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  1. Inaktiver User

    Das Gefühl, die Zeit rast an mir vorbei...

    Wem geht es auch manchmal so?
    Mir fällt das nicht nur bei Geburtstagen auf.
    In letzter Zeit denke ich häufig:
    Montag - ach die Woche fängt an, Mittwoch halb geschafft, endlich Wochenende... am Sonntag ist es schon wieder vorbei und auf in die nächste Woche.
    Zack zack zack - Frühling, Sommer, Herbst und Winter...
    Besonders dieser Sommer erschien mir mal wieder extrem kurz.
    Und das sicher nicht nur wegen des vielen Regens.
    Die Zeit rast einfach so.

    Zu Beginn des Sommers kauft man sich süße Kleidchen, die man in der Saison tragen wird - schwupps ist die schon wieder rum und die Winterklamotten, die man eben noch in den Abstellraum verbannt hat, müssen schon wieder rausgeholt werden, während man das Sommerkleidchen gerade zweimal an hatte.

    Ich frage mich: nutze ich meine Zeit nicht richtig?
    Habe ich nicht mehr die Energie, etwas besonderes aus den Tagen zu machen - dabei meine ich schon, dass ich versuche, schöne Unternehmungen zu planen...

    Dann stolperst du über den "Die Unfähigkeit an den eigenen Tod zu glauben"- Thread und fragst dich, wird das immer so weitergehen und eh du dich umsiehst bist du entweder schwer krank oder 80 und weißt gar nicht, wo die Zeit hin ist?

    Mir macht das in letzter Zeit wirklich Angst...

  2. Inaktiver User

    AW: Das Gefühl, die Zeit rast an mir vorbei...

    Ja, kann dir nur zustimmen. Die Zeit rast dahin und oft frage ich mich wo ist sie geblieben.
    Und je älter ich werde, desto schneller vergeht die Zeit. Kommt mir wenigstens so vor.
    Dieser Sommer ist extrem schnell vergangen. Aber den Eindruck hatte ich wohl auch, wegen dem oft schlechten Wetter.
    So und nun ist schon Herbst und in nullkommanix wieder Weihnachten und dann ist das Jahr fast vorbei.
    Ob ich meine Zeit wirklich sinnvoll nutze weiß ich nicht, so wie es ist fühle ich mich wohl. Und nur das ist für mich entscheidend. Denn je mehr ich mir vornehme, desto weniger wird gemacht. Eben weil die Zeit so schnell vergeht.........

  3. Inaktiver User

    AW: Das Gefühl, die Zeit rast an mir vorbei...

    Gell, das ist schon irre, am 1.September waren schon die Lebkuchen im Supermarkt aufgebaut.

    Nur war das früher auch schon so und da hatte ich diese "panischen" Gedanken noch nicht.

    Auch du registrierst, dass die Zeit an dir vorbeirast, je älter du wirst, trotzdem scheint es dir nicht viel auszumachen.

    Warum ist das so?

  4. User Info Menu

    AW: Das Gefühl, die Zeit rast an mir vorbei...

    Mir geht es erst seit den letzten paar Jahren so. Wenn man Kinder hat, stellt man sich irgendwann die Frage, wie die Zeit so schnell vergehen kann und die Kinder jetzt schon so groß sind. Ein Schuljahr ist mittlerweile so schnell vorbei. Nicht nur das, eben Woche für Woche eilt vorbei. Daher ist es gut, sich bewußt Zeit zu nehmen, und die Zeit gut zu nutzen. Man hat ja nur dieses eine Leben.

    Für mich heißt das zum einen, mich auf die wirklich wichtigen und schönen Dinge im Leben zu konzentrieren und nicht bei allem dabeisein zu müssen, mir bewußt für meinen Partner und meine Kinder Zeit zu nehmen. Zum anderen eben diese Zeit mit Menschen oder Hobby´s zu verbringen, die mir gut tun oder mir selbst etwas Gutes zu tun, z.b. mir Zeit zum Lesen nehmen etc.

    Die wenigsten werden Zeit einfach so haben, aber für das, was einem wichtig ist und was einem gut tut, sollte man sich die Zeit evtl. nehmen. Wie gesagt, wir haben nur dieses eine Leben!
    Geändert von sternschnuppe2 (29.09.2010 um 23:03 Uhr)
    Eine erfolgreiche Beziehung besteht nicht darin, den richtigen Partner zu finden, sondern darin, füreinander die richtigen Partner zu sein!

    Beziehung bedeutet Entwicklung zu zweit, denn was beide angeht, können auch nur beide lösen!

    Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollten und das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.

    Wenn wir anderen mit einer Fackel den Weg erleuchten, bleibt es nicht aus, das wir dabei unseren eigenen Weg auch erleuchten.

  5. Inaktiver User

    AW: Das Gefühl, die Zeit rast an mir vorbei...

    Na ja, ausmachen tut mir das schon was, weil ich ja immer älter werde und das Leben endlich ist. Aber ich kann daran ja nichts ändern und muß eben hinnehmen, dass die Zeit rast und das Leben endlich ist. Ich weiß kein schöner Gedanke, und den verdränge ich.

    Aber ich fühle mich wohl und versuche das Beste aus jedem Tag zu machen. Und wenn es mal nicht so läuft, sage ich mir morgen ist es bestimmt besser.
    Siehe hierzu auch meine Signatur......

  6. User Info Menu

    AW: Das Gefühl, die Zeit rast an mir vorbei...

    @ Mailin
    Ich denke auch, das es gut ist, das Beste aus jedem Tag zu machen! Wenn wir uns dann auch noch wohl fühlen, ist das doch gut. Es ist gut, wenn wir es uns in der Gegenwart gut gehen lassen, und das nicht vor uns herschieben nach dem Motto, wenn das und das erledigt ist, dann kann ich ja das und das machen.

    Hab da mal eine Geschichte gelesen von einem Paar, das jahrelang gearbeitet hat ohne Ende, um sich lt. ihrem Plan mit ca. 40 ein Haus kaufen und dann zur Ruhe setzen zu können und ihr Leben ab da zusammen genießen zu können. Dabei hatten diese beiden kaum Zeit füreinander. Als es dann soweit war, das Haus fertig war und sie sich endlich Zeit füreinander nehmen wollten, starb kurz darauf die Frau. So kann es ausgehen, wenn man sich immer sagt, dafür habe ich ja später noch Zeit. Das Beste ist wirklich in der Gegenwart schon das Beste aus jedem Tag zu machen, dann kann einem so etwas nicht passieren. Dann hat man jetzt schon immer wieder schöne Zeiten, die man genießen kann.
    Eine erfolgreiche Beziehung besteht nicht darin, den richtigen Partner zu finden, sondern darin, füreinander die richtigen Partner zu sein!

    Beziehung bedeutet Entwicklung zu zweit, denn was beide angeht, können auch nur beide lösen!

    Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollten und das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.

    Wenn wir anderen mit einer Fackel den Weg erleuchten, bleibt es nicht aus, das wir dabei unseren eigenen Weg auch erleuchten.

  7. Inaktiver User

    AW: Das Gefühl, die Zeit rast an mir vorbei...

    Wenn man möchte, dass die Zeit langsam vergeht, dann macht man am besten gar nichts.

    Oder noch besser: Etwas ganz Unangenehmes.

    Im letzten Winter hatte ich soviel Unangenehmes vor mir, dass ich mir die Tage auf dem Kalender abgekreuzt habe, damit ich sehe, dass die Zeit überhaupt vergeht.

    Und dann verging sie und dann sollte sie doch bitte mal kurz anhalten, damit ich das auch genießen kann ... aber nein, den Gefallen tut sie mir auch nicht.

    Es ist manchmal erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht, aber wenn man sich erschreckt, ist sie so gut, dass man sie festhalten möchte, und das ist doch auch was Schönes, oder.

  8. User Info Menu

    AW: Das Gefühl, die Zeit rast an mir vorbei...

    In den letzten Jahren habe ich auch vermehrt das Gefühl, die Zeit verfliegt. Allerdings hatte ich auch Zeiten, da ist sie gekrochen, als es Unangenehmes durchzustehen galt. Ich glaub da ist wirklich was drann, wenn die Zeit verfliegt, gehts einem gut. Das sollte man wirklich genießen.
    Als Kind dauerten die Sommerferien ewig. Tja, als Erwachsener ist alles anders.

    Nehmen wir uns vor, die Zeit zu genießen, nicht zu hetzten aber auch nichts zu verschwenden. Wie bei Buddha: Der goldene Mittelweg ist immer der beste.

    Und wenns einem mal dreckig geht und man sich sagt, wohin geht die Zeit, alles ist endlich, früher war schöner ...

    JETZT leben wir
    Nimm dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit für deine Sorgen - und in dieser Zeit mache ein Schläfchen. Laotse

  9. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Das Gefühl, die Zeit rast an mir vorbei...

    Ja, die Zeit rast vorbei.

    Aber es gibt auch Tage, die unendlich lang sind. Das sind die magischen Tage, die gefühlsintensiven Tage.

  10. Inaktiver User

    AW: Das Gefühl, die Zeit rast an mir vorbei...

    Mir geht es wie dir, schnarchstop: ich frage mich schon an jedem neuen Wochenanfang, wo die Zeit geblieben ist. Vom neuen Monats- oder Jahresbeginn ganz zu schweigen ...

    Um mir vor Augen zu rufen, was ich an den dahingeflogenen Tagen so gemacht habe, schreibe ich zum einen Tagebuch - JEDEN Tag, aber eine kurze Notiz reicht. Ich kann mich bei der dahinfliegenden Zeit nämlich kaum mehr erinnern, was ich z.B. letzten Dienstag gemacht habe. Zum andern habe ich mir angewöhnt, meine Fotos nicht nur auf dem Rechner als Dateien herumliegen zu lassen, sondern klebe sie bewusst und liebevoll in "analoge" Fotoalben ein. Und fotografiere auch mal "Kleinigkeiten", wie den Umzug in meine neue Wohnung, ein Wochenende in Berlin mit meinem Freund oder einen Grillabend in meiner Firma mit den Kollegen.

    Ansonsten hilft mir, auch mal zu entschleunigen. Nicht immer etwas vorhaben, sondern einen Sonntagnachmittag mit Buch auf dem Sofa zu vergammeln oder einen Abend in der Badewanne - dann kommt mir die Zeit schon deutlich länger vor, aber nicht langweilig.

    Als Kind hatte man noch keine Verantwortung, das machte viel aus beim Zeitempfinden. Und mein Kollege hat mir letztens noch was dazu erklärt, was mir sehr logisch erschien - ich hoffe, ich kann es noch wiedergeben: Wenn man z.B. 7 Jahre alt ist und 6 Wochen Sommerferien hat, dann scheinen diese 6 Wochen in Relation zu der verhältnismäßig kurzen Zeit, die man bewusst auf dieser Welt am Leben ist, unglaublich lang. Bei einer 35-Jährigen sind dagegen 6 Wochen nur ein kleiner Anteil an ihren schon 1820 gelebten Wochen und vom Empfinden her viel kürzer. So in etwa ...
    Geändert von Inaktiver User (30.09.2010 um 15:50 Uhr) Grund: Dreisatz-Patzer

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