Liebe polilla,
wünsche dir dabei ein paar gute neue Erkenntnisse!
Liebe Grüße, sternschnuppe
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28.09.2010, 22:24
AW: Gegen das Gemocht-werden angehen/schaffe es immer, mich unbeliebt zu machen
Eine erfolgreiche Beziehung besteht nicht darin, den richtigen Partner zu finden, sondern darin, füreinander die richtigen Partner zu sein!
Beziehung bedeutet Entwicklung zu zweit, denn was beide angeht, können auch nur beide lösen!
Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollten und das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.
Wenn wir anderen mit einer Fackel den Weg erleuchten, bleibt es nicht aus, das wir dabei unseren eigenen Weg auch erleuchten.
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30.09.2010, 21:47
AW: Gegen das Gemocht-werden angehen/schaffe es immer, mich unbeliebt zu machen
Hallo !
ich hab tatsächlich heut ein Schlüssel- Erlebnis gehabt, das mich um eine Erkenntnis weiter gebracht hat:
Nämlich:
Ich möchte generell höflich, respektvoll und freundlich behandelt werden. In letzter Zeit erlebe ich es häufiger, "Opfer" von überllaunigen, genervten, gereizten Zeitgenossen zu sein. DAMIT kann ICH schlecht umgehen. Ich kann mich dann nicht abgrenzen und mir einreden " der/die hat grad eine schwere Zeit oder ist mit dem falschen Fuß aufgestanden" oder "das hat nichts mit mir zu tun"..
Sondern ich verhalte mich in der Öffentlichkeit im Umgang freundlich/höflich und bin frustriert, wenn nur rumgezickt, genörgelt usw wird.
Vielleicht paßt es nicht so gut hierher, aber mir gehts gar nicht unbedingt so ums "beliebt" sein, sondern ums harmonische Miteinander, was m.E. immer mehr verloren geht.
Erlebt Ihr das auch ? Oder bin ich megaempfindlich ?
polilla
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01.10.2010, 07:14
AW: Gegen das Gemocht-werden angehen/schaffe es immer, mich unbeliebt zu machen
Liebe polilla,
diesen respektvollen, freundlichen Umgang wünsche ich mir auch im Alltag. Im Großen und Ganzen ist er bei mir auch gegeben. Aber es gibt nun mal auch Menschen, die in bestimmten Situationen, eben anders reagieren.
In solchen Situationen geht es wirklich darum, so etwas nich persönlich zu nehmen, wenn dir so begegnet wird von anderen. Das hat eben, wie du schon richtig erkannt hast, meist etwas mit ihnen selbst zu tun. Sei es, das sie gestreßt sind, müde, überlastet sind oder sonstige Sorgen und Probleme haben! Meistens wird das nichts mit einem selbst zu tun haben, wenn man den anderen selber respektvoll behandelt. Es kann natürlich schon auch mal sein, das wir etwas auslösen, aber häufiger, denke ich, liegt es am anderen. Ich bin mittlerweile so frei, anzusprechen, wie manches Verhalten bei mir ankommt, und hab dann auch schon die eine oder andere Entschuldigung erhalten, weil derjenige dann selbst bemerkt hat, das er seine schlechte Laune an mir ausgelassen hat.
Manchmal bleibt uns aber wirklich nichs anderes übrig, als uns davon abzugrenzen! Dann geht es darum, das Ganze nicht persönlich zu nehmen. Ist manchmal sicher nicht immer einfach, aber warum sollte ich mir deswegen meine eigene gute Laune verderben lassen?Eine erfolgreiche Beziehung besteht nicht darin, den richtigen Partner zu finden, sondern darin, füreinander die richtigen Partner zu sein!
Beziehung bedeutet Entwicklung zu zweit, denn was beide angeht, können auch nur beide lösen!
Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollten und das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.
Wenn wir anderen mit einer Fackel den Weg erleuchten, bleibt es nicht aus, das wir dabei unseren eigenen Weg auch erleuchten.
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01.10.2010, 12:01
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01.10.2010, 12:12
AW: Gegen das Gemocht-werden angehen/schaffe es immer, mich unbeliebt zu machen
Liebe polilla,
das war gut so !!!! Mach so weiter !!!!!!
Liebe Grüße,Eine erfolgreiche Beziehung besteht nicht darin, den richtigen Partner zu finden, sondern darin, füreinander die richtigen Partner zu sein!
Beziehung bedeutet Entwicklung zu zweit, denn was beide angeht, können auch nur beide lösen!
Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollten und das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.
Wenn wir anderen mit einer Fackel den Weg erleuchten, bleibt es nicht aus, das wir dabei unseren eigenen Weg auch erleuchten.
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01.10.2010, 13:49Inaktiver User
AW: Gegen das Gemocht-werden angehen/schaffe es immer, mich unbeliebt zu machen
*pruuuusst*

Ich konnte deinen Post super nachvollziehen, Sittsam.
Ich meine aber wirklich (auch aus meinem Umfeld) dass es sehr wohl Soziallegastheniker gibt. Das ist kein abwertendes Wort, aber für mich passt es sehr gut.
Das sind oft liebe Menschen, die es aber immer wieder schaffen, dass man irritiert den Kopf über sie schüttelt.
Als wir mal einen netten Videoabend machten, stand er auf und meinte, er wolle zeigen, was er in seinem Taekwondo-Kurs neulich gelernt habe, legte dazu eine CD ein, die er dazu mitgebracht hatte und führte uns dann diverse Bewegungen vor.


Also... echt ein netter Kerl, aber es war in dem Moment einfach so irritierend, weil es so gar nicht passte.
Ich weiß, dass er schwer Freundschaften knüpft und viel alleine ist. Er scheint irgendwie kein Gespür zu haben, was angemessen ist.
Und dieses Gespür erlernen Menschen dadurch, dass sie mit anderen Menschen zusammen kommen.
Das hat nichts mit "asozial" im Sinne von "beleidigend" zu tun, sondern einfach mit "nicht richtig sozialisiert".
Umgekehrt kann man das nicht nur so deuten, dass Hasi etwas anderes braucuht um sich anerkannt zu fühlen, sondern man kann es auch so lesen, dass quasi jeder 5. Hasis Liebessprache sprechen müsste und sie mit diesem 5. dann super klarkäme.
Aber..Und wie sie es schreibt, fühlt sie sich nicht mal von jedem 5. gewertschätzt, sondern fühlt sich immer wieder in Gruppen alleine, egal wieviele Leute da sind.
Es kann auch unangenehm wirken, wenn man andere zu sehr spüren lässt, dass man nett gefunden werden will.
Ich habe das einmal erlebt, als ich einer neuen Kollegin begegnete, die kam aus dem Dauerlächeln gar nicht mehr heraus, machte mir Komplimente, wirkte unheimlich beflissen und so verständnisvoll, dass ich schon begann mich unbehaglich zu fühlen.
Das war für mich ein Klick-Erlebnis. Ich dachte nur: Oh Gott, habe ich auch schonmal so auf jemanden gewirkt, als ich versuchte, als total nett zu gelten?
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01.10.2010, 14:50
AW: Gegen das Gemocht-werden angehen/schaffe es immer, mich unbeliebt zu machen
hallo marina,
ja da könnte was dran sein, wobei ich mich in meinem Beitrag auch auf ein Post von sternschnuppe bezog, in dem sie schrieb, immer die Verständnisvolle, Rücksichtsvolle zu sein.
Also eher "Nicht- der Elefant- im Porzellan-Laden" sondern "Hinter-die-Fassaden-Blickend" und schauen, wie sehr sich das Gegenüber
auf Dich einstellen kann.
Dazu würde das Beispiel Deiner Kollegin nicht passen, denn grad
Dein "sich-unbehaglich-fühlen" würde bei mir sofort ankommen....
verstehst Du
, dann würde ich mich wieder zurückziehen....
Und da entstehen die Mißverständnisse
Ich kann das so schlecht in Worte fassen
polilla, die noch üben muß wie man unterschiedliche Zitate in ein Post reinzitiert....
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01.10.2010, 15:14
AW: Gegen das Gemocht-werden angehen/schaffe es immer, mich unbeliebt zu machen
Hallo zusammen,
Hasi, so wie Dir und einigen von Euch geht es mir auch öfter.
Vor allem aber im beruflichen Kontext, verstehe ich das richtig, daß das bei Dir auch meist der Fall ist?
Mir hat mein Therapeut das regelrecht ins Hirn geprügelt:Gut, ich könnte und kann akzeptieren, dass ich vielleicht einfach anders gestrickt bin als die meisten Menschen. Aber wenn es einen neuralgischen Punkt gibt, an dem ich angreifen kann, um die Situation zu verbessern, dann wär das ja doch ne Möglichkeit.
Daß ich mir zum einen die Leute, von denen ich gemocht werden will, mal genau anschauen soll. Warum will ich, daß die mich mögen?
Habe ich sonst Angst vor Ihnen, mag ich sie so furchtbar gern?
Und vor allem: daß es im beruflichen Bereich eben nicht ums Mögen geht, auch nicht um Wertschätzung und Bestätigung.
Da kann ich Annerkennung für meine Leistung erwarten, einen höflichen Umgang miteinander und Fairness, aber um "Liebe" gehts dabei gar nicht.
Das war/ist es aber, das ich damit oft verknüpfe, unbewußt.
So wird aus einem muffeligen Guten Morgen meiner Chefin gleich eine Bedrohung, und wenn mal nicht alle über einen Witz von mir lachen, denke ich, die hassen mich (überspitzt ausgedrückt!).
Mir hat es unheimlich geholfen, diesen inneren Konflikt immer wieder, wieder und wieder auf die Sachebene zu heben,
also mich fragen:
WAS ist eigentlich passiert?
Ist überhaupt etwas passiert?
Passen meine Gefühle zu dem, was da vor sich geht?
Kann ich diese Situation durch irgendetwas beeinflussen, oder ist eher Schulterzucken und "die kriegen sich schon wieder ein" angesagt? (denn wer lästern will, wird auch lästern, egal, wie "perfekt" ich mich verhalte.)
Möchte ich die Situation überhaupt beeinflussen, oder springe ich nur auf einen Impuls an?
Auf mich wirkst Du übrigens recht symphatisch
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02.10.2010, 12:49
AW: Gegen das Gemocht-werden angehen/schaffe es immer, mich unbeliebt zu machen
Probiere es aus.
Babys können ohne Ansprache und körperliche Zuwendung nicht überleben. Bekommen sie nur Nahrung und Körperpflege sterben sie.
Als erwachsener Mensch kann man bestimmt weiter leben, die Frage ist jedoch, wie es dem Menschen dabei geht.
Ja, ich denke wirklich so, dass man zwar überleben kann, aber das war es dann auch schon.
Ich glaube nicht daran, dass man Lebensfreude entwickeln kann, wenn man immer nur alleine ist. Ich halte das Glück und die Zufriedenheit und das Verhindern von Unglück und Leid für den Sinn des Lebens. Und da der Mensch ein soziales Wesen ist, braucht er soziale Kontakte.
Ich mochte nochmal betonen, dass ich mit Alleinleben nicht! das alleine leben in einer Wohnung verstehe, sondern das Leben ohne Freunde und Bekannte.Wer bei mir Streit sät, kann die Ernte gleich mitnehmen.
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02.10.2010, 20:10
AW: Gegen das Gemocht-werden angehen/schaffe es immer, mich unbeliebt zu machen
offtopic, eine kurze Erklärung:
Wenn Du in einem Thread liest, kannst Du jeden Beitrag, auf den Du antworten möchtest, als Zitat notieren, indem Du auf das mittlere Zeichen am unteren Rand des Beitrages klickst.
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Lösche nun alle Sätze, auf die Du NICHT Bezug nehmen willst und schreibe unter jedes Zitat Deine Antwort.
Testen kannst Du das Ganze in unserem Testforum. Bei Fragen kannst Du Dich auch gerne an mich wenden.
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes


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