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    AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    tust du doch aber gerade. du gestehst es dir ein, du gestehst es uns.

    ich weiß ja nicht, ob ehrliche, deutliche worte mal helfen, aber mir kommt das vor wie sehr viel lärm um relativ wenig rätelhaftes. ich sehe eine menge selbstdarstellung, aber wenig bereitschaft zu was konstruktivem.
    Dem kann ich mich nur anschliessen. Vielleicht neige ich etwas zu sehr zu Pragmatismus und Nüchternheit, aber einem "Problem" nähert man sich meiner Meinung nach meist in der Beschränkung auf das Wesentliche. Nur so kann sich Nebel lichten und die Sicht wird klarer.

    Wenn man allerdings Nebel mag, dann gilt selbstverständlich: warum einfach, wenn's auch kompliziert geht.

    LG
    Schneeflocke

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    AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    [QOUTE]
    2. Mit einem Therapeuten mal ein paar Runden drehen zum Thema
    Angst und Scham.

    Angst vor Dir selbst zu haben und Erinnerungen, die Dich heute "noch heruntermachen" arbeitest Du wohl besser auf. Depressionen hast Du ja schon.
    Das alles ist nur hinderlich im Leben, zieht komische Vögel an und braucht kein Mensch.
    Sprich: Muss nicht sein.
    Sprich: Das würde ich mich mal näher ansehen.
    Nicht den Mann - der ist nur Auslöser.
    Das ist wahrscheinlich ein Missverständniss. Über meine Depression und deren Ursache habe ich mit meinem Therapeuten geredet. Das ist erst eine knappe Woche her. Es ging dabei um eine andere Geschichte. die habe ich abe relativ konsequent gehandhabt. Nur kam ich wieder zu der Erkenntnis, die ich im obigen Post in bezug auf meine bisherigen Männer gemacht habe. Ich war von mir selbst enttäuscht. Die Depression war die Folge davon.

    Der Mann - mein OdB-Seelenfreund - ist kein komischer Vogel. Im Nachhinein habe ich häufiger mit ihm geredet. Ich kenne den Grund für seinen komischen Gesichtsausdruck. (Nein, der war nicht komisch.) Der hat sich inzwischen auch wieder sehr gelockert. Ja, er hat mit mir über dieses Problem gesprochen. Es war teilweise seine Schuld, teilweise aber auch nicht. Er hatte länger eine Art Verantwortungsfunktion in diesem unserem gemeinsamen Umfeld - äääh Dunstkreis inne und war schicht und einfach frustriert und angeekelt, möglicherweise auch gestresst. Er hatte gute Gründe. Ich habe selber einige Dinge mitbekommen, die ich daneben fand von einer gewissen Person aus selbigem Verantwortungsbereich. Die hat sich auch nie entschuldigt. Hier ging es ganz offensichtlich um eine böswillige Unterstellung. Den Anlass kenne ich auch, ich war selbst dabei, wusste also sicher, dass es sich um eine Unterstellung gehandelt hat und war empört darüber wie einige andere auch.

    Man arbeitet sich aber besser nicht unnötig an solchen Themen mit einem Mann ab. Geht meist schief.
    Das weiss ich, Leda. Genau das möchte ich eben vermeiden. Ich war selbst auch schon in der umgekehrten Rolle. Ach, wenn ich daran noch denke....

    Ansonsten und grundsätzlich:
    Mehr Gelassenheit mit den eigenen Gedanken und Fantasien.
    Die Essenz daraus ist wichtig für das reale Leben. Dazu muss man sie aber beobachten - unzensiert.
    Letztendlich macht man sich selbst runter - es ist nicht das Innenleben - es ist die eigene Bewertung.
    Auch das weiss ich, aber das ist genau das, was ich nicht kann, bzw. oder was mir so schwer fällt, gerade im Moment. Es ging nämlich ein Vorhang zu. An der Stelle, wo ich etwas hätte für mich tun sollen, habe ich wahrscheinlich gerade das Falsche getan. Plötzlich konnte ich nichtmehr in mich hineinhören. Darüber bin ich so verzweifelt. Es ist so, als ob ich mir selbst entglitten bin, gerade so wie ein Vorhang, der eben herunterfällt. Ich versuche da mühevoll wieder herauszukommen.

    Hier geht es eigentlich um schlechte Angewohnheiten. Wann tut man zur richtigen Zeit eigentlich gerade das Richtige und das auch dann, wenn man eigentlich gerade nicht möchte? Ich hatte aufgrund der Depression keine Kraft, wichtige dinge zu tun, die mir gut getan hätten und damit ist irgendwie auch innen drin bei mir etwas kaputtgegangen. Ich sterbe da immer kleine Tode, weil ich - wie schon erwähnt - andererseits auch wieder zur Mystifizeirung ganz profaner Dinge neige. Wenn ich hier erzählen würde, was ich dazu für ein Kopfkino hab, würdet ihr mich vielleicht zum reifen Fall für die Klapsmühle erklären.
    Niemand ist eine Insel.
    John Donne

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    AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .

    Nichira,

    kann es sein, dass Du viele Seiten an Dir unterdrücken musstest?
    Als Kind und auch lange noch später. Das Spätere war gefährlicher, weil schwieriger zu entlarven.

    Und dieser Mann ruft etwas in Dir hervor, geht einfach mit etwas in Dir in Resonanz, was Dir nicht bewusst, aber dennoch da war bis dato?
    Oder was eben nicht leben durfte in Dir?
    Das ist möglich, wenn nicht sogar tatsächlich so.

    Ich glaube nicht, dass Du Angst haben musst.
    Weder vor ihm, noch vor Dir, noch davor, was sich entwickeln könnte.
    Danke!

    Damit will ich nicht andeuten, ob oder was sich da entwickeln könnte.
    Kann auch sein, dass gar nichts weiter geht.
    Und Du ihm quasi nur "begegnet" bist, um genau das Gefühl, genau die Bilder und Vorstellungen in Dir aufzuwecken.
    Letzteres kann durchaus sein, wäre aber in diesem Fall wohl nicht umsonst passiert. Ich bin auf jeden Fall nicht böse über diese Erfahrung.

    Und ich hätte nicht gedacht, dass mich hier jemand so schnell so gut versteht.

    Kurzum: Ja, kann man abgehoben sehen - oder auch ganz mit dem Arsch auf der Erde. Und alle Nuancen dazwischen.
    Das seh ich auch so. Mich verunsichern allerdings einige Reaktionen der Poster, aber dazu komme ich noch.

    Du bist erstmal die Hautperson darin - hab viel Spaß an der Entdeckung Deiner selbst.
    Es gibt Leute, die fangen dann an zu heulen, wenn andere lachen würden.
    Niemand ist eine Insel.
    John Donne

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    AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego

    Zitat Zitat von Kitty1670 Beitrag anzeigen
    Brauchst du Unterstützung, um aus dieser Gruppe (nenn ich jetzt mal vorsichtig so) rauszukommen?

    Kitty
    Das ist keine Sekte. Und ich finde das Klima dort eigentlich gesund. Das kam wohl in meinem Eingangsposting völlig falsch 'rüber. Wenn ich dort 'raus möchte, werde ich kein Problem bekommen. Das ist ganz einfach und bedarf keiner Hilfe von aussen. Der Auslöser zu meinem Strang hat die Schnauze voll. Trotzdem geht er nicht, warum auch immer. Aber er könnte ohne Weiteres. Nur würde ich das bedauerlich finden. Ich habe es deswegen bereits auch schon mit der Angst zu tun bekommen. Er weiss, dass ich nicht gerne möchte, dass er geht.

    Danke schön, ich finde es aber toll, dass du an soetwas gedacht hast.
    Niemand ist eine Insel.
    John Donne

  5. Inaktiver User

    AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego

    Zitat Zitat von Nichira Beitrag anzeigen
    Es gibt Leute, die fangen dann an zu heulen, wenn andere lachen würden.
    Du hast ja auch eine unterirdische Meinung von Dir selbst und machst Dich in jedem zweiten Satz selbst platt. Und das, was Du in Dir vermutest, scheint Dich völlig panisch zu machen.

    Ich würde mal mit Deinen eigenen Gedanken über DICH SELBST anfangen. Du genügst Dir nicht, Du verzweifelst über Dich, Du machst an entscheidenden Stellen zuviel falsch, Du hast klappsmühlige Fantasien ....etc.pp.

    Glaubst Du wirklich man kann Depressionsursachen raussortieren und wenn das Ereignis aufgearbeitet ist, dann ist alles wieder gut?

    Bei Deiner Geschichte und bei Deinen Gedanken über Dich selbst mit Sicherheit nicht. Da geht eins ins andere fließend über.
    De-pression hat etwas mit Unter-drückung zu tun.
    Und Du unterdrückst ständig etwas, letztendlich Dich selbst.

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    AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gut.
    Vielleicht nochmal stellvertretend an Deinem Thread-Titel festgemacht:
    Du nennst ihn Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego


    Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägst Du, wenn Du das (unsichtbare) Ego an erster Stelle stellst und nicht nur hintendran hängst:
    Wir alle brauchen Ego. Zwar nicht überhöht - aber in gesunder Balance - so dass man für die eigene seelische, geistige und körperliche Gesundheit ausreichend sorgen kann. In unserer Welt.

    Ego ist nichts Schlechtes, sondern notwendig - in unserer Welt.
    Ganz ohne Ego ist nur etwas für Erleuchtete.
    Für nicht Erleuchtete, die nicht den ganzen Tag auf dem Berg sitzen und meditieren ist das nix.
    Insofern: Stell das vorne dran und kümmer Dich darum.
    Darüber werde ich mal nachdenken, vielleicht auch mit meinem Therapeuten reden.




    - MIT Ego sieht es mit der "Seelenfreundschaft" nämlich schon ganz anders aus. Die Bewertung läuft ganz anders.
    Wirklich? Hast du Erfahrung?

    Wenn jemand grundsätzlich mit einem "Ihr seid alles A*******-Gesicht" herumrennt, dann hat der ein grundsätzliches Problem, da muss man keine Angst vor haben. Dem geht man am besten aus dem Weg und sucht sich besser einen förderlichen Umgang.
    So habe ich das am Anfang auch gesehen und mich dementsprechend verhalten. Ich habe mir in der Zwischenzeit schon Gedanken darüber gemacht, ob ihn das angezogen haben könnte (bzgl. Jagdinstinkt).

    Deshalb bin ich der Auffassung - mach das mal erst mit Deinem Ego klar, dann guckst Du, ob Du an so jemandem überhaupt noch einen Funken Interesse hast und ob er Dich wirklich noch adeln kann durch einem exclusiven Handshake vor versammelter Mannschaft.
    Der musste das Gefühl auskosten, eine Frau zu mögen ohne sie gleich anbaggern zu wollen. Und das brauchte für ihn wohl dieses Programm. Ich weiss mehr über ihn, als er mir über sich sagt.
    Niemand ist eine Insel.
    John Donne

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    AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego

    Zitat Zitat von ellisa Beitrag anzeigen
    ich denke, dass nichira die geschichte so mystisch darstellt, weil sie für sie eine große, nicht so alltägliche bedeutung hat.
    wenn jemand etwas sehr besonderes zu sein scheint, denke ich, neigt man dazu.
    du hast irgendwo gefragt, ob du in diese geschichte auch alltägliche fragen und wünsche hineinbringen solltest? ich denke schon. denn ER oder die ganze sache, so besonders auch immer er sein mag, bringt dir im endeffekt nur was, wenn sie auch der realtität standhält und wenn auch in der realität mit dieser person reale dinge passieren.
    was anderes ist das, wenn man es verkraftet, jemanden ad infinitum als schöne wunschfantasie zu erleben, ohne dabei unglücklich zu werden.
    aber im allgemeinen sollten irgendwann reale dinge, mit diesem besonderen menschen passieren. ansonsten ist er nur eine fantasiefigur.
    ich denke,wenn jemand etwas besonderes zu sein scheint, ist man äußerst vorsichtig, weil man dieses besondere ja nicht verlieren will. man geht "besonders" mit diesem besonderen menschen um. ich kann das verstehen. ich für meinen teil möchte den menschen aber irgendwann wirklich erleben, denn ich denke, es tut der liebenswertheit und der ganzen besonderheit eines menschen keinen abbruch, wenn realität mit dazu kommt.
    was bringt es dauerhaft ein rohes ei, wie ein rohes ei zu behandeln. irgendwann verletzt nichtaktion mehr, als eine ganz normale "realweltaktion" - ist meine derzeitige ansicht. könnte aber auch ganz anders sein :)
    Ich stelle fest, ihr bemüht euch alle, euch von jeder Seite (Sichtweise) an das Problem heranzutasten. Es ist kein Problem, das auf den Mann zurückgeht. Erst wollte ich eigentlich nur Anregung, aber wenn ich jetzt so einige Reaktionen von euch lese, habe ich das Gefühl, es war nur gut, dass ich diesen Strang eröffnet habe.

    Übrigends, dein Posting tut mir sehr gut. Ich werde es nochmal lesen, vielleicht sogar ausdrucken und mit mir rumschleppen, am besten, wenn ich weiss, dass ich ihn sehen werde.

    Niemand ist eine Insel.
    John Donne

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    AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    tust du doch aber gerade. du gestehst es dir ein, du gestehst es uns.
    Ja richtig, da seht ihr mal, wozu ihr gut seid.

    ich weiß ja nicht, ob ehrliche, deutliche worte mal helfen,
    Ich habe nichts gegen ehrliche und deutliche Worte, ich bitte sogar um sie. Trotzdem gebe ich zu, dass sie mich im ersten Moment erschrecken. Das heisst nicht, dass ich nicht über sie nachdenke.

    aber mir kommt das vor wie sehr viel lärm um relativ wenig rätelhaftes. ich sehe eine menge selbstdarstellung, aber wenig bereitschaft zu was konstruktivem.
    Zu viel Selbstdarstellung? Ich bin eine sehr gründliche Person. Mein Therapeut sagt, dass ich sehr komplex denke, auch einen sehr komplexen Blickwinkel habe. Ich habe alles herzugezogen, was zur Erklärung meiner Situation nötig ist. Zumindest glaube ich, dass es das ist.

    Ich kann im Moment nicht sehr viel Konkretes tun. Ich kann hier posten, ich kann meine Therapie fortsetzen, ich kann den Kontakt zu den Freunden und Bekannten in der Nachbarschaft besser pflegen, weil sie mir gut tun, ich kann über das Thema reflektieren.... Habt ihr noch einen anderen Vorschlag?

    Rein theoretisch könnte ich dorthin gehen, wo er zu finden wäre oder ihn anrufen. Ich könnte ihm auch sagen: "Du, machen wir es uns doch nicht so schwer. Wir reden doch eh nur aneinander vorbei, wenn wir so tun, als interessiert uns aneinander nur die Daseinsweise in diesem "Dunstkreis" : freches grinsen : Wir wissen beide, dass es nicht so ist. Übrigends, ich habe mir schon sooft vorgestellt, wie das wäre, wenn wir.......aber ich kann und will das jetzt nicht. Vielleicht aber zu einem baldigem Zeitpunkt. Mir wäre es aber lieber, wenn er auf mich zukommt. Vielleicht will er das ja schlussendlich garnicht. Ich finde, die Sache kann auf jeden Fall auch später noch eine Chance haben. Da brennt jetzt nicht unbedingt etwas an.
    Geändert von Nichira (12.10.2010 um 16:11 Uhr)
    Niemand ist eine Insel.
    John Donne

  9. Inaktiver User

    AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego

    Zitat Zitat von Nichira Beitrag anzeigen
    Wirklich? Hast du Erfahrung? [

    Wer hat die nicht?
    Klein mit Hut für unter die Teppichkante zu sein kennen viele, in verschiedenen Situationen. Ich auch - und natürlich läuft mit mehr Sorgen und Ängsten als mit Selbsbewusstsein am Leib alles anders - weil die Einschätzung von Situationen und Menschen und die Reaktionen darauf ganz andere sind. Das Angstbeispiel ist auch mein Beispiel. Es gibt einen Typ Mensch, vor dem hatte ich früher auch mal Angst.

    So habe ich das am Anfang auch gesehen und mich dementsprechend verhalten. Ich habe mir in der Zwischenzeit schon Gedanken darüber gemacht, ob ihn das angezogen haben könnte (bzgl. Jagdinstinkt).

    [...]

    Der musste das Gefühl auskosten, eine Frau zu mögen ohne sie gleich anbaggern zu wollen. Und das brauchte für ihn wohl dieses Programm. Ich weiss mehr über ihn, als er mir über sich sagt.
    Ich weiß nicht, was Du für ein Spiel spielst mit diesem Mann. Oder er mit Dir. Mein Eindruck: Du überschätzt Dich dabei und es ist kein gutes, förderliches Spiel.
    Mir ist das Ganze auch zu verquirlt.
    Es geht nicht wirklich um den Menschen. Weder für Dich um ihn, noch für ihn um Dich: Es geht um den gesamten Kontext, um getarnte Machtspielchen, die sich unverfänglich Verantwortung nennen, um Funktionalisierung, um Psychogramme. Das ist keine offene, wohlgesonnene zwischenmenschliche Begegnung von zweien, die sich wirklich kennenlernen wollen, für mich liest sich das wie zwei Tarnkappenaufklärungsflieger, die Fang-mich-kriegst-mich-nicht spielen. Und wenn sie nicht aufpassen gibt's einen Crash.

    Gefällt mir ehrlich gesagt gar nicht und ich steig hier auch aus, weil ich da keine Energie rein geben will. Weder in den Kontext, noch in den Mann, noch in Deine nebulösen Schilderungen, die nicht zum Punkt kommen.
    Geändert von Inaktiver User (12.10.2010 um 16:11 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Seelenfreundschaft und mein unsichtbares Ego

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast ja auch eine unterirdische Meinung von Dir selbst und machst Dich in jedem zweiten Satz selbst platt. Und das, was Du in Dir vermutest, scheint Dich völlig panisch zu machen.
    Ja, Letzteres ist gut beobachtet.

    Ich würde mal mit Deinen eigenen Gedanken über DICH SELBST anfangen. Du genügst Dir nicht, Du verzweifelst über Dich, Du machst an entscheidenden Stellen zuviel falsch, Du hast klappsmühlige Fantasien ....etc.pp.
    Also sind sie nicht klapsmühlenhaft, sondern nur eigenartig. hmm.

    Glaubst Du wirklich man kann Depressionsursachen raussortieren und wenn das Ereignis aufgearbeitet ist, dann ist alles wieder gut?
    Nein, das glaube ich nicht und darüber war ich mir auch im Klaren. Ich musste etwas tun, entgegen dem, eben nichts zu tun. Dass damit nicht alles wieder gut ist, spüre ich ja am eigenen Leib.

    Bei Deiner Geschichte und bei Deinen Gedanken über Dich selbst mit Sicherheit nicht. Da geht eins ins andere fließend über.
    De-pression hat etwas mit Unter-drückung zu tun.
    Und Du unterdrückst ständig etwas, letztendlich Dich selbst.
    Aha. So ähnliche Worte habe ich früher auch schon gehört. Ich scheine damit nie fertig zu werden. Ein weiterer Bruder von mir hat sich zum selben Thema mal wesentlich unemphatischer zu mir geäussert. Was der damit angerichtet hat, hat der bestimmt heute noch nicht kapiert. Ich habe den Kontakt zu ihm vor 5 Jahren abgebrochen. Der hat wörtlich zu mir gesagt: "Hör doch mal auf, ein Gesicht zu machen, als hättest du paar auf die Schnauze gekriegt.........ausserdem, du schaust wie ein sterbender Hund. Dein Bruder hätte mir wenigstens eine schlagfertige Antwort ins Gesicht geknallt aber du kommst ja irgendwie garnicht rüber. ....Fahr doch nach Hause, ich kann's einfach mit dir nicht aushalten." Auf gut Deutsch: Du bist mir so zuwider, dass ich deine Gegenwart nicht ertrage. Das war nicht okay. Das war nicht der Frosch an die Wand geknallt. Damit konnte ich ihm gegenüber erst recht nicht aus meiner Haut.
    Niemand ist eine Insel.
    John Donne

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