieren und hatte die Chuzpe, diesem eine PN zu senden und "aufzuklären", er sei der und der, er sei mal mit seiner Mutter liiert
gewesen und das sei doch eine "tolle Zeit" damals gewesen.....
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11.12.2010, 23:23Inaktiver User
AW: Warum können Männer eigentlich...
Hab den Eingangsbeitrag gelesen, aber möchte mich gar nicht auf die männliche Gewaltschiene einlassen, weil sie auf mich nicht zutrifft.
Es ist ein interessantes Thema. Und warum andere Männer gewaltbereit sind, weiß ich nicht. Ich kenne keine aus meinem Umfeld, die so sind. Und glaube außerdem, daß eine Kollektivschuld insofern fragwürdig ist. Aber ist ja logisch, wenn mann sich nicht zu der Klientel dazuzählt und das auch nicht besser kennt.
Andrerseits habe ich die Erfahrung gemacht, daß meine Exen teils recht rattig waren. Nicht körperlich angreifend, oder evtl. nur angedeutet, aber psychologisch bzw. emotional. Das reicht von Spielchen spieln über Betrug bis zur Verbreitung von Unwahrheiten. Interessant in diesem Zusammenhang ist, daß sie bis zum bitteren Ende trotzdem das "ich liebe Dich" Gefasel verwendeten.
Jemannd, der da nicht kritisch ist, muß darauf hereinfallen. Besonders in jungen Jahren. Inzwischen merke ich an ihrem Verhalten, wenn etwas nicht konsistent ist, und verabschiede mich meinerseits mit einem emotionalen Fußtritt - so gut es halt geht.
Auch das Zudrehen des Geldhahns wirkt oft sehr aufwühlend :D
Sehr interessant, das.
Wenn ich das lernen kann, lernen das andere Männer noch viel schneller
. Und dann knallen wir euch bei der Trennung ebenso eins vor den Koffer, wie ihr das gelegentlich zu tun pflegt. Ganz ohne körperliche Attacken.
Und dann gibt es noch die 10% Frauen, mit denen so etwas nicht nötig ist. Wo man sich über seine geschwundenen Gefühle austauscht und kein Groll auf beiden Seiten herrscht. Weil nicht gespielt wurde. Hätte ich diese Erfahrung nicht gemacht, würde ich sowohl mich als auch alle Exen noch heute als bekloppt einschätzen.
Das ändert nichts daran, daß Gewalt in Beziehungen nichts zu suchen hat. Und körperliche erst recht nicht - da entkommt man nicht so einfach.
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12.12.2010, 18:54Inaktiver User
AW: Warum können Männer eigentlich...
Ich denke auch das viele Männer mehr Probleme mit Trennungen haben, weil sie einen schlechteren Zugang zu eigenen Gefühlen haben als Frauen, diese "Hilflosigkeit" äusert sich dann leider oft in Gewalt oder Stalking.
Das ist selbstverständlich kein Freibrief ...
Um noch einmal die Statistik zu quälen, vor einigen Monaten gab es einen interessanten Bericht im Fernsehen. Danach sind körperliche Übergriffe von Frauen gegen Männer in einer Beziehung durchaus häufiger als man glaubt. In der Regel wird das von den betroffenen Männern aus Scham aber nicht angezeigt.
Wesentlich subtiler fand ich allerdings die Geschichte einer Frau, die ihrem Mann über Monate immer Enthaarungscreme ins Shampoo gemischt hat.



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OT: Die Neun Pforten ist für heut abend bestellt, bin gespannt)
