Hallo zusammen, ich bin neu im Forum. Ehrlich gesagt, ich mag das Schreiben in Foren nicht, aber ich habe während der Zeit in der ich hier schon still mitlese doch einiges gelernt. Daher helfen mir bei meinem Problem vielleicht auch einige "Aussen-Meinungen".
Ich bin 37, selbstständig als Künstlerin mit einem zusätzlichen Nebenjob, der mir sehr gut gefällt, glücklich verheiratet, toller Freundeskreis, keine Probleme mit Eltern und Schwiegereltern... ABER allmählich kriege ich Panik, dass ich gewisse Verhaltensweisen meinerseits niemals in den Griff kriegen werde.
Ich habe mich seit ich sehr jung war immer sehr über das Aussehen bzw. die Aussenreaktion darauf definiert. Kriegte ich keine oder negative Reaktionen war der Tag für mich ruiniert. Habe ich 2 Kilo zugenommen, war ich am Boden zerstört. Hat jemand gewagt zu sagen, dass ich einfach nicht sein Typ bin, war ich sauer. Ich stand dann Stunden vor dem Spiegel und habe jeden Winkel angeschaut und gedacht. Herrgott, das ist doch schön, warum sieht der andere das nicht? Ich konnte eine andere Meinung nicht akzeptieren bzw. hat mich dies unglaublich frustriert.
Nun bin ich ein relativ spezieller Typ, entweder finden mich die Leute "sehr schön" oder gar nicht. Irgendwann habe ich das zumindest oberflächlich akzeptiert.
Auf der anderen Seite habe ich mich darüber aufgeregt, wenn ich nicht über meine Intelligenz und mein Talent definiert wurde. Ich befand mich immer in einem Widerspruch diesbezüglich. Denn wie können mich denn andere über etwas definieren über das ich mich selber nicht definiere?
Und als weiteren Punkt: Auf der einen Seite wollte ich immer die Aufmerksamkeit von Männern diesbezüglich, andererseits hatte ich eine Verachtung für ihr Verhalten, fühlte mich schnell angegriffen, reduziert. Wollte eben nicht über das Aussehen definiert werden. habe mir sogar mal die Haar millimeterkurz geschnitten um nicht dem "Männerideal" zu entsprechen.
Nun, bin ich sehr viele dieser Fixierungen (unter anderem durch die Unterstützung meines Mannes) losgeworden. Manchmal denke ich an Szenen von früher und bin der Meinung sehr viel gelernt zu haben.
Aber so einiges ist einfach nicht im Lot, und jetzt kann ich mir nicht mehr sagen, dass wird schon wenn ich älter bin...
Ich suche immer noch krampfhaft nach dieser Bestätigung, zT. auch auf Kosten meiner Beziehung. Ich fühle mich gut wenn Männer im Geschäft mit mir flirten, und habe nichts Besseres zu tun als es meinem Mann brühwarm zu erzählen, und mich damit "zu erhöhen".
In unserem Business haben wir sehr viel mit jüngeren Menschen zu tun (20+) und sogar dort lasse ich immer diese kleinen Bemerkungen fallen, damit ich eine positive Reaktion erhalte. Nun fällt diese logischerweise nicht so aus, da ich für die jungen Männer lediglich eine ältere verheiratete Frau bin. Bsp: ich spreche mit einem jungen Kollegen über ein sehr hübsches Mädchen in unserem Kollegenkreis. Auf meine Bemerkung, dass nicht mal ich sie von der Bettkante stossen würde, meinte er, dass das wohl niemand würde. Und dann kommt eine dieser typischen Bemerkungen von mir. ja, mich würdest du sicher auch nicht von der Bettkante rühren? Und dies obwohl ich von dieser Person nicht einmal in meinen wildesten Träumen etwas will, mir der Mann nicht gefällt und ich nie, niemals mit ihm was haben wollte; obwohl ich in meinen Mann sehr verliebt bin und ihn nie betrügen würde... Es geht um die Bestätigung... und na ja... als Reaktion kommt natürlich daran hätte er noch nie gedacht, also ich sei ja so viel älter und so. Ich rette mich dann mit der Bemerkung, dass das ja nur ein Spass war. Wars irgendwie auch... und dennoch war ich beleidigt. ich verstehe meine Aktion nicht, genauso wenig wie meine emotionale Reaktion auf eine solche Bemerkung (dies ist nur ein Beispiel). Andererseits fühle ich mich unglaublich unwohl wenn mich jemand wirklich anflirtet, weil ich ja von keinem anderen was will... und ich dann wieder dieses "Mann fühlt sich durch mein Äusseres angesprochen" auch wieder verachte.
ich könnte so viel mehr damit umgehen wenn ich wirklich etwas wollte, wenn ich nun mal halt so wäre, dass ich ausserehelichen Sex brauche, die Männer mir gefallen würden... dann wäre ich halt so! Aber das ist alles nicht der Fall. Es geht immer nur um mein Ego, um die Bestätigung, um mein Aussehen.
Es mag unglaublich banal klingen, aber mein Verhalten macht mich wahnsinnig. Zumal sich in dieser sehr kleinen "Peer Group" so etwas auch rumspricht, also ich damit natürlich unter Umständen auch einen Ruf begründe, der eigentlich nicht der Realität entspricht. Und der Gedanke daran ist so erniedrigend, so schlimm für mich, dass ich nicht aufhören kann daran zu denken.
Ich habe es versucht für mich auseinander zu nehmen, warum ich diese kleinen Bemerkungen, dieses "bedürftige" Verhalten nicht einfach sein lassen kann, und ich denke, dass ich das Thema "Aussehen und Bestätigung" einfach noch nicht los bin. Und ganz viele Tränen und schlechte Laune meinerseits auf dieses Konto gehen.
Ausserdem habe ich meinem Mann gegenüber ein sehr schlechtes Gewissens. Mein Verhalten ist oft unfair im gegenüber (erzähle ihm dauernd wenn andere Männer mich anflirten, lasse ihn zum Teil linksliegen an Events, etc.)
In meinem Alter sollte ich doch erwachsen und abgeklärt genug sein um diese elende Thematik hinter mir zu lassen? Diese Minderwertigkeitskomplexe (denn whs. ist es genau dies) hinter mir zu lassen? Mich über andere Werte zu definieren?
Aber nein, schlussendlich läuft es immer aus dasselbe hinaus. Bin ich schön? Werde ich begehrt? Was halten Männer von mir?
Es k.. mich allmählich an wie viel Energie mich dies kostet; wie unendlich dumm ich in der Hinsicht immer noch bin.
Wie lerne ich endlich damit umzugehen? Wie gewöhne ich mir diese dummen Bemerkungen (die ja nicht mal flirten sind, sondern lediglich Bestätigungssuche) ab?
Ich habe das Gefühl mich doch recht im Kreis zu drehen, und mir das Leben selber schwer zu machen.
Das Problem ist, dass es mich auch in meiner Kunst beeinträchtigt. Ich kann nicht 100% loslassen, ich denke immer an die Aussenwirkung, an das Aussehen, und dies beeinträchtigt das "Fallen-Lassen" in der Ausübung. Und das stellt sich momentan als immer grösseres problem heraus. Trainiere ich alleine zu Hause, ist es super. Stehe ich vor Publikum, denke ich nur noch daran: Wie sieht das jetzt aus? Oh, der dort vorne schaut mich komisch an?
Und damit wir die Darbietung oberflächlich, seelenlos, kommt nicht aus der Tiefe...
Ich hatte im letzten Jahr eine Phase wo ich sehr weit gekommen bin, wo ich sehr viel Ruhe gefunden habe und grosse Fortschritte gemacht habe. Aber irgendwie mache ich seither nur noch Rückschritte und alle alten "schlechten" Verhaltensweisen kommen wieder zurück.
Oh, das war jetzt sehr lang.. und aufgeschrieben klingt es so banal. Soll ich das wirklich posten?
Vielleicht hat ja wirklich jemand ein interessantes oder erhellendes Feedback... oder in der Diskussion geht mir ein Licht auf? Oder jemand hat sogar ein Ähnliches "Problem"?
Danke fürs Lesen!
Antworten
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01.11.2010, 13:58Inaktiver User
Thema Aussehen und Anerkennung: ich drehe mich im Kreis!
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01.11.2010, 14:17
AW: Thema Aussehen und Anerkennung: ich drehe mich im Kreis!
hi malaia,
das klingt nicht banal! und - ein kompliment, das du ganz freiwillig bekommst: du reflektierst dein problem ziemlich gut.
das hilft aber nicht weiter, gell?
es ist nicht banal, es ist belastend. wie war das denn in deiner kindheit, musstest du da um anerkennung buhlen? solch eine haltung dem leben gegenüber kmomt ja nicht aus den nichts; zumindest glaube ich nicht, dass es sich um reine veranlagung ohne einflüsse von außen handelt.
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01.11.2010, 14:41Inaktiver User
AW: Thema Aussehen und Anerkennung: ich drehe mich im Kreis!
Hallo Malaia,
das kommt mir sehr bekannt vor. Ich sehe auch sehr speziell aus. Und wurde in der Schule sehr gehänselt . Albino, Gespenst, Goofy... sowas haben sie zu mir gesagt. Und dass mich sowieso niemand will.
Zuhause war niemand, der das wusste und auch niemand, der mich in meiner Frau-Werdung gelobt und unterstützt hat. Also kein Vater anwesend.
das Verhalten, das du beschreibst kenne ich von mir und zum Teil auch von Freundinnen, die allesamt ohne Vater aufgewachsen sind.
Wir versuchen, eine grundsätzliche Annahme von uns selbst als Frau, die in der Entwicklungsphase fehlte zu kompensieren - was niemals gelingen kann. Ein Mann kann das nicht, bei mir bedurfte es dafür einiger
Ich bin jetzt 39.
Inzwischen ist es mir auch nicht mehr wichtig, ich freue mich auch mehr, wenn mich jemand intelligent nennt, das ist etwas, das mir bleibt, auch wenn ich alt werde.
Naja, genug von mir, wie war das bei dir in der Jugend und Kindheit, war dein Vater da, wie war das mit den Mitschülern?Geändert von Inaktiver User (01.11.2010 um 14:46 Uhr)
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01.11.2010, 14:53Inaktiver User
AW: Thema Aussehen und Anerkennung: ich drehe mich im Kreis!
Liebe Malaia,
Du bist aber schon einen Schritt voraus...denn Du erkennst dass was nicht stimmt, und das mit einer Ehrlichkeit die man selten sieht.
Vielleicht brauchst Du professionelle Hilfe um heraus zu finden warum Du diese Aufmerksamkeit brauchst.
Warst Du in deiner Kinderzeit vernachlässigt?
Ibeth
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01.11.2010, 18:39
AW: Thema Aussehen und Anerkennung: ich drehe mich im Kreis!
Du suchst im Außen, was du im Innen nicht findest.
Egal wie toll und speziell du aussehen magst: Du glaubst selber nicht dran. Drum holst du dir die Bestätigung immer wieder und wieder und wieder von Menschen, die dir nicht mal wichtig sind.
Dass du nicht jedem gefallen kannst, weißt du. Daher ist das ein sehr energieaufwendiges und erfolgloses Unterfangen, dem du dich da hingibst.
Geh mal auf Zeitreise: Hat dein Vater dich "gesehen"? Fand er dich gut so, wie du bist? Oder musstest du hier auch schon zweifeln und nachfragen?Geändert von beklamo (01.11.2010 um 18:45 Uhr)
Man wandelt nur das, was man annimmt.
C.G. Jung
Nein ist ein ganzer Satz.
Keine Ahnung von wem
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01.11.2010, 19:13Inaktiver User
AW: Thema Aussehen und Anerkennung: ich drehe mich im Kreis!
Ich suche immer noch krampfhaft nach dieser Bestätigung, zT. auch auf Kosten meiner Beziehung. Ich fühle mich gut wenn Männer im Geschäft mit mir flirten, und habe nichts Besseres zu tun als es meinem Mann brühwarm zu erzählen, und mich damit "zu erhöhen".Malaia,(...)Bsp: ich spreche mit einem jungen Kollegen über ein sehr hübsches Mädchen in unserem Kollegenkreis. Auf meine Bemerkung, dass nicht mal ich sie von der Bettkante stossen würde, meinte er, dass das wohl niemand würde. Und dann kommt eine dieser typischen Bemerkungen von mir. ja, mich würdest du sicher auch nicht von der Bettkante rühren? Und dies obwohl ich von dieser Person nicht einmal in meinen wildesten Träumen etwas will, mir der Mann nicht gefällt und ich nie, niemals mit ihm was haben wollte; obwohl ich in meinen Mann sehr verliebt bin und ihn nie betrügen würde... Es geht um die Bestätigung...
Du liest Dich differenziert und alles andere als oberflächlich. Das ist gut.
Und dennoch hängst Du an einem "oberflächlichen" Problem.
Meine Idee daran (nur für den Moment):
Hattest Du in Deinem Leben das Gefühl, nicht "gesehen" zu werden? Oder Situationen, in denen Du Dich unterlegen und hilflos gefühlt hast?
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02.11.2010, 10:52Inaktiver User
AW: Thema Aussehen und Anerkennung: ich drehe mich im Kreis!
@all: Danke vielmals für die Antworten! Es hat bereits einige Ansätze mit denen ich was anfangen kann.

"Im Aussen suchen, was ich im Innen nicht finde" Das finde ich sehr interessant, und ich denke das trifft es sehr gut. Dies verhindert auch die wahre Emotionalität bei Auftritten. Ich habe oft das Gefühl wenig Reaktion beim Publikum auszulösen. Meine Antwort darauf ist dann noch "perfekter" sein zu wollen; einerseits wiederum im Äusseren und andererseits in der Technik. Ich verstehe aber nun immer Besser, dass das Publikum genau fühlt, dass ich es "betrüge". Also die Gefühle, die ich vortrage sind nicht echt, oberflächlich. Und natürlich bin ich jedesmal enttäuscht wenn ich es nicht schaffe das Publikum "mitzunehmen". Ich kommuniziere nicht mit ihnen, sondern präsentiere mich nur!
Die Frage nach dem Warum wäre also der nächste Schritt. Meine Kindheit war sehr schön, ich hatte und habe ein wirklich tolles Verhältnis zu meinen Eltern.
Hat mich mein Vater gesehen? Ich würde sagen ja. Man hat mich auch oft gelobt, ich wusste das ich geliebt werde.
Probleme hatte ich eher in der Schule. Wenn ich zurück denke, wurde ich da schon oft gehänselt, und war eher ein Aussenseiter. Ich war ein eigentlich introvertiertes Kind, das auch nie "zurück gab", sich dann lieber mit sich selber beschäftigte. Ich denke, dass waren Situationen in denen ich mich hilflos gefühlt habe, in denen ich dachte "Denen zeige ich es dann mal".
Was mir beim Schreiben gerade aufgeht:
Introvertiert... später habe ich mir angewöhnt sehr extrovertiert zu sein, immer ein Spruch auf den Lippen, dem Spott oft auch zuvorkommend, immer alles präventiv ansprechend (dann nehme ich dem anderen quasi den Wind aus dem Segel)... Ich wirke gegen Aussen dadurch auch sehr selbstbewusst, sehr stark. Man hat mir schon einmal gesagt, dass man sich neben mir "klein" fühle. Was absolut nicht meine Absicht ist, und ich auch nicht so empfinde (also ich fühle mich nicht "grösser" als der Gegenüber).
Ev. sind diese kleinen Bemerkungen in diese Präventivtaktik einzuordnen? Weil ich weiss, ich fühle mich schlecht wenn kein Kompliment kommt, erfrage ich präventiv eines???
Irgendwie veranlassen mich die Antworten nun darüber nachzudenken, dass das irrelevant ist, und die Grundfragen meine Fixierung auf das Äussere UND meine Unfähigkeit meine frühere "Introvertiertheit" zurückzugewinnen sind. Introvertiertheit in dem Sinn, dass ich eigentlich gar nicht immer Sprüche machen möchte oder der Pausenclown für andere sein will. Das ich eigentlich gerne still bin, aber inzwischen dieses "Gegen-Aussen" so verinnerlicht habe, dass ich es nur für kurze Zeit ausstellen kann.
Beispiel: Im letzten Jahr konnte ich in einer Gruppe sitzen und einfach zu hören. Ich zwang mich mal eine zeitlang nicht immer etwas zu sagen, keinen Spruch zu machen, nicht immer zu jedem Thema meinen Senf dazu zu geben... und ich habe mich dabei sehr wohl gefühlt. Ich musste mich dann plötzlich auch nicht dauernd beweisen.
Nur plötzlich hat das "alte" Verhalten wieder überhand genommen.
Vielleicht ist genau meine Differenziertheit das Problem, ich kann dies alles sehr analytisch auseinander nehmen, jedoch nicht auf Dauer anwenden.
Mh, hoffe ist verständlich was ich schreibe. Ich versuche mich einfach mal ein bisschen von den Feedbacks zu verschiedenen Gedanken anregen zu lassen.Geändert von Inaktiver User (02.11.2010 um 10:56 Uhr)
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02.11.2010, 11:04
AW: Thema Aussehen und Anerkennung: ich drehe mich im Kreis!
Tut ganz schön weh, wenn man sieht, dass dieses adrette erwachsen-abgeklärte Gebäude innen hohl, also nichts weiter als Fassade ist, nicht?

Da ich vom Prinzip (nicht vom Thema) her Ähnliches erlebt habe, kann ich nur sagen: Glückwunsch, wenn die scheinbar "erwachsene" Fassade zusammenklappt und das kleine Mädchen, das wir alle auch noch in uns haben, endlich mal von seinen Sorgen erzählen darf.
Ich finde es einfacher, sich hierfür (gute!) professionelle Unterstützung zu suchen.Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.
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02.11.2010, 11:13
AW: Thema Aussehen und Anerkennung: ich drehe mich im Kreis!
Sehr gut - ersteres!
Warum kultivierst du dieses "neue Verhalten" nicht?
Jedesmal, wenn es dir auf- oder einfällt, kannst du es anwenden, bis es dir in Fleisch und Blut übergeht.
Das ist dringend notwendig, aber das weißt du ja selbst
!
Denn, sorry, aber auch das weißt du ja, ich sage es aber trotzdem, du "siehst" die anderen Menschen nicht, sie dienen dir nur zur Selbstbestätigung.
Dass das auf Dauer unbefriedigend ist und auch gar nicht klappen kann, hast du ja auch erkannt!
Im übrigen habe ich ein dickes Trostpflaster für dich: Du stehst auf der Bühne vor Publikum.
Das heißt, man will dich dort, denn das schafft ja nicht jeder, der da hin will, und beachtet dich auch!
Insofern ist deine Performance sicher nicht so flach, wie du glaubst!
LG
LaliqueDo what makes your heart sing
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02.11.2010, 11:17
AW: Thema Aussehen und Anerkennung: ich drehe mich im Kreis!
Das kann niemand.
Analyse ist etwas sehr Theoretisches, anders gesagt: Blutleeres.
Analyse kommt nicht aus dem Bauch.
Dein altes Verhalten kommt aber definitiv nicht aus dem Kopf.
Die Frage ist, ob du dich mit einem Alternativ-Verhalten wirklich wohl fühlst, bzw.: wenn man gut drauf ist, fällt es meist leichter, nicht in alte Muster zu verfallen. Gibt es aber in der Umgebung Erschütterungen oder Krisen, dann greift der Körper instinktiv wieder auf das Alt-Bewährte zurück.
Mein Eindruck ist, dass du das "Problem" mit dem Kopf lösen willst, intellektuell sozusagen. Das wird nicht funktionieren. Meine Erfahrung.
Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.


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