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    AW: Wenn die Fassade bröckelt...

    Ja, ich denke schon.
    Macht das nicht jeder irgendwie?
    "Man weiß immer, dass man jemand ganz Besonderen gefunden hat, wenn man einfach mal für ’nen Augenblick die Schnauze halten und zusammen schweigen kann."
    (Mia Wallace)

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    AW: Wenn die Fassade bröckelt...

    Ja, ich neige auch dazu. Wenn ich dann ein "zu hartes Urteil" zu mir selber spreche, dann frage ich mich, wie ich reagieren würde, wenn dies meine Freundin getan hätte - und: SCHWUPS hab ich mir verziehen

    Mia, ich denke, dass Deine Verfassung z. Zt. einfach eine Phase ist, die auch irgendwann wieder vorübergeht.
    Manchesmal dauert es halt etwas länger.

    Ich habe auch gerade so eine ausgepowerte Schlafphase hinter mir. Im Alltag funktioniere ich dann, sacke zu Hause einfach zusammen. Schaue Fernsehen und versteh nix - falle 10 Minuten später ins Koma und stehe morgens pflichtbewusst wieder auf, um am Abend genauso wieder zu enden, wie am Vorabend. Und so läuft es manchmal in einem fort. Wie im Hamsterrad.

    Aber bei mir ist immer das Wissen im Kopf, dass auch bald wieder schöne Zeiten kommen.
    Dann kann ich auch wieder meine Mitmenschen geniessen, habe Augen für die Schönheit der Natur, höre fröhliche Musik, habe Freude am michaufbrezeln...Da passiert das wieder aus Lust am Leben.

    Sei nicht zu hart zu Dir selbst - tu doch Deine Verücktheiten einfach mal mit einem grinsenden Kopfschütteln ab.
    Let´s go!

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    AW: Wenn die Fassade bröckelt...

    Zitat Zitat von gezzodanie Beitrag anzeigen
    Ich habe auch gerade so eine ausgepowerte Schlafphase hinter mir. Im Alltag funktioniere ich dann, sacke zu Hause einfach zusammen. Schaue Fernsehen und versteh nix - falle 10 Minuten später ins Koma und stehe morgens pflichtbewusst wieder auf, um am Abend genauso wieder zu enden, wie am Vorabend. Und so läuft es manchmal in einem fort. Wie im Hamsterrad.
    Mir ist als würdest Du gerade meinen Alltag beschreiben.

    Natürlich kommen auch wieder andere Zeiten. Das weiß ich ja. ZUM GLÜCK.

    Ich distanziere mich von so vielem momentan.
    Lehne alles mögliche ab, meide Kontakte...
    Ich kenn mich so halt nicht.

    Der Akku ist wirklich leer.

    Das wird schon wieder.

    Danke für Eure lieben Beiträge!!!
    "Man weiß immer, dass man jemand ganz Besonderen gefunden hat, wenn man einfach mal für ’nen Augenblick die Schnauze halten und zusammen schweigen kann."
    (Mia Wallace)

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    AW: Wenn die Fassade bröckelt...

    Zitat Zitat von _MiaWallace_ Beitrag anzeigen
    Geblieben ist diese Antriebslosigkeit. Diese unendliche Müdigkeit.
    Dieses null Bock auf gar nix.

    Ich habe heute Nägel mit Köpfen gemacht und mir einen Tag frei genommen. Ich werde mir dann in Kürze ein schönes Wochenende gönnen, an dem ich wegfahren werde.

    Vielleicht hilft das ja schon.

    An das "und wenn nicht?" denk ich dann jetzt mal gar nicht...
    Hai Mia ...

    Ich glaub, son WE wird nicht durchschlagend helfen. Du bist antriebslos, müde und hast null Bock auf gar nix. Und alles nicht nur son bißchen, sondern richtig.

    Mein Gefühl sagt mir: da ist in dir was aufgebrochen, was schon länger in dir schwelt. Und na klar - ich denke an Depression, BurnOut oder so ähnlich. Ist ja auch egal, wie man es nennt. Vorerst jedenfalls.

    Und ich sehe: du gestehst dir deine eigene Bedürftigkeit nicht zu und nimmst so manches von dir nicht richtig ernst.

    Gehst in eine Single-Börse - soll aber nur n Experiment sein. Stellst n Buch für weibliche Singles vor - soll dann aber nur humoristisch gemeint sein. Gehst zum Arzt - soll aber kein Kranksein bei rauskommen ...

    Du hast was 'verschleppt', womöglich mehreres zugleich. Womöglich schon lange. Nun bricht es durch und schafft sich 'endlich' Raum. Sagt mir jedenfalls mein Gefühl. Hoffen wir, dass ich mich täusche.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  5. Inaktiver User

    AW: Wenn die Fassade bröckelt...

    Hi Mia,
    von mir ein

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    AW: Wenn die Fassade bröckelt...

    Ob Du, VanDyck, den Nagel auf den Kopf getroffen hast, weiß ich nicht.
    Aber es wird schon was dran sein.

    Natürlich sollte beim Arzt nicht "krank" bei rauskommen!
    Er sollte mir was geben, ein paar Pillekes und alles wird wieder gut.

    Und das klappt scheinbar nicht so...
    Zumindest nicht so, wie ich es mir erhofft hatte.

    Ich habe über Monate gute Miene zum bösen Spiel gemacht, das stimmt schon.
    Schicksalsschlag - ich war da. Dass ich aber selber einiges zu verdauen und zu verkraften hatte, ließ ich außen vor. Dass mich der erneute Schicksalsschlag AUCH traf, war ebenfalls zweitrangig.

    Dann das, was ich selbst zu verantworten habe.
    War das richtig? Wäre es zumindest nicht JETZT besser, ich hätte es nicht gemacht?

    Ich hoffe einfach, dass diese Erkenntnisse mir schon helfen.
    Und ich nicht wirklich kurz vor'm Durchdrehen bin.
    "Man weiß immer, dass man jemand ganz Besonderen gefunden hat, wenn man einfach mal für ’nen Augenblick die Schnauze halten und zusammen schweigen kann."
    (Mia Wallace)

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    AW: Wenn die Fassade bröckelt...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hi Mia,
    von mir ein
    Danke!!!
    "Man weiß immer, dass man jemand ganz Besonderen gefunden hat, wenn man einfach mal für ’nen Augenblick die Schnauze halten und zusammen schweigen kann."
    (Mia Wallace)

  8. User Info Menu

    AW: Wenn die Fassade bröckelt...

    Zitat Zitat von _MiaWallace_ Beitrag anzeigen

    Nach außen hin, sowohl im Job, als auch im privaten, bin ich die alte. Lasse mir nichts anmerken.
    Aber innerlich geht's langsam nicht mehr.


    Woher zieht Ihr Kraft?
    bei mir fing die fassade im jahre 2004 an zu bröckeln und hatte ihren höhepunkt im 2006 erreicht.
    ich war immer die taffe, starke, fels in der brandung, für alle und jeden.
    ich hatte immer rat und tat, war einfallsreich, geistreich, hatte immer lösungen und irgendwann ging NIX MEHR!

    ich verfiel völlig. damit kam dann auch das ende meiner langen ehe (23 jahre) das umgehen mit meiner veränderung schaffte mein mann nicht mehr.

    lange rede kurzer sinn. mein hund half mir in dieser zeit irrsinnig, der einzige der mich nahm wie ich war, der es schätzte dass ich so bröckelte, ev. sah der mich schon früher wie ich bin und nicht wie ich mich zeigte.
    wer weiss!

    dann hatte ich 3 gute freunde in der zeit die mich wahrnahmen und es schätzen wie ich wurde. einer dieser freunde ist heute mein partner und das ist das grösste geschenk.

    mia, nimm dir eine auszeit.................... bevor du dir eine nehmen musst weil es nicht mehr geht. bestimme den zeitpunkt selber.

    dir alles gute
    lara

  9. gesperrt

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    AW: Wenn die Fassade bröckelt...

    Ich habe einfach Gottvertrauen und etwas ganz Wichtiges gelernt.

    Ich bin ein ungaublich leistungsfähiger Mensch. Das kann ich aber nicht immer sein!!
    Wenn ich mal wieder was Tolles leisten will, habe ich das gottgegebene Recht einmal gar nicht zu funktionieren, die Welt zu bestreiken und alles stehen und liegen zu lassen.

    Und solch kleine Inseln schaffe ich mir, sei es, dass ich mich schlafen lege, zu einer Zeit, bei der ich sonst nicht einmal an Schlaf zu denken wagte. Am WE mache ich für niemanden den Zampano, sondern knalle mich einfach aufs Sofa. Lese, sehe in den Garten hinaus.
    Gucke DVDs, verwöhne meinen Gaumen.
    Übersehe geflissentlich das, was ich dringend tun müsste. Ich umgebe mich mit meinen Liebsten...

    Niemand wird sterben, weil ich einen Brief erst einen Tag später als geplant schreibe, oder weil ich ein Telefongespräch aufschiebe. Oder weil ich dringend etwas besorgen müsste.

    Ich habe das Recht auf Muße!
    Ich halte einfach die Welt und die Zeit an!

  10. Inaktiver User

    AW: Wenn die Fassade bröckelt...

    Zitat Zitat von _MiaWallace_ Beitrag anzeigen
    Ich distanziere mich von so vielem momentan.
    Lehne alles mögliche ab, meide Kontakte...
    Ich kenn mich so halt nicht.

    Der Akku ist wirklich leer.

    Das wird schon wieder.
    Nicht einfach so, Mia! Oh Mann, was Du beschreibst, klingt wirklich nach einem beginnenden Burnout, einer leichten Depression. Und wenn man liest, was Du in der letzten Zeit alles bewältigen musstest, denke ich auch: Kein Wunder!

    Sei mir nicht böse, aber ich habe den Eindruck, dass Du Dich selbst nicht ernst nimmst. Zugunsten Deines Wunsches, die Fassade aufrecht zu erhalten, leugnest Du, dass Du gerade völlig überlastet bist! Manchmal hilft es tatsächlich, die Fassade aufrecht zu erhalten, um nicht zusammen zu brechen. Aber was Du beschreibst - die alten "Freude-Bringer" sind Dir egal, das Akku ist leer, aber an anderer Stelle stehst Du Deine Frau - ist eine Selbstausbeute. Rechne nach: Wie willst Du dauerhaft Energien aufbringen für all das, was Du tust, wenn Du nicht "nachtanken" kannst? Und der Akku jetzt schon leer ist?

    Ich erlebe gerade eine ähnliche Situation, deswegen läuft bei Deiner Geschichte ein "Parallel-Film" in meinem Kopf ab. Pick Dir also raus, was passt, den Rest überlese einfach.

    Ich bin in diese Situation hinein geraten, weil ich meine Grenzen nicht anerkennen wollte/konnte: Neuer Job in einem neuen Fachgebiet mit Führungsaufgaben? Langes Pendeln? Wechsel in der Chefetage? Ich krieg das hin! Meine Rechnung: die totale Erschöpfung, eine Antriebslosigkeit genauso wie bei Dir, Hobbies, die keinen Spaß mehr machen und viel zu viel Energie kosten, ebenso das Aufrechterhalten von eigentlich wichtigen und lieben Kontakten. Bevor ein ähnlicher Zusammenbruch kam, wie Du ihn beschreibst, habe ich die Reißleine gezogen: Termin bei einer Therapeutin und die Option, ein leichtes Antidepressivum gegen die Antriebslosigkeit zu bekommen. Ich möchte mit Hilfe der Therapeutin genau hinschauen, warum ich meine Bedürfnisse so hartnäckig übergehe. Da sind alte Geschichten, ein Kodex, der wirkt: "Du darfst keine Schwäche zeigen." "Belaste niemanden." "Sei perfekt" Die nächste Krise steht gerade ins Haus, denn diese Glaubenssätze zu hinterfragen, bedeutet auch, die bisherige Grundlage zu hinterfragen.

    Aber immer noch besser, als irgendwann zusammenzubrechen und gar nicht mehr aufstehen zu können.

    Liebe Mia, ich lese hier immer wieder sehr schöne Beiträge von Dir. Pass auf Dich auf, nimm Dich endlich ernst! Und sei nicht so größenwahnsinnig, Deine eigenen Grenzen zu leugnen!


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