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    AW: Nicht alleine – aber trotzdem einsam

    Liebe Studentin,

    zu diesem Thema gibt es noch eine gute Internet Seite: "Beratung bei Hochsensibilität" und vor allem auch einige gute Bücher zu dem Thema! Es ist ja auch interessant, das es nicht nur introvertierte, sondern auch extroverierte HSP gibt!

    Erst mal diese Erkenntnis zu haben, ist der erste Schritt, um sich selbst besser kennen- und verstehen zu lernen! Wie alles hat es seine 2 Seiten, Vor- und Nachteile, man hat Stärken, aber auch Schwächen! Nur wenn man diese kennt, kann man ganz anders damit umgehen, und mehr danach schauen, was einem selbst gut tut!

    Liebe Grüße, ***sternschnuppe***
    Eine erfolgreiche Beziehung besteht nicht darin, den richtigen Partner zu finden, sondern darin, füreinander die richtigen Partner zu sein!

    Beziehung bedeutet Entwicklung zu zweit, denn was beide angeht, können auch nur beide lösen!

    Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollten und das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.

    Wenn wir anderen mit einer Fackel den Weg erleuchten, bleibt es nicht aus, das wir dabei unseren eigenen Weg auch erleuchten.

  2. Inaktiver User

    AW: Nicht alleine – aber trotzdem einsam

    danke dir, sternschnuppe

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    AW: Nicht alleine – aber trotzdem einsam

    Liebe Studentin,

    hab gerade noch mal den Strang von "bohnenfrau" unter "Der gebrauchte Mann" mit dem Thema "alles andere ist viel wichtiger" hochgeschoben! Da sind wir auch darauf gekommen, das ihr Partner hochsensibel ist. Da gibt es auch ein paar gute Beiträge dazu, vor allem das Post #95 von "Destiny68". Sie hat auch einen Buchtipp von Andrea Brackmann: "Hochbegabt und Hochsensibel" eingebracht zu dem Thema!

    Evtl. hilft dir das ja fürs Erste mal weiter! Liebe Grüße, ***sternschnuppe***
    Eine erfolgreiche Beziehung besteht nicht darin, den richtigen Partner zu finden, sondern darin, füreinander die richtigen Partner zu sein!

    Beziehung bedeutet Entwicklung zu zweit, denn was beide angeht, können auch nur beide lösen!

    Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollten und das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.

    Wenn wir anderen mit einer Fackel den Weg erleuchten, bleibt es nicht aus, das wir dabei unseren eigenen Weg auch erleuchten.

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    AW: Nicht alleine – aber trotzdem einsam

    @lottofee
    Außer in den Therapie habe ich noch nie mit jemandem darüber gesprochen. Wer outet sich schon gerne in dieser Weise? Alle sind beliebt haben 1.000 Freunde (zumindest dem Bekunden nach).

    Ich sehe mich nicht gerne auf Videos. Ich bemerks dort immer meine "unentspannte" Haltung, die ja von tief innen kommt. Machmal versuche ich bewusst gegenzusteuern, aber sobald ich nicht mehr daran denke, verkrampfe ich wieder. Die Lockerheit muss eben von innen kommen...

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    AW: Nicht alleine – aber trotzdem einsam

    Zitat Zitat von echo90 Beitrag anzeigen
    Wer outet sich schon gerne in dieser Weise? Alle sind beliebt haben 1.000 Freunde (zumindest dem Bekunden nach).
    @Liebe Echo,

    meiner Meinung nach liegt das an einer verzerrten Wahrnehmung, die ich gut nachvollziehen kann. Diese Beliebtheit und die Art dieser Freunde ist nicht immer das was es scheint. Das mache ich mir selbst ständig klar!

    Ich war selbst in Therapie. Wichtig ist - glaub ich - dein Selbstwertgefühl zu stärken und dann diese Wahrnehmung nach und nach gerade zu rücken. Natürlich hilft es auch, Fremd- und Selbstwahrnehmung und deine Wünsche/Bedürfnisse in Beziehungen und das Wo und Wie du das suchst, zu hinterfragen.

    Du suchst berechtigterweise Menschen/Leute, die zu dir passen und darfst nicht beliebig Ausschau halten. Das führt zwangsläufig zu Enttäuschungen. Ausserdem solltest du das Gefühl stärken, dass du selbst dir passende Menschen aussuchen kannst, nicht, dass sie dich aussuchen!

    Geändert von Elwyn (12.10.2010 um 15:56 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Nicht alleine – aber trotzdem einsam

    Zitat Zitat von Elwyn Beitrag anzeigen
    meiner Meinung nach liegt das an einer verzerrten Wahrnehmung, die ich gut nachvollziehen kann. Diese Beliebtheit und die Art dieser Freunde ist nicht immer das was es scheint. Das mache ich mir selbst ständig klar!
    Gerade so etwas wie Einsamkeit oder Schwierigkeiten in Gruppen kann man Menschen ja auch nicht unbedingt ansehen.

    Und es ist schon ein ziemliches Tabu, dieses Thema anzusprechen. Schon allein deshalb, weil bei anderen Menschen so eine Aussage leicht als Kritik an Ihnen oder aber als "Fishing-for-Compliments" ankommen kann.

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    AW: Nicht alleine – aber trotzdem einsam

    @elwyn
    Ich bemerke oft, dass manche Leute Hinz und Kunz als Freund bezeichnen, viele dieser Leute wären in meinen Augen eben einfach Bekannte. Vielleicht hänge ich die Latte da auch recht hoch.

    Ja, es stimmt. Ich war in letzter Zeit sicher oft zu beliebig, wenn es um neue Kontakte ging. Nach dem Motto "Lieber den Spatz in der Hand....." Ich habe an Kontakten festgehalten, wo ich oft gleich gespürt habe, dass wir nicht auf einer Wellenlänge waren. Das kann eben nur zu Enttäuschungen führen.

    Ich habe in der Therapie erfahren, dass ich ein extremer Kopfmenschen bin. Leider haben mich meine rationalen Entscheidungen bislang nicht glücklich gemacht. Aber immerhin komme ich irgendwie durch. Im Moment ist noch die Angst vorhanden, dass die Bauchentscheidung mich ins Chaos stürzen könnte. Ich habe eben zu wenig Erfahrung damit gemacht.

    @tamta
    Ich finde auch, dass es ein großes Tabu ist, zu sagen, man hat nicht viele Freunde. Vielleicht habe ich sogar der Zahl nach durchschnittlich viele Freunde. Ich spüre halt einfach nicht genug Verbundenheit zu Ihnen.

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    AW: Nicht alleine – aber trotzdem einsam

    Zitat Zitat von echo90 Beitrag anzeigen
    Ich bemerke oft, dass manche Leute Hinz und Kunz als Freund bezeichnen, viele dieser Leute wären in meinen Augen eben einfach Bekannte. Vielleicht hänge ich die Latte da auch recht hoch.
    Das ist aber auch so: Viele bezeichnen einfach jeden Bekannten gleich als Freund, weil das derzeit so "Zeitgeist" ist und immer nett rüberkommt. Ob sie da echte Verbundenheit spüren, steht ja auf einem ganz anderen Blatt.

    Wenn du bereits zwischen Bekanntschaften und Freunden differenzieren kannst, dann siehst du das doch gleich etwas realistischer. Dann brauchst du dich schon mal nicht von "Blendern" blenden zu lassen.

    Ja, es stimmt. Ich war in letzter Zeit sicher oft zu beliebig, wenn es um neue Kontakte ging. Nach dem Motto "Lieber den Spatz in der Hand....." Ich habe an Kontakten festgehalten, wo ich oft gleich gespürt habe, dass wir nicht auf einer Wellenlänge waren.
    Ich finde das prinzipiell normal und gut so. Everybody's darling, everybody's Depp!

    Aber trotzdem, da es dir an Wellenlänge und Verbundenheit ja fehlt, die Frage:

    Was würdest du darunter bei wem verstehen? Welche Art von Wellenlänge suchst du, welche Art innerer Verbundenheit?

    Beispiele: Gute interessante Gespräche über Probleme?, Themen, die über das Wetter hinausgehen?, Alltagsgespräche?, Bestätigung?, Macht?, Bewunderung?, Seelenverwandtschaft?, Spass haben...wenn ja, bei was?, Ratgeberin sein?, Hilfsbereitschaft?, Gemeinsame Aufgaben?, Verständnis?...

    Was soll dich mit bestimmten Menschen verbinden, was verbindet dich bereits mit bestimmten Menschen?

    Ich frage deshalb so genau, weil das von Mensch zu Mensch und von Freundschaft zu Freundschaft unterschiedlich ist. Lerne zu differenzieren (lern ich selbst gerade...) und die jeweiligen Kontakte als das einzuschätzen, was sie erstmal sind.

    Richtige Seelenverbundenheit, richtige wahre Freunde sind wirklich für jeden schwer zu finden - ich verstehe darunter etwas, was ich vielleicht ansatzweise mit zwei Menschen habe (zwei langjährige Freundinnen) - bei den anderen ist es zumindest Akzeptanz und Bereitschaft, mir zuzuhören bei einem Problem, wenn ich diese als "Freunde" bezeichne.

    Gemeinsame Interessen und Spassfreundschaften habe ich auch, aber an die dürfte ich mich sozusagen nicht "hängen", die leben von dem Spass und den Hobbies halt.

    Und mit ganz vielen Leuten plaudere ich nur, mittlerweile schau ich dabei auch nicht mehr genauer hin, ob ich nun "wirklich" integriert bin oder nicht. Das macht mich wesentlich gelassener gegenüber Gruppen.

    Gemessen an einigen meiner Freundinnen, die wirklich sehr einsam sind und ohne Partner, würde ich dein Umfeld als relativ normal und absolut durchschnittlich bezeichnen. "Mehr" kommt in der Regel durch Engagement im Ehrenamt oder in Vereinen - da verbindet dann das gemeinsame Ziel.

    Natürlich kannst du dir auch so etwas suchen, aber auch dort wird nicht alles an innerer Verbundenheit erfüllt.

    Ich finde auch, dass es ein großes Tabu ist, zu sagen, man hat nicht viele Freunde.
    Ja, das ist ein blödes Tabu! Aber wenn man selbst Partylöwen auf den Zahn fühlen kann und ein paar Mal hört, dass sie keine echten Freunde haben - so meine Erfahrung - dann wird doch klar, dass fast jeder um echte Freundschaften und Verbundenheit kämpft und dass dies selten ist.
    Geändert von Elwyn (13.10.2010 um 12:38 Uhr)

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    AW: Nicht alleine – aber trotzdem einsam

    Zitat Zitat von echo90 Beitrag anzeigen

    Ich habe in der Therapie erfahren, dass ich ein extremer Kopfmenschen bin. Leider haben mich meine rationalen Entscheidungen bislang nicht glücklich gemacht. Aber immerhin komme ich irgendwie durch. Im Moment ist noch die Angst vorhanden, dass die Bauchentscheidung mich ins Chaos stürzen könnte. Ich habe eben zu wenig Erfahrung damit gemacht.
    Kopfmenschen (sowas wurde mir auch mal gesagt) neigen sicher dazu, rational vieles "verstehen" und "kontrollieren" zu wollen. Auch eigene Ängste. Dabei verdrängt man gerne bzw. versucht sich selbst zu beherrschen und zu beobachten. Kritischer Erwachsenenblick.

    Welche rationalen Entscheidungen haben dich nicht glücklich gemacht? Du hast doch einiges erreicht?

    Und welche Bauchentscheidungen könnten dich ins Chaos stürzen?

    Klar, über deine Ängste, dein inneres Kind, deine Bedürfnisse und Wünsche musst du dir erstmal klarwerden, auch auf emotionaler Ebene zulassen können und eingestehen. Dann gilt es, dich auch zu schützen oder dir etwas zu dort erfüllen, wo du das sozusagen "gefahrlos" tun kannst.

    Das ist sicherlich etwas, was dich weiterbringen wird!
    Geändert von Elwyn (13.10.2010 um 12:37 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Nicht alleine – aber trotzdem einsam

    Zitat Zitat von echo90 Beitrag anzeigen
    Mein erster Therapeut hat mir schon mal ein Feedback gegeben wie ich wirke. Kühl und distanziert. Das war keine Überraschung für mich. DASS ich so wirke, das ist für mich inzwischen klar. Aber wie kann ich diese Wirkung nur verändern?

    Ein Therapeut kann Dir (neutrales) ein Feedback geben wie Du wirkst, aber eigentlich ist es Dir doch auch schon klar, oder?
    Echo, ich weiß es eben nicht genau. Dass ich nicht so ankomme, weiß ich. Ich bin auch jemand, der eher ein wenig "muffelig" und nicht so wahnsinnig herzlich wirkt. Ich hätte es gerne mal genau gehört, WAS man von mir denkt. Was man wohl nicht denkt, dass ich ziemlich sensibel und nachdenktlich bin und mir ganz vieles sehr zu Herzen nehme. Das wissen gute Freunde, die auch im Gespräch schon mal gesagt haben, dass ich eher tough wirke. Mein Problem ist auch, dass ich trotz allem authentisch bleiben möchte. Ich weiß, dass ich mehr lächeln müsste (haha, ich lache viel, aber eben nicht in bestimmten Situationen...), aber ich fühle mich dann immer so unecht.

    Beruflich ist es weniger ein Thema. Ich habe allerdings jetzt durch die Art des Jobs keine extreme Zusammenarbeit mit Kollegen mehr, was da ist, klappt aber gut. Wie immer - bei den letzten drei Arbeitgebern - habe ich einen eher kleinen Kreis von Kollegen, mit denen ich mich ganz gut verstehe (nie den großen Dunstkreis, wie andere).

    Was mir auch ein wenig zu schaffen macht, ist nicht nur die direkte Wirkung (denn das liesse sich ja beheben, sobald man mich näher kennt), sondern auch, dass mir aus jeder Lebensphase eher weniger Leute geblieben sind. Ich habe zwei sehr gute Freundinnen (aus der Schulzeit) und aus jedem Job eine "mitgenommen". Es ist aber eher selten, dass sich jemand bei mir meldet und Kontakt halten will (jemand Bekanntes, der noch nicht so eng im Dunstkreis ist). Ich bin z. B. auch immer geneigt, alles ein wenig negativer darzustellen, daran möchte ich auch arbeiten.

    Echo, eine andere Frage - du hast ein Kind, oder? Wie läuft es denn da? Ich merke an meiner großen Tochter (11), dass sie in vielerlei Hinsciht so ist, wie ich. (Ich fördere aber immer schon ihre Freundschaften usw. und versuche ihr auch so gut es geht zu zeigen "wie es geht".) Manchmal denke ich, ich hatte die gleichen Anlagen wie sie, habe allerdings nie "sozialen Umgang" wirklich üben können, geschweige denn "Anleitung" von Eltern usw. bekommen. Manchmal denke ich, ich bin eine Asperger-Autistin, die gelernt hat, im Leben klarzukommen... (Dagegen spricht allerdings, dass ich mich ganz gut in Leute einfühlen kann).

    Grüße LiSi

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