Antworten
Seite 3 von 3 ErsteErste 123
Ergebnis 21 bis 26 von 26
  1. User Info Menu

    AW: Wer klammert, hat immer verloren...oder?

    Zitat Zitat von sternschnuppe2 Beitrag anzeigen
    Gary Chapman schlägt vor, das jeder Partner ein Stück weit lernt, die Liebessprache des anderen zu sprechen, Schritt für Schritt eben.

    Im Endeffekt geht es darum, eine Win-Win-Lösung zu finden, in der beide Partner in der
    Beziehung etwas von dem bekommen, was Sie brauchen.
    Das ist sicher richtig, aber trotzdem keine Lösung dafür, was man tut, wenn diese Liebessprachen nun mal nicht übereinstimmen.

    Nehmen wir mal an, einer spricht mehr die Liebessprache Gemeinsam-Zeit-Verbringen und der andere nicht, dann wird es ihm wohl kaum etwas nützen, wenn der andere gelegentlich mal Geschenke macht, um dieses Gemeinsam-Zeit-Verbringen zu kompensieren.

    (Das ist übrigens gerne mal ein klassischer Fall: Trost-Geschenke von Männern)

    Selbst wenn der Partner diese andere Liebessprache anerkennt und zu schätzen weiss, ausreichen wird das wohl nicht für eine gemeinsame Basis.

    Und genau da setzt dann das "Klammern" ein...

    Ich glaub, ich kenn das Buch, aber es hat mir nicht wirklich weitergeholfen. Auch diese Liebessprachen kann ich nicht so auseinanderhalten. Für mich gehts immer um ein wenig von allem in jeglicher Art von Beziehung oder Partnerschaft: Aufmerksamkeiten, gemeinsame Zeit, mal ein Geschenk oder auch dann wieder etwas für jemanden tun.

    Ich fand den Ansatz des Autors zu einfach!

  2. Inaktiver User

    AW: Wer klammert, hat immer verloren...oder?

    Zitat Zitat von Elwyn Beitrag anzeigen
    @Tamta

    Du scheinst ein Mensch zu sein, der nicht so sehr zum Klammern neigt. Eine Voraussetzung dafür scheint ja zu sein, dass du gut alleine zurechtkommst und dafür nur selten andere Menschen beanspruchst.

    Wie ist das denn bei dir? Wurdest du schon einmal enttäuscht? Hast du das aus Erfahrung gelernt, dass du bei dir bleiben musst? Und wie und wann merkst du das, wann du auf Abstand gehen solltest?
    Ich weiche vielleicht tendenziell zu schnell zurück, wenn ich merke (oder meine zu merken), dass jemand mehr Abstand möchte.

    Es kommt nicht so häufg vor, dass ich jemanden ganz besonders sympathisch finde und "mehr" von diesem Menschen möchte (Bekanntschaft, Freundschaft, Liebe).

    Aber wenn ich bei so jemandem dann merke, dass ich als klammernd empfunden werde dann tut das um so mehr weh.

    Bin also leider auch nicht vor Enttäuschungen gefeit .

  3. User Info Menu

    AW: Wer klammert, hat immer verloren...oder?

    Sorry, soll keine Werbung für das Buch sein! Hat mir einfach nur geholfen, mich selbst und meinen Partner besser zu verstehen. Hab einfach gemerkt, das es da wirklich gute Bücher gibt, die einfach Erkenntnisse bringen, wie wir nun mal als Mann oder Frau ticken, was wir brauchen. Hab jetzt gerade auch wieder eins! Da geht es z.B. darum, das manche Dinge, die wir brauchen, sich auf unser Wohlbefinden aus hormonellen Gründen auswirken! Bei uns Frauen führt das Reden, der gegenseitige Austausch mit anderen, Zuwendung von unserem Partner einfach dazu, das unser Oxytocinspiegel wieder steigt, dadurch wird Streß abgebaut, danach geht es uns einfach besser. Natürlich gibt es da auch noch andere Sachen, die diese Wirkung haben. Allerdings ist es dann auch so, das der Oxytocinspiegel einer Frau sinkt, wenn sie sich alleingelassen, ignoriert, zurückgestoßen und mißachtet fühlt. Das erzeugt bei ihr dann Streßreaktionen.

    Männer dagegen brauchen für ihr Wohlbefinden einen höheren Testosteronspiegel. Da der am Abend nach der Arbeit erst mal ziemlich gesunken ist, hilft es Männern dann, erst einmal auszuruhen, zu entspannen, um ihren Testosteronspielgel wieder zu erhöhen. Hat ein Mann Probleme in der Arbeit, hat er das Gefühl, seine Partnerin nicht zufriedenstellen zu können, entsteht Streß und dieser senkt seinen Testosteronspiegel dann auch. Wenn eine Partnerin ihn dagegen schätzt und akzeptiert, erhöht das seinen Testosteronspiegel und wirkt dem Streß entgegen.

  4. User Info Menu

    AW: Wer klammert, hat immer verloren...oder?

    Da erlebe ich mich aber nicht als soo hormongesteuert.

    Und das Reden auch Stress bedeuten kann, kennt wohl jeder.

    Liebe Grüße,

    Matratze
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

  5. User Info Menu

    AW: Wer klammert, hat immer verloren...oder?

    @Sternschnuppe

    Ich hab auch schon nach Patentrezepten gesucht, ehrlich.

    Natürlich spielen Hormone eine Rolle, aber umgekehrt erzeugen Gefühle und unsere Interpretationen einer Situation auch diese Hormone.
    Bin kein Neurologe und kann da nur begrenzt die Feinheiten verstehen, obwohl ich das ungeheuer interessant finde. Deshalb gehe ich jetzt auch nicht laienhaft auf die Oxytocin-, Testosteron-, Serotonin-usw. Geschichte ein.


    Aber so allgemein formuliert wie das manche Ratgeber tun, ist mir das zu einfach und hilft mir nicht weiter.

    Die gerne genommene Lösung wäre: Nen Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Valium einwerfen und gut is...

    Mir gings hier ums Klammern, und warum das keine so gute Strategie ist.

  6. User Info Menu

    AW: Wer klammert, hat immer verloren...oder?

    Aber in einem Punkt kommen sicher Hormone ins Spiel.

    Wenn ich mich an Personen klammere, dann lösen die oft Hormonschübe aus, das zeigt das Hoch und Runter der Gefühle, die einen dann überfallen - und zwar nicht nur bei Verliebtheit.

    Könnte man mit Drogensucht vergleichen!

Antworten
Seite 3 von 3 ErsteErste 123

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •