Hallo,
mein Freund und ich sind seit 3n halb Jahren zusammen. Er ist jetzt 25 und ich 23 Jahre alt.
Es war keine einfache Zeit, ich musste ihn für mich gewinnen, da er eigentlich Interesse an einer anderen Frau hatte, und ich der Lückenbüßer war, er war am Anfang der Beziehung beim Bund-->Fernbeziehung 200km, jedes WE gesehen, ich war total verknallt, wollte ihn immer um mich haben, er meinte er müsste auch mal Zeit für sich haben und ihm reiche einmal in der Woche sehen. Das hat mir natürlich sehr wehgetan weil ich das nicht verstehen konnte.
Wir wohnten 15 km entfernt voneinander bei den Eltern, er ging zur Weiterbildung, ich arbeitete und später fing ich mein Studium an. Wir sahen uns immer öfter.
Nunja ich war seine Erste, er mein Erster.
Er meinte ungefähr nach einem Jahr Beziehung er wolle erst mit 30 heiraten.
Wieder sone komische Haltung.
Ich hab ihm erzählt ich würde sehr gerne( das wäre der Höhepunkt unserer Beziehung, ich warte auf sowas) ich bin katholisch und da ist es normal zu heiraten, in meiner Familie usow..um den Schein gehtz net, es geht ums Symbolische, dass jeder es weiss, den Schritt getan zu haben, Zukunft miteinander zu haben.
Nun erzählte er mir letztens an einem See im "Urlaub", nach 2nhalb Jahren, da waren wir, weil er ein Vorstellungsgespräch in Bayern hatte, in dem Ton:
"Naaaaaa...würdest du mich denn heiraten?"
Die Sache ist, er macht das
1. Abhängig davon, das er eine Arbeit hat.
2. Das ich ihn nicht betrüge, wenn wir 450 km voneinander weg wohnen. In der Art:Wir sind jetzt verheiratet und du darfst das nicht!
Ich habe ihm nie Anlass zur Angst gegeben.
Ich meinte nur dazu, wenn er schon fragt das müsste er nen Ring beihaben(ich sag dazu er ist geizig) und meinte er müsste wieder was kaufen. Er ist ausserdem zu geizig anzurufen aus Bayern un wartet lieber bei msn auf mich.
Dann hat er nocheinmal im Wald gesagt:
"Ach schade das ich keinen Ring dabei habe"...
Die Frage, die ich mir jetzt Stelle ist:
Was hält er denn jetzt von Heirat?
Ich würd ja sehr gerne, wenn auch erstmal verlobt sein, so wie sein Freund nach 8 Monaten Beziehung...
Aber wenn ich höre, das er danach geht ob er eine Arbeit hat?
Ok, Arbeit schön und gut, aber er muss ja nunmal keine Familie ernähren und n goldenes Kleid will ich auch nicht!
Sonst versteh ich alle Signale,
aber das verstehe ich überhaupt nicht!
Danke für ehrliche Kommentare!
ZQ
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 32
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14.10.2010, 22:20
Heirat abhängig von der Arbeit?
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14.10.2010, 22:24
AW: Heirat abhängig von der Arbeit?
Ganz ehrlich?
Soll er sein Geld für den Ring sparen...
*grusel*simplemind
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Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte
George Bernhard Shaw
4.6.18

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14.10.2010, 22:32
AW: Heirat abhängig von der Arbeit?
Simplemind66, deine Antwort verstehe ich nicht ganz!
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15.10.2010, 08:23
AW: Heirat abhängig von der Arbeit?
Mich gruselts auch, wenn ich das lese. Du wünschst dir von ganzem Herzen, dass er dich heiratet - glaubst du dass er dich rückhaltlos liebt? Bist du dir mittlerweile sicher, keine 2. Wahl mehr zu sein? Für mich klingt das alles nicht so.
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
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15.10.2010, 08:28Inaktiver User
AW: Heirat abhängig von der Arbeit?
du mußtest um ihn kämpfen und ihn für dich zu gewinnen? Mir wäre das zu wenig.
Wer nicht freiwillig will der muß gar nicht....
Heiratet nicht....
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15.10.2010, 08:46
AW: Heirat abhängig von der Arbeit?
Das klingt wie eine Kopfehe (eine im Kopf geplante Ehe), nicht wie eine Liebesheirat.
Lasst euch mehr Zeit."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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15.10.2010, 08:56
AW: Heirat abhängig von der Arbeit?
Hört sich alles lauwarm an, mir wäre das zu wenig. Und ein Typ, der zu geizig zum Telefonieren ist, könnte mir gestohlen bleiben.
Der nervt dich später wegen Ausgaben im Haushalt etc.
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15.10.2010, 09:01Inaktiver User
AW: Heirat abhängig von der Arbeit?
Also, dass er Arbeit haben möchte kommt vielleicht aus dem Gedanken heraus, dass ein Mann die Familie ernähren können muss und er Dir was bieten möchte, würde ich jetzt nicht so überbewerten.
Aber was Du sonst so sagst über Euere Beziehung an sich würde ich Dir von einer Heirat abraten.
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15.10.2010, 09:01
AW: Heirat abhängig von der Arbeit?
Ich seh das anders.
Ich kenne - gerade in eher konservativen Kreisen, und die Bundeswehr ist ein eher konservativer Haufen - einige für die Heirat bedeutet, sie müssen in der Lage sein, Frau (und eventuellem späteren Kind) zu erhalten und sie müssen das Leben finanzieren. Und das geht nicht ohne Job, und deswegen wartet man 'bis nach dem Studium', 'bis nach der Ausbildung', Bis zum festen Arbeitsvertrag', 'bis nach Ablauf der 'Probezeit'. Das kann man ja doof und unzeitgemäß finden, aber wenn er sich als (nötigenfalls) Allein- oder Hauptverdiener sieht, dann ist das so - und ihr kommt ja insgesamt offenbar aus einem traditionell geprägten Umfeld.
Ich würde also nicht sagen, sein Verhalten zeigt, dass er dich nicht liebt.
Aber wenn dir Heirat wichtig ist, dann musst du halt mit ihm reden, wann und wie er sich das vorstellt.
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15.10.2010, 09:10Inaktiver User
AW: Heirat abhängig von der Arbeit?
Noch ne Frage:
Bist Du der Typ für eine Fernbeziehung?
Könntest Du ein Kind alleine grossziehen?
Stört Dich der Geiz von ihm nicht?
Du kommst mir so vor wie wenn Du etwas erzwingen möchtest.
Zuerst musstest Du ihn für Dich gewinnen, wolltest ihn ständig um Dich haben, jetzt möchtest Du heiraten, angeblich wegen dem symbolischen Gehalt.
Irgendwie habe ich so den Eindruck, dass der Motor für die Heirat eher Euere Verlustängste sind als eine wirklich freiwillige Entscheidung!Geändert von Inaktiver User (15.10.2010 um 09:15 Uhr)


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