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    AW: Bis zum rasenden Stillstand?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Echt? Es gibt eine steigende Menge an komplexen potentiellen Partnern? Ist mir noch gar nicht aufgefallen.

    Na ja, aber ich bin ja auch mit einem oder zwei zufrieden.

    liebe orlando, das ist in der tat missverständlich. früher wurden beziehungen eher im dorf, im örtlichen verein, in cliquen geschlossen.
    heute ziehen viele, vor allem höher gebildete menschen um und wohnen nicht mehr in ihrem heimatort. ist im freundeskreis niemand zu finden, beim studium keiner abgefischt worden und der arbeitsmarkt abgegrast landen viele bei partnerbörsen oder anderen findungsangeboten. da ist das angebot dann sehr groß und heterogen.

    aber die menschen sind auch komplexer, zumindest die auf dem second-hand-markt

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    AW: Bis zum rasenden Stillstand?

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    zahl muss nicht!




    lizzie, du bist nicht einfach zufrieden zu stellen.

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    AW: Bis zum rasenden Stillstand?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... dass die Technik dabei meine Kultur verdirbt, kann ich bisher nicht sagen.
    da bist du eine ausnahme. ich finde schon sachen wie "mfg" zweifelhaft; auch ein beschleunigungelement. darf man auch schon "ild" sagen?

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    AW: Bis zum rasenden Stillstand?

    och, ich denke bloß, dass ich mich schriftlich in der regel gleich beim ersten versuch klar ausdrücke (und dass das weder rasend schnell noch beunruhigend langsam zu verstehen ist )


  5. Inaktiver User

    AW: Bis zum rasenden Stillstand?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da fallen mir auch gleich nochmal einige Ungereimtheiten ein:

    Ja, jeder hat seine Laufbahn selbst in der Hand...und selbst wenn wir jetzt alle, alles studieren gibt es jedoch auch niedere Arbeiten, die verrichtet werden müssen und von denen ein Mensch leben können muss, oder?

    Wir können nicht alle Börsengurus, Ärzte, Rechtsanwälte, Konzernchefs, Vorstandsvorsitzende, Sänger, Schauspieler werden..........Hilfe, wer schneidet mir die Haare? (Oh nein, ich geh nicht zum Billigfriseur).

    Wenn jemand sich dem Druck verweigert, dadurch den Job verliert, sich womöglich auch noch weigert in die nächste Tretmühle einzutreten und in seiner Stadt mit seiner Qualifikation keine Stelle findet, aber aufgrund von Wohneigentum (Altersvorsorge) und einem funktionierendem sozialen Netz nicht umziehen möchte/kann und in die Sozialmatte fällt, tja dann, tja dann ist er halt ein Sozialschmarotzer...

    Es mag Eigenverantwortung sein, das Jobhandy von Samstag bis Montag auszuschalten, doch es gibt genug Führungskräfte, die dann aufgrund solcher Situationen mal schnell die Schublade aufmachen und sollte man bis dahin nicht 30 Jahre in der Firma auf dem Buckel haben, sieht man sie auch mal schnell wieder von draussen...und dann geht es weiter s.o.

    Und desöftern geht es nicht mal mehr um die geheiligte Karriere sondern schlichtweg um einen Job, mit dem man sich ein Leben und eben nicht nur die Existenz sichern möchte.
    PetitPois, sehr schöne und vorallem realistische Beiträge von Dir hier!

    Über Beiträge, daß man z.B. halt das Firmenhandy ausmachen soll am Wochenende, kann ich nur müde lächeln. In meiner jetzigen Firma ist ein enorm hoher Druck. Das Firmenhandy ein paar Mal nicht anhaben, sprich: nicht erreichbar sein, erlaubt man sich hier nur wenige Male. Auch am Wochenende. Und die Jobsuche heutzutage ist knüppelhart. Das wissen allerdings oft nur die Leute, die damit beruflich eng zu tun haben oder selbst grad auf Jobsuche sind. Von einem bequemen Bürostuhl aus, der einem seit 10 Jahren gehört, sagt es sich leicht: Dann such Dir halt einen neuen Job.

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    AW: Bis zum rasenden Stillstand?

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    och, ich denke bloß, dass ich mich schriftlich in der regel gleich beim ersten versuch klar ausdrücke (und dass das weder rasend schnell noch beunruhigend langsam zu verstehen ist )
    ok, ok.
    ach ja, der susykuek, nicht suzy.

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    AW: Bis zum rasenden Stillstand?






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    AW: Bis zum rasenden Stillstand?

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen



    dann sind wir ja quit.

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    AW: Bis zum rasenden Stillstand?

    Ab und zu denke ich auch, ob da nicht manches ein bisschen verrückt läuft.

    Wenn tolle Events so dicht an dicht kommen, dass man nicht nur öfter zwischen zwei Gelegenheiten wählen muss, sondern auch keine Zeit für Vorfreude und Nachgenuss bleibt.

    Ich kriege einen Schreck ,weil "schon wieder" Weihnachten ist und ich nun krampfhaft nach Geschenken suchen muss. (Einen Schrecken wegen eines schönen Festes?)
    Wenn jemand sagt: "Ich muss noch zum Tennisspielen".
    Muss! "Muss" jemand Tennisspielen? (Ist doch ein Hobby?)
    Wenn ich sage: "Ich muss zu einer Geburtstagsparty". Muss - nicht darf. tztztz

    Und das Kind soll unbedingt Karriere machen, damit es sich später auch mal leisten kann, zu Tennis oder Golf zu müssen und sich später auch Gedanken darüber machen kann, zu welchem der ganzen Events es gehen soll und später auch krampfhaft überlegen kann, welches Geschenk jemand noch nicht hat, weil schon wieder Weihnachten ist.

    Aber e-mails liebe ich. Kein krampfhaftes Suchen mehr, ob nicht doch noch irgendwo eine Briefmarke oder ein passendes Kuvert da sein könnte.....

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    AW: Bis zum rasenden Stillstand?

    Hallo zusammen,

    also ich seh die hier aufgezählten Phänomene auch eher als Randerscheinungen. Zumindest in meinem Umfeld gibt es etliche Menschen, die nicht mal ihr Dorf verlassen haben oder höchstens in die nächstgrößere Stadt gezogen sind. Aber man hat eben heute die Wahl, so dass die, die die große weite Welt kennenlernen wollen, das auch tun können. Und das empfinde ich durchaus als Fortschritt. Ich kenne eigentlich niemanden, der gezwungenermaßen seine Heimat oder Heimatregion verlassen hat. Die allermeisten wollten das genauso.

    Und was die elektronische Kommunikation angeht: Auch da hat man die Wahl. Ich habe ein Handy nur für Notfälle ausgeschaltet in der Tasche, Mails schreibe ich - wie Orlando - genauso sorgfältig wie Briefe und freue mich, dass der Versand schneller geht.

    Sicherlich ist unsere Welt komplexer geworden, weil wir mehr Entscheidungsmöglichkeiten haben. Aber diese Entscheidungsmöglichkeiten sind auch die Voraussetzung, dass jeder die Chance hat, nach seiner Facon glücklich zu werden. Ob das dann tatsächlich gelingt, steht auf einem anderen Blatt. Aber es gibt sicherlich weniger erzwungene Lebensläufe als in früheren Zeiten, wo der Sohn das Geschäft des Vaters übernehmen musste, ob er wollte oder nicht und die Tochter möglichst früh heiraten und Kinder bekommen musste. Ich glaube nicht, dass die Menschen in der "guten alten Zeit" unbedingt glücklich waren als wir heute. Und manch einer hätte uns um unsere Freiheiten und Möglichkeiten heiß beneidet.

    Die für alle verbindlichen Sozialnormen lösen sich doch zunehmend auf. Und damit sinkt auch der Druck, sich konform zu verhalten. Und wenn ich Druc verspüre, mich einer sozialen Gruppe anpassen zu müssen, dann kann ich mir eine andere suchen, die ähnlich tickt wie ich.

    Wie viel Konsum ich brauche, wie viel Hektik und Stress ich mir antun will, das kann ich zumindest mittelfristig selbst entscheiden, indem ich mein Leben entsprechen gestalte.

    Viele Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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