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Thema: "wahre" Liebe

  1. Inaktiver User

    AW: "wahre" Liebe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ooch, kennst du das nicht?
    Ab und zu hat man so kindliche Anwandlungen.
    Ich hatte die auch ab und an.

    OT: Wie gehts dir sonst?
    Ich denk das gleiche. Aber pfeif im Keller...

    Und kau auch an meinem Thema rum, allein, weil es keine Antworten gibt. Was auch eine ist. Nur nicht die die man hören will...

    Gut Nacht!!

  2. Inaktiver User

    AW: "wahre" Liebe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denk das gleiche. Aber pfeif im Keller...

    Und kau auch an meinem Thema rum, allein, weil es keine Antworten gibt. Was auch eine ist. Nur nicht die die man hören will...

    Gut Nacht!!
    Guats Nächtle, schlaf wohl.

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    AW: "wahre" Liebe

    @ Sariana

    Dein Post 437 hört sich sehr verständnisvoll an, was die Ursachen für die Gewalttätigkeit angeht.

    Weißt du was, woher das bei meinem Ex kam, das habe ich auch erkennen können. Aber zuerst war da nur ein gewisses Ödipussi-Verhalten erkennbar. Das aber auch erst richtig verstärkt nach der Hochzeit und der Geburt unserer 1.Tochter, als sich seine Eltern verstärkt in unsere Ehe einmischten. Aber ich hätte davor nicht gedacht, das sich seine Kindheit irgendwann so destruktiv auswirken könnte.

    Wie paßt dieses Post 437 aber mit deinem Post 488 in dem anderen Strang zusammen?

    Zitate von Sariana:

    "Muß ich immer zurück schauen, um ein Verhalten zu entschuldigen?"

    "Ich erwarte von einem erwachsenen Menschen, das er sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzt und die Vergangenheit nicht als Dauerbonus für vergangenes/gegenwärtiges Verhalten nimmt."

    "Er/sie hatte eine so schwere Kindheit - nimm Rücksicht auf ihn/sie.

    Eine Argumentation, die mir zum Hals heraushängt, weil manipulativ - meine Bedürfnisse werden gar nicht gesehen."

    "Eine schwere Kindheit, eine Gewaltbesziehung kann ein Totschlagargument für alle Ewigkeit sein."


    Aus dem Strang Weinen-Mauern-------------Wie mit umgehen? von brighid unter Beziehung im Alltag.


    Wie paßt das jetzt mit deinem "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" zusammen?

    Jetzt meinst du doch, das die Frau schon wieder etwas hätte erkennen müssen, zu einem früheren Zeitpunkt.
    Das genau aber ist das Problem, das es da meist vorher nichts zu erkennen gibt. Menschen verändern sich auch durch gewisse Situationen, und ich weiß von vielen Frauen, das die Gewalt erst nach der Hochzeit begann, es auch keine Anzeichen dafür davor gab. Davor deutete nichts auf aggressives Verhalten hin, evtl. liegt es nur an dem anderen Status einer Ehefrau/Mutter das man dann anders, grenzüberschreitender behandelt wird.
    Geändert von sternschnuppe2 (16.11.2010 um 08:47 Uhr)
    Eine erfolgreiche Beziehung besteht nicht darin, den richtigen Partner zu finden, sondern darin, füreinander die richtigen Partner zu sein!

    Beziehung bedeutet Entwicklung zu zweit, denn was beide angeht, können auch nur beide lösen!

    Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollten und das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.

    Wenn wir anderen mit einer Fackel den Weg erleuchten, bleibt es nicht aus, das wir dabei unseren eigenen Weg auch erleuchten.

  4. Inaktiver User

    AW: "wahre" Liebe

    Liebe Sternschnuppe,

    ich habe nicht das gehabt, was man mit schwerer Kindheit bezeichnen würde und trotzdem gehöre ich zu den Menschen, die nur sehr schwer Grenzen ziehen können.
    Ich habe sehr früh gelernt was es heißt Pflichten zu erfüllen, Verantwortung für Dinge oder andere zu übernehmen und meine Wünsche hintenanzustellen. Ich bin niemals richtig geschlagen worden.
    Die Einmischung in mein Leben erfolgte in viel diffizilerer Art, für mich genauso schwer zu ertragen.
    Funktionierte ich nicht wie gewünscht, gab's nix. Ich war Luft, bis ich mich entschuldigte oder das tat was verlangt wurde.
    Wenn du gehänselt wirst oder ignoriert, dann entwickelst du, je nach Veranlagung Strategien.
    Entweder du wirst zur grauen Maus oder du willst der Adler sein. Im schlimmsten Fall bist du beides.
    Eine Maus landet oft in der Falle, der Adler kreist weit oben und oft jagt er einsam.

    Ich bin ein Mensch, manchmal mag ich es zu wuseln, manchmal bin ich gern allein.
    Das mache ich bewußt und ich setze mittlerweile Grenzen. Bisher viel zu selten, weil ich geglaubt habe, ich müsse für andere da sein.
    Welch ein Hochmut. Die Welt dreht sich auch ohne mich.
    Ich kann mich beliebig ein und ausklinken, sie bleibt deswegen nicht stehn.
    Das Loslassen ist meine Entscheidung.

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    AW: "wahre" Liebe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Funktionierte ich nicht wie gewünscht, gab's nix. Ich war Luft, bis ich mich entschuldigte oder das tat was verlangt wurde.
    Das ist für ein Kind genauso schlimm und schädlich wie Schlagen

  6. Inaktiver User

    AW: "wahre" Liebe

    @jolanda,

    ich weiß. daher ja auch meine ganze Eierei um "wahre" Liebe.
    Wenn ich einen Menschen in mein Herz geschlossen habe, dann mag ich ihn so wie er ist. Aber ich buhle um seine Aufmerksamkeit. Manchmal verzweifelt.
    Das möchte ich nicht mehr. Es saugt mich aus.
    Es ist wie Leda sagt, man merkt das körperlich.

  7. Inaktiver User

    AW: "wahre" Liebe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich komme hier gerade so vorbei und bleibe an diesen Sätzen hängen und zwar ganz abgesehen davon, wer sie an wen adressiert:

    Ich persönlich habe den Ausdruck "häusliche Gewalt" noch nie verwendet, lese / höre ihn aber ab und zu.
    Das ist für mich ein Unwort (wohlwissend, dass es keine Unwörter gibt)
    Häusliche Gewalt - das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Soll das "gemütlich" sein? Gewalt zuhause ist nicht so schlimm wie außhäusige? Oder schlimmer? Wer ist dabei überhaupt gewalttätig? Das Haus?


    (...)


    Die Begrifflichkeit "Häusliche Gewalt" grenzt messerscharf von äußerer Gewalt ab.

    Diese Interpretation trennt die häusliche Gewalt b e a b s i c h t i g t von der externen Gewalt ab, weil die häusliche Gewalt eine psychisch und moralisch schlimmere Gewalt darstellt.

    sie ist heimtückischer
    sie ist äußerst unmoralischer
    sie ist noch schlimmer, weil...

    ...sie durch einen Menschen herbeigeführt wird, dem du dein Vertrauen geschenkt hast, dem du eigentlich in Liebe verbunden bist...

    ...von dem du es nicht erwarten solltest

    ...der seinen/ihren Status schändlich mißbraucht

    ...und sich dadurch in häufigen Fällen sicher vor gesetzlicher Strafe fühlt und leider deshalb häufig weitermachen "darf".



    überleg für mich: ist sie heimtückischer, ist sie unmoralischer? Wenn Gewalt durch Fremdeinwirkung ausgeübt wird, ist sie das ja ebenfalls!
    Ich kau´da mal dran......*seufz*


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Es ist nicht der Pastor, den es zur Legitimation einer Trennung braucht, weil er eine Interpretation der Hilfe daraus macht
    ...
    Der Kern ist aber wenn es aus Dir selbst glasklar kommt: Ich lasse mich von keinem Mann mehr schlagen.
    Ja!


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin ein Mensch, manchmal mag ich es zu wuseln, manchmal bin ich gern allein.
    Das mache ich bewußt und ich setze mittlerweile Grenzen. Bisher viel zu selten, weil ich geglaubt habe, ich müsse für andere da sein.Welch ein Hochmut. Die Welt dreht sich auch ohne mich.
    Ich kann mich beliebig ein und ausklinken, sie bleibt deswegen nicht stehn.
    Das Loslassen ist meine Entscheidung.

    Das Loslassen....mein Thema, Hilly.





    @Sternschnuppe
    Gratulation zur Befreiung

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    AW: "wahre" Liebe

    @Hilly
    Ich weiß, wie das ist

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    AW: "wahre" Liebe

    @ sannasu

    Danke, dein Post trifft es gut! Bei mir hat es gedauert, weil man oft doch noch auf eine Änderung der Situation, auf das Gute in einem Menschen hofft und weil man ein Stück weit aufgrund seiner Kindheit auch Verständnis für ihn hat.

    Erst vor kurzem kam wieder ein Bericht, das für eine Frau die wirkliche Gefahr einer möglichen Gewalttat im "häuslichen Bereich" durch einen Intimpartner um ein vielfaches höher ist als das sie Opfer einer Gewalttat durch einen Fremden wird.

    Dieser häusliche Rahmen gibt dem Täter tatsächlich einen gewissen Schutz vor möglichen Konsequenzen, weil sich viele Frauen nicht trauen, etwas zu unternehmen. Dazu kommen dann noch die Äußerungen anderer Menschen, das hätte sie ja früher merken müssen, sie hätte sich den Partner ja ausgesucht, sie hätte sich ja schon längst trennen könne, man selbst hätte sich nie schlagen lassen von einem Mann, evtl. hat sie ihn ja provoziert dazu etc. All so etwas kommt noch erschwerend zu den anderen Faktoren hinzu, das macht es eben insgesamt gar nicht so einfach, sich zu trennen. Oft sind diese Männer nämlich äußerst nett und charmant, wenn sie mit anderen Menschen zu tun haben, so daß den betroffenen Frauen oft noch nicht mal geglaubt wird, das der Mann auch diese andere Seite zeigen kann.

    Danke, man lernt eben doch dazu und schafft es irgendwann doch, sich zu trennen.

    @ Hillary

    Es stimmt, nicht nur schlagen ist schädlich für ein Kind, es gibt auch den seelischen Mißbrauch eines Kindes, und da denke ich gehört das Ignorieren, emotionale Erpressung, dazu. Beides ist nicht gut und beides wirkt sich aus.

    Das Gute ist ja, das wir uns weiterentwickeln, dazu lernen können. Aber dazu braucht es eben erst mal die Selbsterkenntnis, was uns nicht gut getan hat, wie sich das ausgewirkt hat und dann kann man anfangen, etwas zu ändern.
    Geändert von sternschnuppe2 (16.11.2010 um 13:28 Uhr)
    Eine erfolgreiche Beziehung besteht nicht darin, den richtigen Partner zu finden, sondern darin, füreinander die richtigen Partner zu sein!

    Beziehung bedeutet Entwicklung zu zweit, denn was beide angeht, können auch nur beide lösen!

    Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollten und das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.

    Wenn wir anderen mit einer Fackel den Weg erleuchten, bleibt es nicht aus, das wir dabei unseren eigenen Weg auch erleuchten.

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    AW: "wahre" Liebe

    Hallo ihr Lieben,

    es ist jedenfalls schön, das wir uns immer noch weiterentwickeln und dazulernen können. Das es auch Hoffnung auf bessere Zeiten gibt.

    Der Schlüssel dafür liegt eben in der Selbsterkenntnis, was uns nicht gut getan hat für unsere Entwicklung, wie sich das für uns ausgewirkt hat und dann zu erkennen, was es braucht, um das ändern zu können.

    Ich habe dadurch eben gelernt, das es auch in Ordnung ist, Wünsche und Bedürfnisse zu haben. Ich habe gelernt, darum zu bitten, und das ein guter Partner mir dann auch einen Teil meiner Bedürfnisse erfüllt. Das sich selbst zu lieben eben auch bedeutet, dem anderen, wenn nötig, Grenzen zu setzen.
    Geändert von sternschnuppe2 (16.11.2010 um 13:36 Uhr)
    Eine erfolgreiche Beziehung besteht nicht darin, den richtigen Partner zu finden, sondern darin, füreinander die richtigen Partner zu sein!

    Beziehung bedeutet Entwicklung zu zweit, denn was beide angeht, können auch nur beide lösen!

    Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollten und das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.

    Wenn wir anderen mit einer Fackel den Weg erleuchten, bleibt es nicht aus, das wir dabei unseren eigenen Weg auch erleuchten.

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