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  1. Inaktiver User

    AW: Beziehungswirrwarr, Psychologie, Realität

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    Hallo Stecher,

    Ich bin fast sechs Jahre in Therapie gewesen, habe sehr, sehr viel aufgearbeitet, habe mich stark positiv entwickelt. Ich bin aber ehrlich gesagt Therapiemüde. Ich mag nicht mehr reden, reden, reden, fühlen, kaputt sein, mich sammeln...wieder nachhaken. Ich will endlich leben.
    Dann tu das aber setz die Messlatte nicht zu hoch an, Prägungen lassen sich nicht einfach so übern Haufen schmeissen und umwandeln - leider.

  2. Inaktiver User

    AW: Beziehungswirrwarr, Psychologie, Realität

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    Hallo Stecher,

    Ich bin fast sechs Jahre in Therapie gewesen, habe sehr, sehr viel aufgearbeitet, habe mich stark positiv entwickelt. Ich bin aber ehrlich gesagt Therapiemüde. Ich mag nicht mehr reden, reden, reden, fühlen, kaputt sein, mich sammeln...wieder nachhaken. Ich will endlich leben. Ich will ein normales Leben und ich habe keine Ahnung, wie das geht. Das ist Neuland. Obwohl ich sonst enormen Forschergeist besitze, laufe ich diesbezüglich innerlich gegen eine Mauer.
    Vielleicht sollte ich das einfach mal annehmen, akzeptieren, dass es jetzt so ist wie es ist.
    Was mich auch heute noch überrascht, obwohl ich das schon so oft erlebt habe, ist die Zustimmung anderer, wenn es um meine Erfahrungen geht. Also als Kind dachte ich, es wäre normal. Ich dachte, jedes Kind erlebt das so, erlebt Gewalt, Abwertung, weg gesperrt werden usw. Erst als ich rechtlich gesehen erwachsen war, bekam ich auch andere Modelle zu sehen. Das war ein Schock, riss es mir doch den Schleier von den Augen meiner Kindheit und im nachhinein stellte sich dann heraus, dass meine Empfindungen und Reaktionen darauf, total normal sind. Nur heute bleibt auch diesbezüglich immer noch etwas an Nachwirkung vorhanden. Ich wünschte, ich könnte das alles endlich hinter mir lassen.
    Oh, das habe ich erst nach meinem Post gelesen. Dann ist der Rat mit der Therapie ja wirklich nichts für dich - kann verstehen, dass du therapiemüde bist.

    Dieser Ansatz, es einfach mal alles so zu nehmen wie es ist oder wie es kommt, ist ja gar nicht schlecht. (Wenn's halt so einfach wäre...)

    Für meinen "Typ" habe auch mal irgendwo eine Schlüsselsatz für mich gelesen: ich müsste einfach mal ins Leben greifen und mir die Hände schmutzig machen...

    So in der Art hat mich das nach und nach verändert und ich lebe heute sehr viel intensiver (auch in Beziehungen) anstatt - wie früher - mehr darüber zu lesen

    Das war allerdings auch kein einmaliger Entschluss - und dann los, - sondern ein langsamer Prozess, der auch zunächst im Kopf angefangen hat und der mich dann nach und nach bis hin zum Handeln verändert hat.

    So irgendwie...

  3. Inaktiver User

    AW: Beziehungswirrwarr, Psychologie, Realität

    Mensch Iwi, Du hhast ja ganz schön viel erlebt schon und ich finde es bewundernswert, wie reflektiert Du bist und wie gut Du schon Deine Vergangenheit, Muster etc. aufgearbeitet hast.

    Ich fühle mit Dir, da es mir ähnlich geht, bzgl. der Männer /Vater /Mutter/Frauenbilder. Du hast sicherlich auch schon Aufstellungsarbeit (Familienstellen)gemacht, um in DIR Frieden zu schliessen, sofern das schonmöglich ist mit den Anteilen ?

    Das habe ich teilweise schon er-ledigt und es hat mir weitergeholfen.
    Mittlerweile ist es jedoch so, dass ich mehr und mehr auf mein Frau-Sein vertraue, auf meine Intutition, meine Urinstinkte, gerade auch bei de rAuswahl der Partner. Obwohl ich dazu sagen möchte, dass es in der heutigen Zeit auch für Männer sehr, sehr schwierig ist, ohne richtige Vorbilder, ihr Mann-Sein oder ihre Kraft(männliche Kraft) wirklich zum Ausdruck zu bringen.
    Was ich kurz sagen möchte: u.a. hat mir das Buch die "Wolfsfrau" geholfen, noch mehr zu meinen weiblichen Stärken zu finden, es geht dort um die weibliche Kraft der Urinstinkte.
    Es ist somit sehr ursprünglich. Leider wieder eine Art Ratgeber, aber weniger in HInblick auf Beziehungen, sondern den weiblichen Anteil.

    Seit dem ich in mir mehr damit in Berührung kommen, "ziehe" ich Männer an, die scheinbar rein vom Frau-Sein fasziniert sind, und das tiefgründige, mysteriöse, was eine Frau ausmacht erkennen. diese Männer sind automatisch reflektierter, und auch intuitiver.
    Ich beobachte jetzt erstmal in Ruhe - wie ein Mann sich verhält, ob er mich er-obern wil, wirklich kennen lernen mächte, ob ich ganz Frau sein kann, an seiner Seite...
    Du hst Deine Blicke dafür ja auch schon sehr geschärft (Mutter-rolle)
    Mir gelingt es zunehmend, nun auf Augenhöhe zu sein ,mit einem Mann, Männern....dennoch falle auch ich shcnell in ein abwertendes Muster zurück, und muss da noch intensiver dran arbeiten...

    Meistens fühlen sich die Männer geistig unterlegen, mittlerweile sagen es mir die Männer sogar - und das finde ich richtig erfrischend !
    Dass ichklug bin, und dass Ihnen genau das gefällt - und schon ist die augenhöhe wieder da !

    Gut um es kurz zu sagen: vielleicht hilft es Dir, dass Du weiss, dass es anderen ähnlich geht... und

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