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    AW: Buchtipp zu persönlichen Grenzen gesucht

    @ Funke
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube, das Streben nach Perfektion schließt Selbstakzeptanz aus.

    Ich kenne jemanden, die alles, kann oder zumindest können will, alles ist perfekt, alles schön, und wenn irgendetwas hakt, dann wird hart daran gearbeitet, den perfekten Zustand wieder herzustellen, ---- damit die Oberfläche glatt und unangreifbar bleibt. Weil niemand auf die Idee kommt, etwas Vollkommenes, nämlich sie, in Frage zu stellen.
    Ein wunderbares Posting!

    Wer sich wirklich selbst akzeptiert, kann auch damit leben, wenn einen andere mal nicht so toll finden. Hauptsache, er/sie selbst fühlt sich noch wohl!
    Wer seinen Selbstwert hauptsächlich daraus bezieht, ob ihn andere mögen oder bewundern, hat ein Selbstwertproblem. Und genau dieses ist häufig der Grund von überzogenem weiblichen Perfektionismus, diese Fantasie: "Wenn ich perfekt bin, wird mich keiner mehr angreifen oder ablehnen." Also strampelt frau sich ab, die perfekte Frau zu geben - und das entspannte Leben zieht an einer vorüber.
    Geändert von Latona (10.12.2010 um 16:45 Uhr)
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

  2. Inaktiver User

    AW: Buchtipp zu persönlichen Grenzen gesucht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube, das Streben nach Perfektion schließt Selbstakzeptanz aus.

    Ich kenne jemanden, die alles, kann oder zumindest können will, alles ist perfekt, alles schön, und wenn irgendetwas hakt, dann wird hart daran gearbeitet, den perfekten Zustand wieder herzustellen, ---- damit die Oberfläche glatt und unangreifbar bleibt. Weil niemand auf die Idee kommt, etwas Vollkommenes, nämlich sie, in Frage zu stellen.
    Liebe Funke,

    ja das sind interessante Gedanken, vielen Dank. Selbstakzeptanz ist tatsächlich etwas, von dem ich denke, dass es mir oft fehlt. Heute nicht mehr so schlimm wie "früher" aber eben noch nicht immer richtig da. Dein Post bringt mich sehr zum Nachdenken, tatsächlich überlege ich ob ich "nicht alles gut können will" und "das beste aus mir rausholen" möchte gerade deshalb will, weil man dann am wenigsten Kritikpunkte hat/ Angriffsfläche bietet.

    Das geht schon beim äußerlichen Auftreten los, in der Schule habe ich immer die Mädels beneidet, die groß und schlank waren, keine Akne hatten, keine Zahnspange und keine Brille tragen mussten (ratet mal wie ich aussah? ) denn die waren bei allen beliebt, bei den Jungs begehrt und es hat sich keiner getraut dumme Witze über ihr Aussehen zu machen. Wenn sie dann auch noch gut in allen Fächern waren - kamen sie mir "Gottgleich" vor. Da habe ich immer versucht auch so zu werden (was nie gelang).

  3. Inaktiver User

    AW: Buchtipp zu persönlichen Grenzen gesucht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .... bemühst du dich tatsächlich um Perfektion?

    Schließt sich Mensch sein und Perfektion nicht aus? Ist es nicht eher so, dass es einem daran gelegen sein sollte, seine vermeindlichen Schwächen anzuerkennen und mit ihnen Frieden zu schließen?

    Ich suche, während ich schreibe nach Beispielen für Perfektion in der Natur --- ja, da gibt es viele, wie ich jetzt feststelle, aber nimm z. B. ein Ei. Perfekt in seiner Form, in seiner Funktion. Aber es ist eben ein Ei. Stell dir vor, ein Ei würde sich darum bemühen, ein .... Stein zu sein....

    Es kann kein Stein werden ---- allenfalls in Millionen Jahren.
    Sehr schöne Gedanken!
    Wenn schon Perfektionismus, dann doch in dem Bestreben, immer mehr man selbst zu sein! "Werde der, der du bist." (den Autor habe ich vergessen)

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