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  1. Inaktiver User

    AW: Immer wieder "falscher" Job

    Zitat Zitat von ebbeundflut Beitrag anzeigen
    .......

    Ich habe studiert, leider nicht zu Ende und arbeite eben daher auch unter dem Titel "nicht studiert" - .......
    Was hindert dich daran das zu ändern ?

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    AW: Immer wieder "falscher" Job

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was hindert dich daran das zu ändern ?
    eben. könntest du dein studium wieder aufnehmen? würdest du es wollen?
    es kann sein, dass genau diese nicht abgeschlossene sache an dir nagt und dich unzufrieden sein lässt.

    ich hatte weiter oben ja schon die vermutung geäussert, dass du schon weisst, wo du hin willst, es dir nur an traute fehlt.
    magst du dich dazu äussern? in welcher branche bist du jetzt tätig und was wäre dein wunschziel?
    "Das höchste Glück ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." Erasmus von Rotterdam...

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    AW: Immer wieder "falscher" Job

    Was mich daran hindert? Zum einen äußere Umstände, wie gesagt, bin ich alleinerziehend.

    Aber es stimmt schon, wenn ich wirklich wollte ...
    ich arbeite als Assistentin / Sekretärin, hatte vor Jahren Sprachen / Literatur studiert. Ich sehe eben keinen Sinn darin, das fertig zu studieren. Ich denke, ich bin zu alt, bin 40. Ich denke, dadurch ändert sich auch nichts, oder ist das falsch? Hat ein Studien-Abschluss wirklich so eine große Bedeutung in unserer Gesellschaft?
    Es gibt keine Pflicht, die so sehr unterschaetzt wird als die, gluecklich zu sein.

  4. Inaktiver User

    AW: Immer wieder "falscher" Job

    Zitat Zitat von ebbeundflut Beitrag anzeigen
    Was mich daran hindert? Zum einen äußere Umstände, wie gesagt, bin ich alleinerziehend.

    Aber es stimmt schon, wenn ich wirklich wollte ...
    ich arbeite als Assistentin / Sekretärin, hatte vor Jahren Sprachen / Literatur studiert. Ich sehe eben keinen Sinn darin, das fertig zu studieren. Ich denke, ich bin zu alt, bin 40. Ich denke, dadurch ändert sich auch nichts, oder ist das falsch? Hat ein Studien-Abschluss wirklich so eine große Bedeutung in unserer Gesellschaft?
    Für die Gesellschaft vielleicht nicht, aber für dich womöglich.

    Im übrigen gibt es ja auch Fernstudien.

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    AW: Immer wieder "falscher" Job

    ein studium mit 40 lohnt sich, ganz klar. du musst allerdings wissen was du damit anstellen willst.

    du könntest auf deiner erfahrung als sekretärin aufbauen, da gibt es zig angebote für weiterbildung, studium etc.

    oder du nimmst dein altes studium wieder auf. da besteht evtl. ja die möglichkeit dir dinge anrechnen zu lassen von deiner vorherigen studienerfahrung, vielleicht auch dinge aus deinem berufsleben(?).

    oder du startest komplett neu durch.

    was hast du den für pläne mit dem damaligen studium verfolgt? warum hast du abgebrochen? was wurde dann aus deinen plänen?

    was würdest du davon halten, dir mal ein paar stunden bei einem couch zu gönnen? einfach um den roten faden bei dir zu finden.
    "Das höchste Glück ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." Erasmus von Rotterdam...

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    AW: Immer wieder "falscher" Job

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Im übrigen gibt es ja auch Fernstudien.
    wenn du fit bist in englisch:
    auf der OU(open university) in UK kannst du so gut wie alles studieren.

    ansonsten FeU Hagen. Vielleicht kulturwissenschaften, kannst litwiss. als schwerpunkt wählen.
    "Das höchste Glück ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." Erasmus von Rotterdam...

  7. Inaktiver User

    AW: Immer wieder "falscher" Job

    Es gibt mittlerweile viele Hochschulen, die berufsbegleitende Studiengänge mit ganz unterschiedlichen Modalitäten anbieten. Als alleinerziehende Mutter kannst Du Dich vielleicht mal in Deiner näheren Umgebung erkundigen.

    Mein Mann hat mit 46 ein berufsbegleitendes Studium aufgenommen (und spinnt sogar ein wenig über den Gedanken, zu promovieren), natürlich geht das!

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    AW: Immer wieder "falscher" Job

    Es lohnt sich in jedem Alter, sich weiter zu bilden. Leider wird oft versucht, Menschen den Mut dazu zu nehmen.

    Vor meinem BWL-Studium habe ich eine Banklehre gemacht. Als es dann zum Studium ging, war ich gerade 23 geworden. Unglaublich, wie man versuchte, mich zu verunsichern- mit knapp 23!! Von wegen, schau, wenn die anderen 23 sind, haben die längst Vordiplom, du wirst immer hinten dran hängen, wirst bei der Jobsuche das Nachsehen haben.

    Als ich mit der Promotion begann, das gleiche Spiel wieder.

    Und vor einem Jahr begann ich ein Postgraduiertenstudium. Wieder die Laier.

    Das ging und geht mir dermaßen am Allerwertesten vorbei.

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    AW: Immer wieder "falscher" Job

    Zitat Zitat von .Joanna. Beitrag anzeigen
    wenn du fit bist in englisch:
    auf der OU(open university) in UK kannst du so gut wie alles studieren.

    ansonsten FeU Hagen. Vielleicht kulturwissenschaften, kannst litwiss. als schwerpunkt wählen.
    Vielen Dank für diesen Tipp! Werde mich da mal umsehen.

    Es ist halt so, dass ich damals das Studium abbrach, weil ich auf einmal zwei Kinder hatte (ja, richtig gelesen, Zwillinge!) - und in meinem privaten Umfeld so gut wie keine Unterstützung. Für Lernen, das habe ich gemerkt nach einem halben Jahre, hatte ich erst mal gar keine Zeit.

    Aber es war nicht nur das, das gebe ich zu. Ich hätte ja jetzt längst mein Studium wieder aufnehmen können. Es hat mir zwar Spaß gemacht, das Studium, aber ich sah einfach nicht, wo es mich hinführte. Ich wollte in den Verlag-Bereich, aber im Nachhinein ist mir klar geworden, dass ich das nur wollte, weil ich selbst produktiv sein wollte / will, selbst ein Buch schreiben möchte.

    Wobei ich trotz allem - auch durch eure Anregung!! - den Gedanken, mein Studium wenigstens abzuschließen, doch sehr sinnvoll finde.

    Aber was ich einfach nicht mehr länger zu ertragen meine, das ist diese "Aschenputtel-Rolle", die ich in fast jedem Job spielen muss. Das ist es, was mich wahnsinnig macht und ich denke einfach, dass ich das auch - bevor ich ein abgeschlossenes Studium habe - ändern muss! Aber wie?
    Es gibt keine Pflicht, die so sehr unterschaetzt wird als die, gluecklich zu sein.

  10. Inaktiver User

    AW: Immer wieder "falscher" Job

    Zitat Zitat von ebbeundflut Beitrag anzeigen

    Aber was ich einfach nicht mehr länger zu ertragen meine, das ist diese "Aschenputtel-Rolle", die ich in fast jedem Job spielen muss. Das ist es, was mich wahnsinnig macht und ich denke einfach, dass ich das auch - bevor ich ein abgeschlossenes Studium habe - ändern muss! Aber wie?
    Diese Einstellung macht dir jeden Job, bei dem du nicht der Entscheider bist, zur Hölle.
    Du hast ein paar Semester Linguistik oder Philologie studiert, darauf kann man prima aufbauen.
    Beruflich bringt dich das Diplom vielleicht nicht mehr weiter, aber ich würd's für mich selber tun.
    Medien und Verlage, wenn du das bis 30 keinen Fuss drin hast, isses als Produktmanager, Lektor, Projektmanager, die ganze Entscheideretage - vorbei.

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