@Legrain, Blueserin,
Eure Sichtweisen sind mir völlig neu. Könnt ihr nicht so weitermachen?
Gruss
Nichira
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Ergebnis 61 bis 66 von 66
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21.10.2010, 13:55
AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego
Geändert von Nichira (21.10.2010 um 14:06 Uhr)
Niemand ist eine Insel.
John Donne
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21.10.2010, 14:05
AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego
Mach ich. Dies war aber nicht der Vorwand dafür. Danke übrigends für die köstliche Interpretation.

Danke! Vielleicht hilft mir das ja vor weiteren Reinfällen.zweitens bist du in meinen augen zwar empfänglich aber nicht beziehungsreif im sinne von offen für wirklich geradlinigen, verbindlichen austausch mit einem mann. in dem zustand kannst du dir nur wieder einen problembehafteten einfangen.
Ob du nun Recht haben magst, oder auch nicht.
Definitiv falsch. Was mir da begegnet, ist alles andere als elitär.drittens scheinst du dich in einer elitären"einweihungs- gesellschaft" zu bewegen,
Die war dagegen früher da.die dir deine lebendigkeit raubt.
Bitte? Mir geht es nicht darum etwas zu verschweigen.solange du nicht bereit bist, ohne hundertfaches verschweigen und nur andeuten wollen, offen über ein thema zu reden, wird es auch keine angenehme, aufbauende verständigung für dich geben.
ich würde dir anempfehlen, dich so viel als möglich mit bodenständigem zu beschäftigen,

Welches Wissen? Ich bin mir dessen in keiner Weise bewusst. Und schon garnicht steckt dahinter irgendeine profilneurotische Absicht.mit menschen, die mehr das tun als das wissen hervorheben.
YES, das wäre der Beginn einer humaneren Gesellschaft.mit menschen, die zu schwächeren einfach natürlich und herzlich sind.
Geändert von Nichira (21.10.2010 um 14:08 Uhr)
Niemand ist eine Insel.
John Donne
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21.10.2010, 14:13
AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego
Dahinter kann auch das Pseudo-Bedürfnis nach "Anpassung um jeden Preis" stehen.aber es kann auch in Mutlosigkeit und Furcht vor Reaktionen begründet liegen (wenn ich dies alles nicht tue, muss ich mich den anderen ja "zumuten", oder ich langweile sie gar womöglich, und dann mag man mich nicht".)In jeder dieser Varianten erkenne ich etwas von mir wieder.Oder es ist eine Kombination aus überhöhtem / erniedrigendem Selbstbild.
Bewertet werden meine Postings auch. Wieso darf ich denn dann nicht werten?(Die TE hat auch häufig die Antworten hier bewertet.)
Niemand ist eine Insel.
John Donne
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22.10.2010, 03:09
AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego
Der Abrund der Schmerzen ist unerträglich,
ebenso wie der Abgrund der Wahrheit.
Ich danke Euch allen, die ihr mir helfen wolltet.
Niemand ist eine Insel.
John Donne
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22.10.2010, 07:23Inaktiver User
AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego
Liebe Nichira-
schön, dass Du wieder hier bist.
(Und warum verabschiedest = entziehst Du Dich quasi schon gleich wieder?)
Leider hab ich grad nicht viel Zeit.
Nur soviel zunächst:
Natürlich werten wir immer.
Man muss sich ja irgendwie versuchen, selbst einzuordnen in der Welt, indem man vergleicht und Stellung bezieht.
Aber von diesem Grundbedürfnis bis zur Ent-wertung / oder Idealisierung bishin zu ständiger unlebendiger kopfgesteuerter (Selbst) Kontrolle --> Leistungsdruck --> sich nicht gut genug / besser als andere fühlen gibt es sehr fließende Grenzen.
Manchmal macht es (mir) vieles einfacher, wenn man Dinge um sich herum einfach mal bloß wahrnimmt und stehenlassen kann.
Unter "elitär" ist, glaube ich, hier etwas anderes zu verstehen, als der Umgang, den man hat oder die Umgebung.
Es geht darum, dass alles, was man sagt, denkt, fühlt, tut,
etwas Besonderes sein muss (in seinen Erwartungen an sich selber).
Besonders gut, oder auch besonders dramatisch, oder besonders mickrig (die Adjektive lassen sich beliebig fortsetzen...)
Dein letztes Post wäre ein gutes Beispiel dafür.
(Du kannst es beides ertragen! Es ist allerdings anstrengend, lästig, herausvordernd oder noch einiges anderes.)
Und es passt auch zu der unbewussten Wahl des Mannes, den Du anziehend findest.
Es gibt ein phantastisches Buch, das mir die Augen über solche Zusammenhänge geöffnet hat und das ich Dir beinah ans Herz legen möchte:
Kathrin Asper "Verlassenheit und Selbstentfremdung".
(Man darf sich allerdings keinesfalls vom Untertitel und der Beschreibung irritieren lassen! Die sind absolut irreführend.)
Einen schönen Tag!Geändert von Inaktiver User (22.10.2010 um 07:27 Uhr)
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22.10.2010, 14:59
AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego
Weil niemand da war,
liebe Blueserin.
Das habe ich mir heute früh, als ich unterwegs war, auch überlegt.Manchmal macht es (mir) vieles einfacher, wenn man Dinge um sich herum einfach mal bloß wahrnimmt und stehenlassen kann.
Ich habe morgen einen spannenden Termin und brauche gerade ein bischen Meditation.
Blueserin, kannst du das auch meinem Bruder ausrichten?Unter "elitär" ist, glaube ich, hier etwas anderes zu verstehen, als der Umgang, den man hat oder die Umgebung.
Es geht darum, dass alles, was man sagt, denkt, fühlt, tut,
etwas Besonderes sein muss (in seinen Erwartungen an sich selber).
Den mit den klaren Worten meine ich.
Vielleicht liest er ja mit. Ich hatte sowieso schon öfters das dumme Gefühl, dass mich hier auch jemand wiedererkannt haben könnte, jemand, der vielleicht zuviele Indizien von mir kennt. *GRUSEL*
Aber das war nicht das Problem meines Eingangspostings. Wer das so verstanden hat, hat das irgendwie fehlinterpretiert. Es war der Wunsch etwas zu bewahren, aber so, wie sich das anfühlt, ist das sehr schwer in Worten zu erklären:
Der Mensch ist manchmal ein Trampeltier, ein verfressenes dazu und eins, dass sich selber auffrisst. Daran habe ich gerade gekrankt, als ich das Eingangspost verfasste. Vielleicht hätte ich mein Strangthema so formulieren müssen. Vielleicht liest sich dann damit die ganze elitäre Gefühlsduselei etwas anders.

Um Gottes willen. Dann hast du aber meine Motivation zu diesem Posting überhaupt nicht verstanden. Was glaubst du denn, warum ich das geschrieben habe, auch wenn es überhöht formuliert sein mag? Schwülstig? *Hüstel* Hättest du in diesem Moment in mich 'reingucken können, wärest du jetzt erschrocken über deine Worte. Dummerweise hat man in diesen Foren halt nur die Möglichkeit des schriftlichen Austauschs. Aber es ist hier wie überall. Man nimmt den Anstrich für den Inhalt, zumindest oft. Ja okay, es geht hier nicht anders. Aber ein bischen Überhöhung würde ich von mir aus jedem Menschen zugestehen wollen.Besonders gut, oder auch besonders dramatisch, oder besonders mickrig (die Adjektive lassen sich beliebig fortsetzen...)
Dein letztes Post wäre ein gutes Beispiel dafür.
(Du kannst es beides ertragen! Es ist allerdings anstrengend, lästig, herausvordernd oder noch einiges anderes.)
Kennst du ihn?Und es passt auch zu der unbewussten Wahl des Mannes, den Du anziehend findest.
Nein, ich musste jetzt mal so provozierend fragen. Natürlich kann das sein. Andererseits, spricht das zwangsläufig gegen ihn...äääh oder gegen mich?
Danke für diesen Buchtitel.Es gibt ein phantastisches Buch, das mir die Augen über solche Zusammenhänge geöffnet hat und das ich Dir beinah ans Herz legen möchte:
Kathrin Asper "Verlassenheit und Selbstentfremdung".
(Man darf sich allerdings keinesfalls vom Untertitel und der Beschreibung irritieren lassen! Die sind absolut irreführend.)
Ich habe mich übrigends ganz doll gefreut darüber. Nein, ohne Übertreibung.
Wertvolle Lektüre zu anderen, vielleicht ähnlich gelaggerten Themen habe ich sehr schätzen gelernt. Es ist nicht jedes Buch mit einem anziehenden Titel wirklich für ein und dieselbe Person lesenswert. Aber ich habe schon tolle Entdeckungen gemacht, auch bei der zufälligen Suche und beglückwünsche mich heute noch für das ein oder andere Buch. Natürlich werde ich mir das Buch mal anschauen. Vielleicht erfährst du noch, wenn ich es lesen werde.
Ein schönes WE!
NichiraGeändert von Nichira (22.10.2010 um 15:19 Uhr)
Niemand ist eine Insel.
John Donne


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