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    AW: Nicht alleine – aber trotzdem einsam

    Zitat Zitat von PrinzessinLiSi Beitrag anzeigen
    @HQking - an dem was du schreibst, ist schon wahres dran. leben muss man, nicht nur darüber lesen... so denke ich auch manchmal. was du beschreibst, und sport ist ein schönes beispiel, kann aber nur eine basis sein und hilft meiner meinung nach nicht wirklich bei echos problem. denn mir geht es ähnlich und ich habe jahrelang gelebt, habe einige leidenschaften verfolgt, mich viel im beruf engagiert, pflege das eine oder andere hobby... und trotzdem, für meine fähigkeit, beziehungen zu anderen aufzubauen, hat das nichts gebracht. (wobei dies auch in der letzten zeit eher mein thema geworden ist ... ich war so abgelenkt all die jahre, dass ich es gar nicht so gemerkt habe).
    kann nur unvollstaendig sein mein Schreiben mit dem Sport. Das (Sport) waere nur ein Puzzlestueck von weiteren Dingen die alle zusammen einigermassen zusammenpassen muessten. Nur lesen geht nicht, nur Sport geht nicht. Geliebt werden ist ein wichtiger Punkt. Sonst haette man (ich z.B.) auch keine Lust auf Sport. Also muessten die individuellen Basics stimmen. Und wenn dann noch ein Tief da ist durch Verlust von jemand, Krankheit, schlechte Situation im Job dann kann auch wiederum alles kippen und einen in die Knie zwingen.
    Hervorheben wuerde ich das Geliebt werden von jemand.
    Und dann ganz wichtig meiner Ansicht nach das rausgehen und sich selbst erfahren, um mit der gebotenen Liebe etwas anfangen zu koennen und entsprechendes zurueckzugeben bzw. selbst ein Treiber der zarten Pflanze Liebe sein zu koennen, um ueberhaupt jemand entsprechen zu koennen.
    Sonst bleibt man alleine oder wird es werden. Da gibt es aber sicher noch viele weitere individuelle Faktoren. Ich hab nur erfahren dass Liebe (geben/nehmen) ueber ziemlich viel hinweghilft und man darauf aber nicht ausruhen darf denn sonst nimmt man dem anderen die liebende Hand auch noch weg, man wird zur Belastung. Zu viel zu machen ist auch ein Fehler, indem man sich ueberlastet und damit seine eigene Energie raubt, zu wenig Rekreation/Erholung betreibt, also zu wenig egoistisch ist, zu wenig fuer sich selbst sorgt.
    Das zu erkennen ist auch Liebe, dem anderen die Liebe leichtzumachen. Weitere, evtl. biochemische Aspekte des Alleinseins/Alleinfuehlens kann man nicht so in wenigen Worten darlegen und sind individuell zu betrachten.
    Geändert von HQking (20.10.2010 um 15:38 Uhr)

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    AW: Nicht alleine – aber trotzdem einsam

    @HQking
    Die innere Leidenschaft habe ich leider wirklich noch nicht gefunden Es gibt so ein paar Themen, die mich interessieren, aber es ist nicht DIE Leidenschaft dabei. Sport ist es bei mir definitiv aber nicht. Zu Sport musste ich mich schon immer quälen. Meine Interessen sind eher im kreativen Bereich angesiedelt.

    Geliebt werde ich schon. Mein Problem besteht aber darin, dass es mir schwer fällt diese Liebe anzunehmen. - Ich habe oft das Gefühl, ich sei die Liebe nicht wert und die Personen merken das irgendwann (dass ich langweilig, passiv ect. bin). Eigentlich Unsinn, ich habe ja auch positive Eigenschaften. Leider schaue ich derzeit besonders auf meine "verhassten" Eigenschaften und ziehe mich sehr zurück.

    @PrinzessinLiSi
    Was das Thema angeht, dass Deine Eltern Dir vorgeworfen haben keine Freunde zu haben - das war dann eventuell die Auseindersetzung mit dem eigenen Defizit. Das soll es ja geben
    Bei Jungs entwicklen sich Freundschaften schon etwas anders. Ich habe den Eindruck sie sind nicht so stark aufeinader fixiert und suchen nicht gleich einen "besten" Freund wie es die Mädchen tun. Meine Freundin hat eine Tochter mit "bester" Freundin. Wenn die beiden zusammen sind, dann werden alle anderen vom Spiel ausgeschlossen, das ist glaube ich tendenziell Mädchen -Verhalten.

    Das mit dem Grübeln nach den Gruppen-Situation ist auch mein Thema. Ich muss danach alles für mich genau analysieren und komme meist zu dem Schluss, dass ich mich wieder "doof" verhalten habe. Zu still war, zu passiv war und wenn, dass nur "Blödsinn" von mir gegeben habe. Ich war da schon mal auf einem besseren Weg. Seitdem es im Job wieder so mies läuft, ist aber auch der private Bereich bei mir wieder kritisch und ich gehe allen Gruppen-Situationen aus dem Weg.

    Meine Kontakte, die ich habe, sind alle nicht aus Gruppensituationen entstanden. Ich habe ein paar Bekanntschaften per Internet geschlossen, aus denen sich Freundschaften entwickelt haben. Leider sind mehrere Freundinnen in letzter Zeit ins Ausland gegangen und die Kontakte dadurch natürlich nur noch sehr selten. Im Moment fehlt aber einfach die Kraft dafür. Ich muss einfach erst mal den Kontakt zu mir finden. Leider finde ich da keinen richtigen Anfang. Meine Therapie ist nicht schlecht, aber leider ist die Therapeuten ständig im Urlaub/Weiterbildung uns so habe ich nur alle 2-3 Wochen einen Termin, was ich mich im Moment eben nur sehr langsam weiterbringt.

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    AW: Nicht alleine – aber trotzdem einsam

    Hey ich antworte jetzt einfach mal auf deinen Beitrag... wollte hier Eigtl selbst einen Beitrag verfassen, aber weiß nicht wie xD... ich hab auch das Problem das ich mich oft sehr einsam fühle... habe früher viel gearbeitet und war fast immer unter Menschen nun bin ich Mutti von 3 Babys und ja Hausfrau und mit einem mal sitzt man dann zuhause und fühle mich oft isoliert... mein Mann geht von morgens bis abends arbeiten und wenn er mal frei hat dann frühstücken wir zsm und hocken zuhause bis nachmittags seine Freunde Zeit haben und weg ist er... hab mal gehört es gibt einen Spruch der besagt:heirate und bekomme Kinder, dann siehst du wer deine wahren Freunde sind... ja dazu kann ich nur sagen seitdem ich schwanger war habe ich so gut wie keine mehr... meine beste Freundin ist auch noch ins Ausland gezogen und da sitze ich allein, ok muss aber sagen das meine Mutter für mich da ist, aber ist halt schon etwas anderes wenn Mann mal Abwechslung hätte... naja hab mit meinem Mann schon des Öfteren geredet das ich mich allein gelassen fühle von ihm er will es natürlich nicht einsehen, dann denke ich oft übertreibe ich?! Aber warum bin ich dann immer wieder so traurig?! Von nichts kommt ja nichts... oft denke ich ich muss mir einfach selbst einen Freundeskreis aufbauen und dann wird das schon nur wo die finden... Sympathie muss ja auch stimmen... denke auch das ich oft an Depressionen leide... hab mir oft überlegt mal zum tveatapeuten zu gehen, aber auch da wäre ich wieder auf Mama ihre Unterstützung angewiesen (sie muss Baby sitten) dann denke ich es gibt ja Mutti Gruppen nur in angreiff nehme ich dann nichts... habe das Gefühl mein Mann ist mein stimmungs Barometer (bekomme ich Aufmerksamkeit gehts mir gut und ich hab Kraft... bekomme ich keine gehts mir mies) hab ich ihn zum Mittelpunkt meines Lebens gemacht?! Wenn er abends kommt ist das auch mein Tages hylight nur bekomme ich da nichts die erwünschte Aufmerksamkeit, da er dann müde ist... Teufelskreis 🙈

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