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    AW: Immer wieder "falscher" Job

    @rockzee

    Ja, da sind wir dann wohl Leidensgenossinnen.

    Mir ist auch immer unklarer, warum ich jemals so einen Beruf gewählt habe, in dem man so ausdrücklich jemandem zuarbeiten muss. Das liegt mir eigentlich gar nicht. Gegen arbeiten an sich und zusammenarbeiten habe ich auch nichts - nicht, dass ich wieder missverstanden werde! - aber dieses handlangern, das geht mir auch so auf die Nerven - als ob man keinen eigenen Kopf hätte!

    an welche Art Weiterbildung hast du denn gedacht? mehr Richtung BWL oder was anderes? Mir liegt die BWL-Richtung gar nicht, wenn dann denke ich, gehe ich noch stärker in Richtung Sprachen (z.B. Übersetzer) oder mach' was ganz anderes.

    Viel Glück dir!
    Es gibt keine Pflicht, die so sehr unterschaetzt wird als die, gluecklich zu sein.

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    AW: Immer wieder "falscher" Job

    @Hillary

    Ich bin 34.

    @Ebbe

    So eine Kaffee-holen-Stelle hatte ich auch schon mal vor etlichen Jahren über Zeitarbeit. Da hatte ich gleich zwei Chefs. Der eine bekam morgens Kaffee, der andere Tee + 1 Glas Wasser. Hat mich das genert...zum Glück war das nur Urlaubsvertretung. Hier auf der Stelle haben wir nen Automaten, da ziehen sich alle den Kaffee selbst. Und da ich keinen Kaffee trinke, kümmer ich mich auch nicht um das Teil. Das macht mein Chef. Hab dem gleich mal von Anfang an gesagt, dass ich keinen Kaffee trinke. Weshalb soll ich mich dann um die Maschine kümmern? Die haben hier alle so viel Zeit, können die ruhig selbst machen.

    Weiterbildung.... Tja, gute Frage! Abitur habe ich nicht. Ich bin nach der 10. Klasse Gymnasium auf die Höhere Handelsschule gewechselt. Hätte damals eigentlich noch aufs Wirtschaftsgymnasium gehen sollen, aber hinterher ist man ja immer schlauer.... So habe ich Bürokauffrau gelernt und bin nun 14 Jahre in dem Job.
    BWL habe ich damals auf der HH wirklich gerne gemacht, aber heute würde mich das auch nicht mehr interessieren. Ehrlich gesagt interessiet mich gar nichts mehr im kaufmännischen Bereich.
    Ich bin ganz ehrlich, ich wünsche mir sehr, wieder in der Auftragsabwicklung zu arbeiten. Ein bisschen Kundenkonakt zu haben und genug Arbeit. Mehr will ich gar nicht.

    So habe ich mich dann also durch den Weiterbildungskatalog gequält....dachte, frische mein Englisch mal auf und hab mir die Probeunterlagen zuschicken lassen. Habe nur kurz durch geblättert und das war es. Dann dachte ich, vielleicht Richtung Buchhaltung, wird ja heute bei vielen Stellen verlangt. Aber so ein Kurs ist teuer. Naja, meinen Nebenjob hab ich bei einem Bilanzbuchhalter...da kann ich ja ein bisschen was von mitnehmen. Aber für den Beruf wird es nicht reichen.

    Ich glaube halt auch, dass ich im falschen Beruf stecke. Also, ich sag mal, wenn die Firma stimmen würde, die Branche und ich eben einfach wieder in der Bestellabwicklung wäre, dann könnte ich mich echt damit arrangieren. Aber alles andere interessiert mich im Büro einfach nicht.

    Ich muss auch zugeben, dass ich faul bin, was das Lernen angeht. Ich beneide Leute wirklich, die sich stundenlang hinter Büchern verstecken können. Ich hab das schon in der Schule gehasst. Deswegen hab ich mich wohl auch vor dem Abitur gedrückt. Aber mit viel Arbeit auf dem Tisch habe ich überhaupt kein Problem. Wenn ich zu tun habe und die Zeit umgeht, ist das super. Da stell ich mich auch stundenlang an den Kopierer, ist mir echt egal, Hauptsache zu tun!!!!!!

    Ich denke mir halt auch, wenn ich wirklich wüßte, welcher Beruf zu mir passt, dann hätte ich auch die Motivation zu lernen. Aber so lange ich nicht weiß, in welche Richtung ich steuern soll, werde ich scheitern.

    Und momentan geht es bei mir sowieso nur noch ums "überleben", denn ob ich in vier Monaten noch einen Job habe, weiß ich auch nicht.

    Aber mit Deinen Sprachen solltest Du doch eigentlich was anfangen können. Wie wäre es z. Bsp. Nachhilfe zu geben? Das war eigentlich mal mein Hintergedanke bei dem Englischkurs, evtl. dann Schülern Nachhilfe zu geben. Aber nun habe ich ja sowieso einen anderen Nebenjob. Vielleicht kannst Du ja wirklich Deine Dienste erstmal als Nebentätigkeit anbieten und rutschtst dann irgendwo rein.

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    AW: Immer wieder "falscher" Job

    Hallo zusammen,

    ich bin auch Assistentin/Sekretärin und ich kenne dieses Gefühl, für alle der Leo zu sein auch sehr gut. Ist nun mal so als Sekretärin. Man muss alles können, alles wissen, alles machen bis hin zum Gedanken lesen. Honorierung/Anerkennung ist so gut wie null. Man muss Launen aushalten usw. Ich habe übrigens zwei abgeschlossene Ausbildungen und ein abgebrochenes Studium, auch im Bereich Sprachen. Habe aber keinen Ehrgeiz mehr, dieses auch zu Ende zu machen. Würde sich in meinem Fall einfach nicht lohnen.

    Wenn man allerdings sehr sehr unglücklich ist in seinem Job, dann lohnt es sich schon noch was zu ändern.

  4. Inaktiver User

    AW: Immer wieder "falscher" Job

    @rockzee,
    danke

    also jung genug, um noch mal um oder draufzusatteln.
    Du klingst ein bißchen nach Vertrieb und Kundenkontakt, in der Richtung schon mal was gemacht?
    Wird ja leider derzeit immer mehr in Callcenter verlagert, aber ich weiß, das es Mittelständler gibt, die ihre kleine feine Vertriebsabteilung haben und da oft die "Sekretärin" mit drinhängt.
    Schon mal an eine Initiativbewerbung in der Richtung gedacht?

    Zu wissen was ich will, ist ganz wichtig, sonst wird das mit der Weiterbildung nix. Übrigens, googelt doch bitte mal nach der staatlichen Bildungsprämie. Gerade für Leute mit geringerem Einkommen interessant.
    Noch ein Tipp zum Coaching oder zum Profiling, bitte auch googeln >Profilpass<.

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    AW: Immer wieder "falscher" Job

    @Hillary

    Noch jung genug mit Sicherheit! Aber das Richtige finden ist das Problem!

    Ich habe mehrere Jahre im technischen Kundendienst gearbeitet und das hat mir auch wirklich Spaß gemacht, auch wenn es teils sehr stressig war. Aber die Branche und die Kollegen haben einfach gepaßt. Doch so einen Job wieder zu finden.... sehe ich mittlerweile als aussichtslos an, denn er war perfekt!

    Call Center habe ich auch schon hinter mir und weiß, dass ich das definitiv nicht mehr machen möchte. Kundenkontakt ja, aber keine acht Stunden mehr am Telefon hängen. Das war der schlimmste Job, den ich jemals gemacht habe (und die mieseste Bezahlung - ging auch nur, weil ich damals einen Partner hatte).

    Wenn Büro, dann eben gerne in der Auftragsabwicklung, alles andere kann ich mir einfach nicht vorstellen. Ich bin jetzt auch im Vertrieb, aber ich habe da fast keinen Kontakt nach draußen. Es ist der langweiligste Job, den ich je hatte.

    Ich bewerbe mich im Prinzip auch fast nur auf so Stellen, da ich doch die Qualifikation habe, aber ich bekomme nur Absagen.

    Profilpass?! Hmm, muss ich mal gucken!

  6. Inaktiver User

    AW: Immer wieder "falscher" Job

    In meiner Zeit als Assistentin war ich auch nicht so richtig glücklich, wobei ich im Nachhinein auch gemerkt habe, dass es nur zum Teil an der Tätigkeit selber lag.

    Ich habe dann eine Weiterbildung gemacht in Verbindung mit einer Art Traineeprogramm und arbeite seit diesem Monat auch offiziell in meinem neuen Beruf.

    Bei der Auswahl der Weiterbildung bin ich eher pragmatisch vorgegangen. Ein zweites Vollstudium hätte mich erst in einigen Jahren ans Ziel gebracht (und bis dahin sehr viel Durchhaltevermögen gekostet), ich wollte gerne auf meinem ersten Studium thematisch aufsetzen und ich wollte anständig verdienen.

    Habe heute also einen gut bezahlten Brotberuf, der es mir erlaubt, über längere Strecken selbständig zu arbeiten. Und trotzdem gibt es auch hier blöde Kollegen und Chefs und Tätigkeiten mit null Gehirnzellenverbrauch undich denke ich schon wieder daran, was ich noch machen könnte...

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    AW: Immer wieder "falscher" Job

    Tamta,

    sowas gibt es doch phasenweise bei jedem Job, oder?
    Und wenn das nicht überhandnimmt, kann das - zwischen stressigen und anspruchsvollen Phasen - auch mal erholsam sein, finde ich.
    Geändert von Tabea57 (30.09.2010 um 13:27 Uhr)
    Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
    Aber macht!


    ausgeborgt von Uli_F-2009

  8. Inaktiver User

    AW: Immer wieder "falscher" Job

    Zitat Zitat von Tabea57 Beitrag anzeigen
    Tamta,

    sowas gibt es doch phasenweise bei jedem Job, oder?
    Und wenn das nicht überhandnimmt, kann das zwischen stressigen und anspruchsvollen Phasen - auch mal erholsam sein, finde ich.
    Ja, eben das war meine Erkenntnis nach dem Berufswechsel: den perfekten Job gibt es nicht, und bei einem halbwegs annehmbaren Job ist es immer auch Einstellungssache, wie zufireden man ist.
    Heute wünsche ich mir manchmal meine Assistenzzeit zurück. Das ist wohl so ein "das Gras auf der anderen Seite ist grüner" Phänomen.

    Trotz dieser Erfahrung kann ich die TE gut verstehen. Mich hat auch immer das Gefühl gepiesackt, unter meinen Mögilchkeiten zu bleiben (und auch so behandelt zu werden). Ich habe zwar ein abgeschlossenes Studium, habe aber im Gegensatz zu vielen Kommilitonen eben nach dem Studium "nur" Assistenzjobs bekommen (die allerdings inhaltlich z.T. durchaus anspruchsvoll und spannend waren).
    Dadurch, dass ich noch mal die Weiterbildung hinterhergeschoben habe weiß ich zumindest, dass ich alles getan, was mir möglich war, um berufliche Zufriedenheit zu erlangen.

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