Darf man nur Dinge feststellen, die den anderen freuen?
Ich hätte solch eine Bemerkung nicht gemacht, sie würde mich aber auch nicht treffen, da ich mich nicht über meine Armmuskulatur definiere und nicht davon ausgehe, dass sie für meine Bettgenossin der entscheidende Anziehungsfaktor ist.
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Thema: er hat einen hygienefimmel
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04.11.2010, 12:18
AW: er hat einen hygienefimmel
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04.11.2010, 12:18
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04.11.2010, 12:18
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04.11.2010, 13:13Inaktiver User
AW: er hat einen hygienefimmel
Was heisst hart im nehmen?
Weisst ich rede nicht allgemein sondern im Kontext dieses Stranges und wenn ich mit einer Partnerin intim bin und sie küssen möchte und sie Mundgeruch hat dann kann und werde ich das nicht einfach ignorieren.Und Du würdest andere Menschen auf Mundgeruch ansprechen?
Was geht Dich bitte deren Munderuch an?
Und auch im beruflichen Kontext habe ich Kollegen schon angesprochen wenn der Mundgeruch sehr intensiv war, das hat meist überhaupt nix mit Hygiene zu tun sondern da steckt was anderes dahinter und derjenige bekommt das gar nicht mit!Geändert von Inaktiver User (04.11.2010 um 13:27 Uhr)
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04.11.2010, 13:18Inaktiver User
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04.11.2010, 14:36
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04.11.2010, 15:21
AW: er hat einen hygienefimmel
Gerade zum Thema „Körpergeruch“ gibt es klassische Vorgaben, wie man das anderen gegenüber taktvoll anspricht. Männer lesen solche Vorgaben offensichtlich nicht. Sie werden auch weit weniger als Frauen durch die Sozialisation dazu gebracht, darauf zu achten, dass sie andere nicht verletzen.
In so einem Fall würde ich immer entgegnen: „Kann sein, dass Du von der Sache her recht hast – zumindest für Deine Wahrnehmung. Trotzdem kann man sowas netter verpacken. So finde ich das verletzend.“
Das Hygieneverhalten des Mannes ist übertrieben, man muss Geschirr, das im Schrank aufbewahrt wurde, nicht noch mal waschen, es sei denn, es war beim Reinstellen nicht ganz sauber. Auch 3-4 Einseifen ohne besonderen Grund ist übertrieben.
Den Eigengeruch eines Menschen, mit dem man eine körperliche Beziehung hat, sollte man schon mögen. Tut man es nicht, weist das darauf hin, dass im wahrsten Sinne des Wortes die Chemie nicht stimmt.
Was ich im Zusammenhang mit Hygienefanatikern immer wichtig finde: Nur weil sie empfindlicher sind, können sie nicht einfach die gültigen Standards für die Hygiene in einer Beziehung setzen, und ihre Wahrnehmung als die normale hinstellen, womit sie den anderen automatisch zum Dreckfinken machen, nur weil sauber in unserer Zivilisation als besser gegenüber dreckig gilt. Was an Dreck beim Zusammenleben zumutbar ist, muss immer Verhandlungssache bleiben. Was natürlich bedeutet, dass die Dreckfinken auch nicht einfach sagen können: „Dein Problem, wenn’s dich stört, mich stört’s nicht.“Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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04.11.2010, 15:28Inaktiver User
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04.11.2010, 16:06Inaktiver User
AW: er hat einen hygienefimmel
Ich stelle keine Mutmaßungen auf.
Dass er dauernd duscht, hat die TE geschrieben. Auch die anderen beschriebenen Hygieneseltsamkeiten sind sicher nicht in der Welt des "Normalen" angesiedelt, sondern gehen darüber hinaus.
Und dass man sich kaum gehenlassen kann, wenn man sich durch ein bisschen Körpergeruch der Partnerin umwerfen lässt, ist keine Vermutung, sondern liegt auf der Hand.
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04.11.2010, 16:08



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