Antworten
Seite 4 von 5 ErsteErste ... 2345 LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 40 von 41
  1. Inaktiver User

    AW: Aufwachen aus dem "Dornröschenschlaf"

    Zitat Zitat von Dachziegel Beitrag anzeigen
    ...Da wird mir ganz mulmig, wenn ich sowas lese. Das kann ja auch heißen "lebenslängliche Langeweile und Reglosigkeit"....

    Na, wovor hast Du denn Angst? Das ist ja nur deine Auslegung der Formulierung ...

  2. User Info Menu

    AW: Aufwachen aus dem "Dornröschenschlaf"

    @ izziebizzie
    Zitat Zitat von izziebizzie Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Bfriends-Community,

    ich habe ein Problem, auf das ich so keine rechte Lösung weiß und das ich im RL auch mit niemandem diskutieren kann/mag. Ich hoffe ihr könnt mir Denkanstöße geben

    Ich bin Ende zwanzig und hatte noch nie eine Beziehung in meiner Teenager-Zeit lag mein Single-Dasein sicherlich an meiner extremen Schüchernheit und meinem mangelnden Selbstvertrauen, welches ich auf gewisse Familienkonstellationen zurück führe. Mittlerweile ist mein Selbstbewusstsein aber gewachsen und ich habe beruflich schon einiges erreichen können.

    Es ist nicht so, dass es mir an Angeboten von Männern mangelt. Einige Männer sind schon an mir interessiert, aber genau das macht mir Angst. Allein schon die Tatsache, dass sie Interesse zeigen und ich ihnen ansehen kann, dass sie verliebt sind, gibt mir ein mulmiges Gefühl.
    Es tut mir weh diesen Männern eine Abfuhr zu erteilen und ich versuche sowas zu vermeiden, nur leider wird die Situation dadurch nur schlimmer (sie machen sich Hoffnungen, wo ein einfaches "ich bin nicht verliebt in dich" meinerseits die "Fronten" klären würde).

    Ein Freund meinte neulich zu mir, ich müsse mich doch nur einfach mal für jemanden entscheiden, aber ich möchte davor am liebsten davon rennen.

    Aktuell treffe ich mich mit einem Mann, der mir schon deutlich sein Interesse signalisiert hat. Verliebt bin ich noch(?) nicht in ihn. Mein Kopf malt mir gerade wieder 1000 Gründe aus warum wir nicht zusammen passen. Andererseits denke ich, ist es langsam mal Zeit sich auf jemaden einzulassen...

    Verliebt war ich bisher nur in Männer die mich deutlich abgelehnt haben oder unerreichbar waren (weil liiert) Generell passiert es aber sehr selten, dass ich mich Hals über Kopf in jemanden verliebe, da ich eher ein Kopfmensch bin.

    Wie komme ich aus diesem Kreislauf wieder raus? Das kann ja nicht ewig so weitergehen. Ich wünsche mir ja eine feste Partnerschaft und will später ja auch mal Kinder haben...

    Ich hoffe meine Gedanken sind hier nicht allzu wirr rübergekommen und ihr habt Denkanstöße für mich

    Izziebizzie
    Darf ich Dich mal hierauf verweisen
    Posting 29 von mir

    und hierauf

    Posting 31 von Abendstille?

    Vielleicht hilft Dir das bei der Suche nach einer Antwort weiter.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

  3. User Info Menu

    AW: Aufwachen aus dem "Dornröschenschlaf"

    Liebe Izziebizzie,

    wen machst Du denn im Allgemeinen verantwortlich, wenn Du Dich selbst ungluecklich verliebst?

    LG,
    Babette
    Zurück ist ein Ort, den es nicht gibt.

  4. User Info Menu

    AW: Aufwachen aus dem "Dornröschenschlaf"

    Danke Latona für den Verweis auf die Posts, das sind gute Denkanstöße :-)

    @ Dieclou: wenn ich mich unglücklich verliebe mache ich mich selbst dafür verantwortlich. Ich denke dann, dass es ja kein Wunder ist, dass sich mein OdB nicht in mich verliebt (auch wegen meiner Unsicherheit in diesem Bereich).

  5. User Info Menu

    AW: Aufwachen aus dem "Dornröschenschlaf"

    Wenn man noch nie einen Partner hatte, traut man seinen Gefühlen nicht. Kommt das schlechte Bauchgefühl, weil es nicht der Richtige ist, oder weil ich die Komfortzone verlasse? Das ist wie bei einem langjährigen Häftling - irgendwann fühlt sich die Freiheit falsch an.

    Ich habe mich auch mal zu so einem Date mit mulmigen Gefühlen geschleppt, emotional das absolute Chaos. Heute glaube ich, dass die Frau wirklich gut zu mir gepasst hätte und ich die sich anbahnende Beziehung daher unbewusst nach Kräften sabotiert habe. Leider hilft das Bauchgefühl bei manchen Menschen nicht weiter, weil es einen vom Beschreiten neuer Wege abhält.

  6. User Info Menu

    AW: Aufwachen aus dem "Dornröschenschlaf"

    Hallo Prospero,

    die Frage die Du formuliert hast,habe ich mir auch schon gestellt. Ist es einfach nur die Angst vor Veränderung in meinem Leben? Ich hatte aber z.b. gar nicht das Bedürfnis mein neuestes Date zu berühren (geschweige denn zu küssen oder mehr). In der Vergangenheit gab es aber schon Männer bei denen ich dieses Bedürfnis hatte und wo es dann auch sehr schön war.
    Von daher denke ich nicht, dass es daran liegt die "Komfortzone" zu verlassen .

  7. User Info Menu

    AW: Aufwachen aus dem "Dornröschenschlaf"

    Das mit dem nicht küssen Wollen halte ich schon für einen sicheren Indikator, das muss man sich natürlich schon vorstellen können.

    Allerdings würde ich von Indikatoren wie "Kann ich mir Kinder mit ihm vorstellen?" oder "Kann ich mir eine Zukunft mit ihm vorstellen?" abraten. Wer kein gut funktionierendes Bauchgefühl und wenig Erfahrung hat, wird mit ihnen in der Datingphase wahrscheinlich jeden potentiellen Partner ablehnen - da greift dann wirklich die "Komfortzone".

  8. User Info Menu

    AW: Aufwachen aus dem "Dornröschenschlaf"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mmmmmhh, da gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten. Beziehungsvermeidung aus verschiedenen Gründen. Oder Dir liegen Männer vielleicht gar nicht? Hast sie nur im Visier, weil deine Vorstellung von Zukunft Familie ist?
    Mein Bauch(gefühl) schließt sich dir an.
    Und ich meine dies auch nicht bös... *beton*

    Das Eingangspost liest sich in gewisser Weise ziemlich eindeutig, finde ich. Ich kann darin kein echtes Interesse an Männern/Beziehung/Nähe entdecken. Und es klingt tatsächlich so, als würde der Familienwunsch (bzw. Kinderwunsch) die eigentliche Antriebsfeder sein.

    Ich finde relativ egal, ob es damit zu tun hat, dass frau eigentlich gar nicht auf Männer steht - als sexuelle Orientierung - oder ob frau sich einfach nicht in einer typischen Frau-Mann-Konstellation wiederfinden kann oder will und davor ausweicht.... entscheidend finde ich den Gedanken, dass man Kinder haben kann, auch ohne die klassische Ehe zu leben.

    Zitat Zitat von izziebizzie
    Wie komme ich aus diesem Kreislauf wieder raus? Das kann ja nicht ewig so weitergehen.
    Na klar kann das ewig so weitergehen.
    Manche Menschen weichen ein Leben lang vor Beziehungen aus.
    Oder vor Beziehungen mit dem anderen Geschlecht.
    Oder vor Beziehungen mit dem gleichen Geschlecht.
    Oder vor Nähe überhaupt.
    Oder oder oder.

    Das Verlieben kann man nicht steuern. Auch als Kopfmensch nicht.
    Es kommt oder kommt nicht.

    Um dich offen zu machen zum Gefühle-Zulassen kannst du bestenfalls den Boden bereiten, indem du dich selbst etwas beguckst. Mir kommt da irgendwas an dem Vorbildcharakter deiner Elternehe zu vorbildlich und nicht echt vor, ist aber nur so ein Bauchgefühl.
    Geändert von _Zitronenmond_ (20.11.2010 um 11:29 Uhr)
    Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.

  9. User Info Menu

    AW: Aufwachen aus dem "Dornröschenschlaf"

    Liebe Izzie,

    also - wenn Du Dich unglücklich verliebst, bist Du schuld, und wenn die Männer sich unglücklich verlieben, dann auch? Versteh ich nicht. Du hast nicht geschrieben, dass Du Männer absichtlich verliebt machst, verhext, oder sowas. Natürlich gibt es das, dass Menschen andere Menschen knacken müssen, um sich selber zu bestätigen und sich dann zurückziehen. Aber nach einer Erfahrung mit genau so einem Mann würde ich heute sagen: Es war klar meine Verantwortung, dass ich nicht eher klar sehen wollte, dass er mir etwas verspricht, was er nicht hält. Und dass ich nicht eher Konsequenzen gezogen habe.

    Liebe Izzie, Du hast mich gefragt, was ich getan habe, um das Distanzproblem in den Griff zu bekommen. Ich habe es (noch) nicht im Griff. Aber ich beobachte seit einiger Zeit meinen eigenen Umgang mit dem Thema Verantwortung und habe festgestellt, dass es keineswegs edel, hilfreich und gut ist, für alles und jeden Verantwortung zu übernehmen und das dann hinter so tollen Phrasen wie: Was Du nicht willlst, etc. zu verbrämen. Vielmehr entmündigt das alle Männer. Diejenigen, die gewohnt sind, für ihre eigenen Gefühle die Verantwortung zu übernehmen (also die gesunden), werden hier sofort die Flucht ergreifen, weil sie diesen Anspruch als übergriffig empfinden.

    Kein Mensch dieser Welt, das habe ich wirklich verstanden, kann mit seinem Verhalten die Garantie dafür übernehmen, dass anderen in der Begegnung kein Leid widerfährt. Das ist das Risiko, wenn ich einen Menschen kennenlerne, dass meine eigenen Erwartungen und das, was mir der Mensch geben will, auseinanderklaffen. Weil das Entwickeln von Gefühlen immer und ausschließlich in der Person desjenigen begründet liegt, der Gefühle entwickelt. Zu glauben, ich könnte das mit meinem Verhalten steuern, ist auch nichts anderes, als eine Form von Größenwahn.

    Und noch etwas anderes möchte ich Dich fragen: Warum ist es denn eine Katastrophe, sich unglücklich zu verlieben? Die meisten Menschen trauern dann ein bisschen, rappeln sich auf und leben einfach weiter. Ich nicht. Weil es für mich eine existenzielle Frage ist, verlassen zu werden, die an meinen tiefliegenden Verlustängsten rührt. Ich denke, dass auch Dein Anspruch, die Männer unbedingt davor schützen zu wollen, eher etwas über Deine eigenen Ängste aussagt, als über die Realität.

    Das sind die zwei Punkte, denen ich mich widme. Ich frage mich mittlerweile öfter: Will ich hier Verantwortung übernehmen oder ist mein Gegenüber in der Lage, die Verantwortung selbst zu tragen? Und ich spüre meiner Angst nach. Das tut mir im Moment sehr weh. Aber ich denke, dass es nur hinter dieser grauen Mauer besser wird.

    Und wenn Du schreibst, Deine Mutter sei von ihrer Mutter gemobbt worden und dass Du es für selbstverständlich hieltest, mit Deinem Verhalten ihr Leid zu mindern, dann habe ich eine Vorstellung, woher Deine Sichtweise kommt. Weißt Du, Deine Mutter war auch damals schon eine erwachsene Frau und hätte sich selber gegen ihre Mutter abgrenzen müssen. Es war ihre Verantwortung. Findest Du es angemessen, dass de facto DU die Verantwortung getragen hast?

    LG,
    Babette
    Geändert von Dieclou (20.11.2010 um 21:02 Uhr)
    Zurück ist ein Ort, den es nicht gibt.

  10. User Info Menu

    AW: Aufwachen aus dem "Dornröschenschlaf"

    Liebe Babette,

    vielen Dank für Deinen Post :-)

    Ich denke bei mir spielen wirklich einerseits das Verantwortungsbewusstsein und andererseits diese schrecklichen Verlustängste eine große Rolle. Die Sache mit der Verantwortung ist halt schon in der Kindheit ziemlich ausgeprägt worden, natürlich war es scheiße von meiner Mutter sich so zu verhalten, wie sie es getan hat. Rückgängigmachen lässt sich das ja aber nicht mehr. Mir ist das schon vor geraumer Zeit aufgefallen, dass ich dort ein Problem habe (so habe ich mich früher noch für ganz andere Dinge verantwortlich gefühlt und mich hinterher für Sachen fertig gemacht, die wirklich nicht in meiner Hand lagen). Scheint so, dass ich dort aber noch einen langen Weg vor mir habe ;-)
    Natürlich bin ich keine Hexe und ziehe auch keine innere Selbstbestätigung daraus, dass sich Männer in mich verlieben, die ich anschließend abweise.

    Eine viel größere Baustelle sind aber wirklich die Verlustängste. Denke schon, dass die bei mir sehr ausgeprägt sind, aber ich finde keine wirkliche Erklärung dafür, warum das so ist.

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall auf deinem Weg alles Gute, liebe Babette. :-)

Antworten
Seite 4 von 5 ErsteErste ... 2345 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •