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  1. Inaktiver User

    AW: Führerschein mit Mitte 40 noch machen?

    Apropos Theorie-Prüfung:

    Ich fand den Unterricht so sterbenslangweilig, dass ich da selten hinging. Die Lektüre des Kursbuches und die Übungsbögen strafte ich auch mit Verachtung. Mein Fahrlehrer, der sich darüber sehr ärgerte, dachte: Ha, der erteilste jetzt mal eine Lektion, und meldest sie zur Prüfung an.

    Am Tag vor der theoretischen Prüfung setzte ich mich nachmittags hin, und arbeitete systematisch alle Bögen mehrfach durch. Bis zum Abendessen war ich durch.

    Am nächsten Tag in der Prüfung gab ich nach wenigen Minuten meinen Prüfungsbogen ab. Der Fahrlehrer grinste bereits hämisch. Der Prüfer korrigierte meinen Bogen, und teilte mir dann mit, dass ich Null Fehler hatte. Dass das meinen Fahrlehrer irgendwie wurmte, war deutlich an seiner Mimik abzulesen .

    No worry! Du schaffst das!

  2. Moderation

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    AW: Führerschein mit Mitte 40 noch machen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich fand den Unterricht so sterbenslangweilig, dass ich da selten hinging.
    So habe ich das damals auch gemacht. Das geht heute aber nicht mehr. Du musst eine bestimmte Anzahl an Pflichtstunden besucht haben. Es gibt dann auch noch extra "technische" Stunden für dein Fahrzeug - Teilnahme ebenfalls Bedingung, um für die Prüfung zugelassen zu werden. Das weiß ich von meinen Kindern.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
    In einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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  3. Inaktiver User

    AW: Führerschein mit Mitte 40 noch machen?

    Morcheeba, pack's einfach an. Du weißt nie, wozu so ein Führerschein noch gut ist!
    Meine Tante hatte den FS nie gemacht. Ihr Mann war freiberuflich tätig, hatte also fast immer Zeit, sie mal zum Einkaufen oder zu einer Freundin zu fahren. Mit Mitte 55 hatte er dann einen Schlaganfall, konnte nicht mehr sprechen, nicht mehr gehen. Die Kinder lebten sehr weit weg, in unserer Kleinstadt bist du mit dem Rollstuhl aufgeschmissen.
    Meine Tante hat also ohne zu zögern den Führerschein gemacht und ihren Mann bis zu seinem Tod gefahren - zum Arzt, in die Klinik, an den Baggersee, in den Biergarten. Sie fährt heute noch - sie ist fast 80 - sehr sicher und unfallfrei.

    Frag doch mal bei der Fahrschule nach: Es gibt ja auch Fahrlehrerinnen - vielleicht fühlst du dich bei einer Frau wohler als bei einem (jungen) Mann.
    Und dann solltest du in der Anfangszeit wirklich fahren, fahren, fahren... nur so bekommst du Routine. Ab und zu mal reicht da nicht. Fahr auch bei Regen,Schnee, Eis.... Du weißt nie, ob du nicht mal unvorbereitet in eine solche Situation kommst. Wenn du dann Panik kriegst, weil du keine Erfahrung hast, hast du ein Problem.
    Als meine Tochter 18 wurde, war ich auch erst mal für zwei Monate mein Auto los. Sie war Tag und Nacht unterwegs. Ergebnis: Sie fährt sehr ausgeglichen und sicher - und die Zeit, in der das Auto unterwegs ist, hat sich auch wieder normalisiert.
    Wenn dir dein LG als Beifahrer zu anstrengend ist, nimm ein gute Freundin mit, die Fahrpraxis hat. Und gönn dir nach einigen Monaten ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC oder so...
    Und wenn du/ihr das Auto wechselt und du fühlst dich unsicher, dann nimm nochmal zwei, drei Fahrstunden auf diesem Auto, bis du dich wieder sicher fühlst.

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    AW: Führerschein mit Mitte 40 noch machen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Für welche Berufe braucht man unbedingt einen Führerschein- LKW Fahrer, klar, sonst?
    Ich weiß ja nicht. Ich hege den Verdacht, dass Handwerkerkunden eventuell etwas ungnädig auf die Wartezeiten reagieren würden, wenn der Heizungsfresel mit dem Radl und einem Anhängerchen für seinen ganzen Kram seine Kunden im 100-km-Umkreis abdecken müste ... Ebenso wäre das Warten auf den Hausbesuch des Hausarztes nicht so toll, zu Beerdigungen kämen auch keine Leute mehr, Krankenhausbesuche wären zumindest auf dem Land gestrichen usw. usw. usw.
    Schön, wenn Du in der Stadt mit einer tollen Verkehrsanbindung lebst und anscheinend alle Deine Verwandten und Freunde auch. Es soll aber tatsächlich noch andere Lebensgewohnheiten geben. Und sei froh, dass die nicht alle nun gleichzeitig in die Stadt ziehen ... Ich frage mich auch immer, wohin sich eigentlich dann das umliegende Land entwickeln soll, zum Urwald zurück? Den wir dann zukünftig nur noch mit dem Flieger überfliegen, auf dem Weg von Stadt A zur Stadt B?

    Meine Eltern wohnen 560 km von mir entfernt. Auto: ca. 4,5 h Fahrt. Von Haustür zur Haustür. Bahn: 6 h Fahrt + wie komme ich von hier zum Bahnhof, der 35 km entfernt ist? Dann Ankunft am BHF bei meinen Eltern, leider auch 35 km vom Elternhaus entfernt. Fahrrad mitnehmen? Besuche einstellen? Meinen 80jährigen Eltern demnächst vorschlagen, wenn ich komme, mit dem Fahrrad zum 10 km entfernten Lieblingsrestaurant zu radeln?

    PS: Irgendwie bin ich auch ziemlich froh, dass der ein oder andere bei der Polizei und der Feuerwehr zumindest vermutet einen Führerschein hat ...

    Wir leben nicht mehr in Hütten mit der Familie zusammen und tauschen Naturalien. Und wir bekämen auch keine 6 Wochen Urlaub, um unsere Eltern mit der Kutsche zu besuchen.
    Geändert von Tabetha (28.08.2010 um 11:52 Uhr)

  5. gesperrt

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    AW: Führerschein mit Mitte 40 noch machen?

    Meine Tante hat ihn mit über 50 gemacht und freut sich bis heute (88) an der Unabhängigkeit, die sie dadurch gewonnen hat. Aus Verantwortungsbewusstsein macht sie keine großen Fahrten mehr und wird den FS auch bald abgeben; davor graut ihr. Aber die Zeit mit hat sie richtig genossen.

    Und noch eines: Morcheeba, dein Mann könnte ja - Gott behüte - vielleicht mal auf deine Fahrfähigkeit angewiesen sein. Und wenns nur im Ernstfall die Fahrt zur nächsten Apotheke ist

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    AW: Führerschein mit Mitte 40 noch machen?

    Höhenverstellbare Sitze sind was Tolles!
    Und den Führerschein schaffst du sicher, Morcheeba, so schwer ist das ja nicht. Die ganzen Beweisgeschichten kennste ja inzwischen.
    Der nette Fahrlehrer ist wichtig, das hab ich selbst gemerkt (auch wenn ich erst 20 war). Meine Fahrschule hatte zwei, den Chef selbst, der Fahrlehrer bei der Bundeswehr war, und einen zweiten, der Polizist war. Ich weiß gar nicht, ob die in den jeweiligen Berufen noch aktiv waren oder ob sie das früher mal waren. Egal.
    Ich hatte bei dem Bundeswehr-Fahrlehrer angefangen, aber wir kamen nicht so toll miteinander zurecht, ich war sehr unsicher, er ein bisschen hopplahopp, nu mach hinne, Meechen. Gar nicht mal unfreundlich, und mein Bruder kam prächtig mit ihm klar, aber mich hat er verunsichert, und das hat er offenbar selber gemerkt. Jedenfalls bekam ich nach den ersten paar Stunden meinen Unterricht von dem Polizisten, und der hatte ein Gemüt wie ein Schaukelpferd, eine sehr nette, beruhigende Art, mit mir umzugehen. Da hat das dann auch sehr gut geklappt.

    Fahrpraxis ist wichtig, gerade am Anfang, aber ein, zweimal die Woche kann durchaus reichen. Und wenn man dann sicher genug ist, können auch die Fahrpausen größer werden, wenns denn sein muss, dann vergisst man das nicht mehr so leicht. Alle paar Monate wäre aber trotzdem noch gut... aber sofern man ein Auto zur Verfügung hat, fährt man ja sowieso öfter mal, weils praktisch ist und Spaß macht.
    Ich habe eine Wassermelone getragen.

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    AW: Führerschein mit Mitte 40 noch machen?

    klar führerschein mit mitte 40 noch machen!

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