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    AW: Denken an das Ende

    Zitat Zitat von Hamster Beitrag anzeigen
    Also mal davon ab.
    Ich habe auch ganz oft Panik vor dem Ende gehabt. Und meistens ist dann jemand in der Familie gestorben.
    Sorry, wenn ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Ich bin kein Single, aber die Beziehung ist noch nicht lange so gefestigt, wie sie es mittlerweile ist.

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    AW: Denken an das Ende

    Habe ich schon geändert. Habe das "kein" nicht gelesen.

    Also ich habe mich auch eine Zeit lange mit dem Leben nach dem Tod befasst und mit vielen Religionen.

    Ich habe meine eigene Wahrheit für mich. Aber ob dem so ist werde ich erst sehen wenn es soweit ist. Vor dem Sterben habe ich keine Angst, ich glaube nicht das es weh tut, evtl. werde ich es auch als Erlösung von etwas empfinden. Je nachdem woran ich mal sterben werde.
    Vor dem Tod habe ich eine gewisse Angst, noch heute, weil man ja nicht weiß was da ist.

    Aber mir hat es geholfen meine letzten Lieben von denen ich mich verabschieden musste nochmal zu sehen. Und das wie sie aussahen hat mir gezeigt das es da schön sein muss.

    Aber ich habe mir auch geschworen, ich werde jeden Tag genießen und alles annehmen was sich in meinem Leben so bietet. Denn wieviel Zeit auf meiner Uhr noch runterläuft, weiß ich nicht. Daher nutze ich jeden Tag. Ich freue mich auch an kleinen Dingen und ich rege mich nicht mehr über Kleinigkeiten auf.

    Was ich machen kann mache ich und ich weiß ich habe nichts verpasst. Ich habe jeden Tag bewusst gelebt. Auch wenn er aus vielen Ritualen besteht und oft das Murmeltier grüßt.
    Meine große Maus und mein kleiner Mann. Die wertvollsten Geschenke!

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    AW: Denken an das Ende

    Zitat Zitat von schoenbuerzel Beitrag anzeigen
    Abendstille, nein, er hat keine Kinder. Er ist fast Mitte 40 und fühlt sich zu alt. Und ich denke, das ist auch richtig so.

    Wir haben uns zu spät kennen gelernt, bzw. unsere Beziehung wurde zu spät zu dem, was sie nun ist.
    Mit Kind würde er sich bestimmt wieder jung fühlen!

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    AW: Denken an das Ende

    Zitat Zitat von schoenbuerzel Beitrag anzeigen
    @ türkis

    Was soll kommen?

    Arbeiten müssen wir alle, falls wir nicht reich erben.

    Ich würde eben so gerne so viel machen.

    Interessiere mich für 1000 Themen, wäre auch gerne Försterin geworden, ebenso Anwältin oder Genetikerin.

    Ich beherrsche seit meiner Jugend eine Form des Schnelllesens und verschlinge seit jeher Fachbücher über unzählige Themen in riesigen Mengen.

    Egal ob es der Weinbau, die Koi-Zucht oder der Flugzeugbau ist.

    Und ich merke eben, dass die Zeit fehlt. Das macht mir Angst.

    Das klingt ja fürchterlich (meine ich völlig ernst).

    Man muss arbeiten, da hast Du recht, aber es ist niemand gezwungen sein Leben nur nach der Arbeit auszurichten.

    Das Schnellesen entsetzt mich geradezu. Da stopfst Du jede Menge Informationen in Dich hinein, die Du nie im Leben wirst umsetzen können und vergeudest die Zeit in der Du langsam und mit Genuss etwas hättest lesen und geniessen können.

    Mir scheint, Du drcükst Dich vor etwas. Stellst Berge von Möglichkeiten vor Dich hin, schüttest Dich mit Informationen voll und was passiert dabei? Du wirst älter, die Informationen werden wertlos, weil sie längst überholt sind und was ist in Deinem Leben derweil geschehen?

    Nichts.

    Das klingt für mich nicht sehr befriedigend, Schönürzel, einen schönen Abend von

    Türkis

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    AW: Denken an das Ende

    Hallo türkis,

    schnell lesen zu können ist doch von Vorteil. Und zu lernen finde ich keine Zeitverschwendung. Es hält den Geist rege. Und es gibt so unglaublich interessante Bücher und Themen. Zu lesen finde ich keine vergeudete Zeit.

    Schnell lesen kann ich seit meiner Jugend. Es wurde recht schnell erkannt, dass ich Texte recht schnell erfasse und dann wurde mir geholfen, diese Fähigkeit zu trainieren.
    Es heißt nicht, dass ich nicht auch langsam lesen kann und dies nicht auch tue. Aber wenn ich möchte, kann ich etwa doppelt so schnell lesen wie ein sehr guter "normaler" Leser und dennoch den größten Teil der Informationen erfassen.

    In der Schule wurde ich deswegen schon mal "Nr. 5" genannt . Einen klaren Vorteil hatte ich bei Schullektüren....

    Und da ich nun wohl eh schon als Freak gelte, gestehe ich noch, dass ich ein Fan der Eilschrift, also einer verschärften Version des Steno, bin - was heute keiner mehr braucht. Als Jugendliche nahm mich eine Freundin mit in ihre Ausbildungsklasse, sie war damals auf der Berufsschule. Ich habe da damals zum ersten Mal Steno gesehen und war direkt hin und weg. Ich bin so bekloppt und habe sogar bei Meisterschaften mitgemacht. Und sogar gewonnen . Die Urkunden kann ich mir übers Klo hängen. Machen sich da aber ganz gut.
    Geändert von schoenbuerzel (14.09.2010 um 22:54 Uhr)

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    AW: Denken an das Ende

    Hallo schoenbuerzel,

    auch ich könnte mir vorstellen, daß da wirklich die Kinderfrage bei Dir anklopft und Dich unruhig und ein bißchen unzufrieden macht.

    Wie ist es denn im Moment? Hättest Du, unabhängig von dem, was Dein Partner dazu denkt, Lust darauf, ein Kind mit Deinem Freund zu bekommen?

    Ich persönlich finde, auch aus meiner Erfahrung heraus: Nichts gibt dem Leben soviel Sinn, wie ein Kind. Sinn, Zukunft, Perspektive, Leben.

    Wie isses denn: Wenn Dein Partner bzgl. Kinderfrage offen wäre, würdest Du mitziehen und das Abenteuer wagen?

    LG Kyria

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    AW: Denken an das Ende

    Zitat Zitat von Kyria Beitrag anzeigen
    Wie isses denn: Wenn Dein Partner bzgl. Kinderfrage offen wäre, würdest Du mitziehen und das Abenteuer wagen?

    LG Kyria
    Ich würde nicht abtreiben, wenn die Verhütung versagen würde.

    Denke ich.

    Allerdings wollte ich auch keine weitere alleinerziehende Mutter sein, die von Sozialhilfe lebt.

    Gezielt ein Kind forcieren würde ich nur, wenn die Rahmenbedingungen deutlich anders wären. Ich würde niemals einem Mann ein Kind "unterschieben."

    Und ganz ehrlich fühle ich mich auch zu alt.

    Wäre ich mit meinem damaligen Partner zusammen geblieben (damals war ich Ende 20) hätte das noch anders ausgesehen.

    EDIT: Außerdem ist übermorgen Schlupftermin. Da haben wir eh wieder einen neuen hungrigen Schnabel
    Geändert von schoenbuerzel (14.09.2010 um 23:18 Uhr)

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    AW: Denken an das Ende

    Hallo schoenbuerzel,

    Zitat Zitat von schoenbuerzel Beitrag anzeigen
    Ich würde nicht abtreiben, wenn die Verhütung versagen würde.
    echt dumm, daß die Verhütungsmittel inzwischen so sicher sind und leider nur selten versagen.

    Du schreibst, Du fühlst Dich zu alt für ein Kind, das könnte aber auch daran liegen, daß Du Dich nun wegen mangelnder Zukunfts-Perspektive öfter mal alt fühlst und mit Schwangerschaft und Perspektive könnte sich das dann schnell ändern!

    Wie wär`s, wenn Du nochmal mit Deinem Freund darüber sprichst, vielleicht ändert er seine Meinung bzgl. der Kinderfrage doch noch.

    Falls nicht, denke ich, wäre es trotzdem gut für Dich, in einem anderen Lebensbereich nach neuen, spannenden Perspektiven Ausschau zu halten, nicht nur im Beruflichen, wie Du es anscheinend sowieso machst, sondern auch im Privaten.
    Spontan fällt mir dazu ein:

    - Reisen zusammen mit Deinem Freund planen und durchführen,
    - Dir ein Patenkind suchen und es betreuen, vielleicht auch ein Heimkind, das keine Angehörigen hat,
    - neue Freundschaften schließen oder alte beleben
    - regelmäßige Treffen mit Bekannten einführen, wie Koch-Abende etc.
    - ein neues Hobby finden, wie Motorradfahren, oder sonstwas.

    Prinzipiell denke ich: Je lebendiger Dein Leben ist, umso lebendiger wirst Du Dich wieder fühlen.
    Und umso weniger wirst Du Dich mit dem Gedanken an das Ende beschäftigen.

    Liebe Grüße
    Kyria

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    AW: Denken an das Ende

    Mit dem Reisen ist es schwierig wegen der Tiere. Man kann die Vögel nicht einfach mal jemandem anvertrauen. Es sind hochempfindliche, seltene Tiere. Und ganz ehrlich? Das ist okay für mich. Ich bin sehr gerne daheim.

    Ich habe ein Patenkind! Es ist aber schon volljährig und lebt mit dem Lebensgefährten zusammen

    Ich muss definitiv weniger arbeiten. Das wäre wichtig.
    Oder besser: ein gewisses Grad an Arbeitshygiene einführen.
    Es ist nicht gut, um halb 12 im Büro zu hocken. Zumindest nicht um halb 12 nachts. Das sagen wir uns gegenseitig täglich. Und arbeiten beide immer viel zu lang.

    So ich gehe nun die 5 min rüber in die Wohnung.

    Eine Freundin hat mir einen 700 seitigen Wälzer geliehen und möchte ihn morgen zurück. Und ich habe noch nicht damit angefangen. Da muss ich nun einen Zahn zulegen.





    Das war ein Scherz .

    Sehe gerade, ich bin seit 1 Jahr und 2 Tagen hier mit dabei. Das kommt mir viel, viel kürzer vor.

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    AW: Denken an das Ende

    Liebe schoenbuerzel,

    was mir spontan noch einfällt: Du scheinst ja freiberuflich zu arbeiten und anscheinend überwiegend alleine.
    Könntest Du Dir vorstellen, Deinen Arbeitsplatz mal mit Kollegen anzureichern? Oder auch, wenn vielleicht auch nur stundenweise, in einem Team zu arbeiten?

    Ich könnte mir schon vorstellen, daß das energetisierend und belebend wirkt.
    Denn wenn ich zu viel alleine bin, verfalle ich viel eher in so `ne grübelschwere Haltung, als wenn ich beruflich gut eingebunden und abgesättigt mit Kontakten bin.

    Generell würde ich Dir aber trotzdem empfehlen, zu versuchen, ein Kind und damit Spontaneität, power und Abenteuer in Dein Leben zu holen. Egal ob das nun ein eigenes Kind oder ein "ausgeliehenes" ist.

    Wünsche Dir nun noch eine gute Nacht,

    LG Kyria

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