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  1. Inaktiver User

    AW: Öffne mein Herz immer so schnell - und bin gerade so traurig...

    Zitat Zitat von Dani Beitrag anzeigen
    Dieses "Na und" ist nicht so lapidar, wie es klingt, gemeint.
    Es ist eher so gemeint, dass ich zwar Bedauern empfinden kann, ich kann aber akzeptieren, dass mich der andere nicht so mochte wie ich ihn.
    Das macht ihn nicht schlechter, aber mich auch nicht.
    O.k., da stimme ich zu - mit der Einschränkung, dass der Grad des Bedauerns schon unterschiedlich hoch sein kann. Bedauern und Akzeptanz schliessen sich ja nicht aus.

    Freundschaften müssen Zeit haben zu wachsen, nach und nach an Tiefe gewinnen.

    Ein Mensch, den ich quasi gar nicht so lange kenne, hat bei mir noch gar keine Stellung, von wo aus er mich verletzen könnte.
    Ja, an genau dem Punkt scheint aber Seawoman anders zu sein - das gilt es auch wahrzunehmen.

    Ich kenne einige Frauen bei mir in der Umgebung, die in meinen Augen an Distanzlosigkeit leiden.....
    Deine Beispiele scheinen mir nicht ganz zu passen - es sei denn, Seawoman hätte sich komplett in ihrem Gegenüber geirrt (das wäre allerdings auch ein berechtigter Grund, ein bischen verwirrt zu sein).
    Dieser Mann schien ihr ja auf der selben Wellenlänge unterwegs zu sein?

  2. Inaktiver User

    AW: Öffne mein Herz immer so schnell - und bin gerade so traurig...

    Hallo Ihr Lieben,

    danker für Eure Beiträge! Die Situation zwischen dem Bekannten und mir hat sich so entwickelt: Wir haben uns auf der Veranstaltung gesehen, nur kurz, weil sehr viel los war. Ich hatte mich entschieden, danach mal abzuwarten. Aber es vergingen keine zwei Tage, bis er sich meldete. Ich werde aus ihm nicht recht schlau... Vielleicht ist er einfach ein etwas launischer Mensch - was ich im Prinzip gar nicht schlimm fände. In dem Punkt ist nur Eure Anregung sehr wichtig, dass ich nicht alles so persönlich nehmen darf. Das fällt mir nicht so ganz leicht, aber ich möchte daran arbeiten.

    Ich werde mich schon auch bei ihm melden, aber nicht dauernd. Wobei ich nochmal betonen will, dass ich das auch nie gemacht habe - wenn ich mir unseren Kontakt in der Gesamtheit (also die ganzen 4, 5 Wochen ) mal ansehe, hat er mindestens genauso oft den Kontakt gesucht, zeitweise sogar öfter. Deshalb hat mich das ja neulich so gewundert und traurig gemacht...

    @ Kitty:
    Zitat Zitat von Kitty1670 Beitrag anzeigen
    ich versuche mir gerade ein Bild zu machen, über was du denn dann redest *grübel*
    Redest du vielleicht zu viel und lässt den anderen nicht zu Wort kommen?
    Geht es vielleicht gar nicht um das WAS, sondern das WIE?
    Nein, besonders viel rede ich nicht, auch nicht sehr laut oder schnell. Ich finde, man kann sich doch sehr gut über Themen unterhalten, die einem wichtig sind, ohne gleich in die Intimsphäre zu gehen und über Sex oder Krankheiten etc. zu sprechen. Da ich mit dem Mann ja ein gemeinsames Thema durch das Ehrenamt habe, lagen da viele Themen auf der Hand...

    Das halte ich für gefährlich: Vor allem auch, weil sie die Schuld der anderen Person gibt: "Ich werde immer so schnell verletzt."
    Nein, da hast du mich falsch verstanden. Ich gebe nicht die Schuld der anderen Person (wenn man in der Angelegenheit von Schuld überhaupt reden kann). Natürlich werde ich schnell verletzt - das war aber keine Schuldzuweisung, sondern eher eine Situationsbeschreibung und bezog sich sehr stark auch darauf, dass ich mich selbst so verletzbar mache.

    @ laluna-x:
    Das, was du über Symbiose geschrieben hast, meinte ich auch so ähnlich (konnte es aber nicht so gut ausdrücken). Was diesen Punkt angeht, muss ich nochmal öfters in mich gehen, denke ich...
    Über das gelassener werden hab ich ja oben schon was geschrieben - das will ich auf jeden Fall besser lernen...
    Das hier:
    Mag sein, dass sie etwas vermisst hat - wer ist schon so komplett bedient mit Freunden und Familie, dass er nie Mangel empfindet? Ist es überhaupt erstrebenswert, so satt zu sein im emotionalen Bereich?
    Woher soll dann deiner Meinung nach noch die Motivation kommen, neue Menschen kennen lernen zu wollen und ihnen etwas näher zu kommen? Oder hast du damit abgeschlossen? Kann dich nichts mehr überraschen?
    sehe ich genauso. Ich fände es ehrlich gesagt sehr langweilig, wenn ich nicht mehr das Bedürfnis hätte, andere Menschen kennenzulernen... Genauso wie ich mir ja auch immer wieder neues Wissen aneignen will, obwohl ich nicht ungebildet bin. Das ist doch einfach das Leben...

    @ Dani:
    Probleme mit meinem Selbstwertgefühl habe ich generell eigentlich nicht. Ich denke, dass ich im Großen und Ganzen schon ok so bin, wie ich bin. Und das gilt auch für andere, ob sie mir nun ähnlich sind oder nicht.
    ich kann aber akzeptieren, dass mich der andere nicht so mochte wie ich ihn.
    Das macht ihn nicht schlechter, aber mich auch nicht.
    Das sehe ich ganz genauso!

    Aber das hier
    Ich war mal bei einer dieser Frauen eingeladen, und bei der zweiten Begegnung fragte sie mich allen Ernstes- ich wäre ja so nett- ob wir nicht Freundinnen sein könnten.
    hat dich allen Ernstes geschockt? Ich finde das sehr nett. Zwar ist das eine sehr direkte Frage zu diesem frühen Zeitpunkt, aber: auch das macht die Frau nicht schlechter.
    Was hast du denn geantwortet? Wenn man nicht so empfindet, kann man ja auch einfach sagen, dass man erstmal abwarten möchte, wie sich der Kontakt entwickelt...

    @ Tony45:
    Hm, dass er mehr von mir will im Sinne einer Affäre o. Ä. würde ich ausschließen. Ich denke, das würde ich merken. Und für sowas ist er auch absolut nicht der Typ (er ist ja außerdem wie ich in festen Händen). Aber du hast recht, hinterherlaufen sollte ich ihm nicht, und das tue ich auch nicht.

    @ Flau:
    Danke für deine Worte!
    Aber versuche nicht kuenstlich, Dein Herz "abzukuehlen". Es bringt Dir mehr ein, als es Dich kostet.
    Das hast du sehr schön gesagt.
    An Astrologie glaub ich nicht so recht, aber wer weiß...

    @ Loewen_zahn:
    Du klingst, als sei er geradezu verpflichtet, Dir seine innige Bindung zu Dir mit konstanter Intensität zu bestätigen, ansonsten ist sie für Dich nichts (mehr) wert....
    Oh je, also falls ich wirklich so geklungen habe: so war's ganz und gar nicht gemeint!
    Aber was du schreibst über die Intensität einer Freundschaft bzw. der Freundschaftsbekundungen, das ist sher hilfreich für mich. Ich habe gemerkt, dass ich mit "Funkstille" wirklich schlecht umgehen kann, wenn ich sie nicht einordnen kann. Bei guten Freunden z. B., die ich schon lange habe, kenne ich das (und nicht selten bin ich auch diejenige, die nicht dazu kommt, sich zu melden). Da kann ich das irgendwie einordnen und es macht mir meistens nichts aus, wenn sich der andere mal länger nicht meldet oder kurz angebunden ist. Bei neuen Kontakten mit der Intensität wie diesem kriege ich das noch nicht so gut hin...

    @ Elwyn:
    Ja, vielleicht ist so ein überbordendes Gefühl, verbunden mit bereits auftretenden Ängsten und Panik bei kleinsten Zeichen des Rückzuges, dann schon ein Warnzeichen für eine Freundschaft, die in irgendeiner Form aus dem Ruder läuft oder ganz schnell in einseitige Abhängigkeit mündet. Oder die ich selbst überbewertet habe.

    Da muss ich Dani recht geben, in meinen anderen (besseren) Freundschaften habe ich das nicht, da ist aufgrund von deutlichen gegenseitigen Zeichen das Gleichgewicht auch über längeren Abstand da und ein Gefühl von Panik kommt gar nicht erst auf.
    Ja, genau so ist es auch bei mir.

    nochmal @ laluna-x:
    Deine Beispiele scheinen mir nicht ganz zu passen - es sei denn, Seawoman hätte sich komplett in ihrem Gegenüber geirrt (das wäre allerdings auch ein berechtigter Grund, ein bischen verwirrt zu sein).
    Dieser Mann schien ihr ja auf der selben Wellenlänge unterwegs zu sein?
    Ja, das war er - oder hat es zumindest glaubhaft so vertreten. Also, ich erkenne schon, ob ein Mensch mir und meiner Art gegenüber eher distanziert ist oder "darauf anspringt". Bei dem Bekannten war Letzteres der Fall - anders kann man m. E. auch die so früh erfolgten Umarmungen seinerseits etc. nicht so wirklich erklären...

    Nun ja, ich muss wohl mal abwarten, wie sich das entwickelt. Ganz generell in solchen Angelegenheiten versuchen, zwar nicht mein Herz abzukühlen, aber mehr Gelassenheit zu lernen und, wie Elwyn geschrieben hat, Zeichen wahrnehmen, wenn etwas "aus dem Ruder läuft"...

    Liebe Grüße in die Runde von der SeaWoman

  3. Moderation

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    AW: Öffne mein Herz immer so schnell - und bin gerade so traurig...

    Hallo SeaWoman

    Schoen, dass Du erstmal fuer Dich zur Ruhe gefunden hast und nun abwarten kannst. Ich glaube ehrlich gesagt gar nicht, dass viel dahintersteckt - er hat sich halt einfach mal nicht so rasch gemeldet. Ich kann aber trotzdem gut verstehen, dass es Dich irritiert hat. Aber wenn Du Dich dahingehend "trainieren" willst, dass Du sowas in Zukunft gelassener sehen und angehen kannst, kann ich Dir versichern, das es klappt. Ich habe mich auch ein wenig "umgepolt", und wie gesagt, ich bin Dir hinsichtlicher dieser Empfindungen sehr aehnlich.

    Zu den "astrologischen Zwillingen", bezog ich mich (nicht ganz im Ernst ) hierauf, wenn Du mal nachschauen willst:
    Das doppelte Lottchen: ein Roman für ... - Google Bücher
    (S. 18 unten, und f.)

    Ich wuensch Dir weiterhin schoene Zeiten mit dem neuen und den vielen alten Freunden.

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