was war mit fake? habe ich was verpasst?nix für ungut.
vielleicht hast du wirklich damit recht - ich finde überhaupt (auch in deinem eingenen strang) immer wieder interessant, welche blickwinkel du eröffnest , die ich überhaupt noch nicht gesehen habe.leere zieht automatisch fülle an. das wäre doch gut möglich. also es geschieht ja beinahe von selbst, dass irgendwann an jedem freien platz in der wohnung irgendein gegenstand sich breit gemacht hat. oft hat man dann angst, den platz wieder leer zu räumen. angst vor der leere. auch angst vor der inneren leere - das gibt es sicherlich. und so stopft man alles voll. und hat angst vor der zukunft. denn solange der platz besetzt ist, kann nichts neues ins leben hereinkommen.
übrigens an xy (ich weiß jetzt nicht mehr wer das war) feng shui heisst nicht in leeren räumen zu wohnen- sondern in räumen, die dir selber - ganz individuell empfunden- gefallen. in denen du deinen blick schweifen lassen kannst, und dich einfach wohlfühlst. das kann dann auch ein raum mit viel sein.
hauptsache ist, dass alles für einen selber stimmig ist. das dein blick z.b. an nichts hängenbleibt, was so "berge" verursacht. z.b. der papierkram, der sich ansammelt und immer wenn man die postbergchen sieht, denkt man "ohhh, das musst du aber dringend noch wegräumen" oder man holt etwas aus einer schublade und denkt "mann, die musst du noch dringend aufräumen" - das können energiefresser sein- kennt wahrscheinlich jeder.
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Thema: Ist Ausmisten eine Sucht?
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14.10.2010, 19:17Inaktiver User
AW: Ist Ausmisten eine Sucht?
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15.10.2010, 16:24Inaktiver User
AW: Ist Ausmisten eine Sucht?
Klameraff,
ich finde deine Gedanken auch super. An die Angst vor der Leere habe ich noch garnicht gedacht. Bei einigen der "Horter" die ich kenne, kann das wirklich sein. Viele davon sind älter, der Partner gegangen, die Kinder aus dem Haus - eine Leere macht sie eventuell breit, die sie nicht füllen können oder wollen. Bei ein paar haben ich auch das Gefühl, sie wissen wenig mit sich anzufangen, schaffen es nicht sich alleine mit sich zu beschäftigen - das Horten und Ansammeln lenkt sie wahrscheinlich von sich selbst ab.
Ich kenne das auch so, dass gerade in Umbruchsituationen ich gerne ausmiste - nach der Schule, dem Studium ect. Das brauche ich um mich zu sortieren und neu anfangen zu können. Das Ausmisten hat also nicht nur einen praktischen Hintergrund (mehr Platz ect) sondern auch einen psychologischen.


nix für ungut.
- sondern in räumen, die dir selber - ganz individuell empfunden- gefallen. in denen du deinen blick schweifen lassen kannst, und dich einfach wohlfühlst. das kann dann auch ein raum mit viel sein.
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