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  1. Inaktiver User

    AW: Denken an das Ende

    Ich wollte auch was Tolles schreiben, aber dies hier ist meiner Meinung nach komplett und großartig und wahr:
    Zitat Zitat von legrain Beitrag anzeigen
    deine angst spricht zu dir, dass dein lebensweg an die substanz gehen könnte, weil sie dir einen weg aufzeigen möchte.
    es gibt die möglichkeit, zurück zum ursprung des gefühles zu gehen, dahin wo dir vermittelt wurde, du müssest etwas besonderes leisten, um akzeptiert zu werden, da wo es nie reichte.

    ich würde dir zusätzlich wünschen, dass du mit menschen(diesmal nicht mit tieren!) vom rande des lebens zeit verbringen wollest...

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    AW: Denken an das Ende

    Hallo schoenbuerzel,

    ich kann das nur aus meiner Sicht beurteilen. In dem Alter um die 40 fängt man als Frau, gerade wenn man keine Kinde hat, an nachzudenken.

    Was erwartet man vom Leben?
    Geht es nun genau so bis zum Lebensende weiter?
    Will ich das, oder wie stelle ich mir überhaupt das Leben vor?

    Dazu gehört auch ein wenig die Beschäftigung damit, dass das Leben und die Zeit - egal für welches Vorhaben - nicht endlos ist.

    Ich halte es für normal und für gut, da nochmal innezuhalten und aufzuräumen. Vielleicht ist die Zeit reif für andere Dinge, als im Beruf aufzugehen, oder sich mit Wissen vollzustopfen.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass man sich da verändert. Man möchte "zur Ruhe kommen" - irgendwie irgendwo ankommen. Und das kann oft ganz anders aussehen, als das Leben auf der Schnellstrasse, dass man bisher geführt hat.

    Das Denken ans Ende ist doch nichts anderes, als sich bewusst machen, dass man das Leben nach seinem Geschmack leben sollte und muss.
    Nimm es also als Anlass nachzudenken, was du willst, was du von deinem Leben erwartest!
    Und - horch doch mal in dich rein, vielleicht hast du jetzt einen Kinderwunsch - dann überleg dir nicht, was alles dagegen spricht, sondern wie und ob du das heute noch wagen kannst/willst, denn irgendwann ist es zu spät dazu.

    Grübeln passiert immer an Scheidewegen, in denen man sich im Leben entscheiden muss - und gerade dieses Alter ist bei einer Frau ein solches!
    viele Grüße
    Mohnblume

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    AW: Denken an das Ende

    bitte sieh meine Frage als einfache Frage, ich will dich nicht angreifen:
    ist der Wunsch nach einem Kind nicht möglicherweise die Sehnsucht nach Krönung all dessen, was eine Frau ereichen kann - jetzt, wo du eigentlich alles erreicht hast, was man aus eigener Kraft erreichen kann, zumindest mal bei oberflächlicher Betrachtungsweise (oberflächlich im sächlichen Sinne, nicht als Charaktereigenschaft) sucht sich dein rastloses Denken eine Herausforderung, die du nicht alleine meistern kannst.
    Was stellst du dir vor, was ein Kind im Leben eines Menschen bedeutet? Unterhaltung? Befriedigung? Sorgen? Freude? Unterstützung im Alter?
    Ende der eigenen Endlichkeit?

    Ich kenne dich zu wenig, um zu beurteilen, ob du an das Ende denkst, weil du keine Kinder hast. Es sieht mir aber eher so aus, als sei das nur EINE Form der nächsten Herausforderung. Als fehlte es noch im Korb der erreichten Dinge. Vielleicht die Entlarvung der Sinnlosigkeit, Medaillien zu erringen?

    Du schreibst von deinen Aktivitäten, was du alles tust und hast. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste das alles in einen Tag packen, wird mir schwindelig, und ich kann ganz schön aufdrehen.
    Aber ich habe für mich erfahren, dass Ruhezeiten wichtig sind, um neuen Antrieb, Gedanken, Bewusstseinslagen zu erreichen.

    Könntest du dir vorstellen, mal 8 Tage NICHTS zu TUN. Kein Buch, kein Mensch, keine Herausforderung, nur SEIN. Meditation, nicht religiös angehaucht, nur mal nachdenken. Körperlich sein und den Geist fliessen lassen.
    .
    I'm waiting for the other shoe to drop.



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    AW: Denken an das Ende

    [QUOTE=Kyria;7458780]
    was mir spontan noch einfällt: Du scheinst ja freiberuflich zu arbeiten und anscheinend überwiegend alleine.
    Könntest Du Dir vorstellen, Deinen Arbeitsplatz mal mit Kollegen anzureichern? Oder auch, wenn vielleicht auch nur stundenweise, in einem Team zu arbeiten?

    /QUOTE]

    Hi Kyria,

    darüber denke ich intensiv nach.

    Im "Job"-Strang habe ich neulich ein Thema dazu eröffnet. Ich habe in den letzten Monaten zahlreiche Gespräche geführt, aber die Optionen sind bisher wirtschaftlich nicht sinnvoll bis hoch risikobehaftet. Oder anders gesagt: es scheint, als wollten sich in finanzieller Not befindliche Kollegen jemanden suchen, der ein paar Tausend Euro im Monat in deren Laden reinschießt. Um eine wirktliche Partnerschaft scheint es nicht zu gehen.

    Ich schaue mich nach einer wirtschaftlich sinnvollen Form einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe um und werde dieses Ziel auch weiter verfolgen.

    Im 8. Jahr arbeite ich nun komplett allein. Klar, da können sich schon mal "Geister" in die Gedanken einschleichen, vor allem an dunklen, regnerischen Tagen ohne Kundentermin.

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    AW: Denken an das Ende

    Zitat Zitat von Mohnblume_36 Beitrag anzeigen
    (...)
    Was erwartet man vom Leben?
    Geht es nun genau so bis zum Lebensende weiter?
    Will ich das, oder wie stelle ich mir überhaupt das Leben vor?

    (....)

    Ich halte es für normal und für gut, da nochmal innezuhalten und aufzuräumen. Vielleicht ist die Zeit reif für andere Dinge, als im Beruf aufzugehen, oder sich mit Wissen vollzustopfen.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass man sich da verändert. Man möchte "zur Ruhe kommen" - irgendwie irgendwo ankommen. Und das kann oft ganz anders aussehen, als das Leben auf der Schnellstrasse, dass man bisher geführt hat.

    Das Denken ans Ende ist doch nichts anderes, als sich bewusst machen, dass man das Leben nach seinem Geschmack leben sollte und muss.
    Nimm es also als Anlass nachzudenken, was du willst, was du von deinem Leben erwartest!
    Und - horch doch mal in dich rein, vielleicht hast du jetzt einen Kinderwunsch - dann überleg dir nicht, was alles dagegen spricht, sondern wie und ob du das heute noch wagen kannst/willst, denn irgendwann ist es zu spät dazu.

    Grübeln passiert immer an Scheidewegen, in denen man sich im Leben entscheiden muss - und gerade dieses Alter ist bei einer Frau ein solches!
    Danke Mohnblume, das spricht mich sehr an.

    Einen Kinderwunsch habe ich nicht. Es ist nur so, dass ich mir mit DIESEM Mann ein Kind hätte vorstellen können. Ich wäre bereit, es zu bekommen, wenn die Verhütung fehl schlagen würde.
    In den bisherigen Partnerschaften wäre dies für mich undenkbar gewesen. Ich habe zwei langjährige Beziehungen nur deswegen beendet, weil der jeweilige Partner die Fortgang der Beziehung von Kindern abhängig machte.

    Aber es ist schon ein Unterschied, ob man mit 25 sagt, dass man kein Kind möchte, oder mit Ende 30. Nun ist meine Entscheidung endgültig und ich habe große Probleme damit, mich in wichtigen Dingen festzulegen. Ich möchte mir immer gerne alle Optionen offen halten und merke, das ist nicht für immer möglich.

    Ich hätte gerne eine vedrbinliche, feste Partnerschaft mit dem Bekenntnis zusammen zu gehören nach außen, sprich einer Ehe und mit einer gemeinsamen Wohnung.

    Mein Partner hat sich vor nicht sehr langer Zeit erst aus einer 15jährigen Lebenspartnerschaft gelöst. Ich denke, da gibt es noch viel aufzuarbeiten für ihn. Die Ehe schließt er für sich aus. Und zusammenziehen werden wir wohl auch nicht. Ein Haus können wir uns in dieser Stadt nicht leisten, da kostet schon ein kleines Reihenhaus 500 TEUR. Und dann hätten wir nicht mehr Wohnfläche als ich jetzt habe. Mit den ganzen Tieren müsste es aber ziemlich viel Wohnfläche sein, damit man die Tiere separat unterbringen könnte. Außerdem würde ich kein Eigentum mit einem Mann erwerben und mich über Jahrzehnte verschulden, mit dem ich nicht einmal verheiratet bin.

    Ja, ich sehe mich am Scheideweg. Gerade erst habe ich eine Freundin wieder getroffen, die seit unserem letzten Kontakt geheiratet hat, schwanger ist und sich mit ihrem Mann ein Haus kauft. Und dann werde ich natürlich auch gefragt, was sich bei mir getan hat....Mittlerweile leide ich darunter zu sagen, dass alles unverändert ist.

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    AW: Denken an das Ende

    Zitat Zitat von Quidam Beitrag anzeigen
    Könntest du dir vorstellen, mal 8 Tage NICHTS zu TUN. Kein Buch, kein Mensch, keine Herausforderung, nur SEIN. Meditation, nicht religiös angehaucht, nur mal nachdenken. Körperlich sein und den Geist fliessen lassen.
    Nein.

    Das kenne ich auch nicht. Bei mir ging es immer nonstop weiter. Ich hatte immer eine 7-Tage-Woche.

    Und durch die Selbständigkeit bin ich auch keine Minute des Jahres frei von Gedanken.
    Es sind immer 1000 Sachen zu erledigen.

    Die einzige Zeit, in der die Gedanken nicht mit Arbeit beschäftigt sind, ist beim Radsport.

  7. Inaktiver User

    AW: Denken an das Ende

    Zitat Zitat von schoenbuerzel Beitrag anzeigen
    Ich hätte gerne eine vedrbinliche, feste Partnerschaft mit dem Bekenntnis zusammen zu gehören nach außen, sprich einer Ehe und mit einer gemeinsamen Wohnung.
    Na, dann weißt du doch Bescheid. Und ein Kind dürfte auch kommen.

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    AW: Denken an das Ende

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na, dann weißt du doch Bescheid. Und ein Kind dürfte auch kommen.
    Das würde bedeuten, mich von dem Mann, den sich aufrichtig liebe, zu trennen und erneut auf Partnersuche zu gehen. "Nur", weil er nicht heiraten möchte und die gemeinsame Wohnung wegen seiner Tiere für mich (nicht für ihn) schwierig ist. Gesundheitlich geht es bei mir nicht, mit so vielen Vögeln in einer Wohnung zu leben. Der Feinstaub macht mich krank.

    Und ich habe wirklich keinen Kinderwunsch. Und keinerlei Bezug zu Kindern. Es ist nur die Angst vor endgültigen Entscheidungen.

    Und mein krasser Rechtschreibfehler zeigt, dass man in der Tat Wörter problemlos erfassen kann, die völllig falsch geschrieben sind, so lange der Buchstabensalat die Buchstaben enthält, aus denen das Wort besteht.

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    AW: Denken an das Ende

    Zitat Zitat von schoenbuerzel Beitrag anzeigen
    Nein.

    Das kenne ich auch nicht. Bei mir ging es immer nonstop weiter. Ich hatte immer eine 7-Tage-Woche.

    Und durch die Selbständigkeit bin ich auch keine Minute des Jahres frei von Gedanken.
    Es sind immer 1000 Sachen zu erledigen.

    Die einzige Zeit, in der die Gedanken nicht mit Arbeit beschäftigt sind, ist beim Radsport.
    Dieses kategorische "Nein" finde ich erstaunlich. Als ob ein Leben nur dann sinnvoll sei, wenn man gerade etwas tut. Aber Radfahren kann natürlich durchaus auch meditativ sein. Aber ohne Leistung oder Höchstleistung scheint es bei Dir nicht zu gehen. Wieso eigentlich? Wem willst Du etwas beweisen? Und was?

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    AW: Denken an das Ende

    Den Radsport betreibe ich schon viele Jahre als Breitensport.

    Ich bin nicht besonders leistungsorietiert, war in meinen Leistungen nie herausragend, weder in der Schule noch im Studium.

    Dass man als Selbständige viel arbeitet, hat damit zu tun, dass man eben alle Funktionen in einer Person erfüllt und deshalb einfach sehr viel anfällt. Weniger mit Leistungsorientiertheit.

    Ich möchte einfach nur meinen Lebensunterhalt verdienen.

    Und bin auch - das gebe ich zu - etwas gefrustet, dass meine Einnahmen in keinem vernünftige Verhältnis zu meinen Qualifikationen stehen. Ich denke, das trägt viel zu meinen Gedanken bei.

    Deswegen überlege ich auch, mich mit einem großen Büro zusammen zu tun, um dann für Großkunden interessanter zu sein, als als Einzelkämpferin. Und große Kunden bedeuten eben hohe Stundenhonorare.

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