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Thema: "wahre" Liebe
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23.09.2010, 09:24
AW: "wahre" Liebe
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23.09.2010, 09:30
AW: "wahre" Liebe
@ Fruchtzwerg
Das sollte bei weitem kein Vergleich sein, sondern vielmehr die Grenzen aufzeigen, das man bei manchen Menschen, egal, was man für sie machen würde, keine Chance bekommt! Lt. Gutachten lag da wohl bei meinem Ex so etwas wie pathologische Kontrollsucht zugrunde. Das Problem war einfach dieser Selbstschutz bei mir, wenn ich nichts erwarte, nichts wünsche, dann kann mich in dieser Beziehung auch niemand enttäuschen und verletzen. Dann ist das so, wie annapaulemax beschrieben hat, unabhängig davon, ob ich gut oder schlecht behandelt werde in der Beziehung.
Dieses für mich selbst sorgen, das ich in meiner Kindheit gelernt hatte, war eben auch ein Problem. Deswegen habe ich ja gar nicht erwartet, das jemand auf meine Bedürfnisse Rücksicht nehmen könnte. Das war es, wo ich lernen mußte umzudenken. Auch ich habe es verdient, gut behandelt zu werden.
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23.09.2010, 09:31
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23.09.2010, 09:32
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23.09.2010, 09:44
AW: "wahre" Liebe
@ krokodilo
Ja, das war eines seiner ersten Bücher! Auch eines der ersten, die ich gelesen habe! Danach habe ich noch andere sehr gute Bücher von ihm gefunden. Mittlerweile ist er mein Lieblingsautor geworden, weil es vieles, evtl. nicht alles, für mich verständlicher macht. In dem Sinn, das Männer und Frauen nun mal unterschiedlich sind, vom Denken, Fühlen und Handeln.
Erst in seinem letzten Buch zeigt er auch auf, das wir,also Männer und Frauen, unterschiedlich auf Streß reagieren und das dabei auch unsere Hormone eine wichige Rolle spielen. Das wir eben auch andere Gehirnstrukturen haben. Männer haben nur 2 Sprachzentren, Frauen dagegen 7. Wir Frauen haben viel mehr neurale Verbindungen in unserem Gehirn, was eben Gefühl und Verstand wie eine Autobahn verbindet. Währenddessen wohl Männer das nur auf Nebenstraßenn mit vielen Stoppschildern erreichen könen, was uns so leicht fällt. Auch, das bei uns Frauen negative Emotionen eben in unserem Erinnerungsvermögen viel länger verhaftet bleiben, liegt an der Nähe dieser beiden Gehirnregionen wie
Emotionen und Erinnerung. Bei den Männern liegen diese beiden Bereiche getrennt, daher haben sie da weniger Probleme. Gerade das letzte Buch, das ich von ihm entdeckt habe, fand ich unheimlich interessant, weil da unheimlich viele Lösungsmöglichkeiten für Partnerschaften beschrieben sind, wie wir mit diesen Unterschieden eben umgehen können, wenn wir sie erstmal verstanden haben.
Wir alle haben immer wieder Streß, nur wissen wir wirklich, was unser Partner/unsere Partnerin dann am dringendsten braucht? Liebevoll zu reagieren, trotz Streß, wird uns allen nicht immer leicht fallen. Es geht darum, wie Männer und Frauen trotz Streß im Job, oder mit Haushalt und Kindererziehung einander verstehen und die Partnerschaft verbessern können. Dieses Buch hat den Titel: Mars & Venus - die Liebe siegt!
Es geht zwar darum, dem Partner ein Stück weit entgegenzukommen, aber trotzdem auch selbst für seine Bedürfnisse zu sorgen. Und dafür hat er sowohl Beispiele aus dem Alltag, was die Frau sich Gutes tun kann, aber auch 100 Beispiele für Männer, wie sie ihren Partnerinnen Gutes tun können. Eine Geschichte fand ich ganz amüsant. Er meinte, anstatt seiner Frau nur 2-mal im Jahr einen Rosenstrauß mit 12 Rosen zu kaufen, um ihr eine Freude zu machen, wäre es doch besser, ihr lieber immer nur eine Rose, dafür aber häufiger zu schenken!Geändert von sternschnuppe2 (23.09.2010 um 09:54 Uhr)
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23.09.2010, 10:17
AW: "wahre" Liebe
Das hast du mit den meisten Frauen gemeinsam.
Klare Antwort: Nein.Mir ist aber nicht wurscht, welchen moralischen Maßstab er hat und nach welchen Werten er lebt. Da muss er perfekt sein. Charakter, Anstand, Moral.
Wenn ich das so lese, dann denke ich auch, kann ein Mensch/Mann das überhaupt je erfüllen?
Das was Du als Moral und Anstand befindest, ist in Summe etwas, was fast überall in der Welt als teilweise unmoralisch und unanständig angesehen wird, aus sehr unterschiedlichen Gründen. Wir sind von No-Gos geradezu umzingelt. Dazu muss man nicht extra nach Waziristan, dazu reichen völlig Tschechien oder der mittlere Westen der USA.
Und so mag dein Partner sehr moralisch handeln, eben nach seinen eigenen Kriterien, für dich kann das schnell unmoralisch wirken, weil du eine andere Moral hast. Und du hast eine andere Moral als ich, das spüre ich schon nach deinen kurzen Beiträgen. Fühle dich bitte, bitte , bitte
nicht persönlich kritisiert, denn ich schreibe dies nicht, um dir meine Sicht aufzudrücken. Sondern ich schreibe dir das, weil ich befürchte, dass du mit der Erwartungshaltung oben automatisch in einer Sackgasse läufst. Meine mir eigene Moral sagt mir dann, warne die Leute wenigstens vorher und versuche es zu begründen.
So das war mein Wort zum Knoppers-Frühstückchen (* ein paar von den kleinen Dickmacherchen in der Runde verteil* ), und ich entschuldige mich bei der thread-Eröffnerin 1000fach, das ich ihren Thread für zum wiederholten Male zum Verlassen des eigentlichen Threadthemas misbraucht habe und verspreche hoch und heilig, dass das wieder vorkommen wird.
Männer sind wie Hunde. Sie erkennen, dass sie ausgeschimpft werden, verstehen aber nicht warum.
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23.09.2010, 10:32Inaktiver User
AW: "wahre" Liebe
@fruchtzwerg,
angenommen. *smile*
Ich bin ein Bricom-urgestein und das hier ist nicht "mein personengebundener Strang".
Für mich und ich gehe davon aus, für die meisten hier ist das eine Art des Gedankenaustausches.
Manche können das im stillen Kämmerlein, andere wie ich, sind schwatzhafte feedbacksüchtige Wesen.
Ich habe auf Arbeit derzeit sehr viel mit den Händen zu tun, es kommt auf Stückzahlen an. Das passiert mittlerweile automatisch. Da bleibt in den Nachtschichten viel Zeit für den Kopf und ich stecke gerade mal wieder in einer Umbruchphase. Der Auslöser des erneuten Kreiselns ist meine letzte Trennung und erst jetzt ist mir vieles bewußt, aber noch nicht klar geworden.
Warum ich so vehement auf Partnerschaft zwischen Mann und Frau reagiere hat sicher damit etwas zu tun.
Mittlerweile gelingt es mir aber schon besser aus dieser antrainierten Opferrolle hinauszukommen.
Rückfälle sind aber immer noch da.
Betrachte ich mein Leben vollständig, so stelle ich fest, es geht mir gut, wenn ich Dinge, die machbar sind selber in die Hand nehme. So entscheide ich, dass ich lächle. Völlig egal ob da was zurück kommt. Ich muss das aus mir heraus wollen und nicht aus dem Gedanken, lächle damit dein Gegenüber auch lächelt. Obwohl das mit dem Lächeln super funktioniert.
Ich bin aus einem ziemlichen Loch gekrabbelt und jetzt sitze ich in der Sonne und versuche zu genießen. Alles.
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23.09.2010, 10:37
AW: "wahre" Liebe
Genau so seh ich das auch bei allen Beziehungen, die ich erlebt habe, egal ob ich jemanden verlassen habe oder verlassen wurde.
Man hat natürlich gewisse Erwartungen und Bedürfnisse, während der Zeit der Verliebtheit schwebt man auf Wolken und idealisiert und wenn diese Zeit vorbei ist, zeigt sich ob das in "Liebe" übergeht.
"Liebe" ist dann für mich, dass beide das Empfinden haben, in dieser Beziehung aufgehoben zu sein und gegenseitige Erwartungen und Bedürfnisse durch den anderen soweit bestätigt sind, dass man nicht mehr darum kämpfen muss und darauf vertraut, dass es für beide erstmal so passt und verbindlich ist.
Das bedeutet, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Schwächen (die jeder hat) und Stärken (die auch jeder hat) besteht.
Beide können dann mit den Stärken und Schwächen des anderen "leben".
Wenn aber bestimmte Schwächen ständig nur miteinander anecken (das muss jedes Paar für sich austesten) und gegenseitig nur Schmerz und Verletzung mit sich bringen. Wenn sich einer für den anderen total aufopfern muss und ständig - ja ich sage es bewusst: "zu kurz kommt".
Dann passen diese Menschen nicht zusammen!
Ich hab das zweimal erlebt und hege nach Jahren nun keinen Groll mehr, es hat nicht gepasst, auch wenn ich manche Dinge an diesen Menschen sehr mochte und umgekehrt auch.
Das ist dann keine Schuldfrage mehr, sondern einfach eine Enttäuschung für beide, das ist Schade!
Nicht alle Menschen müssen zusammen passen!
Mit einem anderen Menschen stimmen die Erwartungen und Bedürfnisse vielleicht - ja, ganz sicher - überein.
Und zwischenzeitlich schadet es nicht, seine Erwartungen und Bedürfnisse generell zu hinterfragen, für sich selbst zu sorgen, seine Identität zu stärken und andere Beziehungen (Eltern, Kinder (hab keine) oder Freundschaften) zu stärken. Eine Partnerschaft ist ja nur eine Facette des Lebens!Geändert von Elwyn (23.09.2010 um 10:44 Uhr)
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23.09.2010, 10:53
AW: "wahre" Liebe
Danke "Elwyn", das hast du gut ausgedrückt! Es ist ja auch so, das sich jeder unabhängig von einer Beziehung persönlich weiterentwickelt, das kann dann unter Umständen auch in andere Richtungen gehen, so das es irgendwann nicht mehr paßt. Oder es kann sein, das eben jemand nicht bereit ist, sich weiterzuentwickeln, was es dann auch schwierig macht.
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23.09.2010, 10:53Inaktiver User



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